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  1. Das Schäferhund Forum
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Die unendliche Geschichte vom Leinenziehen!!!!

  • shirley
  • 6. Januar 2017 um 13:48
  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 7. Januar 2017 um 19:10
    • #16

    Um einem Hund das Ziehen abzugewöhnen, kann man auch mal das Canny Collar ausprobieren.

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    VG
    Klaus und die Bea

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 7. Januar 2017 um 19:16
    • #17

    http://www.idealo.de/preisvergleich…CFUlmGwodVXQNvA

    VG
    Klaus und die Bea

  • Birger
    Beiträge
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    16
    • 7. Januar 2017 um 19:59
    • #18

    Sag mal Ostholstein was machst du mit deinem Hund??? Jedem seine Meinung, deshalb bin ich bisher ruhig geblieben, aber was empfiehlst du hier? Hund schlagen? so ein Aushilfshalti? Das hat nichts mit Hundeausbildung zutun, sondern geht darum den Hund zu brechen.

    Shirley sucht einen Weg ihren Hund weiterzuentwickeln und will nicht den Hund verändern.

    @shirley bitte versuch einfach konsequenter zu sein und sorg für Auslastung. Ich bin davon überzeugt, dass Alani es auch ohne solche Maßnahmen lernen wird.

    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
    einen Hund zu haben,
    macht dich reich.
    Louis Sabin

  • Lolu
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    32
    • 7. Januar 2017 um 21:01
    • #19

    Es ist einfach sehr schwierig, in einem Forum DEN geeigneten Tip zu geben, wenn man die Hunde nicht kennt. Ostholstein schrieb von seinem Problemhund, der "besondere" Erziehungsmethoden brauchte. Alani ist ein typischer Schäferhund, arbeitsfreudig, bewegungsfreudig und vermutlich zu wenig ausgelastet.
    Jeder hat Ratschläge und Erfahrungen parat, aber ihren Weg muss Shirley selbst finden. Ich würde auch den Weg von Birger bevorzugen, Konsequenz und Auslastung. Damit wird man den meisten Schäferhunden absolut gerecht.

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 7. Januar 2017 um 22:40
    • #20
    Zitat von Birger

    Sag mal Ostholstein was machst du mit deinem Hund??? Jedem seine Meinung, deshalb bin ich bisher ruhig geblieben, aber was empfiehlst du hier? Hund schlagen? so ein Aushilfshalti? Das hat nichts mit Hundeausbildung zutun, sondern geht darum den Hund zu brechen.

    Fakt ist, daß shirly auf dem Platz trainiert und anscheinend in einem Hundeverein ist, wo es auch genügend Tipps für die Leinenfürigkeit gibt.
    Fakt ist, daß die Leinenführigkeit auf dem Patz funktioniert, aber nicht im Alltag.
    Fakt ist, daß shirly schon alles mögliche ausprobiert hat, auch das Stehenbleiben und Richtungswechsel. Um die Aufmerksamkeit des Hundes durch Spielzeug, Leckerlies, Quitschi, Juchsen usw. auf sich zu ziehen, wird sie auch in dem Verein gelernt haben. Gehört dort mit zur Standardausbildung.
    Fakt ist , daß shirly nach weiteren Tipps gefragt hat.


    Fakt ist, daß deine Tipps wenig hilfreich sind, weil shirly sie schon ausprobiert hatte, bzw. jeder Anfänger so etwas schon im Hundeverein lernt und meine Tipps gehen mehr in Richtung Problemhund.


    Ansonsten gebe ich Lolu recht, aus der Ferne kann man schlecht abschätzen, ob sich da gerade ein Problemhund entwickelt oder ob es sich um Ausbildungsfehler handelt und jeder muß seinen eigenen Weg finden.


    Wenn du meinen Text richtig gelesen hättest, wüßtes du, daß ich eine gewaltfreie Ausbildung und Erziehung bevorzuge.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Birger
    Beiträge
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    16
    • 8. Januar 2017 um 07:30
    • #21

    Genau deshalb bin ich bei dir irritiert. Aber die beiden letzten Post in diesem thread haben das vermissen lassen.

    Es ist doch wohl klar (hoffe hier sind wir einer Meinung) das shirley an die falschen Personen geraten ist und sicherlich auch ihres dazubeigetragen hat. Da Alani aber nicht Grundsätzlich neben der Spur läuft, wird man das mit konsequenten üben in den Griff bekommen. So zumindest meine Meinung.

    Um meine These zu untermauern, ein Bsp vom Jahreswechsel. Und ich will nochmal darauf hinweisen das ich kein Trainer oder sonst was bin. Ich hatte für 3 Tage einen 6 Monate alten Schäfi zur Pflege, der nicht seinen Namen kennt, an der Leine zieht und ansonsten viel Dummeszeug im Kopf hat. Ich hab mit der kleinen nichts anderes gemacht wie bei meiner eigenen und am 3. Tag hat sie aufgehört an der Leine zu ziehen. Das einzige was ich gemacht habe war 100% konsequent zu sein. Wenn ich sowas also hinbekomme, gehe ich davon aus das die Profis das erst recht und schneller hinbekommen.

    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
    einen Hund zu haben,
    macht dich reich.
    Louis Sabin

  • shirley
    Beiträge
    75
    • 8. Januar 2017 um 12:36
    • #22

    @ Ostholstein, dieses canny Collar habe ich mir schon vor einiger zeit angesehen, ich finde dies gar nicht so schlecht, doch hätte ich ein paar bedenken bezüglich der verletzungsgefahr wenn mein kleines känguru ihre üblichen sprünge wagt. An und für sich ist dies denke ich ein ganz gutes hilfsmittel mit dem man seinen Hund ansprechbar bekommt um ihn in einen ruhigen zustand zu bringen damit man mit ihm erstmal arbeiten kann.

    @ Roopa, spielzeug unterwegs ist klar das sie es nur dann bekommt wenn training bzw spiel von mir aus geht wobei sie unterwegs ihre spielsachen wie auch leckerlie ziemlich uninteressant findet und diesen sachen keinerlei beachtung schenkt. Es ging der trainierein um das gelände wo sie sich frei bewegen darf, nur kann ich auf einem Bauernhof leider nicht alle steine bzw stöcke verstecken, das wäre ein spiel ohne grenzen. Gut Zaun bellerei wurde die letzten wochen ein wenig vernachlässigt da es sich fast gegeben hatte , momentan bellt sie wieder die spatzen in nachbars hecke an.

    Ich hatte die letzten beiden tage erstmal den tipp mit den drei mal leinenruck probiert, klappte ganz gut , mal schauen wie lange, aber sie hat mich danach mehr für voll genommen. Zum Thema auslastung, wir machen halt viel ZOS , Fährte startet demnächst wieder, sie beherrscht jedemenge Tricks, macht ihr viel spaß, was mich reizen würde wäre so ein dogscooter , da sie mir am fahrrad zu hibbelig wäre, da sie sich dann mal auspowern könnte.
    Wie lastet Ihr denn so aus im Alltag?
    Alani denkt glaube ich das wenn wir mit den gesamten minirudel unterwegs sind das sie alle beschützen muss , deshalb hat sie alles und jeden im blick und muss erste sein, wenn wir mit ihr alleine unterwegs sind dann geht es halbwegs mit ihr .

    Wenn Menschen denken, das Tiere nicht fühlen, dann müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!

  • Lolu
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    • 8. Januar 2017 um 18:51
    • #23

    Bei uns funktioniert die Auslastung am besten mit Apportieren und Suchen im Wechsel, mit eingebauten Übungen aus der Unterordnung. Heute hat es bei uns nicht so hingehauen mit der Zeit, deshalb war es schon recht spät und am dämmern. Ich habe sofort gemerkt, dass die 2 nicht ausgelastet waren.
    Das Verhalten im Rudel kenne ich. Das musst du auch unterbinden. Das ist nicht Alanis Aufgabe. Wenn Ludwig die Gegend abscannt, werfe ich die Leine. Er soll das nicht tun, weil das meine Aufgabe ist.
    Dogscootern ist toll. Aber bedenke, dass das nur körperliche Auslastung ist. Die geistige Auslastung darf nicht zu kurz kommen. Es ist erstaunlich, dass unsere 2 nach einer Stunde Rallye-Obedience kaputt sind, obwohl das körperlich gar nicht anstrengend ist. Konzentrieren, Aufpassen, Nachdenken. ....das strengt an. Und Fuß laufen über eine längere Zeit ist absolut anstrengend.

  • Argjira12.1
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    • 8. Januar 2017 um 20:33
    • #24

    Dogscootern ist eine tolle Sache aber auch Risikoreich.Hat Alani großes Interesse an Wild und anderen Tieren und Menschen ist es natürlich scchwireiger mit ihr wenn euch ein Reh etc. über den Weg läuft, ist aber möglich.Du könntest aber auch mit Canicross anfangen da wirst du von ihr gezogen und läufst hinterher.Meiner Meinung nach wird beim Zughundesport auch Kopfarbeit gemacht, natürlich nicht mit Nasenarbeit zu vergleichen aber der Hund muss doch auch konzentriert auf die Kommandos hören und darf sich von nichts ablenken lassen,da gehört auch Selbstbeherrschung dazu die für viele Hunde anstrengend sein kann.
    Wir gehen 4 mal in der Woche auf den Hundeplatz.Mittwochs Unterordnung,Donnerstags Agility,,Samstags Gruppentraining,Unterordnung und Schutzdienst,Sonntags Fährte und Schutzdienst.Ungefähr 2-3 mal die Woche Canicrossen oder Dogtrekken.Sonst normales Gassie gehen,Spielen,trainieren,tricksen und mit Hundefreunden treffen.

    Liebe Grüße von Argjira12.1:D

  • Lolu
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    • 8. Januar 2017 um 21:54
    • #25

    Sonst. ....ist gut. :whistling: Von so einem Wochenplan können die meisten Hunde ja nur träumen.

  • Argjira12.1
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    • 8. Januar 2017 um 23:12
    • #26

    Es ist ja mal mehr, mal weniger.Aber dafür haben sie Ferien wenn ich Ferien habe.Bei den meisten ist es wahrscheinlich umgekehrt aber in der Ferienzeit mach ich weniger mit ihnen als in der Schulzeit. In den Ferien machen wir oft Tagesausflüge aber dann auch oft 3-4 Tage nur Gassie und eventuell tricksen vorallem in den Winterferien wo unser Verein auch Winter Pause macht.Im Sommer wird meist die Zeit auch nur am Wasser verbracht .Und wenn ich in der Schule bin haben sie ja auch noch Zeit sich auszuruhen. :D
    Also ganz so schlimm ist es nicht...

    Liebe Grüße von Argjira12.1:D

  • ostholstein
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    • 9. Januar 2017 um 07:47
    • #27

    Tja, man muß entweder Schüler oder Rentner sein, um seinen Hund vernünftig auszulasten.

    Meine Bea muß sich mit 2-3 mal die Woche auf dem Hundeplatz begnügen. Nebenbei gibt es noch ausgedehnte Wandertouren.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Roopa
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    • 9. Januar 2017 um 09:05
    • #28
    Zitat von ostholstein

    Tja, man muß entweder Schüler oder Rentner sein, um seinen Hund vernünftig auszulasten.

    so ist es - ich plage mich auch ständig mit schlechtem Gewissen
    ein kleiner Trost: Roopa ist 24 Std. bei mir und muß nicht auch noch allein sein

  • Lolu
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    • 9. Januar 2017 um 09:14
    • #29

    Ganz genau - nichts im Vergleich zu den Hunden mit den riesigen Grundstücken, die sich 23,75 Stunden am Tag selbst überlassen sind.

  • SweetDSH88
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    78
    • 9. Januar 2017 um 12:34
    • #30

    Das Thema Leine ziehen ist wohl sehr verbreitet. Die Motivation vom Hund liegt darin dass er die Umgebung in SEINEM Tempo erkunden möchte, dann spielt das Temperament noch eine riesige Rolle.
    Hatte schon einige Hunde und jetzt gerade 3. Darunter eine DSHxMali.
    Ich habe auch schon viele Hunde erzogen und ich kann euch sagen dass jeder Hund wirklich anders ist, es gibt die schwierigen (egal welche Rasse) und die leichten. Die leichten Fälle verstehen es nach paar Wochen
    umkehren oder stehen bleiben.
    Die schwierigen machen sich wie von dir beschrieben ein Spiel daraus. Meistens liegt es aber daran dass diese Hunde dazu neigen schnell Assoziationen aufzubauen, wo wiederrum andere nicht dazu neigen.
    Die Verknüpfungen ist in den meisten Fällen zb beim Stehen bleiben: Hund zieht-ich bleibe stehen-Hund bleibt stehen und lockert die Leine- ich laufe weiter.
    Einige Hunde lernen nicht daraus dass es das Ziehen ist was einem stört sondern sie denken dass wenn man stehen bleibt sie genauso weiterkommen.
    Dann kann man beobachten dass diese Hunde dann hektisch zurück laufen (wie erlernt) weil es dann weiter geht, jedoch sobald man weiter geht ziehen sie wieder. Es ist ein Teufelskreis. Deswegen halte ich nichts
    von stehenbleiben. Beim Umdrehen ist es ähnlich, wenn man umdreht gehen sie meist brav, geht man dann wieder in die gewollte Richtung fängt alles von vorne an.
    Zuerst solltest du die Ursachen bekämpfen, die liegen bei solchen Fällen meist immer im aufgeregten und hektischem Naturell des jeweiligen Hundes.
    Deine Bea hat gelernt zu sitzen vom Gassi gehen und dann aufzuspringen und dann ACTTTIOOOON.
    du darfst ihr anfangs schon gar nicht diese Bestätigung geben denn wenn du so raus gehst, ist das für sie wie eine Belohnung für diese Aufregung. Die Aufregung verleitet dann zum Ziehen weil sie sich
    immer mehr aufpuschen.
    Bei einigen ändert sich die Haltung schon wenn die Leine aus dem Schrank geholt wird, dann muss noch früher angesetzt werden.
    Der ganze Ablauf muss ruhig ablaufen auch wenn es ewig dauert bis ihr los geht.
    Sonst belohnst du sie immer und immer wieder dafür. Ich halte nicht wirklich was von Erziehungshilfen, bekämpfen nur das Symptom und nicht die Ursache. Hat Bea genug körperliche Ertüchtigung?
    Man muss die normalen Sachen einfach ausschließen, weil manchmal ist es wirklich einfach eine kleine Haltungsänderung und es passt.
    Aber wie du Bea beschreibst dürfte sie sehr viel Temprament haben!? Solche Hunde sind immer etwas schwieriger zu führen.
    Ich würde es einmal mit dem Blockieren probieren, das Endziel ist wenn der Hund sich deinem Tempo anpasst. Und jedes Mal wenn du eine Übung nicht konsequent anpackst wirst du nächstes mal noch
    länger brauchen um die Übung durchzusetzen da sie dich ja nicht mehr ernst nimmt
    Der Hund läuft hinten wenn du raus gehst und alles ist ruhig abgelaufen. Du gehst im Schneckentempo, gaaaanz langsam, jedes mal wenn sie versucht dich zu überholen wird sich mit dem Fuß geblockt.
    Anfangs läufst du extreeeeeem langsam das hat den Zweck dass du sie entschleunigst(anfangs wird sie vielleicht aus frust fiepen) aber das überhörst du und gehst weiter ganz langsam, damit sie versteht dass
    dein Tempo respektiert wird. Dann wirst du später zwischen durch mal schnell und bremst prompt ab, gehst zick zack wie du möchtest aber auf keinen Fall überholen lassen und wenn du langsam gehst kannst du sie besser korrigieren.


    Mit dem Gartenzaun: Wenn du nicht willst dass sie da vorne bellt musste du schon wenn sie die Ohren aufstellt und hin laufen möchte sie sofort bremsen (vielleicht mit einer Hausleine).
    Nicht erst wenn sie es schon tut da wird es viel schwerer sie davon abzubringen.
    Nicht alleine im Garten lassen nur unter Beobachtung.

    Dein Hund ist in der Pubertät und stellt deine Regeln und Grenzen in Frage, sie ist dir gegenüber derzeit sehr respektlos und daher keine Konsequenz folgt
    wird sie immer mehr die Grenzen testen und überschreiten.

    Alles Gute ihr schafft das

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