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Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

  • Roopa
  • 8. Mai 2016 um 08:55
  • Cinja
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    • 1. März 2022 um 08:26
    • #1.366
    Zitat von Axman

    Du sagst "...schlechte Fährten...." aber ich finde es beeindruckend!

    Für das Training sind solche Fährten auch mal echt gut, da sieht man dann ganz gut, woran man noch arbeiten muss und kann auch mal Fehler korrigieren. Aber es ist natürlich auch schön, wenn alles gut läuft :)

    Aber Hauptsache ist nach wie vor, dass es Spaß macht, vor allem dem Hund.

    Zitat von KleineMama

    Ich kann mir schon gut vorstellen, dass es schwierig für die Hunde ist, der frischeren Spur zu widerstehen, insbesondere, wenn die von der selben Person stammt, wie die Fährte.

    In einer Prüfung wird die Verleitung von einer 2. Person gelegt, im Training machen wir es also bewusst etwas schwerer. Und ja, im Grunde widerspricht es, nicht der frischeren Fährte zu folgen.

    Zitat von KleineMama

    Wie macht ihr das, dass ihr sowas gezielt einbaut? Denn wenn ihr, wie schon mehrfach geschrieben, eure eigene Spur nicht mehr seht, stell ich mir das schwierig vor.

    Habt ihr da ne App oder so?

    Ich stecke mir Pfähle dahin, wo ich die Verleitung haben möchte. Denn nach der Verleitung gibt es wieder Futter auf der Fährte. Ich habe aber auch eine App, mit der ich sehen kann, wie die Fährte verläuft.

    Zitat von KleineMama

    Und wie findet ihr den Anfang der Fährte wieder oder die Stelle an der ein Winkel ist und woher wisst ihr, dass da jetzt ne Verleitung ist und nicht doch ein Winkel, dem der Hund folgt?

    Am Ansatz hat man ein Fährtenschild stehen, oder ein Stöckchen oder oder oder. Jedenfalls markiert man den Ansatz und auch das muss man üben, dass der Hund beim Anblick des Schildes nicht gleich hochdreht (jedenfalls muss ich das mit Crazy üben ^^ )

    Ansonsten kann man versuchen, sich anhand von Geländemerkmalen was zu merken, was aber teilweise auch schwierig ist und nicht immer geht. Von dem her sollte man gerade bei Verleitungen in etwa wissen, wo sie sind, wenn man anhand der Fährte nicht viel sieht.

    Wenn man bei einem Winkel gar nicht mehr weiß, wie es weitergeht, muss man dem Hund vertrauen. Wenn der gelernt hat, sich wieder einzusuchen, dann klappt das meistens ganz gut.

    Ansonsten kann ich auch hier notfalls auf der App nachgucken, ob wir richtig sind.

    Zitat von KleineMama

    Dass man zur Not so Fähnchen setzen kann, hab ich schon mal gelesen, aber auch, dass das nicht soo gut ist (verständlicherweise).

    Das mache ich auch nicht, der Hund orientiert sich nämlich ganz schnell daran.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Schafring
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    • 1. März 2022 um 10:07
    • #1.367
    Zitat von Cinja

    , im Training machen wir es also bewusst etwas schwerer. Und ja, im Grunde widerspricht es, nicht der frischeren Fährte zu folgen.

    bei mir hat die Verleitung gerade ein Nachbar gemacht der beim Fährtenlegen zu mir kam um ein Schwätzchen zu halten.

    Bin jetzt mal auf die Suche gespannt da ich die Stellen nicht genau weiß.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Micha369
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    • 1. März 2022 um 14:40
    • #1.368

    eben war Witus's Suchleistung recht gut für seinen Ausbildungstand.

    4 GS, 3 Winkel und eine kleine Schlenker-Schikane. Geländewechsel war auch dabei (altes Maisfeld mit Resten von der Ernte im Herbst sowie dann olle Winterwiese). Am Geländewechsel habe ich einige Wurstbröckchen gelegt weil es da ziemlich wüst war.

    Geholfen habe ich ansonsten vor allem mit Wurst in die Winkel rein (weil er das letzte Mal immer etwas abkürzen wollte), sowie so alle 10 - 20 Schritte mal einige Bröckchen (so zwei, drei Stück hintereinander). Bei einem Winkel hatte er bisschen herumgeeiert. Ich blieb da stehen und habe ihn etwas geblockt mit der 5 Meter Leine, bis er seinen Winkel wieder hatte. Und bei einem GS blieb er nur stehen, wollte sich nicht gleich hinlegen. Da gab es dann ein "Platz".

    Das Gelände war schwer, also vor allem schwer für mich zum Erkennen meiner Fährte. Das ging nämlich überhaupt nicht. Ich habe aber alles deutlich markiert mit den Pflanzstäben. Dadurch war ich ziemlich sicher, dass er drauf war.

    Also Futter riechen können die ja, alter Schwede! Heute morgen beim Spazierengehen hatte ich festgestellt dass in meiner Hundesportweste noch Reste vertrockneten Käses waren.

    Die wollte ich dem Hund nicht mehr unbedingt geben also habe ich die 4, 5 kleinen Würfelchen, einen nach dem anderen am Wegesrand (Feldweg) fallen gelassen. Beim letzten Bröckchen macht der Hund kehrt, geht schnurstracks ca. 5 - 8 Meter zurück und nimmt gezielt das winzige, vertrocknete Käsewürfelchen auf. Also "gesehen" hatte er es mMn nur mit seinem Riechkolben, muss der Wind ihn wohl da grad zugeweht haben.

  • Schafring
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    • 1. März 2022 um 15:16
    • #1.369
    Zitat von Micha369

    . Beim letzten Bröckchen macht der Hund kehrt, geht schnurstracks ca. 5 - 8 Meter zurück und nimmt gezielt das winzige, vertrocknete Käsewürfelchen auf. Also "gesehen" hatte er es mMn nur mit seinem Riechkolben, muss der Wind ihn wohl da grad zugeweht haben.

    Recht hat er ,dein Witus, Lebensmittel schmeißt man ja auch nicht weg ^^

    Zitat von Schafring

    bei mir hat die Verleitung gerade ein Nachbar gemacht der beim Fährtenlegen zu mir kam um ein Schwätzchen zu halten.

    da wo ungefähr die Nachbarsverleitung gewesen sein muß hat Hera so 2m. in beide Seiten reingeschnuppert und dann wohl gemerkt dass da was nicht stimmt, dafür ist sie auf einem Stück aufgefüllter blanker Erde mitten in der Wiese, durch das ich so 30 Schritte Fährte gelegt habe,total aus dem Konzept gekommen, mehrmals aufgeregt 5m Radius gekreist und hat die Spur nicht mehr gefunden,

    Hab ihr dann geholfen und sie zum 1. GS nach dieser Erdfläche geführt, von da an liefs wieder Prima.

    Hat heute auch alle 10 GS zügig verwiesen, kann jetzt auch GS legen nachdem sie bereits Futter gefunden hat. Das funktionierte vor ein paar Wochen noch gar nicht.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Axman
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    • 9. März 2022 um 09:25
    • #1.370
    Zitat von Micha369

    Heute morgen beim Spazierengehen hatte ich festgestellt dass in meiner Hundesportweste noch Reste vertrockneten Käses waren.

    :D :D :D Habt ihr mal festgestellt, dass alte Bockwurststückchen die in Taschen vergessen wurden, zu Plastik werden? Regelrechte Plastikstückchen!!!! Ich habe mal eben solche Plastikscheiben in einer Hosentasche gefunden und habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich darauf gekommen bin, dass das mal Wurst war 8o Örks.

    Anderes Thema:

    Ich habe mir ein Buch in den USA bestellt und bekommen, das ist faszinierend. Es heisst "Tracking Dog - Theory & Methods" von Glen R. Johnson.

    Ich bin total begeistert! Was da alles drinsteht über die Erkenntnisse von erfahrenen Fährtensuchern, zusammengetragen und ausgewertet, Trainingsmethoden, Trainingspläne, Versuche die sie gemacht haben um Herauszufinden warum der Hund so sucht wie er sucht und was möglich ist und was nicht möglich ist und und und. Im englischsprachigen Raum wird es gehandelt wie das Standardwerk zur Fährtensuche.

    Habt ihr empfehlenswerte Bücher oder Literatur wo ihr gerne mal reinschnüffelt?

    Mich interessiert ja immer die Frage WARUM ist etwas so wie es ist, WARUM funktioniert etwas so wie es funktioniert, das hat damals schon meine Mathelehrerin zur Verzweiflung gebracht :D .

    Wenn es hier auch Leute gibt, die an den theoretischen Dingen, verschiedenen Sichtweisen, Erfahrungen anderer, etc., interessiert sind, kann ich gerne mal das eine oder andere, hier reinschreiben und wir unterhalten uns darüber. .....bin in letzterer Zeit etwas vorsichtiger geworden und frage lieber vorher nach ^^ Etliches ist für einige von euch bestimmt nichts Neues, aber das ist ja dann noch besser, wenn man dann diese Erfahrungen auch noch dazu bekommt.

    Oooh, beinahe vergessen:

    Gestern habe ich auf von REgen befeuchtetem Acker Fährten gelegt und ich bin ziemlich zufrieden mit Axels Leistung. Habe es gevideot:


    [evideo='509','large','player'][/evideo]

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

    Einmal editiert, zuletzt von Axman (9. März 2022 um 09:33)

  • Pinguetta
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    • 9. März 2022 um 09:32
    • #1.371
    Zitat von Axman

    Habt ihr empfehlenswerte Bücher oder Literatur wo ihr gerne mal reinschnüffelt?

    zumindest gibt es ein eigenes Thema "Bücher".

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Cinja
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    • 9. März 2022 um 10:18
    • #1.372

    Das sieht doch gut aus :) :thumbup:

    Herrlich übrigens deine Tanzeinlage am letzten GS ^^

    Ich würde nach dem Bestätigen am GS mich aber erst gerade hinstellen - kurz Ruhe - und dann erst die Leine aufnehmen, wenn du Prüfungen gehen möchtest. Wenn nicht, ist es natürlich egal, wann du die Leine aufnimmst.

    Das Buch hört sich interessant an. Leider ist mein Englisch dafür nicht gut genug X/

    Ich habe div. Bücher zum Fährten. Das Trainingsbuch Fährtenarbeit gefällt mir sehr gut.

    Ich war gestern mit Crazy auch wieder auf dem Acker. Runtergefrorene Zwischenfrucht mit zum Teil wieder aufgelaufenem Weizen, fester, trockener Boden. Wetter sonnig und windig, das Gelände am Hang.

    Crazy war wieder übermotiviert, kam öfter ins Schleudern und faselte, gerade die Bögen waren unsauber, dadurch ein GS überlaufen, alle anderen 9 aber perfekt verwiesen. Tja, da müssen wir noch etwas weiter üben. Das Gelände war nicht einfach. Die andere Hündin hatte auch etwas Probleme, konnte aber durch ihre ruhigere Art die Fährte besser halten.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Schafring
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    • 9. März 2022 um 13:28
    • #1.373

    Also, die Tanzeinlage wird wohl jeden Fährtenrichter begeistern :thumbup:

    Bei uns ist es endlich so trocken dasss wir wieder in einen Acker konnten, ein recht grob gegrubberter ohne Bewuchs.

    Oft ist es ja so dass die gröbsten Trainingsfehler vom HF fabriziert werden, wir hatten ziemlich starken Ostwind und ich Dummerchen habe gleich den ersten Schenkel, auf dem Hera sich eigentlich einsuchen sollte, quer zum Wind gelegt.

    Ihr fiel das Einsuchen ziemlich schwer, der Wind hatte die Geruchspartikel wohl ziemlich neben die Spur verweht, sie faselte ziemlich unsicher rum, hat aber trotzdem die 2 GS verwiesen, lag aber leider auch ziemlich schräg zum GS.

    Der 1. Winkel war mit Futter ausgelegt, nun ging die Richtung mit dem Wind, 2 GS und da lief es besser.

    Nach dem 2. Winkel wieder quer zum Wind, kaum besser wie beim ersten Schenkel, trotzdem 2 GS verwiesen, den 2. allerdings auch erst fast überlaufen.

    In dieser Fährte hat Hera sogar einzelne Futtterbröckchen überlaufen, denke da der Acker doch recht grob ist.

    Werde morgen nochmal dort legen und auf den Wind, falls wieder einer bläst, besser achten um ihr mit dem Wind im Rücken eine einfachere Chance zum Einsuchen zu geben.

    Meine Tritte kann man in diesem Boden kaum sehen, da hat Axman es etwas leichter auf ihrem Acker.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Axman
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    • 9. März 2022 um 16:03
    • #1.374
    Zitat von Cinja

    Das sieht doch gut aus :) :thumbup:

    Herrlich übrigens deine Tanzeinlage am letzten GS ^^

    Ich würde nach dem Bestätigen am GS mich aber erst gerade hinstellen - kurz Ruhe - und dann erst die Leine aufnehmen, wenn du Prüfungen gehen möchtest. Wenn nicht, ist es natürlich egal, wann du die Leine aufnimmst.

    Das Buch hört sich interessant an. Leider ist mein Englisch dafür nicht gut genug X/

    Ich habe div. Bücher zum Fährten. Das Trainingsbuch Fährtenarbeit gefällt mir sehr gut.

    Ich war gestern mit Crazy auch wieder auf dem Acker. Runtergefrorene Zwischenfrucht mit zum Teil wieder aufgelaufenem Weizen, fester, trockener Boden. Wetter sonnig und windig, das Gelände am Hang.

    Crazy war wieder übermotiviert, kam öfter ins Schleudern und faselte, gerade die Bögen waren unsauber, dadurch ein GS überlaufen, alle anderen 9 aber perfekt verwiesen. Tja, da müssen wir noch etwas weiter üben. Das Gelände war nicht einfach. Die andere Hündin hatte auch etwas Probleme, konnte aber durch ihre ruhigere Art die Fährte besser halten.

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    Ja, Übermotivation ist ja auch Axels grösstes Problem, deshalb wenn wir eine Fährte so schaffen, dass alles in etwa in einer vernünftigen Geschwindigkeit abläuft, freut mich das schon so, dass ich ein Tänzchen aufführe.

    Vielen Dank nochmal für den Tip! Deinen letzten Tip, mit neben dem Hund stehenbleiben beim Wiederansetzen habe ich schon beherzigt, der war auch sehr wichtig! Dann werde ich ab jetzt darauf achten, NACH dem Verweisen ruhig stehen neben dem Hund, DANN Leine aufnehmen, nochmal ruhig stehen mit Leine in der Hand, DANN Hund wiederansetzen. <3 😊

    Trainingsbuch Fährtenarbeit schaue ich mir mal an, ich hatte bisher 2 deutsche Bücher angesehen, die waren eher enttäuschend.

    LG Angie

    Axel geb 2019

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  • Axman
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    • 9. März 2022 um 16:10
    • #1.375
    Zitat von Schafring

    Also, die Tanzeinlage wird wohl jeden Fährtenrichter begeistern :thumbup:

    Bei uns ist es endlich so trocken dasss wir wieder in einen Acker konnten, ein recht grob gegrubberter ohne Bewuchs.

    Oft ist es ja so dass die gröbsten Trainingsfehler vom HF fabriziert werden, wir hatten ziemlich starken Ostwind und ich Dummerchen habe gleich den ersten Schenkel, auf dem Hera sich eigentlich einsuchen sollte, quer zum Wind gelegt.

    Ihr fiel das Einsuchen ziemlich schwer, der Wind hatte die Geruchspartikel wohl ziemlich neben die Spur verweht, sie faselte ziemlich unsicher rum, hat aber trotzdem die 2 GS verwiesen, lag aber leider auch ziemlich schräg zum GS.

    Der 1. Winkel war mit Futter ausgelegt, nun ging die Richtung mit dem Wind, 2 GS und da lief es besser.

    Nach dem 2. Winkel wieder quer zum Wind, kaum besser wie beim ersten Schenkel, trotzdem 2 GS verwiesen, den 2. allerdings auch erst fast überlaufen.

    In dieser Fährte hat Hera sogar einzelne Futtterbröckchen überlaufen, denke da der Acker doch recht grob ist.

    Werde morgen nochmal dort legen und auf den Wind, falls wieder einer bläst, besser achten um ihr mit dem Wind im Rücken eine einfachere Chance zum Einsuchen zu geben.

    Meine Tritte kann man in diesem Boden kaum sehen, da hat Axman es etwas leichter auf ihrem Acker.

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    Wow, Schafring da erklärst du wirklich was sehr wichtiges. Ich muss sagen, ich habe bisher den Wind eher etwas auf die leichte Schulter genommen. Das muss sich ändern.

    Ich hatte zwar viel Glück, dass im Sommer als Axel anfing mit fährten meist sehr windstill war, aber ich denke das ist eigentlich ein grosses Thema. Zum Glück geht mein neues Buch sehr ausführlich darauf ein.

    Ja, zum Glück sah man die Fussspuren noch einigermassen. Ich achte immer darauf, dass man sie möglichst sieht.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Flummi
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    • 9. März 2022 um 17:18
    • #1.376
    Zitat von Axman

    Ich muss sagen, ich habe bisher den Wind eher etwas auf die leichte Schulter genommen.

    In der RH-Arbeit ist das Wissen um den Wind essentiell für ein gute Arbeit. Um den Hund richtig lesen zu können muss ich wissen woher der Wind kommt.

    Wenn man sich damit beschäftigt kann das m.M.n auch im Bereich Fährten helfen und manch "Fehlverhalten" vom Hund erklären und auch entschuldigen weil vielleicht gar keines vorliegt.

    Zitat von Axman

    Ja, zum Glück sah man die Fussspuren noch einigermassen. Ich achte immer darauf, dass man sie möglichst sieht.

    Das halte ich für gefährlich. Stichwort "auf Sicht suchen"...

    Danke fürs zeigen :thumbup:

  • Schafring
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    • 9. März 2022 um 19:51
    • #1.377

    Stichwort Wind, da gehts darum dem Hund beim Training die Sache nicht zu schwer zu machen, bei der Prüfung dann siehts evtl. anders aus.

    Zitat von Flummi

    Das halte ich für gefährlich. Stichwort "auf Sicht suchen"...

    darüber war ich mir auch nicht so ganz sicher, hab dann mal eine Fährte bei einer leichten geschlossenen Schneedecke probiert. Hab gedacht, nun braucht Hera nur zu schauen wie die Tritte verlaufen.

    War nicht so, sie war mit der Nase unten.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Flummi
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    • 9. März 2022 um 20:32
    • #1.378

    Ich hab dich Schafring schon richtig verstanden, finde es auch sehr gut von dir wie du die Leistung deines Hundes auf der Fährte reflektiert. Eben weil der Wind eine so große Rolle spielt.

    Zum Thema "auf Sicht suchen" schrieb Axman:

    Zitat von Axman

    Ich achte immer darauf, dass

    Meine Bedenken begründen sich auf das "immer". Ich glaube nicht das es passiert wenn der Hund hin und wieder sehen kann wo es lang geht auf der Fährte. ;)

  • Axman
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    • 9. März 2022 um 21:26
    • #1.379

    Das mit sichtbaren Spuren habe ich mich verlassen auf einige in der Fährtensuche erfolgreiche (mit verschiedenen Hunden) Leute, die davon überzeugt sind, dass das Spuren sehen auch über einen längeren Übungszeitraum hinweg überhaupt keine Nachteile hat, im Gegenteil (behaupten die)

    Ich denke, dass hier klassische Konditionierung am Werke ist, die das Sehen mit dem Riechen automatisch verknüpft, so dass es eines Tages keinen Unterschied mehr macht ob der Hund die Spuren noch sehen oder nicht mehr sehen kann. Wahrscheinlich ist er auch einfach so ein Nasentier, dass er sich im Zweifel dann doch auf die Nase verlässt, kommt mir plausibel vor.

    Ich bin erst bei unter 70 Übungsfährten, von denen die meisten nicht länger als 100m waren😁 und immer in sehr schwierigem, staubtrockenem Boden. Die Fährte im Video war zum allerersten mal auf feuchtem Acker.

    Ich hatte bisher den Eindruck, dass es da zwei Lager gibt, die einen sagen "auf keinen Fall Spuren sehen" die anderen sagen "Spuren sehen hilft beim lernen". Ich habe beschlossen, ich werde es mit dem Sehen machen wie mit dem Futter. Langsam weniger werden lassen und dann variieren, mal mehr mal weniger.

    Das mit dem Wind nehme ich mir auf jeden Fall jetzt richtig zu Herzen und beachte es pingelig beim Training. Freue mich schon drauf!

    Danke für eure Hinweise und Ratschläge ❤️

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Flummi
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    • 10. März 2022 um 06:23
    • #1.380
    Zitat von Axman

    Ich hatte bisher den Eindruck, dass es da zwei Lager gibt, die einen sagen "auf keinen Fall Spuren sehen" die anderen sagen "Spuren sehen hilft beim lernen".

    Es gibt auch noch die Meinung in der Mitte, die Mischung macht es aus. ;)

    Ich finde den Ansatz, es zum Aufbau einzusetzen, aber tatsächlich sehr spannend!

    Frage mich allerdings selber: Wann ist dann dann der Zeitpunkt zum abbauen gekommen? Woran erkennt ich diesen Zeitpunkt? Mich würde das wirklich sehr interessieren.

    Meine Erfahrungen liegen ja nicht hauptsächlich im Bereich Fährte.

    Bei der RH-Arbeit ist es sogar gewünscht, dass der Hund auch die Augen einsetzt.

    Und es ist erwünscht, dass der Hund dann auch direkt zum Opfer rennt.

    Beim Fährten sollte der Hund aber eben nicht direkt zum Gegenstand rennen wenn er ihn denn sieht?!

    Genau hier liegt mein Delta im Verständnis. ;)

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