Echt spannend hier mitzulesen.
Worüber man sich in diesem Sport alles Gedanken machen muss ![]()
Für das alles wäre ICH definitiv nicht helle genug, um bei der Analogie mit den Kerzen zu bleiben ![]()
PS....und zu ungeduldig ![]()
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Willkommen im Club ![]()
Zufälle gibts!!
Vor drei Jahren war ich mit Axel auf einem SD Seminar, ich berichtete davon hier im Forum. Sehr guter Helfer und ich war die einzige, die ihren Hund mit Balli und Leckerli dirigiert hat, sehr zur Belustigung einiger Anwesender.
Vor allem mit dem Ältesten der Truppe haben wir uns gegenseitig geneckt und insgesamt viel gelacht.
Der Älteste und sein Sohn (Inhaber des seminaraustragenden Trainingszentrums) hatten eine junge Hündin dabei, die sie dort gearbeitet hatten und ich erinnere mich gut, dass der Helfer damals zu mir sagte:
"guck mal wie die schon in die Aggression geht mit ihren 14 Monaten" (oder so, erinnere mich nicht exakt aber etwas über 1 Jahr) "und deiner, wie alt ist er, 3?"
Ich antwortete damals: "Tja mei, ich verzichte gerne, danke! " Die Stimmung war insgesamt sehr positiv und man hat eher insgesamt gescherzt, also niemand war gehässig oder so. (Ich konnte damals eh grade mal ein paar 100 Meter gehen, war gerade erst aus dem Rollstuhl raus)
Der oben genannte Älteste starb vor 1 oder 1,5 Jahren, er war recht bekannt in der Hundesportszene.
Gestern also, beim SD in der Ortsgruppe wo ich jetzt immer gerne hingehe, arbeiten sie also die Hündin vom Chef der Ortsgruppe. Eine knackige Hündin, echt Hammer, muss man schon sagen aber mit etlichen Problemen. Griffunsicherheiten und knallt im Revier immer in den Helfer, insgesamt Unsicherheiten und Verwirrungen bei der Hündin obwohl sie ein fantastisches Temperament und Härte hat.
Mein Ortsgruppenchef sagte schon die letzten Male immer wieder, dass er die Hündin erst vor ein paar Monaten übernommen hat und sie mit einer Menge Altlasten kam.
Ja was stellte sich heraus? Es ist die Hündin, die ich damals als Junghündin auf dem SD Seminar gesehen hatte, die man mir gezeigt hatte "oh wie toll die schon in die Aggression geht"!!! ![]()
Mein Helfer und mein Ortsgruppenchef sind jetzt also dabei die nun 4-jährige Hündin geradezubiegen im Sinne von Ruhe, Selbstvertrauen, Klarheit etc.
Passt eigentlich auch gut in den anderen Faden mit dem "IRRSINN"
Klassischer Fall von oh juhuu hat ja schon so viel Aggression.....
Die Frage ist bei sowas immer, was der Hund überhaupt mitgebracht hat. Am Ende kann es auch viel Show gewesen sein.
Und das was auf dem Tisch oder am Pfahl erarbeitet wurde muss auch erstmal sauber ins Versteck gebracht werden, da scheiterts dann doch gerne mal.
Dann finde ich immer wichtig wie der Gehorsam gearbeitet wird, wenn der Hund da viel über meiden aufgebaut wird, dann ist klar dass das mit der Aggression irgendwann alles schwammig wird, der Wechsel meiden-Beute ist einfacher für die Hunde als meiden-aktive Aggression.
Dann finde ich immer wichtig wie der Gehorsam gearbeitet wird, wenn der Hund da viel über meiden aufgebaut wird, dann ist klar dass das mit der Aggression irgendwann alles schwammig wird, der Wechsel meiden-Beute ist einfacher für die Hunde als meiden-aktive Aggression.
Ja, das trifft es wohl.
Frage allgemein zu Schutzdienst.
Wie seht ihr die Position einer dritten Person an der langen Leine?
Welche Kriterien muss diese Person für euch erfüllen, dass ihr ihr die Leine eures Hundes in die Hand gebt?
Was sollte die Person tun, was sollte sie nicht tun?
Vor- und Nachteile.
Was fällt euch noch so ein dazu?
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Sie ist dafür da bei Pressing, Frustaufbau sowie Abläufen zu untersützen und für Sicherheit zu sorgen (zum Beispiel am Pfahl ein verheddern verhindern). Muss ich HF selbst die Leine machen kann ich beispielsweise nur sehr schlecht in den Bellphasen neben den Hund treten.
Als dritte Person wählt unser Helfer immer langjährige erfahrene HF aus. Meist kennt man die ja sowieso, weil man die oft am Platz trifft. Der Helfer gibt die Anweisungen. Klar, gebe ich unter diesen Umständen die Leine an die Drittperson ab. Hatte diesbezüglich absolut nie Probleme, im Gegenteil, das kann sehr hilfreich und unterstützend sein
Danke!
Ja, ich sehe das prinzipiell auch so, es kann und soll eine gute Hilfe sein um dem HF mehr Aktionsfreiheit zu geben.
Was mir nicht gefallen hatte, ist, dass eine Person die Leine von Ioshy gehalten hat, die überhaupt keine Ahnung hat. Wäre das nur gewesen um "Pfosten zu spielen" hätte ich nichts dagegen gehabt, aber Interaktion mit dem Helfer wie Vorrücken oder Anbiss-Timing (was eben entsprechend nicht klappte) fand ich kacke einer Person zu übertragen die das nicht kann, zumal mit einem Junghund.
Ich bin da ja sehr entspannt unterwegs und leite unerfahrene Leinenhalter entsprechend an. Allerdings muss man dann bei Junghunden schon schauen dass man ein gewisses Talent an der Leine hat, welches direkt umsetzen kann. In kritischen Phasen muss hingegen alles passen und da müssen Leinenhalter und Helfer absolut eingespielt sein.
Aber es ist einfach super schwer was dazu zu sagen.
Bei uns hat jeder die volle Enscheidungsgewalt, wir haben mehrere Helfer. Jeder darf enscheiden was mit dem eigenen Hund wie gemacht wird, wer an den Leinen steht oder auch entscheiden dass jemand anderes entscheidet.
Dann geht man mit solchen Konstellationen natürlich ganz anders um weil man sie sich ja selbst ausgesucht hat.
Also in dem Fall suche ich mir meistens schon bevor wir dran sind, raus, wen ich an der Leine haben will und sprich das mit ihm ab.
Wird es kurzfristig entschieden, während ich schon auf dem Platz bin, kann ich immer noch kurz mit dem Helfer entscheiden, wer ran geht.
Aber im Normalfall nimmt unser Helfer da auch nur geeignete Personen.
Zusatzfrage:
Kommt es ab und zu mal vor, dass jemand einen Hund an der langen Leine aus Versehen etwas zu weit vor lässt, oder ein Missverständnis mit dem Helfer?
Zusatzfrage:
Kommt es ab und zu mal vor, dass jemand einen Hund an der langen Leine aus Versehen etwas zu weit vor lässt, oder ein Missverständnis mit dem Helfer?
Ja, natürlich. Passiert halt und ist nicht weiter schlimm. Wir nehmen sowas mit Humor.
Zusatzfrage:
Kommt es ab und zu mal vor, dass jemand einen Hund an der langen Leine aus Versehen etwas zu weit vor lässt, oder ein Missverständnis mit dem Helfer?
Ja, natürlich. Passiert halt und ist nicht weiter schlimm. Wir nehmen sowas mit Humor.
Danke! Mein Helfer wirft mir vor ich halte nicht gut weil mir in 5 Jahren Zusammenarbeit exact 2x passiert ist, dass mir der Hund bisschen zu weit vor entwischt ist. Das war mit Axel.
In der letzten Trainingsstunde ist mir leider passiert, dass ich einmal über Ioshy gestolpert bin und gestürzt bin, weil wir eine Übung gemacht haben bei der ich Ioshy direkt mit der Hand am Geschirrr halten sollte und die Bestätigungsorte durch 2 Beisskissen lagen an immer wieder unterschiedlichen Orten, so dass Ioshy mit seiner Kraft mich nach rechts quer rüber gezogen hatte bevor ich Fuss fassen konnte.
Ich schwöre keiner wäre in der Situation auf den Beinen geblieben. Mit der Hand am Geschirr ist man vorne übergebeugt und Standfestigkeit zu bewahren ist 357 mal schwerer als mit Leine........ Der Hund ist ja kein Welpi mehr