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Unser erste Tag im SV

  • Schoki
  • 30. August 2015 um 22:38
  • Lolu
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    32
    • 23. Dezember 2015 um 11:50
    • #61

    Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, ob und wann er ein Stachelhalsband einsetzt und dazu seinen gesunden Menschenverstand einsetzen.
    Ich habe neulich einen Beitrag gelesen, in dem stand, dass die meisten Hunde zwischen 1 bis 2 Jahren abgegeben werden. In dem Alter bekommt man das Ergebnis seiner Erziehungsarbeit zu spüren.
    Wenn man in dem Alter dann meint, seine Erziehungsfehler mit Stachelhalsband und Co. korrigieren zu müssen, dann hätte man besser ohne Hund bleiben sollen.

  • angieblau
    Beiträge
    267
    • 23. Dezember 2015 um 13:05
    • #62

    @ostholstein,

    ich nutze ALLE Möglichkeiten. Selbstverständlich werden meine Hunde auch mit Spielzeug und Co. bestätigt. Aber der Focus soll nicht auf dem Spielzeug oder dem Futter etc. pp. liegen. Wenn Du nämlich an Prüfungen solche Hilfsmittel nicht hast, zeigt sich, ob der Hund trotzdem bei Dir ist und "freudig" mitgeht, oder nur so nebenbei trottet, weil er weiß es gibt ja eh nichts. Ich habe andersrum auch Hunde gesehen, die mit extremen Zwang ausgebildet wurden, dass in Prüfungsituationen eben NIX mehr ging, weil der Hund wußte, Heute kommt halt kein "Zwang" oder "Einwirkung".

    Beides finde ich nicht gut. Hier muss man eine Balance finden um Prüfungen gut zu meistern. Heute habe ich mal meine Pokale wieder abgestaubt und habe mich einfach daran erfreut, wie viel ich mit meinen Hunden bei Prüfungen erreicht habe. Besonders Stolz bin ich auf meinen Tierheimhund Derry! Mit Ihm habe ich die meisten Prüfungen erfolgreich absolviert. Bis Heute einfach nur ein toller, aber ganz und gar nicht einfacher Hund. Er war und ist immer noch ein Hund, der alles nach "vorne" umsetzt. Gerade bei ihm habe ich gelernt ohne Hilfsmittel jeglicher Art zu arbeiten, weil er sich gegen die Hilfsmittel gesetzt hat - er zog sich nämlich in der Aggression extrem hoch. Allerdings musste ich mit meiner Autorität den Hund eben doch in der "Spur" halten bzw. bringen, denn sonst hätte ich einen Hund gehabt, der gefährlich für Mensch und Tier gewesen wäre.

    Angelika

  • Waschbär
    Moderator
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    1
    • 23. Dezember 2015 um 14:01
    • #63
    Zitat von Wolfskralle

    Da dies aber nichts daran ändert, dass hier so viele User einen Beitrag liken, der Starkzwangmittel im selben Beitrag mit "sachgerechter und dosiertem Umgang" in den Himmel loben, verabschiede ich mich hier...sonst muss ich mich übergeben. <X

    Ich "lobe nix in den Himmel". Für mich gibt es nur nicht pauschal "gut" und "böse". Im Einzelfall kann jedes Ausbildungshilfsmittel für den einzelnen Hund, immer vorausgesetzt es wird richtig angewendet, positive Auswirkungen haben. Einmal richtig angewendet kann einem Hund u.U. lebenslangen Stress ersparen und somit mehr Lebensqualität bieten (ich schreibe hier "u.U.", was nicht gleichbedeutend ist dass das für jeden Hund gibt). Die Ergebnisse der Studien der TiHo Hannover (Fachbereich Tierschutz!) belegen das.

    Ich persönlich muss mich immer bei irgendwelchen Gutmenschen übergeben, die (angebliche) Tierquälerei nur erkennen wenn ein Hund ein Stachelhalsband trägt oder ein Teleimpulgerät. Ohne diese optischen Krücken hingegen fällt ihnen nicht auf wann ein Hund ausbildungstechnisch unter enormen Stress steht und der Hundehalter das nicht abzustellen vermag.

  • angieblau
    Beiträge
    267
    • 23. Dezember 2015 um 14:25
    • #64

    möchte dem noch hinzufügen, dass die meisten leider immer Äpfel mit Birnen vergleichen wollen. Alltagstauglichkeit sollte jeder Hund haben und Ausbildung in verschiedenen "Sportrichtungen" ist ein ganz anderes Paar Schuhe.

    Wenn man das Beides in eine Topf wirft kommt nur "schei.." dabei heraus. So ist das auch mit Hilfsmitteln egal ob das jetzt nur eine Leine, Halsband, Stimme, Leckerlie oder sonst was ist.

    Man beachte auch, es gibt unterschiedliche Trieblagen beim Hund, die sich sehr selten im normalen Alltag zeigen und wenn sie sich zeigen, die meisten nur Hundehalter dann ein extremes Problem beim Händeln derselben haben.

    Aber das ist ein großes Komplexes Thema und darauf will ich jetzt auch nicht näher eingehen.

  • Philo
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    1
    • 23. Dezember 2015 um 16:02
    • #65

    Ich habe vom Sport nicht viel Ahnung,die Hundesportler die es hier,bei mir, gibt haben samt und sonders Hunde die auf dem Platz funktionieren wie Schweizer Uhrwerke(zumindest laut dessen was die Besitzer von den Prüfungsergebnissen verlauten lassen),ob sie dazu gezwungen werden o.wurden kann ich nicht beurteilen,was sie allerdings alle gemeinsam haben ist das sie in ihrer Freizeit nix können und mehrheitlich im Stachel laufen.Diese Hunde unterscheiden offenbar ganz klar zwischen Platz und dem Rest.

    Ich finde es grossartig hier von Leuten zu lesen die offenbar Platz und Alltagsgehorsam gleichermaßen wichtig finden.

    Ich habe mich für Joschi ganz klar entschieden einen anderen Weg zu gehen und ohne Stachel und co. auszukommen ,muss aber auch zugeben das ich trotz Trainer etc als Frau von 1,60 Körpergrösse oft an meinen Grenzen war und sehr viele neue Ideen denken musste.Ich habe mich sehr oft gefragt ob das mulmige Bauchgefühl das mich stets ,in seinen leinenaggressiven Zeiten begleitet hat ,wirklich dienlich war ihm die notwendige Sicherheit und Führung zu geben.So richtig glaube ich nicht dran...

    Definitiv kann ich sagen das er mit 2,25 Jahren nicht im Ansatz so weit in der Ausbildung ist wie jeder seiner Vorgänger in meinem Leben.Aber ich kann auch sagen das ich noch von/mit keinem anderen Hund so viel gelernt habe wie wie mit ihm und außerdem hat es sich gelohnt:mittlerweile Stimmt die Richtung und er lernt schneller als ich je erwartet habe.

    Dennoch kenne/ kannte ich Hunde die unter den hier als Starkzwang genannten Methoden sich enorm Positiv entwickelt haben und die durch den Einsatz bzw den dadurch entstandenen Lernprozess einen viel besseres Leben geführt haben.
    Ob diese Hunde auch mit netten Methoden ans gleiche Ziel geführt hätten werden können wird man schlecht herausfinden können

  • Birger
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    16
    • 23. Dezember 2015 um 20:25
    • #66

    Nun muss ich doch nochmal meinen Senf dazugeben. Im Sportbereich kann ich nicht mit reden, mein Hund ist ein Familienhund.

    Wie und was man macht, ist am Ende eine Frage der Haltung. Nur weil es dies und das gibt heißt es doch noch nicht das man es dann nutzen muss.

    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
    einen Hund zu haben,
    macht dich reich.
    Louis Sabin

  • ben81
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    • 23. Dezember 2015 um 21:27
    • #67

    Mein Hund ist ein Familien und Sporthund.
    Und funktioniert auf dem Platz genau so wie außerhalb.
    Ich denke die Erziehungsmethoden sind nicht zu pauschalisieren. Sondern hängen vielmehr vom Hund ab.
    Es macht auch viel aus ob der Hund als Welpe oder als Erwachsener Hund in die Familie kommt. Hier kann man schon sagen wenn ein Erwachsener Hund mit Erziehungsfehlern daher kommt, Hilfsmittel gezielt eingesetzt eine Lösung sein können.
    Selbst getan , 2 mal angewendet danach nie wieder.
    Und ich kann nicht behaupten das mein Hund nicht klar im Kopf war eher im Gegenteil.
    Ich will damit nicht sagen das es immer eineLösung ist sondern nur eine Möglichkeit.

  • Bronxter
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    • 23. Dezember 2015 um 23:41
    • #68

    Starkzwang?
    Also ich glaube keiner hier hat von Starkzwang gesprochen....

  • Philo
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    • 24. Dezember 2015 um 07:34
    • #69

    Doch, hier sind mache Dinge mehrfach als Starkzwang tituliert worden...

  • BroadBoat1
    Gast
    • 24. Dezember 2015 um 09:08
    • #70

    @Wolfskralle

    Warum verabschieden? Bisher sind doch ausschliesslich verschiedene Ansichten hier raus zu lesen, wurde doch niemand verbal unter der Gürtellinie angegriffen :)

    Ich persönlich werde nie verstehen, warum Hundesport teilweise mit Erfolgsdruck geführt werden muss und dann solche Dinge zum Einsatz kommen sollen. Im Motorsport mal die Drehzahl hochschrauben um ein paar Sekunden rauszuholen ist ja ok, Autos sind auch Gegenstände...Boxen, Kampfsport, haut euch Medikamente in Kopf wie ihr wollt, das ist dann immerhin des Menschen Entscheidung...aber Hunde? Lebewesen, die garantiert nicht "sagen" ey Herrchen, brems mich mit allen Mitteln, wenn ich übers Ziel hinaus schiesse. Für mich ist Fakt, Hunde, egal welche Rasse gehört kein Zwang aufgedrückt. Ist schon armseelig genug, daß der Mensch auf diesem Planeten über alles bestimmt was und wer wie leben darf.

    In diesem Sinne...frohe Weihnachten!

  • Zaknafein
    Beiträge
    92
    • 25. Dezember 2015 um 04:04
    • #71

    Das altbekannte Thema. Ich habe nie verstanden wozu E-Gerät und Kralle im Hundesport gut sind, wenn nicht zum Schneller, höher, besser weiter...Gut, die Begründung beim Fährten klingt logisch, überzeugt mich aber nicht. Ich würde da auch nach Alternativen suchen.
    Nachdem was ich auf Hundeplätzen inzwischen so erlebte habe liegt die Problematik in den meisten Fällen doch darin, das die Hunde durch Zucht und Ausbildung extrem hochgepusht werden und dann mit Zwang wieder runtergeholt werden müssen um einigermaßen zu funktionieren. So habe ich das zumindest erlebt, so wurde mir das auch damals nahegebracht als ich mit meinem ersten Schäferhund da stand. Viel spielen, mit Ball damit Wuffi schön nass drauf ist. Kein Wort von Impulskontrolle und Frustrationstoleranz. Das hat mir später echt Probleme bereitet, wenn Schäfi nur den Ball im Kopf hatte, den unbedingt wollte und sich dabei immer wieter hochschraubte. Da war kaum Konzentration nötig, und da war es denn nur logisch den Hund über Zwang zum genauen Arbeiten zu bekommen. Und ein hochgepuschter Hund reagiert halt nicht auf ein simples stupsen.
    Eine Logik der Ausbildung die ich heute weder verstehen noch nachvollziehen kann warum das immer noch weiter gegeben wird. Ich hab es echt bereut das gemacht zu haben, nach ein paar Jahren Abstinenz interessiert sich Schäfi auch endlich für ihre Umwelt, selbst wenn ein Ball im spiel ist.
    Bei Emma habe ich zum Glück Leute gefunden die einen anderen Weg gehen, der, wie ich finde, viel fairer dem Hund gegenüber ist. Erst die Grunderziehung, im Alltag im Kopf des Hundes sein, ihn begrenzen können durch Körpersprache und Stimme, dann erst Hundesport. Dadurch haben wir die Möglichkeit komplett ohne Leine zu üben und die Aufmerksamkeit des Hundes zu haben und einfordern zu können, ebenfalls auch nur körpersprachlich und durch Stimme. Keine hochgepuschten Hunde, und ruhiges, konzentriertes Arbeiten. Ich bin mir sicher das lässt einige Probleme gar nicht aufkommen, wo viele denn durch Zwang mittels Kralle und dergleichen eingreifen.

    Ganz schlimm finde ich es, wenn Hundeführer von vornerherein damit arbeiten, weils halt so ist und schon immer so gemacht wurde. Wo denn schon Junghunde pro forma dran gewöhnt werden und pauschal alle damit gearbeitet werden. Wie viele Sportler bleiben übrig wenn neben dem E-Gerät auch die Kralle verboten und das auch mal durchgesetzt wird? Oft hat man das Gefühl gerade der VPG-Sport geht nicht ohne, und das finde ich denn zweifelhaft. Heute steht Hundesport doch mehr denn je in der Öffentlichkeit und man hat als Sportler auch seinen Teil dazu beizutragen wie dieser Sport da steht. Ich bin mir sicher diesen Sport wird es nicht mehr lange geben wenn hartnäckig an derlei Methoden festgehalten wird. Da bringts auch nix den Platz mit Sichtschutz abzuschotten oder die netten Hilfsmittel mit Überzügen zu bedecken.

    Immer wenn es um sportliche Erfolge geht, egal ob finanzieller oder nur rufmäßiger Natur, scheinen viele Menschen jede Moral und Ethik vermissen zu lassen. Und was man denn auch Hundeplätzen so mitbekommt ist echt erschreckend. Da hat jeder Hundeführer die Pflicht das nicht einfach so hinzunehmen oder unbedacht nachzumachen, nur weils einer mit wie auch immer gearteten Erfolgen nachmacht. Gerade bei Zwang egal welcher Natur sollte man sich immer mal wieder überlegen ob es wirklich nötig ist und dem Hund gegenüber gerecht. Wer seinen Hund den Großteil des Tages im Zwinger sich selbst überlässt oder ihn im Alltag sprichwörtlich über Tische und Bänke gehen lässt, braucht sich nicht wundern wenn er auf dem Platz nicht dessen volle Aufmerksamkeit hat. Und es ist unfair das denn über Zwangsmittel einzufordern.

    Letztendlich muss man es vor sich selbst und seinem Hund rechtfertigen was man wie tut. Ich persönlich würde eher Abstriche im Sport machen, als mit solchen Mitteln zu arbeiten. In der Problemhundearbeit haben Kralle und auch E-Gerät sicherlich ihre Berechtigung, aber da geht es auch um andere Themen, wie um Sicherheit, Lebensqualität und schlimmstenfalls gar des Leben des Hundes. Aber auch da ist das zeitlich bregrenzt und baut darauf auf diese Hilfsmittel einmal nicht mehr benutzen zu müssen. Wer seinen Hund dessen gesamtes Leben am Stachen führt, der ist sich da seiner Verantwortung nicht ganz bewusst.

    "Ich bin nicht weit gegangen.

    Nur ein Stück voraus."

    Daphne 05.11.2006 - 12.05.2018

  • ostholstein
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    1.556
    • 25. Dezember 2015 um 07:31
    • #72

    @Zaknafein
    Du hast es auf den Punkt gebracht. Genau so sehe ich es auch.

    Schlimm finde ich es auch, daß viele Hunde beim Schutzhundetraining stundenlang in der Box im Auto eingesperrt werden bis sie endlich mit ihrem Training dran waren.
    Durch den ganzen Trubel und Lärm war so mancher Hund so hochgefahren und aufgedreht, daß er nur noch mit Stachler zu händeln war.


    Als ich mit meinem Hund während des Schutzhundetrainings auf dem Vorplatz Unterordnung übte, spielte oder einfach nur beim Schutzhundetraining zuschaute zog ich den Zorn einiger Vereinsmitglieder auf mich. So etwas macht man nicht und so etwas hat es noch nie gegeben.
    Das man mit dieser Maßnahme den Hund an den ganzen Trubel und Lärm gewöhnen kann, er nicht mehr so aufdreht und man dadurch den Einsatz des Stachlers vermeiden konnte, war für diese Vereinsmitglieder unverständlich. Richtig Trieb kann man auch später aufbauen, wenn der Hund die Komandos vernünftig annimmt und ausführt, so ist jedenfalls meine Meinung. Aber manche Leute wollen es nicht anders als mit dem Stachler zu arbeiten.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Bronxter
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    947
    • 25. Dezember 2015 um 11:34
    • #73

    Entweder der Hund hat Trieb oder er hat keinen, da muss man nicht noch extra Trieb drauf packen (meine Meinung).
    Ich hab meine Hunde früher, als ich noch Hundesport gemacht habe, auch gerne mit in die Zuschauer-Reihen genommen und das von Welpe an und habe den Hund kurz zuschauen lassen, dann mit der UO angefangen.
    Die Hunde, die das von Welpe an kannten, waren richtig entspannt, obwohl vor ihnen Schutzdienst ausgeführt wurde. Erst wenn sie an der Reihe waren, gaben sie ordentlich Gas.

    Ich wurde auch mal belächelt, weil mein Hund auf der Seite lag und schnarchte, als Übungsbetrieb war. Der kann ja nichts taugen.
    Umso größer worden die Augen, als er an der Reihe war :D

    Ich habe auch lieber einen entspannten Hund, den ich überall mit hin nehmen kann, als einen durchgeknallten, der so hoch fährt, dass er gar nicht mehr ansprechbar ist und gegen den HF geht, wenn er ihm von seinem Triebziel abbringt.

  • angieblau
    Beiträge
    267
    • 25. Dezember 2015 um 20:21
    • #74

    ob ich den Hund im Schutzdienst hochschraube ist die Verantwortung des Hundeführers! Das habe ich lernen müssen und auch mich GEGEN den Helfer durchzusetzen. Als ich mit Britte anfing Schudi (Schutzdienst) zu machen, hab ich zum Helfer gesagt es gibt KEINE Reizlage!!! Ich brauche hier einen Hund der auf niedriger Schwelle verstehen muss/soll was er zu tun und zu lassen hat. Macht man in der Regel in der UO automatisch. Aber im Schudi soll ja alles gleich "Geil" sein und toll aussehen. In niedriger Reizschwelle sieht der Schudi über Monate oft einfach nur scheiss.. aus. Aber ich habe mich durchgesetzt. Als meine Britte wusste was sie zu tun hatte, konnte man dann auch "draufpacken".

    Angelika

    P.S. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen - musste meine Britte aus dem aktiven IPO-Sport nehmen auf Grund ihrer schweren HD und den auch jetzt leider schon aufkommenden Ausfallerscheinungen. Aber ab und an darf sie natürlich trotzdem noch im Schudi arbeiten, einfach deshalb weil sie Schudi liebt.

  • Lolu
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    • 25. Dezember 2015 um 21:51
    • #75

    Ich habe keine Ahnung vom Schutzdienst. Mit Lotte habe ich mit Rallye - Obedience angefangen. Da muss ich mich genauso wie der Hund konzentrieren und wir können hier nur als Team funktionieren. Wir arbeiten ausschließlich über positive Bestätigung, Lob und Leckerlies. Im Moment bin ich froh, wenn wir den Parcours geschafft haben. :rolleyes: Bis wir ihn mal ohne Hilfe oder gar mit wenig Fehlern schaffen, wird wohl noch eine ganze Weile vergehen. Das ist aber egal, wichtig ist der Spaß daran für mich und Hund.
    Toll ist, dass Lotte vom RO auch im Alltag profitiert. Sie läuft ohne Leine noch besser bei Fuß und das Sitz erfolgt jetzt direkt am Bein und nicht 1 Meter entfernt. Sie achtet mehr auf mich und die Kommunikation zwischen uns hat sich deutlich verbessert.
    Es gibt inzwischen so viele Angebote für Hund und Halter. Das Wichtigste ist die Freude daran für beide und im besten Fall dadurch eine Vertiefung der Bindung.

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