Beiträge von CharlySchaefer

    Für mich liegt es in der Natur der Sache, dass ein Muttertier/Mütter seine Jungen/Kinder erzieht und sie auf ihre Selbständigkeit und Überleben in der Wildnis/Alltag vorbereitet. Erziehung heisst nicht nur Maßregelungen, sondern vermitteln von Überlebensstrategien und Sozialverhalten etc. . Beim Menschen gilt dies ebenso: Vorbereitung auf Teilhabe in der Gesellschaft, Anerkennung, Überleben im Alltag. Diese Frau meint das Ei des Kolumbus entdeckt zu haben!? Die These einer antiautortären Erziehung kennen wir aus den 60ern und sie ist in der Realität gescheitert. Egoisten und Egozentriker werden spätestens im Erwachsenenalter von der Gesellschaft ausgegrenzt. Die Menschen leben in sozialen Gebilden und diese Frau formt ihr Kind evtl. zur Ichbezogenheit, welches weder Rücksicht noch Empathie kennenlernt. Die Begriffe "Regeln, Erziehung" sind fälschlicherweise nur negativ besetzt. Sie vermitteln aber auch Orientierung und Halt, was sehr wichtig und positiv ist.


    Entweder musste sie schnell einen Aufreger als Artikel abliefern oder aber sie lebt wirklich in Wolkenkuckucksheim.

    Naja, das Kind dieser Dame ist gerade mal 3 Jahre alt. Vlt. informiert sie nochmals über dessen Entwicklung in 20 Jahren.

    Solange damit keinem Dritten geschadet wird, soll jeder nach seiner Fasson leben.


    Ich jedenfalls habe meinen Sohn erzogen und erziehe erst recht meinen Hund! Würde ich Letzteres unterlassen... nicht auszudenken. 8)

    Ich beneide Euch! Ihr könnt Euch über die unerzogenen kleinen Hunde und deren Besitzer aufregen. Kann ich leider nicht. Ich muss mich noch diesbezüglich über die Leinenpöbelei meines großen Fiffis aufregen. Ist zwar schon besser geworden, aber optisch gesprochen ist das Glas mindestens noch halb voll. Und er bellt und bellt und bellt... Nein, ganz so schlimm ist es nicht mehr, jetzt springt er wenigstens nicht mehr in die Leine. Das sehe ich schon als großen Fortschritt an. Aber es nervt!!

    Bei der Gelegenheit: Wenn er an seinem Feind vorbei ist, zieht er neuerdings weg von dem Hund. Hat jemand eine Idee, was dieses Verhalten bedeutet??:/

    Ich gebe Euch twosouls und Lupus ja in vielen Dingen Recht. Mann muss aber Kompromisse schließen und realistisch bleiben. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille, das ist auch das, wie ich es sehe. Ich kann nur versuchen, in meinem Radius mit meinen Möglichkeiten zu wirken. Aber ich werde keinesfalls das Elend der ganzen Welt mein Leben lang mit mir rumtragen, dafür ist es mir zu kostbar. :)


    Aber nebenbei... Bei mir sind heute nach der Anmeldung die Nutzungsbedingungen aufgepoppt, die ich, zu meiner Schande muss ich gestehen, das erste Mal durchgelesen habe. Hier steht u.a.

    unter den Netiquetten für die Mitglieder:


    "9. Politik als Thema ist nicht erwünscht. Threads mit Inhalten, welche dahin abschweifen werden gelöscht oder gesperrt.".


    Es geht mir jetzt auch zu sehr ins politische und ich denke, wir sollten es dabei belassen.

    Wir sind uns doch alle einig, dass Tierschutz notwendig ist und das ist die Hauptsache!:)

    twosouls , Lupus

    ... aber Ihr lebt alle gut und gerne in D? Ansonsten müsstet Ihr in letzter Konsequenz auswandern.


    Ich spreche von Wertevermittlung in jeder Hinsicht, die in den letzten Jahrzehnten verloren gegangen ist. Das Eine schließt das Andere doch nicht aus! Warum muss immer mit der Holzhammermethode alles schlecht geredet werden. Die Wirtschaftstheorien von Marx oder Lenin ihn reiner Form funktionieren genauso wenig wie die reine Keynes'sche Beschäftigungstheorie. Alles nur Theorie unter Vorbehalt der starren Ceteris-Paribus-Klausel (unter sonst gleichen Bedingungen...). Aber das geht jetzt zu weit.


    Ich bin der Überzeugung, mit Innehalten, Empathie und Respekt gegenüber jedem Leben, durch deren Vorleben und Weitergabe an nachfolgende Generationen, kann man in einem dann menschlich geformten Kapitalismus gut leben. Ich bemühe mich und praktiziere dies in meinem Umfeld so gut es geht und Kleinvieh macht auch Mist. :)

    CharlySchaefer


    Ganz allgemein sicher weniger wie es sollte. UNd naja...da wir uns ja nicht vom Kapitalismus trennen wollen,wird´s natürlich

    Es wird alles auf den "bösen Kapitalismus" abgeschoben. Das ist mir zu einfach und wenn in China ein Sack Reis umfällt... Ich gebe zu, und jeder sollte ehrlich zu sich selbst sein, damit konnte ich bisher und kann ich gut leben. Was ich habe, habe ich mir auch erarbeitet und verdient. Wie man sieht, ist der Sozialismus, der zwangsläufig eine Planwirtschaft beinhaltet, auch nicht das gelbe von Ei. Vielmehr liegt es m.M.n. am Bewusstsein der Menschen zu Tier und Natur. Fleisch ist zur Massenware verkommen. Jeder soll sein Steak haben und es sich auch leisten können.

    Ich kenne es noch als Kind mit 5 Geschwistern, dass meine Mutter nur am Sonntag Fleisch auf den Tisch gebracht hat. Als Witwe mit 6 Kindern konnte sie uns nicht mehr bieten. In der Woche gab's halt anderes und auch gutes Essen auf den Tisch. Aber dadurch habe ich zumindest gelernt, nicht nur das Fleisch, sondern auch die Tiere als die Lieferanten zu achten und zu schätzen. Vlt. altmodisch und "uncool", aber wir wurden so erzogen und das ist wohl heutzutage bei vielen abhanden gekommen. :/

    twosouls Dann muss ich mich hier korrigieren. Macht es aber aktuell im Umgang des Menschen mit dem Tier einen Unterschied? Es sind doch nur Lippenbekenntnisse. Jetzt aktuell wieder das Thema "Betäubungslose Ferkelkastration". Das wollte man schon vor 5 Jahren verbieten, die Politik konnte/wollte sich aber gegenüber der Agrarlobby nicht durchsetzen. Februar 2019 war nächste Frist, ist aber gestern von BT/Regierung wieder um 2 Jahre nach hinten verschoben worden.

    hallo zusammen,


    ich hab hier mal einen "hunde urlaubs link" für euch.ich selber war leider noch nicht da,aber gute bekannte waren dort und sind total begeistert.gerade für leute mit mehr hunden soll es super problemlos sein.vielleicht kennt das ja auch schon jemand und kann näheres berichten.die seite gefällt mir auf jeden fall richtig gut ;)


    http://www.seven-valley-ranch.de/

    Hier ebenfalls ein Link für Urlaub mit Hund - europaweit...

    https://www.hundeurlaub.de/

    Hier haben wir unser Stammdomizil in Waldkirchen/Bayrischer Wald gefunden, wo wir jedes Jahr hinfahren. :)

    Sehe ich ebenso, aber ein gesetzlicher Veggi-Day oder "Ökodiktatur"? Ist das nicht zu krass? Würde diese Bevormundung nicht eher bei vielen das Gegenteil erzeugen? Vlt. könnte man Einsicht und Selbstverständnis für den respektvollen Umgang mit Tieren durch brutale, plakative Aufklärung erlangen. Über Plakate mit den grausamen Abbildungen gequälter Tiere, platziert an den Bundesstraßen (wie die Mahnungen an die Autofahrer zur Verkehrssicherheit)? Wäre vlt. eine Ansprache an die Empathie der Menschen für die Tiere, die sich im Unterbewusstsein festsetzt? Allein die sporadischen Zwischenrufe der NGO's im Tierschutz sind hier zu schwach, um Politik und Gesetzgeber zum Umdenken und Handeln zu bewegen. Es fehlen eindeutige Gesetze mit entsprechenden Konsequenzen für den Tierhalter. :/

    P.S. Im Fernsehen wird ab und an ein Spot von Peta mit dem Kopf einer Kuh gezeigt, den ich sehr beeindruckend finde. Davon braucht es noch mehr.


    Aber nicht missverstehen, deswegen muss man nicht gleich zum Vegetarier werden! (PETA ist wohl eine solche Organisation)

    Möchte hier nochmals das Thema aufgreifen und auf die gesetzlichen Missstände im Bereich Tierschutz verweisen. Heute auf meiner Nachrichten-App gelesen:

    https://www.tag24.de/nachricht…im-keller-gehalten-846308

    Hier geht es um diesmal um einen Hund. Es könnte aber auch jedes andere Tier sein. Das Tierschutzgesetz in D ist für mich lediglich eine Farce, ein Feigenblatt für Humanität in unserer Gesellschaft, solange die Executive (Amts-Ta, Polizei etc.) nicht mit klaren, gesetzlichen Vorschriften eine Handhabe hat, gegen solche Tierhalter vorzugehen! Dazu muss zuerst die technokratische Sicht auf ein Tier als "Sache" komplett umgedreht werden auf das was das Tier wirklich ist: aus der Natur ein schützenswertes, dem Menschen gleichzusetzendes Lebewesen. Wenn man hier erstmal bei nur bei dem Haustier/Nutztier- egal welches - anfinge, wäre das schon ein grosser Schritt. Leider ist das Thema Tierschutz in den Wahlprogrammen der Parteien aber nirgends zu finden.

    das stimmt. Meine Britte hat beidseitig schwere HD, aber die Geschwister waren HD/ED Normal - zumindest, die geröngt wurden.


    Angelika


    @Charly: Gekaufte Prüfungen soll es ja schon gegeben haben ...

    Mag sein, kann ich nicht beurteilen.


    Ich find's jedenfalls super, wenn @Cukis Hund so gute Vorfahren hat und ihr jetziger Hund so erfolgreich im Sport ist. Kann man doch einfach stehen lassen und sich mit ihr freuen. Warum den Erfolg klein reden? ?‍♀️

    Hatte auch schon von einem DSH- Trainer gehört, dass (falls ich es jetzt nicht ganz korrekt wiedergebe, bitte entschuldigen) ehemals der DSH-Zuchtverband diese Untersuchungen als erstes durchführen und offiziell machen ließ. Entsprechend des nicht zufrieden stellenden Ergebnisses hätten wohl die Zuchtverbände anderer Rassen abgewunken und solche Untersuchungen erst gar nicht durchführen lassen, damit diesen nicht auch so ein Makel angeheftet wird. Was natürlich später trotzdem publik wurde, allerdings war der Ruf des DSH dahingehend schon ruiniert.


    Habe einen interessanten Artikel zu dieser Problematik im Netz gefunden...

    10_14_Gesundheit.pdf

    Lieber Charly,

    natürlich gewinnt man seinen Hund lieb,wenn man ihn hat. Und wenn er gesund bleibt,umso besser !Ich meinte nicht, daß man seinen Hund vernachlässigen soll, wenn er krank ist oder wird. Das niemals!

    Ich meine ja nur,daß diese Art der Zucht weder schön noch gut ist meiner Meinung nach. Ich weiß auch nicht,wie man überhaupt dazu kam,den Hunden die abfallende Kruppe anzuzüchten. Und deshalb bin ich nicht dafür, daß diese Zucht weiter betrieben wird.

    Ja, das habe ich auch nicht so verstanden. Aber m.M. nach sind weder die Züchter, noch die Hundebesitzer an dieser Misere schuld. Ich sehe da vielmehr die in für Pflicht, die festlegen wie ein solcher Hund auszusehen hat. Es sind doch nicht nur die DSH, sondern auch viele andere Rassen davon betroffen (Boxer, Doggen, Neufundländer, Berner Sennehund etc.), also hauptsächlich die großen Rassen. Wer mit aber seinem DSH auf Schauen gehen möchte, muss solche Hunde nachfragen und die Züchter müssen diese Nachfrage befriedigen, wenn sie ihre Welpen verkaufen möchten. Sollte man nicht hier ansetzen und die Richtlinien ändern? :/

    Diese Hochzucht finde ich furchtbar. Sind die Hunde am Kopf noch schön und an der Vorderhand, sind sie hinten verkrüppelt.

    Wie kann man sowas schön finden ? Und gesundheitlich, das weiß ja jeder, haben diese armen Tiere Probleme.

    Das ist Raubbau am Tier und auch den Menschen, die sich guten Glaubens so einen Hund kaufen, macht man dann Kummer,

    wenn der Hund schlechte Gelenke hat.


    Diese Hochzucht finde ich furchtbar. Sind die Hunde am Kopf noch schön und an der Vorderhand, sind sie hinten verkrüppelt.

    Wie kann man sowas schön finden ? Und gesundheitlich, das weiß ja jeder, haben diese armen Tiere Probleme.

    Das ist Raubbau am Tier und auch den Menschen, die sich guten Glaubens so einen Hund kaufen, macht man dann Kummer,

    wenn der Hund schlechte Gelenke hat.

    Gibt's auch einen Daumen für

    "gefällt mir nicht" ? Muss man hier Leistungsklassen für gute und schlechte DSH (Ware) propagieren? Ich bin in der Szene der Züchter und DSH - Sportler nicht bewandert und kann nicht sagen, ob diese Verallgemeinerung hinsichtlich "von Geburt an platt auf den Gelenken" berechtigt ist. Wenn es so ist, dann sollte man, wie ich bereits schon einmal gesagt habe, bei den Leuten anfangen, die die Normen für diese Zucht festlegen. Ja, eine abfallende Kruppe und gut gewinkelte Hinterläufe fördern ein stärkeres Untertreten im Trab. Entsprechend federnd und elastisch heben sich Vorbau und Vorderläufe, was leicht und elegant aussieht. Die Reiter unter uns werden es wissen, denn bei Dressurpferden ist es nicht anders. Wenn dies aber beim DSH (nur?) aus der HZ permanent im Alter ab X Jahren (keine Ahnung) zu schweren gesundheitlichen Schäden führt, frage ich mich schon, warum werden diese Zuchtkriterien nicht angepasst? Ignoranz, Starrsinn oder einfach egoistisch "weiter so"?

    Oder ist es vlt. doch nicht so krass wie behauptet und nur eine allgemeine Pauschalisierung? Ich weiß es nicht.


    Wie ich von Waschbär erfahren habe, stammt Charly seinem Zwinger nach wohl auch aus der Hochzucht. Ja, er ist ein hübscher Kerl und ja, falls er später mal Probleme diesbezüglich bekommen sollte, werde ich dementsprechend Rücksicht nehmen. Aber ich werde ihn deshalb nicht weniger lieben oder gar vernachlässigen - und wenn er noch so "verkrüppelt" wäre. So lange ihm trotzdem schmerzfreie Jahre beschert sind, werde ich für ihn da sein. Ich habe ihn von seiner liebenswerten Besitzerin geschenkt bekommen und mich nicht darum geschert, aus welcher Zucht er stammt. Ja, auch ich hatte diesbezüglich keine Ahnung und wenn, dann hätte ich ihn trozdem genommen. Die Hündin, die sie vor Charly's Mutter beim gleichen Züchter gekauft hatte, wurde stolze 15 Jahre alt und hatte ein tolles Leben als Familienhund, - mitglied gehabt. Dies ist auch die Bestimmung, die ich für Charly vorgesehen habe - und er darf trotzdem schön aussehen.

    P.S. Dass DSH aus der LZ weniger schön sein sollen, kann ich ebenso nicht nachvollziehen! In der Natur gibt es für mich nichts hässliches, weder Mensch noch Tier. Es kommt immer auf das Auge des Betrachters an.

    Wäre dabei, mit oder ohne Mann, Hauptsache Charly kommt mit.;)

    Ich wohne in Bürstadt, das liegt in Südhessen a. der Bergstraße. Die nächstgrößeren Städte im Umkreis: Worms, Mannheim, Darmstadt, Ffm, Heidelberg und direkt 10 Km nebendran "Fettelheim".:D

    LG CharlySchaefer

    Die Gesellschaft bringt diese Menschen hervor ! - sie sind nicht vom Himmel gefallen oder so geboren !

    wo ist dann ihr Platz ? wer bestimmt das?

    Dann muss halt diese Gesellschaft diesen Menschen endlich konsequent verständlich machen, dass sie unsere Werte, unsere Freiheit und unser Gesetz zu respektieren haben. Wer dies nicht will, egal aus welchen Gründen, wird immer am Rande der Gesellschaft leben. So gesehen sucht sich jeder seinen Platz selbst aus.

    Für das erste Mal zum Kennenlernen würde ich eine ruhige, hundearme Gegend vorziehen. Aber ich beuge mich der Mehrheit, wenn's anders ist.

    LG Iris