Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Ausserdem hoffe ich, dass du Helfer findest, die "über rechts" arbeiten, zumindest so weit wie möglich mit Harvey, denn wenn sein Linkshirn erstmal voll "drauf" ist beim SD, kriegt man da ohne harte Mittel kaum noch was gebacken.


    Haben gerade einen jungen DSH im Training, der auch diese Tendenz hat und den man leider "nur mal kurz" über die Uhr gedreht hat mit einem Helfer der "es wissen wollte" und noch auf "echte Aggression" abfährt. Mamma mia, ich denke da kann man nur noch was machen wenn man wieder beim absoluten Nullpunkt anfängt, wenn überhaupt.

    Django klingt wie ein Hund der keine alternativen Stressbewältigungsstrategien kennt.


    Die da wären Axman ?


    Ich nehme mal an, sowas wie sein Ball; auf dem er in diesem Moment dann rumknautschen kann.

    Mittlerweile fängt er auch an, ganz aktiv in die andere Richtung zu schnüffeln, wenn so manch ein Hund auf uns zuläuft. Kommt immer drauf an, wie sich der andere uns nähert.

    Ich wollte nicht sagen, dass man sie ihm vorenthalten hätte, sondern, dass er halt zu der Sorte zählen könnte, deren einzige Strategie die Attacke nach vorne ist um sich einem verunsichernden Gefühl zu entledigen.


    Wenn es sich bessert, seid ihr ja schon auf dem richtigen Weg, bestimmt auch mit der Hilfe der Trainerin.

    Aggression aus Angst ist die, die man am häufigsten bei Hunden beobachten kann. Das heisst ja nicht, dass der Hund aggressiv ist im Sinne von "was guckst du? Ich mach Hackfleisch aus dir!"


    Django klingt wie ein Hund der keine alternativen Stressbewältigungsstrategien kennt.

    Die Wissenschaftler sagen, dass der normale Hundehalter ganz schön gut in der Lage ist seinen Hund in verschiedenen Aspekten einzuschätzen und zu bewerten.

    Das müssen aber ganz besonders wissende Halter gewesen sein. Denn das trifft auf gut 90% der Leute, die mir täglich begegnen, absolut gar nicht zu. Die stichprobe wäre interessant bzw die ganze Reihe an Studien, die das belegt? :/

    Die Hundehalter in deiner Gegend definitiv nicht, @Asmi das hast du uns ja schon oft bildhaft erzählt :D :D <3


    Nee, ohne Schmarrn, es wird aber viel gemacht, v.a. in den USA. Ich habe vor einigen Jahren einen online Kurs gemacht, da ging es z.T. auch darum. Meist sind die Befragungen detaillierter und schlüsseln, wie ihr schon vorschlugt, z.B. Aggression in verschiedene Unterpunkte auf aber wenn man nur den Überpunkt hernimmt, und man schmeisst einfach alle Expressionen von Aggression in einen Topf, kriegt man das auch ohne Unterpunkte hin.


    Hier ein allgemeiner link über das Thema, gerade nur so spontan gefunden. https://www.frontiersin.org/ar…89/fvets.2021.675782/full


    HIer bei Brian Hare kann man aktiv teilnehmen: https://www.dognition.com/

    Hey, ich fürchte hier ist überall viel zu viel Abitur :D


    Es geht hier ja nicht um Wissenschaft.


    Kimba2001 , Pepper ich jedenfalls verstehe, was mit 0 Aggression gemeint ist. Wenn ihr bisher 0 aggressive Äusserungen bei euren Hunden beobachtet habt, dann steht da 0 Aggression. Und das ist auch der Zweck. Wenn du jetzt, Pepper deinen Zettel mit der Bewertung aufbewahrst und in einem Jahr die gleiche Bewertung nochmal machst, wirst du vielleicht anders Punkte verteilen und dann darüber nachdenken oder einfach nur schmunzeln und es zu den Fotos von Pepper legen.....


    Aber abgesehen davon, es gibt eine ganze Reihe von grossangelegten, langjährigen, wisschenschaftlichen Studien, wo Hundehalter einfach nur ihren Hund in einigen Punkten beurteilen sollen. Die Wissenschaftler waren anfangs skeptisch, ob der durchschnitts Hundehalter in der Lage wäre seinen Hund neutral und korrekt einzuschätzen und erwarteten, dass solche Studien nicht zu verlässlichen Daten führen würden.


    Es stellte sich jedoch heraus, dass diese, (schlagmichtot mir fällt gerade nicht ein wie das Fachwort für solche Studien ist), Studien sehr brauchbare und erstaunlich akkurate Werte liefern. Die Wissenschaftler sagen, dass der normale Hundehalter ganz schön gut in der Lage ist seinen Hund in verschiedenen Aspekten einzuschätzen und zu bewerten.


    Und ganz ehrlich, wer hat nicht Spaß daran gehabt?


    PS Waschbär da steht Spieltrieb, nicht Beutetrieb ;) .

    Für so eine Beurteilung müsste man erst einmal den "Referenzwert" kennen. Sonst wird das nix... Z.B. ob das die"5" wäre und alles, was unter 5 liegt wäre dann unterdurchschnittlich ausgeprägt. Und über 5 überdurchschnittlich ausgeprägt. Und welche Hunde liefern diesen Referenzwert? Der Gesamtdurchschnitt aller Rassen (und wird der dann vielleicht mit "0" angesetzt???) ? Oder der Gesamtdurchschnitt bestimmter Rassen? Oder gar nur einer? Und wenn ja welche? Mir fehlt auch der Aspekt "mentale Belastbarkeit" (im Hinblick auf die Beziehung zwischen Hund und Hundeführer sowie auf die Beziehung zwischen Hund und Umwelt, zu der dann auch Fremdpersonen gehören), der ganz wesentlich die Gebrauchshundqualitäten beeinflusst.

    Ja genau.

    Deshalb vergleicht man denke ich an ein und demselben Hund und setzt Referenzwerte durch Selbsteinschätzung an. Natürlich ist das subjektiv.


    Über das Leben und Training des Hundes hinweg kann man dann immer wieder gucken, wie sich gewisse Neigungen und Züge am Hund verändert haben.


    Maximal eignet es sich für die ungefähre Einschätzung der eigenen Hunde oder Hunde mit denen man arbeitet, wenn man Vergleiche zwischen Hunden haben will.


    Insgesamt hat man das Problem ja aber immer. Wenn man die Beurteilung eines Hundes liest, z.B. "ausserordentlicher Arbeitswille", "guter Futtertrieb" etc etc. dann ist das die Einschätzung von irgendjemandem.


    Was dem einen als 8 in Energie vorkommt, mag jemand anderem wie 10 Punkte vorkommen.


    Die Beziehung zw. Hund und HF ist ja mit "Empfänglichkeit f. soziales Lob" gemeint, die Beziehung zur Umwelt kann man evtl. aus "Mut und Dreistigkeit" entnehmen, ein Hund der Schüchtern ist, zeigt seiner Umwelt gegenüber sicherlich nicht Mut und Dreistigkeit (Boldness).


    Interessant ist übrigens auch, das wurde als Thema dort behandelt wo ich es her habe, wie sich Punkte von einen Tag auf den anderen verändern können bei Besitzerwechsel.


    Also wie gesagt, eher nicht als Rasse- oder gar Speziesübergreifende Beurteilung geeignet, aber trotzdem macht es Spass, das einfach mal zu machen. :)

    Unsre Bestimmungen sind praktisch eure Bestimmungen, wir kopieren alles von euch. :D

    Wir auch! :D :D


    Nur da wo es geht (z.B. IGP Regelwerk bei Ortsprüfungen) werden die Regeln als Vorschlag gehandhabt ;)


    Also die Hunde mit Vereinspapieren, sei es CEPPA oder SECPA haben haben gewiss genau solche Standards eingehalten wie die Hunde in D, Ö, CH. Evtl. kann länderspezifisch die morfologische Bewertung auf Ausstellungen etwas abweichen v.a. bei den HZ. So scheint es jedenfalls. Finde ich witzig, weil ja der Standard quasi mathematisch vorgegeben ist, hahaha. Aber deshalb sind die Hunde ja immer noch in Stephanizens Sinne 8o

    So ein Rüde läuft meiner Meinung nach nicht ganz glatt in der Birne und hat in der Zucht nix verloren. Hat aber ü700 Nachkommen und deckt aktuell auch immernoch...

    ......Hauptsache gesund und auf alles getestet :D :D :D

    Aber den Wesenstest hat der doch auch irgendwie bestanden?

    Wahrscheinlich war er beim Wesenstest noch jung und mit der entsprechenden Ausbildung kriegt man das dann hin. Wird ja oft kritisiert, dass der Wesenstest gar nicht unbedingt das zugrundeliegende Wesen testet

    hast du denn axel in deutschland oder spanien gekauft? Und alma, wo kommt sie her?

    Beide sind aus Hinterhofzucht.

    Beide haben nur FCI Papiere, keine Verfolgung was HD der Vorfahren angeht möglich, weil keiner von den Züchtern das für nötig gehalten hat. Das heisst ich kann mit Axel nicht bei der WUSV Weltmeisterschaft starten, weil er keine CEPPA/SV Papiere hat:rolleyes:


    Axel habe ich vor 3,5 Jahren gekauft, weil ich dachte Papiere sind Papiere und ein Hund mit Pedigree sei ein offiziell erfasster und kontrollierter Hund. Ehrlich gesagt habe ich das damals aber definitiv lockerer gesehen, ich wollte einen Hund für den Lehrgang zum Hundetrainer und Nachfolger meines verstorbenen Kenny LZ DSH und bisher hatte ich alles "aufgesammelte" Hunde hatte mir also nie Gedanken über Papiere gemacht.


    Alma wurde von meinem Helfer gezüchtet. Seine eigene Hündin mit einem Rüden, der erfolgreich IGP 3 geht und der ihm gefallen hat von seiner Art und Aussehen.

    Ja, man muss halt schauen, ob die LZ-Hunde CEPPA Papiere haben (span. SV). Dann sind sie geröntgt etc., der CEPPA schickt die Bilder zur Prüfung sogar nach Deutschland soweit ich weiss. Aber alles an LZ DSH die keine CEPPA Papiere haben, nur FCI Papiere, da wird nichts verlangt.


    HZ Zuchten gibt es vielleicht 3 in ganz Spanien wo man vielleicht gucken kann. Letztes Jahr sah ich einen Welpen, der sehr gut aussah und man sagte mir so seien die Welpen dieses Züchters tendenziell. Wie das in D, A, CH etc ist, habe ich keine Übersicht. Die weltweite Entwicklung der HZ spricht mich nicht an. Schon seit langem nicht mehr im Sinne des Erfinders.

    Ich sehe es als verantwortungslos, einen DSH mit so einem Befund zum decken zu verwenden. Ob im privaten Bereich oder nicht. Eine Vervielfältigung wäre fatal.

    Natürlich, da sind wir uns ja auch alle einig und unser gesunder Menschenverstand verbietet das. Aber manche interessiert das eben dann nicht und es wäre ja durchaus möglich, dass er 100% HD-freie Nachkommen zeugt, zumal er in anderer Privathand vielleicht einfach auch ncijt geröntgt worden wäre.


    Schau dir mal die amerikanischen HZ-Schäfis an (oder was auch immer die sein sollen), die laufen teilweise wie richtige Krüppel und gewinnen damit noch die Ausstellung. Die laufen so krumm und abfallend im Rücken, wie sie hierzulande nur hingestellt werden für Fotos. Und damit wird ganz happy gezüchtet und bei dem Gang kann ich mir kaum vorstellen, dass die alle gesunde Gelenke haben. :(

    Jap. Nicht nur in den USA :rolleyes:


    Wenn ich hier die Hochzuchtwelpen von Bekannten, die Züchter sind, sehe, wird mir immer schlecht. Sehen aus wie Kaulquappen, hinten zwei so krumme, schwache Beinchen dran. Als ich das das erste Mal gesehen habe, hatte ich schon angesetzt zu "oh neiiin, der Arme, was ist denn passiert?". Zum Glück sprach die Person dann vor mir von "Ausstellung und Zeug zum Champion", sonst wäre ich ins Fettnäpfchen getreten.


    Aber auch die LZ-Zucht hier in Spanien unterliegt praktisch keinen Regeln, jeder züchtet wie er will, der FCI gibt Papiere für alles. Man hört "Dann kreuze ich die X mit dem Y, dadurch kriege ich dann auf Mutterseite 2 World Champions und auf Vaterseite 3 Bundes- und 2 Worldchampions ins Pedigree" Da frage ich mich immer, ob ich echt zu doof bin, wenn ich als erstes nach dem Charakter von den Zuchthunden frage.


    Hier, der Top Vererber Gringo JANAKA. Neulich mit seinem langjährigen Besitzer, HF, gesprochen. Er hat den Hund kürzlich nach China verkauft für $$$$$$$. Er erzählte, als er den Hund dort abgab, dachte er noch, wie er die Trennung verkraften würde von seinem Hund aber dann überwog eine gewisse Erleichterung, weil der Hund extrem extrem schwierig in allem war. Aggressiv zum gehtnichtmehr. Decken mit ihm ein Desaster, gefährlich für Handler und Hündin, trotz Maulkorb. Umgang mit ihm extrem schwierig und mit zunehmendem Alter immer schwieriger.


    Hier laufen seit Jahren Hunderte Gingo JANAKA Nachkommen rum. Nicht einer davon hat es zu irgendwas gebracht.


    Naja, gesund ist der Hund aber immer noch, jetzt in China :)


    Sorry, das war Themaverfehlung!!!! (Hatte ich in der Schule auch immer)