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Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

  • Roopa
  • 8. Mai 2016 um 08:55
  • ostholstein
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    • 1. April 2020 um 18:15
    • #361
    Zitat von Asnea

    Ja für die Fährtenarbeit muss man schon Zeit und Durchhaltevermögen mitbringen ^^

    Aber es ist einfach nur toll wenn man dann sieht mit was für einer Freude der Hund die Fährte erledigt und wie zufrieden er danach ist.

    Da lohnt sich der ganze Aufwand davor wie ich finde :thumbup:

    Jo, da muß man sehr viel Zeit haben und am besten schon Rentner sein.

    Die FPR1 geht ja noch. Da habe ich meinen Mali am Knick abgelegt und ich habe die Fährte getrampelt (Stilllegungsfläche). Dann sind wir noch mal 20 Minuten spazieren gegangen und dann wurde die Fährte abgesucht.

    So was könnte man auch jeden Tag machen.

    Aber eine FH2-Fährte ist 2000 Schritt lang, also mindestens 1,5 km.

    30 Minuten nach dem Fährtenlegen müßen die Verleitungen gelegt werden.

    3 Stunden nach dem Fährtenlegen darf die Fährte erst abgesucht werden.

    Wenn man so etwas öfters in der Woche machen will, muß man echt schon Rentner sein.

    VG
    Klaus und die Bea

    Einmal editiert, zuletzt von ostholstein (1. April 2020 um 18:27)

  • schwedenfan
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    • 2. April 2020 um 13:32
    • #362

    Ich habe früher mit Cora viele FH2 gesucht. Habe oft auf dem Heimweg von der Arbeit die Fährte gelegt. Eine Verleitung hatte ich nicht immer drin. Dann daheim noch etwas mit den Hunden gegangen und Hausarbeit gemacht. Nach 2-3 Stunden zurück zur Fährte gefahren und Cora durfte suchen.

    Oder ich habe am Wochenende ganz in der Früh die Fährte gelegt, bin mit den Hunden eine Runde spazieren gegangen und habe dann auch mal nach 1 Stunde gesucht. Das ging auch als Vollzeitkraft ganz gut. Man muss es sich halt einteilen.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • ostholstein
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    • 2. April 2020 um 15:44
    • #363
    Zitat von schwedenfan

    Das ging auch als Vollzeitkraft ganz gut. Man muss es sich halt einteilen.

    Klar, und wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg ;).

    Ich habe damals mit meiner Kira nur ein Winterhalbjahr gefährtet.

    Unser Fährtenfeld lag direkt an unseren Gassiweg und da habe ich manchmal jeden Tag eine FPR1-Fährte oder eine Fantasie-Fährte mit vielen Bögen und Winkeln gelegt.

    Vom Fährtentraining sind wir wieder abgekommen, weil unser Obe-Training auch sehr zeitintensiv war. Auch dort habe ich manchmal jeden Tag trainiert. Dem Obedience habe ich dem Vorzug gegeben , weil wir dort auch auf Turniere gestartet sind.

    VG
    Klaus und die Bea

  • schwedenfan
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    • 9. April 2020 um 12:09
    • #364
    Zitat von ostholstein

    Vom Fährtentraining sind wir wieder abgekommen, weil unser Obe-Training auch sehr zeitintensiv war. Auch dort habe ich manchmal jeden Tag trainiert. Dem Obedience habe ich dem Vorzug gegeben , weil wir dort auch auf Turniere gestartet sind.

    Das ist auch ein Grund warum ich heute nicht mehr fährte. Zu dem Problem, die Erlaubnis von den Bauern zu bekommen.

    Das Obediencetraining und noch etwas Schutzdienst zum Ausgleich reichen mir aktuell vollkommen. Obwohl ich nicht mehr voll arbeite und aktuell nur 1 Hund voll trainiere. Man wird halt auch nicht jünger. ;)

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
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  • Pinguetta
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    • 12. April 2020 um 10:15
    • #365

    Inspiriert von euren Berichten habe ich mich dann heute auch mal mit der Fährtensuche befasst.

    Auf meinem momentanen Lieblingsgelände, einer Brachfläche im Industriegebiet, brauche ich Niemanden um Erlaubnis fragen und wir stören auch keinen.


    Ich bin als erstes ein kleines Quadrat von 30 mal 30 Fußlängen abgegangen. An jeder Ecke habe ich einen orangen Kunststoffpiekser (eigentlich für unsere Käsespieße gedacht) gesteckt. Dann bin ich das Feld nochmal abgegangen und habe alle drei Fuß ein Stück TroFu hingelegt. Und am Ende lagen dann mehrere Stücke vom Futter.

    Fürs erste Mal, naja. Ich musste Harras schon einige der Stücke fast zeigen. Aber ich versuche es nochmal mit etwas leckerem.

    Bilder

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      • 1.280 × 718

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Shota
    Gast
    • 12. April 2020 um 11:44
    • #366

    Du musst die Aussenlinien richtig sichtbar austreten und dann das Feld komplett austreten und ganz viel Futter reinpacken am besten Fleischwurst, entweder ganz Mini geschnitten oder zerkauen und ausspucken, er soll ja nicht satt werden sondern verknüpfen, das er mit der Nase immer Futter findet. Du darfst auch nicht mit in das Feld hinein, sondern ihn immer mit dem Kommando „ such“ motivieren. Irgendwann schnallt er das....viel Glück ?

  • Asnea
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    • 12. April 2020 um 12:15
    • #367

    wie shota gesagt hat du musst das ganze Quadrat austreten. Damit der Hund den Duft der vertretenen Erde dem Gras usw mit dem Futter verbindet.

    Deswegen komplett austreten

    Du wirst dann irgendwann sehen wie er direkt am Ende der Fläche umdreht da er verstanden hat futter ist dort wo es nach "zerstörter" Vegetation riecht

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 12. April 2020 um 12:41
    • #368

    Na, dann muss ich mir wohl doch eine andere Fläche suchen :(. Da ist alles sehr trocken und lässt sich nur schlecht platt treten. Und suchen soll er dann in der ganzen Fläche?

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  • Shota
    Gast
    • 12. April 2020 um 12:51
    • #369

    Ja, natürlich, hab dir mal ein Video verlinkt. Da siehst du das ausgetretene Geruchsfeld was der Hund absucht, ich hoffe der Link funktioni.ert.

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  • Shota
    Gast
    • 12. April 2020 um 13:01
    • #370

    Das machst du so paar mal, du kannst das Feld auch größer machen , ich habe mit 10 m ( Länge der Schlepp) x 5m angefangen. Lass den Hund am Anfang nicht länger als 10-15 min suchen, dann nimmst du ihn aus dem Feld und lobst ihn kräftig wenn er schön gesucht hat. Du darfst aber nicht in das Feld hineintreten. Du wirst sehen er kapiert schnell was er machen soll.Wichtig, ihn vorher absitzen lassen, am Startpunkt. Fähnchen setzen am Anfang.

  • Odin
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    • 12. April 2020 um 13:08
    • #371

    Und meines erachtens eines der wichtigsten Dinge bei der Fährtensuche wenn diese erfolgreich erlernt werden soll ist folgendes.

    Auch wenn ich mich nach außen hin um Ruhe bemühe, vermag ich meinem Hund gegenüber vorhandenen Unmut, Ärger, gar Wut oder Verunsicherung und Hoffnungslosigkeit nicht zu verbergen.

    Der Hund wird dann derart verunsichert, so dass unsere Gemeinsamkeit in dieser Situation zusammenbricht.

    Das ist vielfach der Grund, weshalb auch die Nachsuche scheitert, primär nicht am Hund, sondern am Hundebesitzer.

    Demgegenüber wirken beim Herrchen-Frauchen Selbstsicherheit, (beherrschter) Vorwärtsdrang, mein Durchhaltewille, meine Konzentration, meine Zuversicht und mentale Gelassenheit stimulierend auf den Hund, so dass wir gute Chancen haben, zum Ziel zu kommen.

    Dieses Zusammenhanges muss sich der Hunde-Besitzer insbesondere bei der Suche-(Riemenarbeit) immer bewusst sein, sich stets um Selbstbeherrschung bemühen und positive Stimmung pflegen.

    https://pdgm.pitapata.com/RuhEp2.png;)

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 12. April 2020 um 23:49
    • #372

    Naja, das mit der positiven Stimmung und Selbstbeherrschung gilt eigentlich immer. Bin ich (wieso auch immer) schlecht drauf, brauche ich nichts groß mit meinem Hund machen, das habe ich schon festgestellt.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
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  • Pinguetta
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    • 13. April 2020 um 13:45
    • #373

    So, nun habe ich es heute Vormittag noch einmal versucht:.

    ein kleines Carré platt getreten (so gut es bei der Vegation da eben geht) und vesucht, mir zu merken, wo ich das gemacht habe. Dann habe ich viele Leckerli (allerdings weider TroFu, hatte gerade nichts anderes)

    ausgestreut. Anschließen Harras geholt und erst einmal so über "unsere" Brachfläche im Indutstriegebiet, mit den üblichen kleinen UO-Übungen.

    Dann sind wir zurück Richtung Parkplatz und ich habe mein präperiertes Carré nicht mehr gefunden ;(. Allerdings fing Harras auf einmal an zu schnüfflen (wenn er im Schnüffel-Such-Modus ist, ist das nicht zu

    überhören ^^). Da hatter er das Carré gefunden und futterte sich so suchend da durch. Zum Ende gabe es dann von mir noch seinen geliebten Ball und etwas Fangen spielen.

    Ich werde mir jetzt noch andere Leckerlies besorgen und nächstes Mal das Suchgebeit wieder für mich erkennbar abstecken.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
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  • Cinja
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    • 4. März 2021 um 12:42
    • #374

    Ich habe mal eine Frage an die Fährten-Profis:

    Mit Crazy fährte ich jetzt seit gut 1,5 Jahren und bis auf ihr Tempo war ich bislang sehr zufrieden. Sie hat schön Tappen für Tappen ausgesucht und ist schön gependelt.

    Bei den letzten Fährten fing sie auf einmal an, sehr weiträumig zu pendeln, also deutlich über die Fußtritte hinaus. Auch die Winkelarbeit ist schlechter geworden, sie überläuft fast jeden Winkel. Sie sucht sich zwar wieder rein, aber ich hätte es ja schon gern etwas genauer.

    Wir waren die letzten Wochen immer nur auf Wiese, da Acker nicht ging. Und da hat sie sich scheinbar das ungenaue Suchen angewöhnt. Nun waren die letzten Wiesen auch nicht ganz einfach, man hat echt nicht gesehen, wo die Fährte lang ging, von dem her konnte ich auch nicht korrigieren.

    Gestern waren wir dann nach längerer Zeit mal wieder auf einem Acker unterwegs, der aber durch die Schneemengen sehr verdichtet war, auch da hat man fast nicht gesehen, wo es langging. Auch da das Bild mit dem übermäßigen Pendeln und Überlaufen der Winkel.

    Die Gegenstandsarbeit ist nach wie vor top, da brauche ich nichts zu machen.

    Ich würde jetzt erst mal wieder mehr Futter legen. Was würdet ihr sonst noch machen bzw. wie einwirken?

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Micha369
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    • 4. März 2021 um 21:47
    • #375

    evtl. auch einen weicheren Boden suchen auf dem auch Du die Fußtritte gut siehst. Und ja, in jede Tapse ein kleines Stück legen.

    Den ersten Meter nach dem Winkel würde ich ganz eng treten und etwas größere Bröckchen legen. Damit die Nase wirklich herumgezogen wird.

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