Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    Boah das ist aber fies. :D


    Das ist auf deinen Bildern nicht wirklich ersichtlich... Klar sollte ein DSH einen gut erkennbaren Stopp haben, aber es gibt halt auch welche mit mehr oder weniger.


    Ohne Gentest ist es nur ein lustiges Ratespiel. ^^

    Ich finde nicht, das Ero übernutzt ist.

    Ich glaube das bezog sich nicht auf Ero sondern auf den Vater ihres Hundes. ^^

    hier:

    Meine Izzy stammt auch von so einem Hochleistungs-Rüden ab - Nachzucht ohne Ende, schon bevor er sich in der Leistung bewährt hatte



    (Es sind nur 31 Würfe über Ero. Eine Paarung die im WD drinsteht hat so garnie stattgefunden (ich kann das nicht löschen :D
    ) und eine Hündin blieb leer, die sind zu spät zum decken angetanzt.)



    Ja, der Rüde stammt ebenfalls aus Spanien, wurde aber ins Ausland verkauft. So wie ich es verstanden habe, hat der nun ehemalige Besitzer vor dem Verkauf des Hundes Spermien von ihm behalten.

    Dann ist das alles rechtens, wenn das in Spanien erlaubt ist.

    Wie gesagt, ich würde das in DE und AT auch begrüßen... von mir aus auch mit Auflagen.

    Was muss passieren, das man mit seinem Hund nicht Zufrieden ist?

    Sportlichkeit

    Krankheiten

    usw.

    Ich war bisher mit all meinen Hunden Zufrieden, ich nehme sie so wie sie sind, habe aber auch nicht das Ziel auf Meisterschaften zu gehen.

    Naja, was heißt "nicht zufrieden".

    Ich glaube keiner wünscht sich einen Hund mit schwerer HD oder ED, welche ihn unter Umständen schon früh zum Invaliden machen können.

    Und wenn man den Wunsch hat, Hundesport zu machen, der Hund dann dafür aber nicht wirklich taugt darf man darüber auch traurig sein, finde ich.

    Wie man damit umgeht (behalten oder verkaufen/verschenken) bleibt jedem selbst überlassen...


    Ich habe einfach gestaunt, wie schnell bei ihm so extrem viele Würfe kamen so dicht an dicht hintereinander.

    Und das zu recht.


    Ich glaube, ich klinke mich hier einfach raus. Ihr seid mir meilenweit mit eurem Wissen hier überlegen. Ich kann nicht einschätzen, inwiefern meine Erfahrungen repäsentativ sind. Will keinem auf die Füße treten. :S

    Ne Quatsch, sicher nicht. Du bist hier niemandem auf die Füße getreten, und ich hoffe ich dir mit meinem Kommentar oben auch nicht. Viele hier schreiben auch Beiträge mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass das Forum öffentlich zugänglich ist, und dadurch auch Leute mitlesen könnten, die wirklich keine Ahnung haben.

    Wenn also z.B. der Hinweis kommt "die Mutter ist nicht nur ein Gefäß", dann wollte ich nicht dir unterstellen, dass DU das nicht weißt, sondern das einfach für die mitlesende Allgemeinheit festhalten, die vielleicht zum ersten Mal "Schäferhund" oder "Zucht" gegoogelt hat und ao hier gelandet ist. :)

    Bitte nicht ausklinken, wir freuen und immer über neue aktive Mitglieder!

    Ich weiss aus erster Hand, dass hier bei uns DSH künstlich befruchtet werden aus Gefriersperma. Gilt diese Einschränkung nur für Samen aus dem Ausland/Übersee?

    Das ist Sache der Verbände. Im SV und SVÖ ist es verboten, wie es in Spanien gehandhabt wird, weiß ich nicht. Kann sein, dass es da erlaubt ist.

    Allerdings ist hier nicht nur die künstliche Befruchtung einer Hündin verboten, sondern auch das Absamen eines Rüden... Also wenn in Spanien Hündinnen offiziell besamt werden dürfen, dann kann das trotzdem nur mit Samen von Rüden passieren, die in Ländern stehen, in denen das ebenfalls erlaubt ist - also eigentlich und offiziell. :D 8o


    Ein ähnliches Bild sehe ich bei 2 von ihren Wurfgeschwistern. Bei der Masse an Nachkommen hoffe ich wirklich, dass dies nur unseren Wurf betrifft und sich nicht weiter über den Vater vererbt.

    Ich finde das etwas kurz gedacht... Am Ende gehören ja immer zwei dazu. Vielleicht vererbt auch die Mutter - pardon - Quark.

    ODER die Kombi hat einfach nicht gepasst... Gibt's auch immer wieder. Da haben sowohl Vater als auch Mutter mit anderen Partnern toll vererbt und dann in dieser Kombi kommt nur Mist bei raus. Man steckt leider nie ganz drin.


    Ich bin auch das Risiko eingegangen von einem Rüden der zwar sportlich gut unterwegs war, aber züchterisch noch nichts vorzuweisen hatte, einen Nachkommen zu kaufen.

    Als mein Hund gezeugt wurde, hatte der Rüde noch keinen einzigen lebenden Nachkommen, wenn man es genau nimmt. ^^

    Ich mochte die Mutter, die hat mich überzeugt - der Vater war für mich o.k.

    Später haben er und sein Bruder eingeschlagen wie eine Bombe, diese Linie ist mittlerweile eine der am häufigsten genutzten der aktuellen Zeit. Konnte damals noch keiner wissen, war mir aber auch egal... Ich hab mir vorgestellt was da bei rauskommen könnte, bin das Risiko eingegangen und hatte das Glück, dass alles so kam wie es geplant war. :)


    Ich finde die Diskussion super spannend und berechtigt, finde es aber nicht gut, dass grundsätzlich immer alle nur auf die Rüden gucken... Sowohl wenn Nachkommen gute Eigenschaften zeigen, als auch wenn Würfe in die Hose gehen. Die Mutter ist mehr als nur ein Gefäß das den Wurf 2 Monate lang austrägt.

    Die Frage ist: hat er wirklich keine Schmerzen, oder lässt er es sich nur nicht anmerken?

    Ich würde da nochmal mit einem TA drüber reden, und ggf. (zumindest nach Bedarf) richtige Schmerzmittel geben.


    Falls er doch Schmerzen hat, auch nur leicht und unterschwellig, wäre das nicht nur unangenehm, sondern würde die Arthrose weiter voran treiben: wer Schmerzen hat bewegt sich weniger/anders, nimmt ungünstige Schonhaltungen ein, etc. - das führt dazu, dass die Arthrose noch schneller voran schreitet, frei nach dem Motto "wer rastet, der rostet".

    Bewegung ist gesund. Klar, Belastungsspitzen sind davon ausgenommen, aber da passt du eh schon auf. Aber ausdauernde, gleichmäßige Bewegungen halten das Gelenk geschmeidig, regen die Produktion von Gelenkschmiere an und lindern so die Beschwerden und das Fortschreiten der Probleme.

    Gemütliches Radfahren könnte sich gut eigenen, im Sommer auch kontrolliertes Schwimmen. Natürlich immer alles in Absprache mit dem TA :)

    Aber lieber ein bekanntes Problem als ein unbekanntes

    Da sagst du was!


    Oder man könnte künstliche Befruchtung und damit die Möglichkeit von Samenimport aus Übersee erlauben, oder man könnte LstH x StH Verpaarungen erlauben ... Oder, oder. Würde alles den Genpool wieder etwas auffrischen ohne direkt Fremdrassen einzukreuzen.

    Ich vermisse diese Möglichkeiten. Es würde den Druck rausnehmen das ein rüde weg sein könnte der einem gefällt, man könnte sich Samen hinlegen und erstmal abwarten und da meine Hündin Langstock trägt kommt für mich kein Träger infrage WEIL ich damit in einem anderen Zuchtbuch wäre wenn ich eine Hündin behalte und genaus die die mir gefällt (oder hat alle aus dem Wurf) Langstock sind. Rückverpaaren unmöglich. Wäre ein Fakt der mir egal ist wenn ich einfach wieder Stockhaar nutzen könnte.

    Eben. Ich verstehe auch nicht, warum sich da so quergestellt wird.

    Es würde ja Niemand zu etwas gezwungen was er nicht will - nur die die wollen könnten es nutzen. Aber gut...

    Bass23 ich bin nicht Secans, aber gebe meinen Senf trotzdem dazu: es ist ja schon so, dass viel genutzte Deckrüden sich halt schlicht bewährt haben.

    Entweder über ihre eigene Leistung, oder aber über ihre Vererbungskraft... im Idealfall natürlich durch beides.


    Spike ist schon ein echt guter Hund der meiner Meinung nach wirklich gut vererbt. Bleibt abzuwarten ob da Ohrtechnisch was durchschlägt in der zweiten oder dritten Generation... Aber sonst gibt's für mich an dem Rüden nix zu meckern.


    Wenn ein Züchter andere Wege gehen will, stehen ihm diese ja offen... Denke schon, dass man die Welpen auch mit einem unbekannten Rüden "loswerden" würde... Aber Jeder hat halt so seine Ideale im Kopf, und wenn ein vielgenutzer Rüde denen entspricht sollte man von denen auch nicht abweichen nur WEIL der Rüde viel genutzt wird.


    Das Problem was du ansprichst ist natürlich da, bzw. bahnt sich an. Da würde ich aber den Zuchtverein in die Pflicht nehmen wollen, und nicht den einzelnen (kleinen) Züchter.


    Dem sogn. "popular sire effect" könnte man ganz einfach Einhalt gebieten: statt der bisher erlaubten 90 Decksprünge im Jahr (!!!) könnte der SV das begrenzen, auf 12 pro Jahr, oder auf 30 im Leben oder irgendwie so.

    Oder man könnte künstliche Befruchtung und damit die Möglichkeit von Samenimport aus Übersee erlauben, oder man könnte LstH x StH Verpaarungen erlauben ... Oder, oder. Würde alles den Genpool wieder etwas auffrischen ohne direkt Fremdrassen einzukreuzen.

    Aber da scheint sich der Verband keine richtigen Sorgen zu machen. :/

    Ich bringe meinen Hunden unabhängig von einer bestimmten sportlichen Übung ein "freeze-Kommando" bei. Also wirklich komplett einfrieren, bis die Freigabe kommt. Ero macht dabei sogar meist den Fang zu und atmet nur noch durch die Nase, weil Hecheln = Bewegung. :D


    Vielleicht könntest du das beibringen und dann in die GS Arbeit einbauen.