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arte: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn ?

  • Roopa
  • 16. Februar 2018 um 05:35
  • Asnea
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    • 18. Februar 2018 um 19:05
    • #16

    Herdenschutzhunde sind in meinen Augen die beste lösung. Mitfinanziert vom Bund futter kosten und/oder Unterhalt

    Aber wir ihr ja schon geschrieben habt es wird genug leute geben die keinerlei verstand haben und Konfrontationen hervorrufen werden.

    Sieht man ja daran wenn man liest das Wanderer mit hund mitten über kuhweiden latschen im besten Fall noch Jungtiere auf der Wiese X/ normal sagt das Einem doch der verstand das man so etwas nicht machen sollte

    Da müsste man großflächige Informations Arbeit betreiben damit es auch der letzte rafft.

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Roopa
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    • 18. Februar 2018 um 19:25
    • #17

    @twosouls

    logo sind es keine Wildhunde (Begriff schlecht gewählt)

    aber es sind keine Haushunde oder klasischen Hütehunde

    Chien de Montagne des Pyrénées

    Cane da Pastore Maremmano-Abruzzese

    werden als junge Hunde ins Schaf-Herde reingesetzt und mit Artgenossen und Instinkt werden sie Teil der Herde und beschützen diese auch. Der Mensch greift hier nur minimal ein. Sie sind dann halb Schaf/Halb Hund und der Begriff wild ist schon passend. Und dies ist der Unterschied zu den klasischen Schäferhunden, die eine Ausbildung vom Mensch bekommen

    Natürlich gibt es auch Menschen, die diese Rassen als Haushund halten

  • twosouls
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    • 18. Februar 2018 um 23:17
    • #18

    Auch wenn ich weis was du meinst,würde ich schon bei den richtigen Begriffen bleiben wollen. Der domestizierte Nachfahre der Wölfe ist ein Haushund. Andere (von anderen Wildhunden domestizierte)gibt es derzeit meines Wissens nach nicht. Die Rasse ist egal.


    Herdenschutzhunde sind keine Hütehunde. Das ist richtig! ....und haben somit auch andere Zuchtziele.

    http://www.hundund.de/hunderassen/fc…treibhunde.html

    Die Meisten-vermutlich alle- Herdenschutzhunde finden sich in der FCI Gruppe2. Eine Zusammenfassung jener in einer speziellen Gruppe ist mir jetzt nicht bekannt.

    Die kurz angerissene Verfahrensweise bei den Herdenschutzhunden ist richtig. Jedoch werden die deshalb nicht zu einem Halbschaf,sondern sie erkennen Schafe schlicht als Bestandteil ihres Rudels an.

    Das gänge auch mit Karnickeln,wenn du das wölltest. Umgedreht,wenn die Welpen nicht mit den Tieren aufwachsen welche sie später vor Übergriffen schützen sollen,werden diese Hudne sie auch nicht schützen,vielleicht sogar bejagen.

    Die Haltung von Herdenschutzhunden als bloßer Begleithund (das ist vermutlich was du eigentlich meinst^^) halte ich persönlich für fraglich.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Argos
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    • 19. Februar 2018 um 06:25
    • #19

    Hmmm... der Mensch ist schon ein seltsames Wesen.

    Erst löschen/ vertreiben wir andere Arten... breiten uns aus und vereinnahmen alles für uns.... und dann kommt der Gedanke: back to Nature...

    Und dann passt sich die Natur (der Wolf) uns nicht an ...

    Das so ein Projekt nicht ohne Probleme umzusetzen ist ist doch klar.

    Wie immer ist der Mensch das größte Problem und andere Arten müssen drunter leiden.

    Das macht mich traurig.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Pinguetta
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    • 19. Februar 2018 um 13:02
    • #20
    Zitat von Asnea

    normal sagt das Einem doch der verstand das man so etwas nicht machen sollte

    Verstand? Ws ist das denn? Als der verteilt wurde habe sich viele ganz dezent im Hintergrund gehalten :cursing:.

    Zitat von Argos

    Wie immer ist der Mensch das größte Problem und andere Arten müssen drunter leiden.

    Das macht mich traurig.

    Mich auch!!!

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Lolu
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    • 22. Februar 2018 um 10:25
    • #21

    Die Wanderherde hier wandert nicht mehr wie früher. Sie wird vom Schäfer zur nächsten Wiese geführt und stationiert dort für eine Nacht. Vorher fährt er mit seinem Kastenwagen dorthin und stellt seinen Elektrozaun auf. So geht es dann weiter.

  • ostholstein
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    • 23. Februar 2018 um 20:22
    • #22
    Zitat von Argos

    Hmmm... der Mensch ist schon ein seltsames Wesen.

    Erst löschen/ vertreiben wir andere Arten... breiten uns aus und vereinnahmen alles für uns.... und dann kommt der Gedanke: back to Nature...

    Naja, aber früher waren auch noch andere Zeiten. Da gab es Hungersnöte und viele Menschen mußten hungern.

    Da war ein gerissenes und vom Wolf gefressenes Schaf für viele Familien schon eine richtige Katastrophe.

    Heute haben wir Nahrungsmittel im Überfluß, da kommt es auf ein paar gerissene Schafe auch nicht mehr drauf an.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Argos
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    • 23. Februar 2018 um 20:29
    • #23

    dem Stimme ich vollkommen zu.... nur haben die Menschen sich sooo ausgebreitet das man zb Wölfe nicht mehr ohne Probleme auswildern kann.. das ist naiv.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Lupus
    Gast
    • 24. Februar 2018 um 16:17
    • #24

    Hi,

    ich mag Herdenschutzhunde. Aber sind die weniger gefährlich für zB Kinder, die sich zB den Schafen, nähern als ein in der Region ansässiges Wolfsrudel? Bin mir da nicht sicher.....

    So oder so: Der Wolf breitet sich wieder in seine alte angestammten Gebiete aus, die sich jedoch durch die Besiedelung durch den Menschen enorm verändert haben. Und da sind wir gefragt, damit umzugehen. Wir können gleichsam erwachsen damit umgehen und uns klar machen, dass der Wolf eben kein Bambi ist, d.h. es wird vermehrt Risse an Nutztieren geben wird und es besteht die Möglichkeit, dass auch Menschen (oder deren Hunde) angegriffen werden. Wir wägen also Gewinne und Verluste ab, wie wir es in anderen Bereichen auch tun. Oder wir verhalten uns eher kindisch nach dem Motto "gehört alles uns - da ist kein Platz für andere(s)". Es geht hier um eine Grundhaltung uns und der Welt gegenüber, die das Thema Wolf ebenso betrifft wie zB das Thema Flüchtlinge.

    Aktuell scheint die Debatte um den Wolf eher irrational, da von extremen Positionen dominiert: Die einen sagen alles kein Problem, Wolf ist menschenscheu, wird nix passieren und die Nutztiere kann man schützen, während andere entweder sowieso gerne auf so ziemlich alles schießen, was sich im Wald bewegt und wieder andere in der Natur nichts anderes sehen als einen Laden, in dem man sich einfach bedienen kann.

    Da argumentieren Nutztierhalter plötzlich mit Tierschutz ("schaut euch an, wie brutal der Wolf seine Beute zerlegt") und manche Wolfliebhaber fröhnen einer romatischen Naturvorstellung, die mit der Kulturlandschaft, die wir heute haben, nichts mehr zu tun hat. Wieder ander Wolfliebhaber füttern die Tiere gar und merken gar nicht, welche Bärendienst sie den Tieren damit leisten. Man könnte unzählige weitere Besipeiele anführen.

    Nur nutzt uns das alles nix. Vernunft muss in die Debatte. Menschen, die besonders negativ betroffen sind, müssen entschädigt werden und zwar vollumfänglich, nicht nur teilweise. Wir alle müssen aufgeklärt darüber werden, was es bedeutet, wenn der Wolf hier wieder heimisch ist. Und dann wird man weitersehen....


    Liebe Grüße

    Lupus

  • twosouls
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    11
    • 24. Februar 2018 um 17:43
    • #25

    Im Grunde bin ich bei dir Lupus. Trotzdem. Angriffe auf Menschen und/oder deren Hunde sind so gut wie ausgeschlossen.

    Passieren kann das nur wenn vermehrt Hybriden auftauchen (die werden hier ,glaube schon auf Verdacht-weis ich gerade nicht genau- bekämpft und "der Natur entnommen"),welche keine Scheu mehr vorm Menschen haben,oder aber eben Wölfe tatsächlich angefüttert werden und von daheraus ihre Scheu verlieren.

    Soweit ich weis ist seit der Geschichtsschreibung durch die Kirche in D kein Fall bekannt,wo wilde Wölfe Menschen hätten wirklich angegriffen.

    Allerdings weis ich durch eine I-Netzbekanntschaft das in Skandinavien es mehrere Fälle von Wolfsangriffen auf Haushunde gegeben haben soll. Ich weis aber nichts darüber ob es a) wirklich Wölfe waren oder b) Hybriden oder c) mit Wolf verwechselte Streuner.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Lupus
    Gast
    • 24. Februar 2018 um 19:00
    • #26
    Zitat von twosouls

    Im Grunde bin ich bei dir Lupus. Trotzdem. Angriffe auf Menschen und/oder deren Hunde sind so gut wie ausgeschlossen.

    Passieren kann das nur wenn vermehrt Hybriden auftauchen (die werden hier ,glaube schon auf Verdacht-weis ich gerade nicht genau- bekämpft und "der Natur entnommen"),welche keine Scheu mehr vorm Menschen haben,oder aber eben Wölfe tatsächlich angefüttert werden und von daheraus ihre Scheu verlieren.

    Soweit ich weis ist seit der Geschichtsschreibung durch die Kirche in D kein Fall bekannt,wo wilde Wölfe Menschen hätten wirklich angegriffen.

    Allerdings weis ich durch eine I-Netzbekanntschaft das in Skandinavien es mehrere Fälle von Wolfsangriffen auf Haushunde gegeben haben soll. Ich weis aber nichts darüber ob es a) wirklich Wölfe waren oder b) Hybriden oder c) mit Wolf verwechselte Streuner.

    Hi,

    stimme dir zu, aber: Was nützt es (uns) Wolfliebhabern, wenn wir jetzt sagen "lasst uns den (wilden) Wolf behalten, weil da wird nie was passieren mit Hunden, Kindern, weil...." - und es dann doch geschieht?

    Ausgeschlossen, das sagst Du ja auch, ist es nicht, ob durch angefütterte Tiere, Hybriden, einen besonders mutigen Einzelgänger - es gibt unzählige Situationen, in denen es passieren kann. Dann spielt es für die öffentliche Diskussion auch keine Rolle, ob das ein Hybrid war oder ein angefüttertes Tier. Dann wars der böse Wolf. Und es gibt genug Menschen, die schon drauf warten, dass der Schutzstatus des Wolfs fällt.

    Angriffe auf Hunde hat es zB auch (schon bei uns) gegeben. Es fehlen einfach die Erfahrungen mit Wölfen in einer Region wie der unseren. Es ist mE unmöglich, sichere Vorhersagen zu geben.

    Ich persönlich sage: Die Gefahr ist da. Lasst uns dem Wolf trotzdem eine Chance geben.


    Liebe Grüße

    Lupus

  • ostholstein
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    • 24. Februar 2018 um 20:16
    • #27
    Zitat von twosouls

    Angriffe auf Menschen und/oder deren Hunde sind so gut wie ausgeschlossen.

    In der Presse wurde aber schon des öfteren von Wolfsangriffen auf Hunde berichtet.

    Auch Spaziergänger und Radfahrer wurden schon von Wölfen verfolgt. Hier bei soll es sich aber nur um Jungwölfe gehandelt haben, die sich mal ausprobieren wollten und ihre Grenzen noch nicht kannten. Hätten die Spaziergänger bzw. Radfahrer mal richtig laut geschrien und mit den Armen wild rumgefuchtelt, wären die Wölfe wohl weggelaufen.


    Einmal kurz im Internet geschaut und man findet dort jede Menge Berichte über Wolfsangriffe auf Hunde:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/w…olf-und-hund-2/

    http://www.news.de/panorama/85549…-totgebissen/1/

    https://celleheute.de/wolf-soll-hund…-offene-fragen/

    https://www.nwzonline.de/blaulicht/woel…1141921831.html

    VG
    Klaus und die Bea

  • Jogy
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    • 24. Februar 2018 um 21:27
    • #28

    Wenn ich diese Hobbyjäger höre bekomme ich Plack. Von denen halte ich noch weniger als vom Schwarzen unterm Fingernagel. Richtige ausgebildete Förster ok. Aber diese Hobbyjäger haben doch nur angst das für sie nichts zu schießen bleibt.

    8WVAp2.pngCt0wp2.png

  • ostholstein
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    1.556
    • 24. Februar 2018 um 22:33
    • #29
    Zitat von twosouls

    Soweit ich weis ist seit der Geschichtsschreibung durch die Kirche in D kein Fall bekannt,wo wilde Wölfe Menschen hätten wirklich angegriffen.

    Außerhalb von Deutschland wurden aber Menschen in den letzten 70 Jahren von Wölfe angegriffen und sogar getötet. An diesen Beißvorfällen waren allerdings auch tollwütige Wölfe beteiligt.

    Wenn in Deutschland wieder Wölfe leben, wird es auch hier irgendwann zu einem Unglück kommen, wo Menschen durch Wölfe verletzt oder sogar getötet werden.

    https://www.stol.it/Artikel/Chroni…und-auch-toeten

    https://www.israelnetz.com/gesellschaft-k…n-haeufen-sich/


    Allerdings wurden in Deutschland auch schon Menschen durch Wildschweine verletzt und sogar getötet.

    Und um die Wildschweine wird nicht so ein Gewese gemacht wie bei den Wölfen.

    https://www.focus.de/panorama/welt/…id_7937307.html

    VG
    Klaus und die Bea

  • Pinguetta
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    • 25. Februar 2018 um 08:40
    • #30
    Zitat von Lupus

    Die Gefahr ist da. Lasst uns dem Wolf trotzdem eine Chance geben.

    Dem stimme ich zu. Und Autos sind auch eine Gefahr, dennoch umgeben sie uns überall. Das tägliche Leben ist selbst eine Gefahr.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
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