Hallo Lupus
Ich spreche mal nur ganz allgemein,denn speziell situativ wird dir hier nun niemald alle nennen können die da entstehen könnten. Und Ferndiagnosen allgemein sind unseriös.
Rüde oder Fähe ist völlig egal. Beide können genauso problematisch wie unproblematisch mit Kindern sein.
"Rangtechnisch unter den Kindern" ist ,je nach Verhältniss,Quatsch.
Ein erwachsener Hund steht aus hundlicher Sicht selbstverständlich über den Kindern. Ein Hunderudel ist keine hackordnung sondern eine Aufgabenverteilung. Da Kinder eher selten die Aufgaben eines Hunderudels übernehmen werden alá Kontrolle,Absicherung,Schutz,Futterbesorgung ,wieso um alles in der hundlichen Welt sollten da Kinder über dem erwachsenen Hund stehen,der mit ziemlicher Sicherheit mindestens kontrollieren wird. Vor allem als DSH!?oO
Nun bekommt ihr ja aber einen Welpen der mit den Kindern groß wird. Insofern stellt sich diese Problematik erstmal nicht.
Deine,oder eure,Aufgabe als Alphapäärchen ist,unter anderem für eine gewisse Ruhe und Sicherheit zu sorgen. Für alle Drei. Also Kind wie Hund. Das sit der Grundsatz an denen ihr euch halten solltet. Übertreibt es einer,geht ihr vielleicht mahnend,eher nicht strafend dazwischen. Unterbrecht das Spiel,oder gewährt einen Rückzugsraum für jenen der es da gerade nötig hat. Das wird vermutlich mehr der Welpe als die Kinder sein.
Richtigerweise hast du angemerkt das ihr somit Kinder und Hund nicht alleine lasst. Es gab schon tödliche Unfälle mit Hunden an babys,einfach weil sie diese per nackengriff davontragen wollten. Bei besagtem Fall handelte es sich um einen DSH Rüden der in den Medien verteufelt wurde,die rasse als "unberechenbar" hingestellt wurde,weil ja der Bis in den nacken "klar zeigen würde das er gejagd hätte" und "töten wollen". Zufälligerweise stellte sich später heraus das die noch eingeschaltete Kamera auf den Tisch lag und den tragischen Vorfall filmte. Wiull sagen: Auch wenn Kind und Hund bestens klarkommt miteinander,sollte man Kinder zumindest nicht mit körperlich überlegnen Hunden alleine lassen. Die problematik ist halt immer,das ein Hund alles das was er tut imer und nur und ausschließlich aus hundlicher Sicht,niemals aus Menschlicher tun wird.
Ein einfaches korrigieren seitens des Hundes an die Kinder kann sich also für die Kinder allein wegen anderer Anatomie als tragisch erweisen.
Insofern: Grundsatz= merkt man das etwas zu doll wird,oder eirn sich rückziehen möchte,jedoch nicth gelassenw ird(kann auch das Kind bei einem sehr frechen Welpen sein), diesen Raum bereitstellen und das verhalten alleine schon durch die Unterbrechung des Spieles nicht dulden. Die Unterbrechung dann auch durchsetzen.
Spielzeug und Futter kann immer problematisch sein. Hier würde ich stets nach Verhältniss agieren. Keinesfalls würde ich es-schon gar nicht bei den Kindern-auf eine Eskalation anlegen!
Wenn kämen immer vorher andere Schen als der direkte Griff in einen Napf,bei welchen der Hund deutlich macht das er die Lage etwas anders sieht.
Da ihr aber einen Welpen bekommt,sollte auch das nicht sonderlich schwer ausfallen. Lasst eure Kinder an der Fütterung teilhaben. Sie müssen nun nicht aus denselben Napf essen.:D Aber sie können sich daneben hocken. Mit an die Schüssel gehen. Lass sie Futter mit heineinwerfen. Oder füttere nicht alles und lasse den Rest von deinen Kindern dem Welpen geben. Das Kalkül dahinter ist ,das der Hund den anwesenden Menschen nicht etwa als Futterkonkurrent,sondern als zusätzliche Quelle selbst betrachtet. Auf diese Art und Weise habe ich sogar meine,erst draußen wildlebende DSH Fähe mit einer sehr hohen Futteraggressivität dazu überreden können,nunmehr ohne Probleme in den Napf greifen zu können,ja sie sogar auch mit dem Gesicht wegzudrängen. Immer weitere Annäherung und dann mehr Futter durch meine Anwesenheit. Ergo Nähe des Menschen am Futternapf angenehm weil mehr Futter. War ein langer Prozess. Funktionierte aber. Der kleine Welpe wird jedenfalls nicht die Kinder anfallen und jene zusätzlich verspeisen.^^
Vielleicht eines noch,falls du es nicht weist: Lasse den Welpen knabbern. Stecke dem richtig deine Hand,oder eher Finger ins Maul. Biete sie an. Auch wenn die kleinen spitzen Zähnchen beim Spiel weh tun können. Denn genau darum gehts da. Beißkontrolle. NUR SO lernen die Hunde wie doll sie im Spiel zubeißen können,ohne den Anderen zu verletzen. Du wirst das merken das er ganz bewusst langsam immer doller zudrückt. Dabei solltest du dann nicht beweisen wieviel du aushältst :D, sondern schon sehr zeitig mit einem hohem,kindlichen "au,au" oder "auaaaaa"....also irgendwas was einem Winseln eines Welpen ähnelt,dem Welpen deutlich machen das das weh tut. Im Normalfall wird er sofort aufhören weiter zuzudrücken. Hört er nicht damit auf,darf er auch mit einem Schnauzübergriff (und Lefzen in die eigenen Zähne drücken) dazu gebracht werden gehenzulassen. Danach wird-selsbtverständlich-das Spiel konsequent beendet und auch über einen gewissen Zeitraum nicth wieder angefangen. Diese Art von Regeln,solltest du eben auch deinen Kindern klar machen. Und vor allem darauf achten das jene dies soweit als möglich umsetzen. Denn der Hund merkt in jedem Falle mit wem er was innerhalb der Familie machen kann.
Ansonsten nur Mut. Das Aufwachsen mit einem Welpen stellt sich nach meinen Erfahrungen eher als unproblematisch dar,solange die oder der Hundeführer da auch auf die übliche Sachen der Hundehaltung/Umgang achtet(n). Es wird wohl eher dein Kopf-der dann zur Rundumleuchte wird mit zwei Kindern und Welpe- sein der dir Schmerzen bereitet.^^
Viel Erfolg!