Warren Buffett, ein angehöriger dieser Gruppe, bringt es auf den Punkt, wenn er sagt:" „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen!".
Ja. Er hat wohl ein ähnliches Zitat gebracht zur Jahrtausendwende. Da wurde er laut einem gewissen Georg Schramm (einer der großartigsten Kabarettisten die es gibt,wie ich finde-nebenher gesagt finde ich auch das kabarettisten noch die ienzigen sind die glaubwürdig aufzuklären vermögen) gefragt ob es etwas gäbe was er für das neue jahrtausend für besonders Wichtig halten würde. Und er antwortete: "Der Klassenkamp natürlich. Und meine Klasse gewinnt gerade.". Und so ist das auch. Ich denke ebenfalls das der Zug abgefahren ist. Alleine schon die Macht welche die sogennanten "AGFA"-Konzerne (apple,google,facebook,amazon) oder Auskunfteien die angebliche "Bonitäts"prüfungen machen wie creditreform,Bürgel,Schufa u.s.w. über Daten inne haben,ist kaum mehr zu brechen. Heute nimmt doch niemand mehr Abstand von smart-phones,smart-tv´s,smart-Autos die uns auf Schritt und Tritt überwachen und analysieren UND....bewerten. Allein wegen dem Verlust der informellen Selbstbestimmung hat das sogennante Souverän-das Volk- keinerlei Macht mehr. Oder kaum noch Macht. Oder stark Eingeschränkte. Das Problem ist,das Leute wie jene Milliardärsfamilien 30,40,50 Jahre vorausdenken. Der Effekt ist ähnlich wie bei Schach. Man kann,wenn man nur ein zwei Züge im voraus denkt,niemanden schlagen der zehn Züge in voraus denkt. Das geht nicht. Aber Buffett,Mohn,Quandt,Musk,Zuckerberg und wie sie alle heißen,die tun das! Und das sit ein ziemliches Dilemma. Denn wenn e sso ist das der "Pöbel" nicht soweit vorausdenkt,die herrschende Klasse aber schon ,dann kann es keinen firedlichen Umsturz geben. Und ich glaube es war Marx der genau das behauptete. Nämlich das es keine friedliche Revolution geben könnte,die WIRKLICH die Machtverhältnisse ändert..... Tragisch wäre das....
"Moderne Erziehungsmethodik"
Vor kurzem sah ich ein Video eines gewissen "Baumanns" (das ist nicht irgendwer sondern jemand der mal eng mit von Ziemen zusammen arbeitete) über sein "Raufer-Seminar". Der Text unten drunter zielte unverholen und recht vehement auf genau dieselbe Aussage ab. Raufer,das wären stets,oder zumindest verstärkt jene Hunde die aus den "modernen Erziehungsmethoden" kämen. Momentan scheint da ein richtiger Meinungskrieg im Gange zu sein. Aversive Methoden vs. Nicht-aversive Methoden.
Dazu will ich mal folgendes sagen (und beziehe mich mehr auf das Baumann-Video):
-Zuersteinmal ist die Behauptung das Raufer vornehmlich aus Moderner Erziehungen kommen würden,eben einfach nur eine Behauptung. Nicht nachvollziehbar. Nicht bewiesen. Nichtmal WIRKLICH untermauernd/beweisend begründet.
-Desweiteren sehe zumindest ich die Ursachen der Leinenpöbler-und das ist vermutlich der Großteil der sogennanten "Raufer"- ganz woanders. Nämlich in der Übernahme der Kontrolle/Absicherungs-Aufgabe(n). Habe ich damit Recht sind das weder Raufer noch wären die unsozial noch wären die automatisch schlecht erzogen.
- Baumann suggeriert eine Besserung innerhalb von drei Tagen,rein durch aversive Methoden. Nämlich indem die Hunde körperlich unter Druck gesetzt werden vom Halter. Das kann dann auch schonmal der Ellenbogen ins Gesicht sein,wenn der Hund lediglich schaut. Tatsächlich sieht man die Hunde am dritten Tag nebenherlaufen. Allerdings habe ich nun Erfahrungen mit einem Hund der glasklar Kontrolle Absicherung übernommen hat UND der ohne zu zögern in jedwede angebotene Rauferei gegangen ist (und sich dort auch behauptete). Ich habe am Anfang bei Lischie eher nach alter Schule-so kannte ich das eben-agiert und agiere heute bei Buffy nach neuer Schule (wobei beide Begriffe erstmal definiert werden müssten). Auch Lischie konnte auf dem Hundeplatz in der Gruppe ohne Probleme laufen. Aber an der (eher aversiven) Erziehung lag das nicht! Der einzige Grund war,das nach ein paar Begegnungen die Hunde genug Möglichkeiten hatten sich abzukontrollieren. Die "Kennenlernphase" ist nach drei Tagen längst beendet.Egal ob die Hunde direkten Kontakt hatten,oder nicht. Baumann übersieht das. Oder verschweigt das! Das Ergebniss ist,das die Hunde dort auf dem Platz-und zwar nur die die von Anfang an teilgenommen haben,also nicht neu in die Gruppe hereinkommen- miteinander können. Aber draussen dasselbe Spiel weitergeht. Erfolg also = 0.
Im Bauman Video sieht man wie man ein Mali und eine Mischlingsfähe sich raufen lässt. Hoch verantwortungslos! Zumal die Halter der Hunde nicht eingreifen und daneben zusehen,was die Problematik des Hundes,nämlich das er absichern MUSS weil der Halter sich nicht für den fremden Artgenossen interessiert,um ein vielfaches verstärkt! Die Halterin der Mischlingsfähe hatte ihren Privattrainer mit dabei. Und dieser gab dann öffentlich genau das zu verstehen was ich oben "vorhersagte". Auf den Platz konnte der Hund dann laufen in der bekannten Gruppe. Aber draussen hat sich nichts geändert. Der erste fremde Hund der zu sehen war,wurde wieder angepöbelt. Die aversive Methodik versagt hier also maßlos! Nicht nur gegenüber der eigentlichen Problematik,sondern es belastet unter Umständen auch das Verhältniss zwischen Halter und Hund bzw könnte die Problematik ansich noch verstärken. Funktionieren kann sowas nur unter einem Aspekt. Nämlich wenn der Hund mehr Angst vor den Konsequenzen des Halters,als vor dem FREMDEN Artgenossen hat. Was das für ein "Rudel"verhältniss bedeutet,sollte jedem klar sein.
- Man muss sich auserdem vor Augen halten,das aversive Methoden häufig die Schnelleren sind. Ich will nicht behaupten das man damit keinen Erfolg haben kann. Im Gegenteil,es kann gut möglich sein das man unter Umständen viel eher Erfolg hat. Furcht (NICHT Respekt) ist eben eine mächtige Waffe. Aus dem Grund greifen auch häufig Hundetrainer darauf zurück. Die müssen Erfolge vorweisen,ansonsten werden sie nicht weiter empfohlen. Wer da ein halbes Jahr "herumdoktert" wird erfolglos gekündigt und bekommt entsprechende schlechte Mundpropaganda. Selsbt wenn nun jemand nicht den schnellen Weg geht,ist es fraglich ob die Halter jenen langwierigen Weg wirklich konsequent weitergehen. Die Umsetzung der Vorgaben des Trainers seitens der Halter ist nämlich überhaupt nicht selten DAS Problem. Und das wird umso schwieriger,je spezieller und langwieriger der Weg ist,stimmts? Dem Hund einfach eine vor dem Ballon geben kann jeder. ABER: Autoritäres Handeln ungleich Autorität! Furcht ungleich Respekt! Jeweils letzteres muss man sich erarbeiten! Aversive Methoden gehen stets unter dem Gesichtspunkt heran:" Ich hebe jetzt meine Stimme und du ordnest dich dem unter weil ich meine Stimme heben kann.". Leute die so herangehen an ein Tier,haben einfach nur Glück das Haushunde grundsätzlich bereit sind mit Menschen zusammenzuarbeiten und ihnen dabei viel verzeihen. Kommen die einmal an einen Hund der freier ist,wie einem Wolfhund als Beispiel, oder einem Hund der jahrelang draussen gelebt hat und sehr wohl weis wie der Hase läuft,der also keinerlei Abhängigkeit zum Menschen sieht,kann man gegebenenfalls vom Hund sehr schnell erfahren was die Unterschiede zwischen Autorität und Anmaßung im autoritärem Handeln sind. Solchen Hunden spuckt man nicht einfach in die Suppe und sagt: "So wird gekocht!". <----- was nicht bedeuten soll das es nicht Problemhunde geben kann,die man durchaus auch aversiv reglementieren können muss. Es gibt kein Schema F. Jedoch ist ein Problemhund mit Verhaltensauffälligkeiten oder gar Verhaltensstörung etwas anderes als ein normaler Hund. Wer da noch an eine Hackordnung (von nichts anderes wird da in den beiden Videos gesprochen-und das ist auch Cesars Milans Glaube) innerhalb eines Rudels,also eines Familienverbandes(!) noch glaubt,sollte dringendst Bloch oder Feddersen-Petersen lesen. Kynologen,Koryphäen(!),die seit Jahren(jahrzehnten) nichts anderes machen als Wolf,-Hybrid,-und Hunderudel in der Natur bzw Gefangenschaft wissenschaftlich zu beobachten.