Rüpelphase Schäferhund 1 Jahr

  • Zu "artgerecht " gehört aber auch das der Hund nicht jeden tag viele stunden lang alleine verbringen muss.


    Und so wie es im Thread geschrieben ist kommt es so rüber als ob er halt lange Zeit alleine ist.

    Und das hat kein Hund verdient.

    Und ich kann mir bei Gott nicht vorstellen das jemand 15 Stunden und mehr im Garten mit dem hund verbringt :rolleyes:


    Nunja es ist wie es ist.


    Argos gehört auch ins Bett ^^:thumbsup:

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • ich meine, der Schäfi gehört nicht ins Haus !

    zumindest nicht 24 Std. wg Größe und Schmutz usw.

    aber eine optimale Kombination von Garten mit Hundeabteil gibt es selten, so daß doch die Wohnung herhalten muß - allerdings haben manche auch eine so große Wohnung, daß der Hund oder Hunde ein eigenes Zimmer haben

    Aber es kommt ja immer auf den Typ des Hundes an .... auch wie der Zwinger liegt: er sollte nicht direkt an Straße liegen, so daß der Hund Dauergestresst ist.

    Terasse direkt am Haus: dort wohnt er (nicht abgeschoben) und kommt auch ins Haus usw. Auch muß doch der Faktor Arbeit berücksichtigt werden (Khyros+Roopa sind immer bei mir da selbstständig) und wieviele Menschen mit dem Hund zusammen sind.

    Fazit:

    jeder Fall ist anders und der HH muß entscheiden, ob die Situation ok ist oder nicht

  • Hi,


    damit kein Missverständnis aufkommt: Mein Punkt war nicht das Draußensein, sondern das Getrenntsein vom "Rudel". Klar kann ein Schäfi gut draußen sein. Manchmal vielleicht sogar besser als drin, grad im Winter mit Heizungsluft, etc.

    Aber am liebsten, und da bin ich mir doch recht sicher, ist er aber einfach bei seinen Leuten, ganz gleich, ob drin oder draußen.:)


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Ja, vom rein gesundheitlichen Standpunkt sind Hunde, die immer draußen sind, bestimmt besser dran

    vom Fell her etc. Aber der Aspekt, daß immer Kontakt zu den Rudelgenossen da sein muß, den halte ich für sehr wichtig,; ich meine,damit tun sich auch die Menschen einen Gefallen, weil die Hunde dann richtige

    Familienmitglieder sind und nicht entfremdet.

    Bei unserem Hund habe ich das ja erlebt : er war bis zum Alter von 11 Monaten, als wir ihn holten,nur auf einer Wiese mit Mutter und Geschwistern. 1 x am Tag wurden sie gefüttert.

    Er hatte nichts kennengelernt, nichts Gutes und nichts Schlechtes.

    Entsprechend gestaltet sich die Erziehung auch heute noch schwer !

  • Wollte Euch noch zu dem Lederhalsband mit Griff von Julius K 9 befragen.Öko -Handgenäht ) Angeregt durch das Hals band

    von Benny Puuh habe ich es mir gekauft, um Basko bei Hundebegegnungen besser halten zu können.

    Bisher hatte er ein Fettlederhalsband ,relativ breit, aber ohne Griff. Da ich Metall am Hund nicht

    schön finde, habe ich nun dieses Julius K 9 Lederhalsband. Es erscheint mir aber sehr steif, und ich frage mich,

    was wohl da unter dem Leder eingenäht ist .Man kennt das von Gürteln, nach einiger Zeit bricht das dünne Leder auf und zum Vorschein kommt das unschöne Innenleben, meist Pappe.


    Hat jemand Erfahrung mit dem Teil ?Hält es länger ? Hat ja immerhin über € 30 gekostet.

  • Das Halsband von uns ist nicht von Julius ...habe es von Amazon .Es ist komplett aus Leder und innen noch mal gepostet .Benny hat es den ganzen Sommer getragen und war täglich mindestens einmal damit im Wasser . Es ist noch immer sehr schön und auch nicht hart geworden ,in der Beschreibung stand ,das es ab und zu eingefettet werden soll.Habe ich bis jetzt noch nicht gemacht

    LG Andrea

    Benny 3 Jahre und 5 Monate .Leider wissen wir nicht genau den Tag

  • Liebe Andrea ,ja ,ich weiß, daß Deins anders ist. Ich hatte dieses von Julius bestellt, weil es mir sehr

    solide erschien. Das ist es auch...

    Jedenfalls gibt es etwas Sicherheit und ich wollte eins wo nicht zu viel Nieten dran sind...

  • Lupo ist ja nun fast 11 Monate alt und seit drei Wochen in einer wirklich blöden Rüpelphase. Selbst "sitz" und "Platz" funktionieren schlecht. Ich hatte schon geschrieben - auch im Vorstellungs-Thread - daß wir "rudeln" gehen. Die ersten paar Monate lief alles super, bis auf die Tatsache, daß er als junger unkastrierter Rüde von einem etwas älteren früh-kastrierten Rüden ab und zu "vermöbelt" wird.

    Mittlerweile ist es aber auch so, daß Lupo seit voriger Woche einen Maulkorb tragen muß, weil er sich eben in der Rangordnung nach oben arbeiten will und das nicht gerade mit Feingefühl. Er fing an, die anderen in Nacken oder Rückgrat zu "beißen", nicht schlimm aber man merkt, er will nicht mehr unbedingte Unterordnung. Ich habe nun dem Rudeln mit Maulkorb stattgegeben und ja, es ist besser. Er bewegt sich frei im Rudel, spielt und balgt sich, aber er kann keinen verletzen.

    Ich frage mich aber nun, soll das so bleiben? Oder entwickelt sich das mal wieder so (mit menschlicher Hilfe), daß der Maulkorb wieder ab kann? Kann ja auch sein, er mag irgendwann keine anderen Rüden mehr... wie mein alter Hund. Woran kann man das festmachen?

    Mir würde das sehr leid tun. Es ist im Rudel wie bei den Menschen, die einen können miteinander, die anderen nicht. Die Hunde verstellen sich nur nicht :)

  • puuh.... Argos hatte auch so eine Phase. Maulkorb habe ich aber nicht genutzt. Ich denke das ist übertrieben. Ich habe ihn rigeros aus dem Spiel geholt... und dass auch nicht immer freundlich... wenn er auf den Nacken gegangen ist.

    Mittlerweile reicht eine kräftige Ansprache und er unterbricht das Spiel.

    So halte ich es auch wenn er den Damen zu aufdringlich wird.

    Ich hätte bedenken das er durch den Maulkorb nichts lernt.

  • Ich habe ihn rigeros aus dem Spiel geholt... und dass auch nicht immer freundlich... wenn er auf den Nacken gegangen ist.

    Habe eine Frage dazu. Wie genau hast du ihn gepflückt ohne das die Situation gekippt und eskaliert ist?

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man bei sowas am Halsband greift es fängt erst richtig an schirch zu werden. Deine Erfahrungen wären da wertvoll quasi aus Sicht eines HH dessen Rüde kein Rüdenproblem hat ^^

    Und noch was: wie hast du das mit den anderen HH gehandhabt? Ich kann mir vorstellen das die nicht erfreut waren das ihr "liebling" da am Nacken gepackt wird, die werden also viele hysterisch und überreagieren. Da bleibt eigentlich nur das weggehen, aber dann ist die Lektion für den eigenen Hund nicht gegeben. Oder?

  • dank meiner Trainerin und ihrer Mutter bin ich schon zu Welpenzeiten auf das Problem hingewiesen worden. Argos war der einzige Schäfer zu der Zeit und wir hatten einen Cattledog in der Gruppe, der ja gezielt auf die Hinterbeine geht.

    Somit konnten wir schon sehr früh einwirken. Da war ja alles noch Spiel und ich habe ihn dann im Nacken gefasst und mit einem "lass das" runter geholt.

    Wenn er jetzt zu heftig wird reicht eigentlich eine mündliche Zurechtweisung.

    Das ist allerdings alles im Spiel... sollte sich ein Kampf ankündigen hast du recht... da wäre der Griff zum Nacken Eskalationsfördernd.

    Da würde ich nur verbal eingreifen und weg gehen.

    Lustigerweise waren andere HH eher erstaunt das ich eingreife, wo die Hunde doch grade so schön spielen 😣

    Da er mittlerweile nur noch feste Hundefreunde hat und keine Zufallsbegegnungen mehr stattfinden lässt sich das ganze recht gut händeln.

  • Lupo ist ja nun fast 11 Monate alt und seit drei Wochen in einer wirklich blöden Rüpelphase. Selbst "sitz" und "Platz" funktionieren schlecht. Ich hatte schon geschrieben - auch im Vorstellungs-Thread - daß wir "rudeln" gehen. Die ersten paar Monate lief alles super, bis auf die Tatsache, daß er als junger unkastrierter Rüde von einem etwas älteren früh-kastrierten Rüden ab und zu "vermöbelt" wird.

    Mittlerweile ist es aber auch so, daß Lupo seit voriger Woche einen Maulkorb tragen muß, weil er sich eben in der Rangordnung nach oben arbeiten will und das nicht gerade mit Feingefühl. Er fing an, die anderen in Nacken oder Rückgrat zu "beißen", nicht schlimm aber man merkt, er will nicht mehr unbedingte Unterordnung. Ich habe nun dem Rudeln mit Maulkorb stattgegeben und ja, es ist besser. Er bewegt sich frei im Rudel, spielt und balgt sich, aber er kann keinen verletzen.

    Ich frage mich aber nun, soll das so bleiben? Oder entwickelt sich das mal wieder so (mit menschlicher Hilfe), daß der Maulkorb wieder ab kann? Kann ja auch sein, er mag irgendwann keine anderen Rüden mehr... wie mein alter Hund. Woran kann man das festmachen?

    Mir würde das sehr leid tun. Es ist im Rudel wie bei den Menschen, die einen können miteinander, die anderen nicht. Die Hunde verstellen sich nur nicht :)

    Hi,


    da sind unsere beiden ja fast gleich alt:)


    Und ja, das Ausführen von Befehlen dauert länger als zuvor. Selbst beim "Sitz", wobei wir den Eindruck haben, dass das nun, mit knapp 11 Monaten schon wieder besser wird.

    Ich sach mir dann immer: "Dickkopf? Ok, kannst Du haben - mein Kopf ist der dickere!". Soll heißen: Ich denke, dass gerade in dieser Phase absolute Konsequenz angesagt ist! Auf keinen Fall provozierende Härte, aber eine unabdingbare Konsequenz. Immer.


    Kurz was zu dem "Rudeln": Lass, sollte das immer noch so sein, nicht zu, dass andere Hunde ihn "vermöbeln"! Versetz dich mal in seine Lage: Da ist ein älterer Hund, der ihn "vermöbelt" und sein Familienoberhaupt, oder "Rudelführer", schaut einfach nur zu...


    Spaziergänge mit nicht verwandten Hunden sind keine Rudelsituationen., sondern solche, die immer auch was mit Status zu tun haben. Nur gibt es da, im Gegensatz zum Rudel, eben keine feste Rangordnung, sondern eine kurzfristige, die immer wieder neu "verhandelt" werden muss.

    Daher würde ich nicht drauf baun, dass die Hunde das regeln und dein Hund sich quasi "nach oben kämpft". Er muss mE lernen, dass er da gar nix zu regeln hat, da DU das machst. Die einzig relevante Person auf diesen Spaziergängen bist DU für den Hund. Kein anderes Herrchen, kein anderer Hund. Du entscheidest, mit wem er wann wie interagiert. Du beschützt deinen Hund, wenn er angegriffen wird. Und Du verhinderst, dass dein Hund andere angreift oder "vermöbelt". Sei es mit dem Ablasskommando, durch vehementes Hingehen oder durch direktes physisches Eingreifen.
    Denn, wenn er einmal gelernt hat, dass er das alles selbst regeln muss, wird er das auch weiterhin tun. Der Maulkorb ist mE nur ein Hilfmittel, das nicht wirklich hilft. Außer, dass man dem Hund noch die Möglichkeit nimmt, sich adäquat zu verteidigen.


    Ich denke, wie sich das entwickelt, hat viel mit deinem Handeln zu tun. Das ist das Gute daran - man kann es beeinflussen.:)


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Hallo Lupus,


    vielen Dank für deine Tipps. Lupo wird am 10.12. 11 Monate alt. Im Januar ist er schon 1 Jahr. Die Zeit vergeht so schnell. Bin mal auf das erste Weihnachten gespannt, hoffentlich läßt er den Baum stehen :)

    Beim Rudeln ist es so, daß jeder erst mal auf seinen Hund selbst aufpaßt. Bei den größeren Raufereien greift die Trainerin ein, meistens erst mal mit dem Stock. Wenn es übel wird, greift sie sich den "Auslöser" und dreht ihn im schlimmsten Fall um.

    Lupos "Erzfeind" ist ein kastrierter Weimaraner. Es ist mittlerweile so, wenn dieser Hund mit zum Rudeln kommt, läuft Lupo freiwillig fuß neben mir, spielt und tobt nicht mit, was mir auch nicht gefällt. Wenn Lupo stänkert, gehe ich entweder auch mal mit dem Stock dazwischen oder er muß an die Leine und eine Weile bei mir bleiben. Die Trainerin möchte gerne, daß alle Rüden kastriert werden. Das will ich aber auf keinen Fall. Und mir fallen eben gerade die Kastraten auf. Wenn die nach der Kastration alle so drauf sind, lasse ich meinen Hund lieber, wie er ist.

    Bin ich alleine mit Lupo unterwegs, dann dreht er nur im Wald durch, weil er ständig Äste und kleine Bäume an- und mitschleppt. Er läßt sie sich nur mit großer Mühe abnehmen. Wenn das so weitergeht, muß ich mir beim Forst einen Holzschein holen :) Hat aber mein alter Wolf auch gemacht. Was er bis nach Hause geschleppt hat, kam in den Kamin. Beim Treffen mit anderen Hunden verhält er sich meist so, daß ich doch recht stolz auf ihn. Er zieht zwar in Richtung des anderen Hundes, bellt aber kaum einen an. Meist sind es anderen, die ihn anbellen. Am schlimmsten die kleinen "Fußhupen". Die werden dann vom Halter schnell mal hoch genommen und kläffend außer Reichweite getragen. Von wegen der böse Schäferhund beißt sonst.... das Übliche halt. Es gibt auch welche von der Sorte, die schlagen sich gleich samt Hund in die Büsche und kommen erst wieder raus, wenn wir ein Stück weg sind. Ich nehme allerdings an, daß das die Leute mit den völlig unerzogenen Hunden sind.


    Liebe Grüße aus dem Elbtal


    SheWolf

  • Das die Trainerin möchte, dass alle Rüden kastriert sind finde ich unmöglich!

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Auch meine Meinung. Das muss jeder für sich entscheiden. Denkbar wäre allerdings, dass man auf dem Hudneplatz nur kastrierte zulässt. Aber dann wäre meine Entscheidung schnell getroffen. Anderen Platz suchen.

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten;);)

  • Hi,


    ist aus der Ferne natürlich schwierig, das zu beruteilen. Aber wenn ich mal die vier Aspekte nehme: "Umdrehen", "Stock", "Zangskastration" und die Tatsache, dass sie eingreift und nicht euch dazu anhält, das zu tun - such dir eine andere Trainerin! Denn diese scheint ja selbst im Umgang mit Hunden alles andere als sicher zu sein.

    Ist nur meine Ansicht. Aber wenn ich das unserer Trainerin erzählen würde, die selbst 5 super gut erzogene DSH hat - die würd wohl rein vor Wut bei der Dame vorstellig werden....


    Soll keine Rede für dieses reine "rosarot - ich mach alles mit Leckerli"- Ideal sein, aber ich find, deine Trainerin ist da entweder tief im 20. Jahrhundert hängen geblieben, oder eben selbst hilflos, weshalb sie zu solchen Mitteln und Methoden greift. Tschuldige, dass ich das so direkt sage, aber noch ist dein Hund ja jung - und Hundetrainer gibt es viele! Auch gute!


    Àpropos jung: Gaius wird 5 Tage nach Lupo 11 Monate alt!:)


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Lupus ... ich bin ganz deiner Meinung.

    Unsere Trainerin greift nur selber ein wenn es eskaliert, da alle Hunde den größten Respekt vor ihr haben. Im allerschlimmsten Fall gibt es Wasser über die Kämpfer.


    SheWolf ... wie sieht denn das eingreifen mit dem Stock aus? Wie muss man sich das vorstellen?