Ich sag mal lapidar: man hat sich dermaßen weit von Stephanitz Vorgaben entfernt, dass da keine zusätzliche Wissenschaft nötig ist, um die gesundheitliche Abwärtsspirale, die schon vor Jahrzehnten begonnen hat, zu erkennen. Dem SV geht es punkto Showline wirklich nur um eines, nämlich money. Alles andere ist Augenwischerei.
Die heutigen HZ- Hunde sind ausnahmslos derart eng verwandt, dass der Fall im Prinzip hoffnungslos ist. Und gerade dieser hohe Inzuchtkoeffizient, dazu der gravierende Ahnenverlust fördert in grossem Masse all die degenerativen Erkrankungen.
Bei der LZ ist es nicht wesentlich besser. Auch hier haben wir mehr als genug nicht gesunde Hunde ( Ösophagus, DM, Augenerkrankungen, Allergien, Nerven etc etc).
Auch hier werden hohe Inzuchtkoeffizienten billigend in Kauf genommen, deren Folgen möglicherweise erst die nächste Generation spürt. Die genetische Vielfalt ist längst im Eimer und es ist eine Frage der Zeit, dass sich der deutsche Schäferhund selbst eliminieren wird.
Bei den sogenannten DDR Schäfer ist dieser genetische Supergau längst eingetreten und was jetzt noch auf dem Markt ist, ist zum Großteil Inzucht hoch 10 und gesundheitlich massiv angeschlagen. Auch hier stellen die " Züchter " money vor Gesundheit und genetischer Vielfalt.
Ich selber achte daher bei der Auswahl peinlich auf ganz niedrigen Inzuchtkoeffizient und möglichst wenig Ahnenverlust auch auf 10 Generationen. Dazu auf gar keinen Fall einen popular sire bei den Eltern. Das mache ich als Verbraucher, nicht als Züchter