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Servus von Michael & Flocke

  • M-und-F
  • 6. November 2025 um 13:20
  • M-und-F
    Beiträge
    9
    • 10. November 2025 um 10:08
    • #16

    Vielen lieben Dank für die netten Begrüßungen, das ist ja Wahnsinn. Ich fühle mich hier schon mal deutlich besser aufgehoben als in so manch anderem rasse-unspezifischen Forum, wo man sich erstmal anpflaumen lassen musste, warum man sich für die Rasse entschieden hatte oder auf die Frage, ob es normal sei, dass ein 8 Wochen alter Welpe in Vollentspannung (mit Zunge raus) mal ein Pipi entfleucht, gleich zum Tierarzt wegen Verdacht auf falschen Harnröhrenanschluss geschickt wird (wobei ich das nicht kleinreden möchte, aber es hat mich als Anfänger super verunsichert und es ist halt nur 2 Mal passiert und dann nie wieder).

    Wir haben eine Hundetrainerin gefunden, die mir schonmal eine ganze Menge Tipps zur Konsequenz und "Härte" gegeben hat und gehen mit ihr derzeit das Thema Leinenführigkeit an. Dazu benutzen wir derzeit noch "Halti" und "Zugstoppleine" als Hilfsmittel… ich hoffe, dass das aber nur von kurzer Dauer ist, denn es ist halt einfach nur "Zwang" und nagt ein bisschen an mir, weil ich es eigentlich lieber ohne hinbekommen würde.

    Ich werde mich, bevor ich eigene Threads aufmache, natürlich erstmal im Archiv umschauen. Als wäre der Zahnwechsel nicht schon nervig genug, habe ich vorgestern übrigens zwei Blutflecken auf dem Laken entdeckt… meine 5 1/2 Monate alte Hündin ist jetzt also auch noch zum ersten Mal läufig…

  • Tay
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    764
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    6
    • 10. November 2025 um 12:08
    • #17

    Haha ich weiß genau, welches Forum du meinst :) Da ist unglaublich viel Wissen und Erfahrung gesammelt, gepaart mit unglaublich vielen Idioten, die sich großartig fühlen, wenn sie anderen erstmal erklären, wie doof die sind und WIE toll sie selber. Mir wurde da erklärt, dass ich ansich schon Missbrauch betreibe, wenn ich einen Assistenzhund hab und ob ich wüsste was ich da von meinem Hund überhaupt verlange. Weil er mit mir in den Supermarkt muss, das arme Ding.

    Halti ist eine gute Sache, wenn man es sinnvoll einsetzt. Halt weder Dauerlösung noch ansich überhaupt eine Lösung, nur ein Hilfsmittel zum Üben. aber zum Thema Zwang: Natürlich ist es das. Ziemlich viel von dem was du tust ist Zwang, du zwingst den Hund mit dir zu gehen, bei dir zu leben, auf dich zu hören, der kann ja nicht einfach sagen er zieht aus... Sieh das Wort mal etwas neutraler. Wir zwingen unsere Hunde, mir uns zu leben. Wenn es gut läuft, geht es allen Beteiligten gut damit. Aber gefragt werden die wenigsten Hunde. Und selbst die, die gefragt werden, wie mein Border, werden mich zwischendurch mal zum Kotzen finden weil ich sie zwinge, sich impfen zu lassen, ich zwinge sie nicht zu fressen was sie fressen wollen und ich hab sie neulich gezwungen, den Buchrücken, den sie genüsslich von meinem alten Schulbuch bezogen hat, nicht aufzufressen. So ist das Leben.

    Wir werden gezwungen, zu arbeiten, Steuern zu zahlen, Zähne zu putzen, Kinder werden in die Schule gezwungen, müssen Hausaufgaben machen... alles halb so wild :) So ist soziales Leben.

    Rechtfertigt keinen Starkzwang über Schmerzreize! Es gibt für alles Grenzen. Aber eine Leine und ein Halti - ich bin sehr sicher, der Hund wird das überleben ;)

  • Axman
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    18
    • 10. November 2025 um 13:37
    • #18

    Ich schliesse mich Tay an und sage darüberhinaus, dass das Halti einen ganz pingeligen Trainingsplan und präzise Anwendung braucht. Die Schlinge übrigens auch. Wenn diese Hilfsmittel nach Gutdünken angewendet werden bringen sie nur Nachteile.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Snackosaurus
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    42
    • 10. November 2025 um 15:53
    • #19
    Zitat von M-und-F

    Ich fühle mich hier schon mal deutlich besser aufgehoben als in so manch anderem rasse-unspezifischen Forum, wo man sich erstmal anpflaumen lassen musste, warum man sich für die Rasse entschieden hatte

    Ich spreche für mich, aber ich denke dass hier im Forum viele derselben Meinung sind: Das Forum ist dafür da sich auszutauschen, Tipps zu holen und auch mal etwas Dampf abzulassen. Es bringt niemanden weiter, vor allem dem Hund nicht, wenn man den Halter nur nieder macht. Vor allem Personen, die sich sichtlich Mühe geben!

    Zitat von M-und-F

    Dazu benutzen wir derzeit noch "Halti" und "Zugstoppleine" als Hilfsmittel

    Find ich überhaupt nicht schlimm. Das Zugstopphalsband (vor allem die Retrieverleine benutzte ich selbst gerne, weil meiner dann nackig rumlaufen kann) und das Halti kann auf kurze Sicht etwas Erleichterung verschaffen wenn man es gezielt einsetzt. Zum Beispiel um ohne Zug vom Parkplatz zur Freilauffläche zu gelangen. Du musst halt herausfinden wieso dein Hund zieht (Gerüche, Aufregung, zu viel Energie) und dann versuche vorher präventiv dagegen zu wirken z.B. erstmal ne Ruhe Übung oder Dampf ablassen.

    Kenne mich mit Weibchen nicht so gut aus, aber bekommen die größeren Rassen nicht etwas später ihre Tage? 😅

  • Axman
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    • 10. November 2025 um 17:33
    • #20
    Zitat von Snackosaurus

    Ich spreche für mich, aber ich denke dass hier im Forum viele derselben Meinung sind:

    Hüstl, das würde ich jetzt nicht unbedingt sagen

    Aber das macht uns eben aus. Auch wenn wir nicht derselben Meinung sind, schaffen wir es (meistens) vernünftig zu diskutieren. 8o

    Wir haben uns in der Vergangenheit schon auch mal ordentlich geprügelt aber dann lecken wir ein Weilchen unsere Wunden und geben uns wieder die Hand. <3

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Axman
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    • 10. November 2025 um 17:41
    • #21

    In Deutschland habe ich Ioshy auch ein Schlingenhalsband gekauft, weil es echt günstig war und Ioshys voriges Halsband sich immer weiter gedehnt hat.

    Bin total häppi damit. Flutsch über den Kopf angezogen, kein Rumgefummel mit Klickdings oder Schnalle, man sieht gar nicht dass er eines trägt (chic in Schwarz) und ich erwische den Ring zum Leine einhaken viel besser als beim Flachhalsband.

    Der Zugstopp bleibt tatsächlich fest in Position.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Snackosaurus
    Beiträge
    42
    • 10. November 2025 um 17:46
    • #22

    Axman hehe das mal ne Meinungsverschiedenheit aufkommt ist doch klar. Es wird diskutieren und argumentiert und das ist meiner Meinung ja auch ein großer Anreiz von Foren. Aber im Kern sollte man ja immer das Wohlergehen des Hundes im Sinn haben und da helfen nunmal Anschuldigungen nicht weiter, egal wie sauer man gerade ist :saint:

    Ich hab mir schon den ein oder anderen "Prügelei-Thread" durchgelesen, also weiss ich was du meinst 8o Im Nachhinein ist es ja regelrechtes Popcornkino, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen was an Absurdität diese Person hier geäußert hat. Sensationslust liegt halt in der Natur des Menschen 8o

  • M-und-F
    Beiträge
    9
    • 27. Februar 2026 um 15:21
    • #23

    Ich wollte mich mal wieder melden mit aktuellen Bildern und einem Stand der Dinge.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Flocke ist jetzt 9 Monate und war im Dezember/Januar das erste Mal läufig (die Blutflecken im November waren wohl nur die Vorhut). Einiges hat sich getan.

    Wir arbeiten weiterhin mit unserer Trainerin an der Leinenführigkeit und es ist schon deutlich besser geworden.

    Ein absolutes Highlight ist unsere Schlafsituation. Seit Dezember schläft Flocke alleine im Erdgeschoss ­– ohne Probleme. Es gab kein Winseln, kein Meckern, kein Zerstören. Es scheint so, als wäre es einfach der richtige Zeitpunkt für uns alle gewesen.

    Anfang des Jahres hatte sie zwei Wochen Gastritis, das war schlimm für uns alle. Hat Essen und Trinken weitestgehend verweigert, Stuhlgang komplett flüssig und lag' die meiste Zeit wie im Koma in der Ecke. Seit Februar ist sie wieder fit, aber jetzt ziemlich dominant unterwegs. Konnten wir früher noch ordentliche "Rudelspaziergänge" (mit verschiedenen Hunden, die wir so im Wald immer mal wieder trafen) machen, versucht sie jetzt über kurz oder lang immer die anderen Hunde zu unterwerfen :( Ist das normal in dem Alter?

    Außerdem macht sie mir seit ein paar Tagen neue Sorgen ­– sie ist früher außer Atem, hechelt öfter mal, scheint mehr meine Nähe zu suchen und hat wieder Angst beim Autofahren ­– will am liebsten nicht einsteigen. Sie frisst und bewegt sich aber normal. Kann das mit der Pubertät zusammenhängen? Ich will nächste Woche mal ein Blutbild beim Tierarzt machen lassen.

    Alles in allem sind wir sehr gut zusammengewachsen und ich kann es mir nicht mehr ohne sie vorstellen. Liebe Grüße!

  • Flummi
    Beiträge
    2.399
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    6
    • 27. Februar 2026 um 18:02
    • #24

    Das hört sich an, als würde einiges schon richtig Schongut laufen. :)

    So eine Gastritis ist echt doof und anstrengend für alle beteiligten. Freut mich, dass ihr das überstanden habt ;)

    Mit einer 9 Monate alten Hündin würde ich, bei dem was du an Verhaltensänderung beschreibst, an die erste Läufigkeit denken.

    Dazu würde auch passen, dass Fremdhund Kontakt nicht mehr so easy funktioniert.

    Das kann dir dann der TA aber genauer sagen.

  • M-und-F
    Beiträge
    9
    • 27. Oktober 2026 um 16:36
    • #25

    Gut ein halbes Jahr später mal wieder ein Lebenszeichen: Sie ist jetzt 17 Monate, hat ihre 3. Läufigkeit gerade und entwickelt sich gut weiter. Leider ist bei mir persönlich ein bisschen die Desillusionierung eingetreten, weil viele Dinge sich nicht weiterentwickeln:

    Die Hausregeln funktionieren, sie frisst gut und verhält sich uns gegenüber daheim respektvoll.

    Besuch ist immer noch katastrophal, sie hört nur auf zu bellen, wenn sich der Besuch nicht bewegt und würde ohne Hausleine ran wollen. Spaziergänge zerstören eher die Bindung als sie zu verbessern… seitdem sie mir eine Handvoll mal ausgebüchst ist, um zu Jagen, kommt sie nicht mehr von der Schleppleine los.

    Momentan ist wieder extrem viel Wild im Wald und sie orientiert sich 0 an mir, die Leine ist gespannt und sie würde am liebsten auf und davon. Auch ohne Wild und an der normalen Leine mit Halsband ist es nicht besser. Sie zieht und zieht, egal welche Richtung, egal ob ich mal stehen bleibe, umkehre oder sonst irgendwelche Sperenzchen mache. Ich dachte ich hätte einen Hütehund und keinen Jagdhund.

    Wir machen Beutespiele, Zielobjektsuche, Impulskontrolle, aber ich habe nicht den Eindruck, dass das irgendwas verändert. Meine Frau sagt, ich wäre zu ungeduldig und es würde doch alles besser, aber ich sehe das momentan eher ernüchtert. Ich glaube nicht, dass ich diesen Hund mal (wieder) ohne Leine führen kann, obwohl ich mir das so gewünscht hatte.

  • Maline
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    23
    • 27. Oktober 2026 um 17:23
    • #26

    Hallo, schön mal wieder von euch zu hören.

    Was ich nicht verstehe ist das Problem mit der Leinenführigkeit, du schriebst doch, dass ihr einen Trainer habt. Welche Methode habt ihr mit ihm begonnen? Funktioniert es in den Übungsstunden unterwegs mit Trainer oder reden wir hier über Gruppentraining auf dem Hundeplatz?

    Meine ersten 4 Hunde liefen immer ohne Leine, auch im Wald. Quinto hingegen hat so einen enormen Jagdtrieb, er wird sein Leben an der Leine verbringen müssen. Sehr schade, aber manche Dinge muss man als gegeben hinnehmen, auch wenn die Wunschvorstellung eine andere ist.

  • Kimba2001
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    49
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    20
    • 27. Oktober 2026 um 21:39
    • #27

    Ich verstehe nicht, warum es immer so ein großes Problem ist wenn der Hund ne Schleppleine braucht.

    Ist doch besser, mit Schleppleine Gassi gehen, als das dem Hund wegen Jagd was passiert.


    Auf den Bildern seh ich nämlich keinen unglücklichen Hund

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

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