Umstellung auf Barf

  • Hallo zusammen,


    ihr kennt ja meine und Kubas Leidensgeschichte mit Kubas Ernährung.


    Ich hab es jetzt soweit im Griff, dass er mittlerweile 35 KG wiegt und nur wenig Durchfall hat.



    Er bekommt morgens eine Dose Lubderlsnd Pferdefleisch und am Tag Wolfsblut Trockenfutter Pferd und Süsskartoffel.


    An sich soweit in Ordnung. Ich kann leckerlies ausprobieren und merke sofort ob er es verträgt oder nicht -> anschließend spätestens ein Tag später Durchfall wie aus der Pistole.



    Was mich jetzt noch stört ist, dass er meiner Meinung nach relativ „viel“ ausscheidet (große Haufen) und diese ab und an ziemlich stinken.


    Das deutet auf eine nicht perfekte Ernährung hin?!


    Wie sehr ihr das, sollte ich versuchen auf Barg umzustellen oder sollten wir mit dem jetzigen Ergebnis zufrieden sein?

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    Der Hund ist ein Begleiter, der uns daran erinnert, jeden Augenblick zu genießen.
    (Marla Lennard)



    Grauer Schäferhund-Mischling -> Kuba

    Geboren: 09.10.2016

  • Hallo Kuba,

    was willst du?

    doch in erster Linie herausfinden, warum die Verdauung nicht funktioniert !?

    du kannst dich durch ca. 500 verschiedene Tüten durchtesten - oder das füttern, was andere hier auch füttern (und damit keine Probleme haben) und hoffen, daß es bei dir auch funktioniert

    oder du kannst barfen, womit die Meisten sehr gute Erfahrungen haben.

    oder

    du kannst eine Ausschluß-Diät machen (wie ich) um den Übeltäter zu finden


    was machst Du?

    eine halbe Sache: fütterst Pferd und zusätzlich eine Industrietüte, wo nicht nur Teile von Pferd drin ist, sondern viele andere Sachen auch und Zusatzstoffe


    schau dir meinen Beitrag an zur AD - habe genau aufgeführt, was ich füttere - und vor allem frisch ! - dies ist nicht besonders kompliziert wenn das Futter mal im Kühlschrank ist. wenn sich der Hund dann mal eine Woche erholt hat, kannst mit anderen Sachen zugeben usw.


    Barfen: tolle Sache, wenn man selbst sich auch vollwertig ernährt und jeden Tag frisch einkauft und am Herd steht - ist man eher ein Mikrowellen-Typ, dann funktioniert das barfen sicherlich nicht

  • Ich würde auch jederzeit wieder barfen. Ich habe jetzt seit etwa 30 Jahren immer Schäfis an meiner Seite. Und bevor ich gebarft habe, gab es ständig irgendwelche Probleme: Durchfall, Kratzen, Ohrkrankheiten etc. Seitdem ich barfe ( oder im Urlaub gute Nassnahrung gebe), hatte ich nie wieder Probleme bei einem meiner Hunde.

    Wenn Dein Hund so sensibel mit der Verdauung reagiert, würde ich, wenn nicht barfen, so jedoch bei einem guten Nassfutter für den ganzen Tag bleiben und nicht sowohl das eine als auch das andere füttern. Halte ich für besser.

    Anfangs hatte ich auch große Sorge, auf barf umzusteigen. Ich hatte es daher so gemacht, daß ich morgens weiterhin Dosenfutter gab, sehr hochwertiges, getreidefrei und nur mit einer Proteinquelle) und abends halt barf. Habe mich durch viele Bücher gelesen, von denen ich letzlich die von Swanie Simon uneingeschränkt empfehlen kann. Günstig und leicht verständlich.

  • Ich weiss jetzt nicht, ob das im Vorfeld schon mal Thema war. Also auf die Gefahr hin, dass ich was wiederhole: hast Du mal auf Giardien testen lassen? Immer wieder mal Durchfall und speziell daß die Haufen extrem miefen, hat mich drauf gebracht. War bei Askja damals genauso.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Roopa alsbder Grundgedanke ist einem kerngesunden Hund zu haben der möglichst lange lebt. Und wenn ich die Themen hier über Ernöhrung verfolge ist Extruder Futter nicht die ideale Wahl. Ich mische mit dem Wolfsblut, da ich damit die ausschlussdiät gemacht hatte. Wenn Kuba nur das Trofu bekommt hat er große hellbraune, nicht stinkende Haufen. Frisst es aber meist nur ein wenig und abends wenn er wirklich Hunger hat. Das nassfutter ist du 90% direkt weg. Deshalb das nassfutter.

    Im Prinzip habe ich das Gefühl, das Kuba mit der Feuchtigkeit nicht klar kommt!? Der TA sagte solange Kuba zunimmt und frisst ist es mit dem Durchfall akzeptabel, da Input > Output.


    Nun würde ich gerne auf barf umsteigen aus den Gründen die hier so oft benannt wurden. Aber die Frage stellt sich mir ob es Sinn macht und wenn ja wie ich die Umstellung gestalte. Man sollte ja langsam umstellen, aber trofu kann ich ja nicht mit dem Fleisch mischen.


    Oder sollte ich vielleicht die Dose gegen frisches Fleisch tauschen? Oder das trofu komplett weg lassen?


    Um das Barf dann zu testen. Reicht reines Fleisch oder müssen da schon Zusätze hinzu? Wegen den Vitaminen usw. gebe ich u. A. Auch noch das trofu.


    Bei der momentanen Konstellation hat Kuba morgens fast schwarzen Kot, der danach ins hellbraune geht. Denke genau der Unterschied von Dose zu trofu.



    Ich möchte Kuba etwas gutes mit dem Barf, aber tut es ihm wirklich gut? Das gilt es herauszufinden aber von vorne herein richtig.



    Peppermint Giardien wurden mehrmals getestet. Immer negativ. Wenn Kuba es als Welpe/Junghund nicht hatte (wo es mit dem Durchfall schlimmer war) wird er es jetzt auch nicht haben denke ich. Dafür ist der Durchfall zu selten geworden oder kommt fast garnicht mehr vor.

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  • Habe mir grade auf dem Spaziergang überlegt ob es ein Anfang wäre komplett auf Dose umzustellen als ersten Schritt. Wäre das ein Schritt in die richtige Richtung oder ist es dann keine richtig Verbesserung hinsichtlich zu Barf?


    Danach wäre der Umstieg letztendlich zu barg einfach oder? Da kann ich langsam immer mehr untermischen und nachher tauschen oder!?

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    Geboren: 09.10.2016

  • Ich würde es so machen, oder ich habe es so gemacht:), daß ich ganz am Anfang so jeden 2. Tag eine kleine Portion Fleisch nach der Futterration gegeben habe. Angefangen habe ich mit Rinderhack und Geflügel. Auch Knochen habe ich erst nur eine kleine Portion ein mal die Woche geben. Beim Welpen wegen der Milchzähne halt zunächst "weiche" Knochen wie Hühnerhälse. Davon nicht zu viele, da ist jede Menge Kalzium drin. Ich halte es auch bis heute so, daß ich ausschließlich Frostfleisch verwende. Kaufe ich Frisches, friere ich es mindestens eine Woche lang ein. Fisch sowieso nur tiefgefroren. Langsam im Kühlschrank in einer Schüssel OHNE Verpackung auftauen. Das ist wichtig sonst gibts Bakterienparty.

    Du kannst dann auch zB so verfahren: Du gibst zunächst das gewohnte Futter, alle 2 Tage am Ende der Fütterung etwas Fleisch. Wird das gut vertragen, kannst Du anfangen, eine Mahlzeit durch Dose zu ersetzen.

  • Ich habe Kuba beim parieren vom Fleisch öfter mal ein Stück fallen lassen ohne das meine Frau es sieht ?


    Dosenfutter bekommt er ja momentan morgens. Ich habe gerade eine Lieferung bekommen die ich falsch bestellt hatte (Pferde-Kehlkopf anstatt Pferdefleisch).

    Vielleicht nutze ich das und versuche Kuba komplett auf Dose umzustellen und danach auf Fleisch.


    Hoffe das funktioniert.


    Knickohr wie hast du das mit den Zusätzen gemacht? Am Anfang erst weggelassen und dann nach und nach dazu?

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  • jetzt verstehe ich, warum so viele meinen, dass Barfen so kompliziert ist .......

    einfach geht es so:

    Mixer anschaffen - Fleisch beim Metzger seines Vertrauens einkaufen - Gemüse beim Bauern holen - Kräutermischungen im Netz bestellen

    - dann dem Hund nen Zettel an den Napf heften: Morgen wird gebarft !

    fertig und Morgen anfangen !

  • @ Roopa: sehe ich normalerweise genauso....bei einem erwachsenen und gesunden Hund. Da Kuba aber ohnehin sensibel mit der Verdauung reagiert, wäre ich auch vorsichtig:). Lieber etwas langsam umstellen in dem Fall.Finde ich.

    Zusätze habe ich erst gegeben, als ich eine komplette Mahlzeit durch barf ersetzt habe. Wobei Zusätze bei mir nur Öl und Kräuter sind. Fleischknochenmehl auch bei Bedarf, wenn ich keine Knochen gegeben habe. Am Anfang habe ich wenig Knochen gefüttert, nur ein mal die Woche, und habe das langsam gesteigert. Da Quacks anfangs sehr geschlungen hat, habe ich ihm anfangs öfters Fleischknochenmehl gegeben oder eine pürierte Fleischmahlzeit, in der auch Knorpel bzw Knochen püriert drin waren. War aber relativ schwer, einen Anbieter zu finden, wo man auch wirklich ziemlich fein pürierte Knochen vorfand statt gefährlicher, großer, gezackter Stücke.

  • Ja wegen Kubas „Leidensgeschichte“ wäre ich bei Roopas Vorgehensweise glaube ich schnell vom Barfen weg.


    Nun gebe ich Kuba seit zwei Tagen lediglich dose. Änderung zu vorher ist, das er pupst bis das der Artzt kommt ? und Durchfall hat, aber viel weniger ausscheidet als er frisst.


    Ich versuche das jetzt mal ne Woche und gucke was passiert.


    Gehe ich richtig von der Annahme, dass die Reaktion von reiner Dosenfütterung gleichzusetzen ist mit barfen?


    Oder könnte er auch barf vertragen aber die Dose nicht?

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  • Puh...das kommt halt auch auf die Dose an. Generell kann man Dose aber nicht mit Barf gleichsetzen, da Barf ja nun mal rohes Fleisch ist und Dose ist konserviert. Da er ja sowieso sensibel reagiert, ist klar, daß er irgendwelche Reaktionen zeigt. Ich würde so 14 Tage abwarten. Wenn man von Trofu auf Dose umstellt, kann es schnell zu Blähungen und Durchfall kommen. Ist ja viel mehr Feuchtigkeit im Futter.

    Nimmst Du Reinfleischdosen oder getreidefrei oder mit Getreide?

    Ich habe bisher noch keinen Hund getroffen, der Dosennahrung nicht vertragen hat. Trofu oder barf, da kann es zu Unverträglichkeiten kommen, aber bei Dose habe ich noch nichts dergleichen gehört. Wohl, daß verschiedene Marken und Zusammensetzungen anders vertragen werden.

  • Also Kuba bekam jetzt schon länger morgen eine Dose reines Pferdefleisch von Lunderland.

    Und wie gesagt jetzt abends nochmal eine Dose Pferdekehlkopf wegen der Fehlbestellung.


    Wenn das jetzt weiter besser wird, müsste ich Kuba auch andere Zusätze Vitamine usw geben oder? Oder ist das für die zwei Wochen dann zu vernachlässigen?


    Reicht dem hundekörper das Fleisch zunächst?

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  • Heute habe ich zunächst gedacht es wird deutlich besser. Kuba hat zwar noch sehr flüssigen Durchfall, aber es kommt kaum was raus. Also scheint er ja das Meisste zu verdauen.


    Nun hört Kuba aber nicht auf sein leeren Napf auszulecken (sein Zeichen für Papa Tuh ma was zu futtern).

    Dabei hat er ja heute 1,6kg Fleisch aus der Dose bekommen. Habe ihn jetzt noch eine gegeben um den Armen nicht hungern zu lassen.



    Brauchen auch Hunde Kohlenhydrate wie Nudeln oder Kartoffeln? Machst sie es satt?


    Er kann ja nicht jeden Tag mehr als 2Kg Fleisch essen ?

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  • Nun hört Kuba aber nicht auf sein leeren Napf auszulecken

    sorry, aber ich würde das nicht unbedingt als Hunger deuten sondern eher als "mmmmmh, das schmeckt gut, ich will mehr!". Wenn der Napf leer ist und noch dran herum geleckt wird, gehört der Napf meines Erachtens weg und gut ist.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Ja wenn er fertig ist. Aber da er das nach ca. 3 Stunden gemacht hat bzw nach einer gewissen Zeit bin ich von Hunger ausgegangen.


    Aber ist vielleicht nicht verkehrt den Napf einfach weg zu nehmen wenn er fertig ist ?

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  • Aber ist vielleicht nicht verkehrt den Napf einfach weg zu nehmen wenn er fertig ist ?

    Das ist bestimmt nicht verkehrt. Der Freßnapf steht bei uns nur, wenn es etwas zu fressen gibt. Danach kommt er weg, wird abgewaschen und gut ist.

    Du lässt doch deinen Teller auch nicht 24/7 auf dem Tisch stehen, oder? ;)

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Bei Reinfleischdosen sollte man auch, wie beim barfen, Gemüse / Obst zugeben. Müsste eigentlich auch bei Lunderland auf der Seite angegeben sein.

    Ich mache es auf jeden Fall so, wenn ich Reinfleischdosen gebe.

  • Im Urlaub mache ich es auch so. Da behandle ich Reinfleischdosen wie Rohfleisch, also alles dazu wie immer (Gemüse, Öle, Flocken, Knochen)

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Ok also brauchen Hunde keine Kohlenhydrate!?

    Ich glaube die werden sowieso einfach ausgeschieden kann das sein?

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