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Suche Hunderasse

  • Lupus
  • 10. Juni 2018 um 15:40
  • Lupus
    Gast
    • 10. Juni 2018 um 15:40
    • #1

    Hi,

    natürlich nicht für uns - wir sind ja bestens versorgt, sondern für meine Mutter. Vielleicht hat hier jemand eine Idee.

    Also, der Hund sollte nicht zu groß sein (60cm max, eher kleiner, aber auch nicht son "Handtaschenformat"), anhänglich, gelehrig, menschenbezogen, nicht zu triebig, nicht zu selbstbewusst, keine 5 Stunden fordernde Beschäftigung am Tag brauchen und wenn möglich auch ein bisschen wachsam sein. Geboten bekommt er eine inensive Rundumbetreuung (wird eigentlich nie alleine sein, Ein-Personen-Haushalt), ein Haus mit großem Garten und dass er überall mit hin darf. Hunderfahrung ist gegeben, allerdings keine in Richtung Hundesport, andere Ausbildung, etc.

    Ich dachte bisher (aufgrund dieser Tests im Netz) an:

    - Eurasier

    - Mittelschnauzer

    - Labbi, Golden Retriever (mag meine Mutter aber nicht so)

    ...

    Weitere Ideen?

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 10. Juni 2018 um 15:44
    • #2

    Wie wäre es mit dem Hund von SchClas Vater?

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Benny Puuh
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    1
    • 10. Juni 2018 um 16:16
    • #3

    Meine Mutter 83 musste voriges Jahr ihren geliebten Waldy (Dackel ) einschläfern lassen .Meine Eltern hatten immer Dackel ,da mein Vater kurz vorher gestorben ist ,war es klar sie braucht wieder einen Hund . Erst haben wir verzweifelt nach Dackel geschaud ,bis sie im Tierheim einen Pudel 12 Jahre begegnet ist ,Liebe auf dem ersten Blick .Er ist sehr lieb unkompliziert und sehr gelehrig und nicht so Dickköpfige wie ein Dackel .Oft hörte man ja dummer Pudel ,stimmt nicht ist ein toller Hund .

    LG Andrea

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Benny ?März 2015.

    „Lass den Hund bellen, singen kann er nicht.“

    (Friedrich von Schiller)

  • Argos
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    • 10. Juni 2018 um 16:47
    • #4

    Pudel und Mixe daraus wären auch meine Idee

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • twosouls
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    • 10. Juni 2018 um 17:42
    • #5

    Pudel sind in der Tat glaube unterschätzte Hunde. Es sind im allgemeinen hervorragende Apportierhunde (auch/gerade aus Wasser-so hörte ich) und sie haaren glaube auch nicht. Mit Großpudel/Königspudel hat man schon einen recht großen,mit dem normalen einen relativ kleinen Hund. Genaueres über Wesen weis ich aber nicht. Der alte DSH Heer von SchaCla finde ich auch eine schöne Idee von Pinguetta. Aber der ist sicher größer als 60cm und ich weis nicht in wie fern der Hund Wohnungshaltung mitmacht b.z.w. der Garten entsprechend geeignet ist. Aber eine Option könnte er doch sein? Ansonsten sind die Tierheimen voll von Mischlingen,die unter Umständen all die gewünschten Eigenschaften-oder viele davon- haben.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Pelzbären
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    • 11. Juni 2018 um 20:40
    • #6

    so um die 60 cm wäre auch der Bergamasker, kleiner so um die 47 cm sind dann der Mudi und der Pumi alles sehr interessante Rassen vor allem die kleinen sind toll

    Grüßle von Claudia, Miklós und Luisa, die Pelzbären Franziska und Grisu für immer im Herzen ??


    Man kann 20 Jahre lang die selben Fehler machen und DAS Erfahrung nennen.

  • Terrortöle
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    1
    • 11. Juni 2018 um 20:51
    • #7

    Einen Mudi würde ich nur Schwerhörigen empfehlen die gerne viel Hundesport machen. ;)

    Ich werfe mal den Mittel- oder Groß-Spitz in den Raum oder etwas Pudeliges.

    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*

    Raven - 21.10.2013 / 58,5 cm, 27 kg (DDR-Leistung)

  • Pelzbären
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    365
    • 11. Juni 2018 um 21:20
    • #8

    alles erziehungssache, ich kenne sehr laute aber auch sehr angenehme Mudis

    Grüßle von Claudia, Miklós und Luisa, die Pelzbären Franziska und Grisu für immer im Herzen ??


    Man kann 20 Jahre lang die selben Fehler machen und DAS Erfahrung nennen.

  • Waschbär
    Moderator
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    • 11. Juni 2018 um 22:13
    • #9

    Ich würde auch den Mittel- bzw. Großspitz empfehlen. Oder einen Japan-Spitz.

    Mein Großspitzmädel würde dieses Anforderungsprofil zu 100% erfüllen.

  • twosouls
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    • 12. Juni 2018 um 19:59
    • #10

    Ist der Großspitz der Wolfsspitz?

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Terrortöle
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    • 12. Juni 2018 um 20:35
    • #11
    Zitat von twosouls

    Ist der Großspitz der Wolfsspitz?

    Ich glaube Wolfsspitz ist nicht gleich Großspitz, aber ähnlich. Die sind wohl etwas größer und haben andere Farben.

    Passen würden wohl beide.

    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*

    Raven - 21.10.2013 / 58,5 cm, 27 kg (DDR-Leistung)

  • Waschbär
    Moderator
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    1
    • 12. Juni 2018 um 23:19
    • #12

    Großspitz und Wolfsspitz sind unterschiedliche Varietäten. Wobei ich, als ehemaliger Wolfsspitzfan, heute keinen mehr haben möchte. Seitdem die Rasse mit dem niederländischen Keeshond zusammengefasst wurde, gibt es vom Typ her kaum noch Wolfsspitze. Sondern nur noch Keeshonde. Überwiegend sehr hell, und mit unsäglichen Fellbergen.

    Den Großspitz gibt es lt. FCI-Standard in den Farben Weiß, Schwarz und Braun. Sein Vorteil ist dass er ein eher gemäßigtes Langstockhaar besitzt. So wie die Wolfsspitze früher auch. Pflegeleichter als z.B. Langstockhaar beim Schäferhund. Lose Unterwolle bleibt überwiegend im Fell (und nicht in der Wohnung), bis man sie auskämmt. Dreck rieselt nach dem Trocknen meist alleine aus dem Fell heraus.

    Der Wolfsspitz ist lt. Standard halt etwas größer als der Großspitz (der ein Standardmaß von 42 bis 48 cm hat). Es gibt aber auch übergroße Großspitze in der Zucht, bis 56 cm.

    In der IG Spitze ausserhalb des VDHs werden auch andersfarbige Großspitze gezüchtet. Diese Varietät ist ja akut vom Aussterben bedroht. Im VDH haben sie sich aber gerade mal dazu durchgerungen bei schwarzen und braunen Großspitzen weiße Abzeichen zuzulassen (bis vor ganz kurzem wurden diese auf Ausstellungen noch disqualifiziert).

    Es gibt derzeit auch noch Welpen aus einem Auszuchtprogramm mit einem finnischen Lapphund im Zwinger vom Cuberin (https://www.wolfsspitze-cuberin.de/aktuell/Welpen/Puppies). Der Vater hat HD-A und ED-0 (beim DSH beides mit "normal" bezeichnet), Patellaluxationsbefund 0, und ist im PRA-Gentest frei von dem mutierten Gen (Genotyp N/N). Die Mutter hat HD-B ("fast normal") und wie der Rüde ED-0, Patellaluxationsbefund 0, und ist im PRA-Gentest ebenfal frei von dem mutierten Gen (Genotyp N/N).

    Und hier ein paar Infos zu diesem Auszuchtprogramm (das ist keine Spinnerei eines einzelnen Züchters): https://www.vsnh.de/zuechterinfos/auszuchtprogramm

  • Lupus
    Gast
    • 13. Juni 2018 um 15:09
    • #13

    Hi,

    danke schonmal:)

    Also Pudel oder Spitz.... Werde das meiner Mutter mal sagen, mal sehen, was sie dazu sagt.

    Eine Frage zum Spitz: Ich kannte nur einen und habe das Vorurteil, dass die nicht gehorchen, sehr dickköpfig sind und permanent bellen, sowie sich was rührt. Ist da was dran?


    Liebe Grüße

    Michael

  • Argos
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    • 13. Juni 2018 um 15:20
    • #14

    von der Sorte kannte ich auch welche. Daher nicht so meine Rasse. Und für mich wäre es zu viel Fell... ich putze nicht so gerne ?

    Dafür habe ich bisher nur tolle Pudel kennengelernt... das prägt halt. Und wenn mein Angetrauter nicht so ein Schäfer-Fan wäre, wäre ein Königspudel bei mir in der engeren Auswahl gewesen.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Waschbär
    Moderator
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    1
    • 13. Juni 2018 um 16:08
    • #15

    Da ich das ganze Wochenende über auf einer Spezialschau des Vereins für Deutsche Spitze war kann ich das mit den ungehorsamen Spitzen leider bestätigen. Vom Zwergspitz bis zum Großspitz... Aber: Da ich auch die Leute dazu kennen gelernt habe kann ich nur sagen dass das ganz eindeutig nicht an der Rasse liegt !!! Ich kam mir teilweise vor wie in einer Comedy-Show...

    Andererseits bin ich froh dass diese Leute keine Schäferhunde halten. Es hat mich erstaut dass nix passiert ist. Obwohl andauernd irgendwo irgendwelche Spitze out of control herumgelaufen sind.

    Natürlich und zum Glück gab es aber auch normale Menschen dort, und deren Spitze haben sich perfekt und völlig unproblematisch und unauffällig verhalten. Der Spitz lässt sich nämlich im Vergleich zu den meisten anderen Rassen, auch dem Schäferhund, sehr einfach erziehen und ausbilden. Z.B. mit Cleo habe ich 4 Wochen vor der BH überhaupt erst angefangen zu trainieren. 2 x in der Woche. Vorher habe ich nur etwas Futtertreiben gemacht. Und wenn wir am Wochenende nicht auf der Schau gewesen wären, dann wäre sie im Agility auf ihrem ersten Turnier gestartet. Seit Mai trainiert sie mit einem Mädchen hier aus dem Verein. Allerdings bisher eher sporadisch, und nicht regelmässig.

    Bellen tut Cleo eigentlich nicht mehr als die Schäferhunde. Allerdings aus anderen Gründen. Wenn sie bellt weil Fremde an das Grundstück heran kommen, dann kommt sie meist zu mir. Das lässt sich sehr gut reglementieren. Wenn ich dann sage dass es gut ist, dann bellt sie nicht weiter. Wenn sie sich freut und dabei aufdreht, fällt es ihr zugegebenermaßen ein bisschen schwer nicht zu bellen. Aber auch das lässt sich regulieren (z.B. indem ich sie in diesem Moment ganz einfahc an die Leine nehme und die Schäferhunde dann alleine weiter toben). Und im Vergleich zu den Pudeln, Border Collies und manchen Aussies hier im Verein ist das wirklich harmlos. Die nervtötendsten Kläffer, die wir hier hatten, waren Pudel... Auch die Dackel sind nicht weniger bellintensiv als Cleo oder andere Spitze, die wir schon im Training oder auf Turnieren hier hatten.

    Und zu dem Fell: Der Pflegeaufwand ist sehr viel geringer als bei meinen stockhaarigen Schäferhunden. Cleo ist allerdings ein Großspitz, kein Wolfspitz oder Zwergspitz, die beide in Bezug auf das Fell heute meist übertypisiert sind. Ich würde mich freuen wenn die Schäfis in der Wohnung so wenig Haare verlieren würden wie Cleo.

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