Wow, das ist echt interessant.
Bin immer ganz gespannt am lesen
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Genauso geht es mir!
@KleineMama , mir macht unser Austausch auch viel Spaß ![]()
Die Helfer sind die, die den Hund ausbilden, nicht der HF und nicht der Ausbilder. Der Helfer kann alles super oder alles kaputt machen.
Wie wahr. ![]()
Da ich immer über den Ball bestätigen habe lassen, kenne ich das Problem leider nur zu gut. Ich hab dann den entsprechenden Helfer den Ball mitgegeben und gesagt: Du wirfst bitte auf mein Kommando den Ball, ICH spiel dann mit dem Hund. Oder war so frei und hab dann abgelehnt. Lieber Nix trainiert als was kaputt gemacht. Zum Glück hatten wir viele gute Helfer. Futter war tatsächlich in der Minderheit.
Was unsere Leute auch schon gemacht haben, war Kinder mit raus zu setzen. Ein Kind mit einem Erwachsenen. War wohl auch ganz spannend, da die (kleinen) Kinder da ja nicht ruhig sind, die quasseln mit dem Erwachsenen, der dabei ist. Das ist auch erst mal verwirrend für die Hunde, weil die Helfer draußen sich ja sonst sehr ruhig verhalten, damit der Hund mit der Nase und nicht mit den Ohren sucht.
Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Kinder als Opfer! Wir haben leider viel zu oft Kinder im Einsatz suchen müssen. ![]()
Dann muss das auch trainiert werden.
Haben wir auch so oft wie möglich gemacht.
Mit den Ohren suchen...
hmm,
stimmt! Aber nur wenn der Hund nicht sucht sondern in das Sachgebiet geht und nur versuch das Opfer zu hören.
Ein guter RH darf m.M.n nicht nur die Nase einsetzen sonden auch Augen und eben auch die Ohren.
Denn was wäre so schlimm wenn der Hund im Einsatz das wimmern des Opfers hören und es dann schneller finden würde?
Dem Gesuchten wäre es egal ob der Hund ihn gerochen, gesehen oder eben gehört hat.
Aber du hast schon recht. ![]()
Sollte nicht sein dass das Opfer sich durch geräusche verrät.
Auf der anderen Seite hören auch viele erfahrene Hunde mit dem verbellen auf wenn das Opfer nach dem Finden eben nicht wie gewohnt ruhig ist, sondern anfängt mit dem Hund zu reden oder ihn gar an schreit. Wenn der Hund einen gewissen Ausbildungsstand hat sollte auch hier an Varianten der Auffindesituation gearbeitet werden.
Denn ob mein Hund ein Problem damit hat weiß ich erst wenn ich es ausprobiert habe.
Für DIESEN Hund und DIESE HF war das goldrichtig (
![]()
Deshalb sind es RH-TEAM's ![]()
Nochmal zu uns persönlich:
Kobold scheint aktuell ein kleines Motivationsproblem zu haben.
Ferndiagnosen sind nicht möglich.
Ich schreibe dir nur was mir beim lesen durch den Kopf gegangen ist.
Kobi hat mit der Auffindesituation einen Konflikt und der schlägt sich auf die Motivation beim suchen. So nach dem Motto: "Warum soll ich mich anstrengen den zu finden, dann weiß ich wieder nicht was machen"
Du hast meiner Meinung den richtigen Ansatz schon selbst gefunden.
Mehr trieb auf das Opfer. Evtl nicht nur mit Futter?
Wie also bringen wir ihn dazu, dass er dennoch bellt?
Erst einmal mit viel Geduld dran bleiben.
Kobi ist noch sooo jung, dem geht der Knoten schon noch auf. ![]()
Wie genau macht ihr die gezogenen Anzeigen?
Hier gibt es nämlich auch Möglichkeiten.
Ich glaube also, dass einzige was wirklich hilft ist, wenn die Helfer immer öfter nicht schon Futter auf der Hand haben und er so begreift, dass doch was kommt, wenn er denn bellt.
Hier setzt das Anzeige-Spiel an.
Der Hund lernt das Verbellen als Aufforderung an das Opfer zu sehen.
... Bell,bell,bell... gib mir jetzt mein Spieli / Futter! ... Bell,bell ... oder Spiel jetzt mit mir! Bell,bell,bell ... BITTE! ...
Puh, mal wieder ein halber Roman ![]()
KleineMama , mir macht unser Austausch auch viel Spaß
Huch
SORRY! ![]()
Mit allen anderen natürlich auch. ![]()
Wer mal sehen möchte, wie es für den Helfer im Versteck aussieht, wenn die Hunde kommen:
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sieht schon cool aus
@KleineMama ![]()
Wer mal sehen möchte, wie es für den Helfer im Versteck aussieht, wenn die Hunde kommen:
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Sehr interessant, danke für diese Einblicke in die RH-Arbeit
Und wie lange musstes du da im Schnee ausharren, bis du gefunden worden bist?
Ääähhhh.... gute Frage...
Ich hab grad mal auf die Zeitstempel der Fotos geschaut, da liegen 20 Minuten dazwischen. Also ich schätze pro Hund saß ich da so um die 10, vielleicht 15 Minuten. Hält sich also in Grenzen.
Und das Versteck heute war super gemütlich. Hatte meine Matte dabei, auf der ich saß, so war der Popo warm und trocken, über mir waren noch Äste, so dass ich von oben geschützt war, ich konnte mich anlehnen, es war windstill und ich konnte einfach dasitzen und zuschauen, wie es schneit.
Und das sind auch so Momente, die ich an der RH-Arbeit liebe. Wenn ich da so "allein" im Wald liege/sitze und darauf warte, dass das Gebimmel von der Bärenglocke auf der Kenndecke näher kommt, dann bin ich völlig frei. Da habe ich keine Sorgen, da mach ich mir um nichts Gedanken. Da ist mein Hirn leer und der Alltag hat Pause. Da gibt es mich und den Moment.
Das ist unglaublich erholsam und gibt wahnsinnig viel Kraft.
Und ich habe schon befürchtet, du hättest gefroren 🥶. Aber so, wie du das schilderst, klingt es wirklich toll. 😍
Es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung. ![]()
Bei uns geht's eh grad rund, wir werden gefühlt ständig alarmiert.
Hatten innerhalb von 17 Tagen 7 Einsätze, das ist etwa alle zweieinhalb Tage einer. Dazu 2x die Woche Übung...unsere Familien haben gerade nicht so viel von uns.
Zwei der Alarmierungen waren innerhalb von 17 Stunden. Wenn du die Nacht kaum geschlafen hast, weil der Alarm um eins rein kam, du dann den Rest der Nacht (im strömenden Regen) im Einsatz warst, morgens heimgekommen bist, dann direkt die Kinder in den Kindergarten gebracht hast, mit deinem Hund Gassi warst, dann in die Arbeit gefahren bist, die Kinder wieder geholt hast, deinen Haushalt gemacht hast, ein Stündchen Schlaf nachgeholt hast und dann kommt um 18 Uhr der nächste Alarm rein.....ich sag's mal so: das musst du dann schon WOLLEN... ![]()
(Oder du hast Glück und deine Klamotten sind von der Nacht noch nicht wieder trocken und du bist leider nicht einsatzfähig....
)
Tolle Leistung! waren das schon Einsätze mit Hund?
Nicht mit meinem; meiner ist nicht geprüft. Wird der auch so schnell nicht, wir müssen gerade noch ein paar pubertäre Baustellen bearbeiten und mehr Ruhe und Konzentration in die Arbeit bringen.
So lange gehe ich als Helfer, bzw. zur Zeit sogar nur als "Praktikant"/2. Helfer mit. Ich muss auch erst lernen, wie ich mich mit GPS/Karte/Kompass im dunklen Wald zurecht finde. Momentan wäre mein HF mit mir alleine aufgeschmissen, wenn ich dem sagen soll, wo es lang geht. ![]()
Da könnten die Kollegen dann gleich los gehen und uns auch noch suchen. ![]()
An dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön an dich und all deine Kollegen. Es ist so undenkbar, würde es euch mit euren Hunden nicht geben. Wenn man dann von erster Hand so etwas liest, kommt das wieder mehr ins Bewusstsein. Ihr steckt so viel Zeit und Herzblut da rein, da ist ein von Herzen kommendes Danke das Mindeste.