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Von "TuT Nixen" und Hundehalter die schwer vom Begriff sind

  • Cuki
  • 25. Juli 2018 um 09:14
  • Pinguetta
    Moderator
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    • 28. August 2019 um 20:11
    • #301

    Ich habe den Eindruck, das mit den Tierschutzhunden ist z.Zt. so eine Art Modeerscheinung. Man tut einer armen, womöglich noch geschundenen Kreatur etwas gutes und ist auch selbst dadurch gleich ein guter Mensch schlechthin. <X

    Und oft haben diese Leute keinen Schimmer davon, wie man einen Hund erzieht und mit ihm umgeht. In dem Setterverein war eine Zeit lang ein Paar, die haben mittlerweile drei Hunde aus dem osteuropäischen Raum. Keiner der Hunde ist wirklich erzogenen und händeln können die beiden die Tiere auch nicht. Davon einen Hund lesen zu können, will ich gar nicht schreiben.

    Zum Glück für alle anderen im Verein scheinen die aber nicht mehr zu kommen.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Lupus
    Gast
    • 28. August 2019 um 20:22
    • #302

    Hi,

    bin da ambivalent: Viele Menschen meinen es ja wirklich gut. Dann dürfen sie sich von mir aus auch gut fühlen, warum auch nicht. Wenn es ein echter Tierschutzhund ist, ist das oft ja auch was Gutes. Ich habe so einen Kollegen, der einfach nur ein lieber Mensch ist, der nem armen Wesen helfen will. Und das ist hoch zu schätzen, finde ich.

    Und ich kann auch die Sicht verstehen, die sagt: Es gibt so viele arme Hunde, um die sich niemand kümmert. Und dann ist es unverantwortlich, zu unterstützen, dass noch mehr Hunde auf die Welt kommen, nur weil Herrchen und Frauchen es einfacher in der Erziehung haben wollen oder Welpen so süß finden.

    Auf der anderen Seite steht mE, dass es mehr als fraglich ist, ob man damit wirklich mehr Hunden hilft als schadet. Denn es scheint ja in der Tat Vermehrer zu geben, die auf diesen "Zug" aufspringen. Dann wäre es ein gut gemeintes Handeln mit schlechten Folgen. Und mir scheint, der Trend geht in diese Richtung.

    Schwierig.

    Ungeachtet dessen ist natürlich das, was Du erlebt hast, Argos, einfach nur lächerlich. Linkes Ohr rein, rechtes wieder raus:)

    Liebe Grüße

    Lupus

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 28. August 2019 um 20:23
    • #303

    naja ich denke Pinguetta, dass viele Leute die einen Hund adoptieren der irrigen Ansicht sind ist ja schon verkorkst also kann man da nichts dran machen. Der nächste Hund wird vermutlich bei uns auch wieder adoptiert.

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 28. August 2019 um 20:26
    • #304

    Man kann auch einen Hund aus einem hiesigen Tierheim zu sich nehmen. So kann man auch Gutes tun. Damit werden normaler Weise nicht diese Vermehrer unterstützt.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 28. August 2019 um 20:32
    • #305

    oder von dsh in Not um beim Schäfertier zu bleiben

  • Kimba2001
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    • 28. August 2019 um 21:45
    • #306
    Zitat von Roopa
    Zitat von Ellionore

    was Hunde aus Osteuropa adoptieren angeht. Auch Rütter hat da eine klare Meinung zu nämlich das man die Vermehrer damit stärkt.

    Ich bekenne mich auch ganz klar:

    lehne diese Importe ab ! - das hat mit Tierschutz nix zu tun

    Es gibt hier im Land genug Möglichkeiten um sich im Tierschutz zu betätigen

    Im Ausland sind die jeweiligen Länder verantwortlich, ihr Tierproblem in den Griff zu bekommen

    seh ich ganz genauso.

    hab auch eine Bekannte die jetzt einen rumänischen Hund hat. Allerdings hat sie auch noch einen braven DSH.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Boea
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    • 28. August 2019 um 23:04
    • #307

    Leider ist es aber auch so, dass tatsächlich die Situation auf dem Wohnungsmarkt mit dafür verantwortlich ist, das Mieter so gut wie gar keine Aussicht auf eine Wohnung haben, wenn sie Haustiere haben und Tierschutzverein daher möglichst keine Hunde an Mieter vermitteln. Denn wenn ein Mieter umziehen muss, landen die sofort Tierheim. Wir hatten damals die Möglichkeit, den Umzug so lange hinauszuzögern, bis wir eine Wohnung fanden, wo der DSH mit durfte. Es hat 2 Jahre gedauert und das war vor über 20 Jahren.

    So lange kann man aber nicht immer warten, und gerade heute aufgrund der Situation mit Mietwucher und Wohnungsknappheit kann sich das kaum mehr jemand erlauben. Hautiere sind die Leidtragenden.

    Ich kann euch versichern, dass unsere hiesige Tierschutzorganisation keine Hunde an Mieter vermittelt. Es sei denn, die wohnen schon 30 Jahre im selben Haus oder in der selben Wohnung. Daher sehen viele Leute die Auslandsvermittlungen als einzige Möglichkeit, einen Hund zu bekommen, wenn sie nicht Eigenheimbesitzer sind.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 29. August 2019 um 02:01
    • #308

    naja Boea, ich wohne zur Miete und ich hatte auch aus dem Tierheim meine vorherige Hündin. Ich brauche halt die Genehmigung des Vermieters. Es gibt dazu auch ein Gerichtsurteil im übrigen. Und ich würde außerdem eher aufs Land ziehen und längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen, als den Hund aufzugeben.

  • Roopa
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    • 29. August 2019 um 04:57
    • #309
    Zitat von Boea

    Leider ist es aber auch so, dasstatsächlich die Situation auf dem Wohnungsmarkt mit dafürverantwortlich ist, das Mieter so gut wie gar keine Aussicht auf eineWohnung haben, wenn sie Haustiere haben und Tierschutzverein dahermöglichst keine Hunde an Mieter vermitteln. Denn wenn ein Mieterumziehen muss, landen die sofort Tierheim. Wir hatten damals dieMöglichkeit, den Umzug so lange hinauszuzögern, bis wir eineWohnung fanden, wo der DSH mit durfte. Es hat 2 Jahre gedauert unddas war vor über 20 Jahren.


    So lange kann man aber nicht immerwarten, und gerade heute aufgrund der Situation mit Mietwucher undWohnungsknappheit kann sich das kaum mehr jemand erlauben. Hautieresind die Leidtragenden.


    Ich kann euch versichern, dass unserehiesige Tierschutzorganisation keine Hunde an Mieter vermittelt. Essei denn, die wohnen schon 30 Jahre im selben Haus oder in der selbenWohnung. Daher sehen viele Leute die Auslandsvermittlungen alseinzige Möglichkeit, einen Hund zu bekommen, wenn sie nichtEigenheimbesitzer sind.

    das ist ein anderes Problem als der Ost-Import

    Die Tierheime stehen mehr auf Qualität und übermitteln lieber keinen Hund

    Ich würde auch keinen HUnd bekommen obwohl ich über 20 Jahre HundeErfahrung habe

    Es bleibt dann nur der Privatmarkt bzw. beim Züchter

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

  • Roopa
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    • 29. August 2019 um 04:58
    • #310
    Zitat von Ellionore

    ein Gerichtsurteil im übrigen

    BGH-Urteil

    nutzt aber nix wenn man sucht

    nur wenn man eine Wohnung hat, kann man sich einen Hund anschaffen, wenn es damit mit anderen Mietern keine Probleme gibt

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 29. August 2019 um 05:09
    • #311
    Zitat von Roopa
    Zitat von Ellionore

    ein Gerichtsurteil im übrigen

    BGH-Urteil

    nutzt aber nix wenn man sucht

    nur wenn man eine Wohnung hat, kann man sich einen Hund anschaffen, wenn es damit mit anderen Mietern keine Probleme gibt

    Ich weiß. Allerdings glaube ich, dass wenn ich jetzt mit Hund suchen würde hier in der Umgebung auch eine Wohnung bekomme. Zur Not halt in der 200 Seelen Kommune.

    Hier gibt es so strukturschwache Regionen, da ginge das. Freiburg/München oder Hamburg da dann eher nicht.

  • nette
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    • 29. August 2019 um 05:20
    • #312
    Zitat von Ellionore

    Und ich würde außerdem eher aufs Land ziehen und längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen, als den Hund aufzugeben.

    naja, aber aufs land ziehen ist oft auch nicht so einfach

    bei uns in der gegend z.B. gibt es ehern ein haus zu kaufen als eine wohnung zu mieten

    einer der gründe warum wir eigenheim besitzer sind, weil wir mit hund keine wohnung gefunden haben (im ort gibt es seit jahren keine wohnung zu mieten)

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Boea
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    • 29. August 2019 um 07:37
    • #313

    Also, ich glaube, einige haben mich da missverstanden. Wenn ich irgendwo wohne, wo der Vermieter den Hund erlaubt, ist das eben gut so. Aber wenn ich dann umziehen müsste, habe ich heutzutage, sofern ich denn überhaupt eine Wohnung finde, so ein Glück eben selten wieder. Das hat nichts mit Stadt oder Land zu tun. Der Wunschmieter ist ohne Haustiere. Auf einer Liste mit 300 Interessenten stehen die ohne Haustiere oben. Und man muss heute ja oft aus Gründen schnell ausziehen, die es nicht erlauben, lange nach Vermietern zu suchen, die einen Hund erlauben.

    Und ich mache einen Unterschied zwischen Tierheim und Tierschutzverein bzw. Tierschutzorganisation. Die Tierheime hier bei uns achten darauf, dass der Hund gut untergebracht ist, die Leute genügend Zeit und Platz haben usw. Ob die Mieter oder Eigentümer sind, ist nicht wichtig, so lange die Hundehaltung per Mietevertrag ausdrücklich erlaubt ist.

    Aber manche Tierschutzorganisationen, die ja selbst erst den Hund aus dem Ausland adoptieren und dann inlands weitervermitteln, haben oft andere Kriterien. Da heißt es z.B. gehört das Haus Ihnen oder sind Sie Mieter? Mieter haben schlechte Chancen, egal, wieviel Zeit oder Erfahrung sie haben. Aus Tierheimen würden z.B. wir jederzeit einen Hund bekommen, da unsere Bedingungen als ideal angesehen werden.

    Es will ja auch nicht jeder einen Hund vom Züchter. Für uns kommen Hunde aus Rassezucht nicht in Frage. Da hat halt jeder eine andere Einstellung.

  • Boea
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    • 29. August 2019 um 07:51
    • #314
    Zitat von nette

    einer der gründe warum wir eigenheim besitzer sind, weil wir mit hund keine wohnung gefunden haben (im ort gibt es seit jahren keine wohnung zu mieten)

    ja, genau, aber die Ironie an der Sache: Wir haben die idealen Bedingungen,einen Hund zu halten, weil wir Freiberufler sind. Und: Wir bekommen kein Eigenheim, weil ... wir Freiberufler sind. Die bekommen von der Bank keine Hypothek und sollen den Kaufpreis möglichst komplett auf den Tisch legen.

  • pannenpeter
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    • 29. August 2019 um 15:25
    • #315

    Wieso?? Das Haus ist ja aber Sicherheit genug für die Hypothek oder nicht??

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten;);)

    Luna *12.05.2017

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