Die unendliche Geschichte vom Leinenziehen!!!!

  • Wir brauchen unbedingt hilfe.
    Unsere Alani zieht wie ein Wildschwein an der Leine.
    Beim Training auf dem Platz ist alles ok, fußarbeit klappt fast problemlos.
    Sobald wir das Grundstück verlassen geht die Wilde Fahrt schon los, sie sitzt bis die Türe ganz geöffnet ist, dann gibts das kommando komm, dann startet sie, mit Quietschen steigen wie ein Pferd oder springen wie ein Känguru, ist bei guten 35 Kilo Kampfgewicht und einer Höhe von 67 cm kein Spaß ( mittlerweile ist sie 19 monate alt).
    Bis jetzt haben wir von dem was ich weiß schon alles probiert, angefangen mit geschirr was man vorne an der Brust einhakt, ging 1 woche gut dann zerren und springen, da sie das prinzip durchschaut hatte, als nächstes gabs ein Würgehalsband von der Hundeschule empfohlen , so sehr hab ich noch keinen hund ziehen sehen also gleich umgestellt , danach haben wir jetzt mit Halti und normalen Halsband Trainiert, dies hat sie Mittlerweile auch durchschaut und zieht wie ne kaputte selbst wenn sie nur am Halti geführt werden würde.
    Bei jedem genutzten Halsband ect, haben wir probiert , ca 3 Monate Rückwärtsgehen wenn sie zieht bzw. umdrehen fand sie toll nur sind wir keine 100 meter mehr weit gekommen da wir uns alle paar meter wieder umdrehen mussten. Seit letztem september bleiben wir stehen sobald sie zieht, findet sie mittlerweile auch toll dieses spiel, dreht sich um und rampuniert uns unserer kniekehlen da sie mit den kopf da reinrammt .
    Ich bin mittlerweile echt ratlos und hilfe von Hundeschule ist nicht zu erwarten, da es keine geeignete in der näheren umgebung gibt, außer solche mit dem Rat, wenn sie zieht sollen wir ihr ein Stachelhalsband umtun oder sie mal richtig mit der Leine schlagen damit sie weiß wer der chef ist, sowas kommt bei mir aber nicht in die Tüte, ich werde mich hüten meine Tiere zu schlagen nur weil es irgend ein sogenannter hundetrainer verlangt, deshalb fallen die Hundeschulen in der Umgebung leider aus.
    Hoffe es hat von euch noch jemand einen Tipp für uns. Ansonsten bellt sie nach wie vor am Zaun was mich auch ratlos macht, hab sie geschimpft, vom zaun weggeschickt, nur rausgelassen wenn wir dabei waren und hab sie mit ner rappelkette erschreckt , hatte nichts eine lange wirkung.
    Sie ist sonst eine ganz tolle Hündin aber in den zwei bereichen echt lernresistent.
    ?(

    Wenn Menschen denken, das Tiere nicht fühlen, dann müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!

  • Ich bin erstmal froh zu lesen das du ein Stachel ablehnst. Und deine Alani scheint eine schlaue Maus zu sein. Nur geht es anscheinend soweit das sie glaubt die Chefin zu sein.


    Normalerweise reichen die Übungen stehen bleiben oder umkehren. Hast du schon das 3x hintereinander an der Leine ziehen probiert? Es nervt den Hund eigentlich. Ist sie immer an der Leine oder kennt sie Freilauf?


    Bis jetzt würde ich vermuten, dass du es bis dato nicht konsequent gemacht hast.


    PS: Hundeschule/-trainer die dir ein Stachel empfehlen kannst du getrost in die Tonne treten.

    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
    einen Hund zu haben,
    macht dich reich.

    Louis Sabin

  • die ersten Fuß-lauf-Versuche haben wir auf einem großen Parkplatz gemacht - weil auf dem Asphalt nicht viel interessantes zum riechen ist - Roopa war da relativ ruhig. Dieser Parkplatz war gleich um die Ecke und somit alles sehr einfach
    dann hat mal jemand gesagt: für Training braucht man 1qm - fand ich ganz gut - was dann in der Tat heißt: anlaufen, stehenbleiben, vor, zurück - alles immer nur einen Schritt.
    Dann hab ich mein eigenes Halti, welches den Kopf mit dem kleinen Finger am Bein hält (Bild) ist nicht für den Dauer-Betrieb, aber um den Hund etwas runterzubringen und zu zeigen, wer die Leine hat
    wir sind hier ausm Haus die ersten 50m , so wie du auch immer Fuß gelaufen , bzw. ich habe darauf bestanden und es ging (und geht auch immer noch) ein Schritt vor und zwei zurück - Fazit: er weiß ganz genau, was ich will
    dies ist jetzt alles noch ohne Ablenkung - bei Ablenkung wird es natürlich schwieriger, aber inzwischen bin ich optimistisch, da ich mehr Hunde sehe, die ausrasten als umgekehrt
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  • Das mit der Konsequenz war auch meine Vermutung. Du beginnst eine Maßnahme und Alani sieht das als Spiel. Dann wird ihr langweilig und ihr beginnt etwas Neues.
    Leider fehlt euch tatsächlich ein kompetenter Trainer, der eine Maßnahme konsequent mit euch durchzieht. Natürlich ist Alani auch im schlimmsten Flegelalter. Das macht es nicht leichter.
    Mir ist es ein Rätsel, wie Alani trotz Halti ziehen kann. Bei richtiger Anwendung geht das gar nicht.
    Es gibt bestimmt Trainer, die zu euch nach Hause kommen und die Situation beurteilen, um da anzusetzen mit dem Training. Unseren Trainer haben wir gefunden über seine sehr guten Bewertungen, die sich absolut bewahrheitet haben.
    Das Problem scheint genau, wie Birger schreibt. Eure Madame ist Chefin und hat die Kontrolle, auf den Spaziergängen und am Zaun. Ludwig ist da ähnlich, was nicht heißt, dass er kein lieber und verträglicher Hund ist. Da heißt es: konsequent üben und in keiner Weise nachsichtig oder inkonsequent sein. Das bedeutet gleich wieder Rückschläge. Wichtig ist auch, dass Alani im Haus eure Regeln befolgt, nicht ihr ihre.

  • @Lolu
    das mit dem Trainer ist ja in erster Linie mal eine Geldsache
    wenn man so eine Rückmeldung wie von dir bekommt und deine Hunde kennt, dann würd ich da auch investieren
    aber, z.B. hier in Freiburg gibt es unzählige Trainer, von denen man zwar nichts schlechtes hört, auchGutes, aber die Kombination mit einem Schäfi hab ich noch nicht gehört, so daß ich sehr zweifle und vermutlich in einen DSH-Verein gehen, wovon es hier auch einige gibt ....
    Die Weiterempfehlung von einem anderen Schäfi-Halter ist schon toll, aber doch eher selten
    sag mal, wieviel Geld hast denn für das erste Treffen gezahlt - also dein Risiko-Betrag?

  • Für das erste Treffen haben wir 60€ gezahlt und dann entschieden, ob uns die Vorgehensweise des Trainers zusagt oder nicht. Wir hatten vorher ja schon 2 Hundetrainer (eine Trainerin von der hiesigen Hundeschule, wo wir in der Welpenschule und Junghundschule waren ), wo wir viel gelernt haben, aber die für manche Problematik nicht die richtigen Ansprechpartner waren.
    Natürlich ist eine gute OG sicher eine gute Hilfe, nur schreibt Shirley, dass es in ihrem Umkreis keinen guten Verein gibt und in ihrem Fall statt mit Konsequenz mit Gewalt gearbeitet wird.
    Die Sache ist wirklich die, dass ein guter Trainer sieht, wie mit dem Hund gearbeitet wird. Ob das ein freier Hundetrainer ist oder in einer OG, das ist ja egal. Hauptsache, sie findet jemanden.
    Shirley, du kannst nach Erfahrungen im Internet schauen oder auch Hundehalter fragen, die sehr gut erzogene Hunde haben, wo sie trainieren. Allein ist es wirklich nicht einfach und man kommt nicht zum Ziel.

  • Im SV gibt es beides an OG´s - gute und schlechte. Ich hatte mir in meinem Umfeld mehrere angesehen und war von keiner wirklich überzeugt. Dann hab ich überlegt wie oder vielmehr wo sind die guten Hundesportler? Und so bin ich auf die OG Engelbostel (Hannover) gekommen. Ist zwar für mich mehr Aufwand, aber ich war geflasht davon wie es bei denen abläuft.


    Ich kann mittlerweile jedem nur raten, sich die SV OG´s oder DVG`s zu suchen die auch schon Preise gewonnen haben. Ist eigentlich nicht das was ich Grundsätzlich möchte, aber ich möchte auch noch Dinge dazulernen. Ach so und sich einfach andere Hundeschulen und Vereine anzusehen kann nicht schaden.

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    Louis Sabin

  • das zauberwort wird hier konsequent sein. mit macht es irgendwie den eindruck das diese fehlt.
    Ich frag mich immer warum man den welpen alles machen lässt und dann irgendwann sich wundert warum an der leine gezogen wird.


    Soll keine kritik sein ich frag es mich nur immer wieder wie es entsteht dieses ungleich gewicht.
    Bei chaina war das ding gegessen nachdem sie das erste mal an der leine war luegt vielleicht daran das ich keinen süßen welpen in ihr gesehen habe sondern das monster was es werden könnte. chaina lernt am ersten tag bei uns überhaupt erstmal hb und leine kennen sie war unser erster hund und ich bin da dann schon nach meinem bauch gefühl gegangen. mit 7 monaten sind wir in die hundeschule aber auch nur um sitz platz und das zuverlässige hier zu lernen da sie ja absolut keine futter oder ich lass mich mit spielzeug dazu bewegen hund war . sie war kein typischer erst hund. und man merkt sofort wenn wer anderst die leine hat setzt sie ihr ding durch
    Wir haben hier welche im ort die wundern sich warum ihre hund ziehen wie die blöden jetzt haben die sich nen welpen geholt und man sieht warum der welpe darf dahin ziehen an der leine und der mensch läuft fein brav hinter her. bei uns am hundeplatz ist es genau das gleuch alle haben zukämpfen das die hund an lockerer leine laufen und wenn man mit denen spazieren geht ist es das selbe der hund meint er will dahin schnüffeln und es wird nach gegeben..


    Ich kenn euch leider noch nicht persönlich aber irgendwas muss ja mal passiert sein das die hunde gelernt haben es lohnt sich zu ziehen der mensch gibt ja auch nach.
    Leider kenn ich mich mit hundeschulen in thüringen nicht aus aber habe dort bekannte die in einer waren um diesen nachweis für die 20 40 regelung zumachen kann diese mal fragen vielleicht wäre es dann vielleicht in der nähe

  • Das kommt öfters vor, daß Hunde auf dem Platz wunderbar fußlaufen können und im Alltag funktioniert es überhaupt nicht.
    Bei meiner Bea habe ich auch alles mögliche ausprobiert, wie z.B. rückwärtsgehen, stehen bleiben, Fleischwurst vor der Nase halten, Wasserpistole und noch vieles andere.


    Bei einem leichtführigen Hund kommt man mit solchen Methoden wohl zum Erfolg, aber nicht bei meiner Bea, einem Malinois der mit einem Jahr abgegeben wurde, weil die Vorbesitzer überfordert waren.


    Bei uns war es meiner Meinung nach eindeutig ein Dominanzproblem, meine Bea hat mich einfach nicht für voll genommen.
    Bevor ich mich von meinem Hund verar...en lasse, habe ich schließlich auch Gewalt angewendet .
    Mit einem abgebrochenem Zweig aus einem Busch gabs dann was auf dem Hintern.
    Bei manchen Hunden muß es erst weh tun, damit es funktioniert.


    Inzwischen kann meine Bea auch im Alltag wunderbar fußlaufen an lockerer Leine.
    So eine Gewaltmethode würde ich auch nur für den Alltag anwenden, wenn nichts anderes mehr funktioniert. Auf einem Hundeplatz muß es aus positiver Bestätigung heraus funktionieren.



    Ps.: Man kann diese Gewalt gegenüber meinem Hund auch als Zwang umschreiben, indem man sagt: Ich habe meinem Hund gezwungen an lockerer Leine zu laufen, weil es sonst was auf dem Hintern gibt. :)

    VG
    Klaus und die Bea

  • Das mit dem ziehen kenne ich auch zur genüge! Dazu muss ich sagen ,das wir unsere Cindy erst mit 18 Monaten bekommen haben von einer Familie mit Kindern Katze und Pferden. Die Frau hat uns alles mögliche über den Hund erzählt . Letzten Endes konnte sie nix . Nicht alleine bleiben,Ball spielen mit aportieren nicht. Katzen hat sie gejagt ,den Kindern hat sie immer ins Bein gezwickt wenn diese mit dem Fahrrad gefahren sind. Sie ist im Feld allemit hinterher gejagt egal ob ein Blatt ,Vogel oder Müll . Wenn man sie andere Leine hatte zog sie so das man wie ein Fähnchen hinten dran hing. Haben dann einen Hundetrainer kommen lassen haben 50 Euro bezahlt für eine Stunde ,damit sie mir nur sagt das wenn sie den Katzen hinterher Jagd sie an der Eckbank anbinden soll. Wenn wir wegfahren soll ich sie einsperren in eine Transport Box. Und wenn sie mir den Ball nicht geben will dann soll ich ihr die Zunge runter drücken dann lässt sie los. Naja hab gedacht das kann es nicht sein
    Habe mir dann einen anderen Hundetrainer gesucht . Habe 30 Euro für eine Stunde bezahlt und es war perfekt. Er hat mir das mit einer Wasserflasche ( Active O2) gezeigt sobald sie ein Fehlverhalten gezeigt hat hab ich sie angespritzt und nein gesagt. Sie sollte aber keine Angst vor der Flasche bekommen. Sie durfte auch daraus trinken ( im Sommer ganz Praktisch) . Ist sie zu weit vor gelaufen sollte ich mich rum drehen und in die andere Richtung gehen ,wenn sie an mir vorbei gelaufen ist wieder umdrehen kein BlickKontakt zum Hund solange wiederholen bis sie neben mir war.(Sie genauso ignorieren wie sie mich) hab das 2 mal gemacht und dann lief sie bei Fuss . Seit dem schaut sie immer nach mir wenn sie verläuft. Das gleiche an der Leine mit dem ziehen sobald sie gezogen hat stehen geblieben sie angespritzt und bei Fuss gesagt . Anschließend haben wir das noch in der Hundeschule verfeinert sind dann auch zum Agility. Machen im Mai Begleithundeprüfung. Mein Hundetrainer hat immer man muss sich interessant für den Hund machen damit der Hund seine Aufmerksamkeit immer auf einen legt. Hab viel Kopfarbeit mit ihr gemacht. Das alles hat unsere Bindung nur gefestigt. Für alles gibt es bei uns ein Kommando,Sitz ,Platz,Bleib,Fuss,Ok ,lauf ,Nein ,Fest (wenn sie etwas halten soll ) ,Los ( wenn sie es mir geben soll) Nimm (wenn sie etwas aufheben soll) Bring ,Sla-lom ,durch usw.. beherrscht sie perfekt . Das hab ich dann auch im Alltag mit einfließen lassen. Aber unsere Cindy braucht auch diese Kopfarbeit und sie ist viel müder und ausgeglichener als wenn ich zwei Stunden mit ihr Fahrrad fahren würde .

  • danke schonmal für die vielen antworten, bin erstmal mit lesen und weiteren überlegen beschäftigt.
    Wir haben sie als welpe nicht ziehen lassen, ist ja nicht unser erster Hund, das hat alles so schleichend mit ca 8 monaten angefangen, mal ein blatt fangen wollen und ziehen , mal ne katze ein grashalm ect, zwar immer versucht zu korrigieren, doch wie man jetzt merkt nicht konsequent genu.
    Wenn ich sie unterwegs mit tiefer stimme ermahne wenn sie beginnt zu ziehen, und ich mache dies ein paar mal, dann geht es so einigermaßen mit irh und sie kann es ja, ist ja nicht so als wüsste sie nicht was verlangt wird.
    @ Roopa, gute idee mit dem anbinden am Bein, werde ich mal probieren, solange ich sie ganz kurz halte , fast am halsband, dann läuft sie ganz gut , hat natürlich auch keine andere möglichkeit.
    Eine eigentlcih kompetente trainerin nach Herr Rütter war bei uns außer das wir um 150 euro leichter sind hat es nichts gebracht außer die tipps, den hund einzusperren damit er nicht bellt und auf dem platz leinentraining mit ihr zu machen. und ich soll ihr spielzeug wegnehmen und nur geben wenn ich mit ihr spielen will, an und für sich keine schlechte idee, doch alani spielt mit allem , steine, holz , dreckklumpen, ist also nicht sehr erfolgreich.
    Ok Übung macht den Meister und ich hoffe es bessert sich noch
    Drinne im Haus ist sie ein absoluter schatz, liegt auf ihrem platz auch wenn sie alleine ist, klaut nichts essbares auch nichts was mal runterfällt sondern isst dies erst nach mehrmaliger aufforderung. Ich ´sag immer so schön , drinne ein Lamm und draußen ein Löwe.
    Ok macht ihren namen von der Löwengrube alle ehre.Vielleicht hätten wir uns einen anderen von und zu namen aussuchen sollen, sowas wie vom schmusekissen odre so.

    Wenn Menschen denken, das Tiere nicht fühlen, dann müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!

  • :D Ich musste gerade so lachen.


    Echt ärgerlich, wenn man so viel Geld ausgibt und nur Worthülsen bekommt. Aber auch ohne Trainer, kannst du das hinbekommen. Du fängst ja nicht bei null an. Also einfach die nächste Zeit konsequent gegensteuern. Dann sollte sich eigentlich der gewünschte Erfolg einstellen.

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    Louis Sabin

  • ich soll ihr spielzeug wegnehmen und nur geben wenn ich mit ihr spielen will, an und für sich keine schlechte idee, doch alani spielt mit allem , steine, holz , dreckklumpen, ist also nicht sehr erfolgreich.

    wann meint der Trainer dies?
    wenn ihr draussen spazieren geht? - dann würde ich dies bestätigen - es gibt nur Spiel mit mir -
    Der Spaziergang ist nicht: jetzt spring mal und amüsier dich - ich hab sowieso noch zu telefonieren ....
    sondern: wir sind laufend im gemeisamen tun: spielen, suchen, Schule usw. - wenn Roopa alleine läuft, dann beschäftigt er sich auch alleine z.B. graben, Steine wälzen usw.
    und was auch sehr wichtig ist, in unsere Suchspiele ist immer Schule mit eingebaut: da hört der Hund und ist total fixiert und macht Platz auf Entfernung, läuft bei Fuß usw. - dies alles ist toll zu lernen, wenn er im Such-Modus ist
    ich hab die Tasche nicht voll mit Leckerli, sondern mit kleinen Apfelstückchen, die Roopa nicht nur suchen muß, sondern auch als Belohnung bekommt
    deshalb bin ich ja so glücklich mit dem suchen, weil in diesem Modus der Hund ansprechbar ist und lernt !


    übrigens meine Leine hat gesamt max 30cm - wir haben zwar noch anderes, was aber eigentlich nie zum Einsatz kommt
    also er läuft bei Fuß oder frei - und beim Fuß-Laufen möchte ich nicht meine Oberarme trainieren, d.h. es gibt kein ziehen, ausser in der kurzen Situation wenn ein anderer Hund kommt

  • den hund einzusperren damit er nicht bellt

    ich hab das Hintergrund-Wissen vergessen - aber so schwach im Kopf: Hund ist allein im Garten und bellt an der Hecke alles an ... richtig?
    guter Trainer: der Hund hat allein im Garten nix zu suchen, zumindest nicht im Ausbildungsmodus. wenn Garten, dann kontrolliert, d.h. mit mir und wo ich auf die interessanten Sachen auf der anderen Seite des Zauns reagieren kann ....

  • Roopa, ganz genau so hat es unser Trainer auch gesagt.


    Bei uns ist ähnlich mit dem Ansprechbar sein. Wenn Ludwig beim Apportieren zu hoch dreht, lass ich ihn suchen. Da muss er liegen und warten, bis er darf.
    Seitdem wir regelmäßig spielen (Apportieren und Suchen) ist anderes "Spielzeug " nicht mehr so das Thema. Es wird mal ein Apfel rum getragen oder ein Stück Holz, aber wir widmen dem keine Aufmerksamkeit.
    Shirley, wenn Alani das kurzzeitig kann, dann ist es nur eine Frage der Übung, dass sie es auch langfristig kann. Das Üben kann einem der beste Trainer nicht abnehmen.
    Ich bemerke manchmal bei Lotte, unserem unkomplizierterem Hund, dass wir bei ihr so manches durchgehen lassen, was bei Ludwig gar nicht geht. Er nutzt Inkonsequenz gnadenlos aus. Und Lottchen? Lottchen ist trotzdem lieb, nur dann lässt sie einen 3 mal rufen, bevor sie kommt, stürmt beim Rausgehen wie ein wild gewordener Handfeger zur Tür, weiß plötzlich nicht mehr, was Fuß gehen heißt.....Eben weil sie ein Schatz ist, fällt es bei ihr schwerer, konsequent und streng zu sein. Dann klappt auch alles schnell wieder, wenn man wieder die konsequente Linie fährt.

  • Sag mal Ostholstein was machst du mit deinem Hund??? Jedem seine Meinung, deshalb bin ich bisher ruhig geblieben, aber was empfiehlst du hier? Hund schlagen? so ein Aushilfshalti? Das hat nichts mit Hundeausbildung zutun, sondern geht darum den Hund zu brechen.


    Shirley sucht einen Weg ihren Hund weiterzuentwickeln und will nicht den Hund verändern.


    @shirley bitte versuch einfach konsequenter zu sein und sorg für Auslastung. Ich bin davon überzeugt, dass Alani es auch ohne solche Maßnahmen lernen wird.

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    Louis Sabin

  • Es ist einfach sehr schwierig, in einem Forum DEN geeigneten Tip zu geben, wenn man die Hunde nicht kennt. Ostholstein schrieb von seinem Problemhund, der "besondere" Erziehungsmethoden brauchte. Alani ist ein typischer Schäferhund, arbeitsfreudig, bewegungsfreudig und vermutlich zu wenig ausgelastet.
    Jeder hat Ratschläge und Erfahrungen parat, aber ihren Weg muss Shirley selbst finden. Ich würde auch den Weg von Birger bevorzugen, Konsequenz und Auslastung. Damit wird man den meisten Schäferhunden absolut gerecht.

  • Sag mal Ostholstein was machst du mit deinem Hund??? Jedem seine Meinung, deshalb bin ich bisher ruhig geblieben, aber was empfiehlst du hier? Hund schlagen? so ein Aushilfshalti? Das hat nichts mit Hundeausbildung zutun, sondern geht darum den Hund zu brechen.


    Fakt ist, daß shirly auf dem Platz trainiert und anscheinend in einem Hundeverein ist, wo es auch genügend Tipps für die Leinenfürigkeit gibt.
    Fakt ist, daß die Leinenführigkeit auf dem Patz funktioniert, aber nicht im Alltag.
    Fakt ist, daß shirly schon alles mögliche ausprobiert hat, auch das Stehenbleiben und Richtungswechsel. Um die Aufmerksamkeit des Hundes durch Spielzeug, Leckerlies, Quitschi, Juchsen usw. auf sich zu ziehen, wird sie auch in dem Verein gelernt haben. Gehört dort mit zur Standardausbildung.
    Fakt ist , daß shirly nach weiteren Tipps gefragt hat.



    Fakt ist, daß deine Tipps wenig hilfreich sind, weil shirly sie schon ausprobiert hatte, bzw. jeder Anfänger so etwas schon im Hundeverein lernt und meine Tipps gehen mehr in Richtung Problemhund.



    Ansonsten gebe ich Lolu recht, aus der Ferne kann man schlecht abschätzen, ob sich da gerade ein Problemhund entwickelt oder ob es sich um Ausbildungsfehler handelt und jeder muß seinen eigenen Weg finden.



    Wenn du meinen Text richtig gelesen hättest, wüßtes du, daß ich eine gewaltfreie Ausbildung und Erziehung bevorzuge.

    VG
    Klaus und die Bea