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  1. Das Schäferhund Forum
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  3. Ernährung von Hunden

Pankreasinsuffizienz und Zusätze

  • Nori
  • 3. Februar 2019 um 09:45
  • Nori
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    • 3. Februar 2019 um 09:45
    • #1

    Hier bitte ich Euch einmal um Rat. Basko hat in letzter Zeit nicht mehr so glänzendes Fell und er haart auch etwas viel. Beim Barf bekommt

    er abwechselnd Rinderfleisch, Pferdefleisch, wenig Hühnerfleisch, gelegentlich Lamm und Pansen meist 1 x die Woche. Innereien bekommt er vom

    Rind gemischt regelmäßig und auch Hühnerklein (Leber,Mägen,Herzen vom Markt ).Da er keine Knochen verdauen kann, bekommt er

    ca 5 g Per naturam Knochenmehl täglich dazu. Das Gemüse ist Rübenmix von Lunderland aufgeweicht und mit frischem Salat durchpüriert

    und mit Olivenöl.

    Gelegentlich gebe ich Swanies Barfers Öl dazu,aber er verträt es nicht so gut. Dann auch ca 1x die Woche Algen und Kräuter von Swanie.

    Das mag er aber auch nicht so gern. Komplement hatte er auch nicht vertragen.

    Er bekommt zu jeder Mahlzeit (2 Mahlzeiten täglich )Almazyme wegen der Pankreasinsuffizienz.

    Hat hier irgendjemand Erfahrung mit Pankreasinsuffizienz ?

    Natürlich kann ein "Pankreashund "nie so glänzen wie ein gesunder Hund. Was ich noch vergessen hatte : Er bekommt auch regelmäßig etwas

    Fermentgetreide, das ist gut für seine Verdauung.

    Bierhefe geben wir auch gelegentlich. Grünlippmuschel verträgt er auch nicht, also wir geben kaum Zusätze.

  • Pinguetta
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    • 3. Februar 2019 um 10:12
    • #2

    Und wenn du mal etwas nur für die Fellpflege tust? Ich benutze für Harras das 5-Sterne-Striegel. Die Empfehlung habe ich hier im Forum bekommen.

    https://www.leovet.de/produkte/fell-…e-striegel.html

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • nette
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    • 3. Februar 2019 um 13:15
    • #3

    unser Dustin hatte das und wir kennen das problem mit dem fell auch, auch das er so viel haare verloren hat das man immer dachte eigentlich müsste der hund nackt sein :)

    wir haben regelmäßig apfelessig mit ins futter getan und nur ab und an mal öl dazu, weil er das auch nicht vertragen hat - so wie im prinzip alles was einen hohen fettanteil hatte

    einmal die woche gabs ein rohes ei :)

    manchmal hab ich ihn mit kokosfett gekämmt, da hat er kurzfristig ein echt schönes fell von bekommen

    wir hatten mit der fellpflege echte probleme, zuviel davon und er hat ein total stumpfes schuppiges fell gehabt, zu wenig war aber auch nix, denn dann wirkte er dreckig :)

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Nori
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    • 3. Februar 2019 um 15:32
    • #4

    Danke für die Tipps! Ich bin ja so ein bißchen puristisch - ich denke, gutes Fell muß von innen kommen und nicht von Produkten, die man äußerlich aufträgt.

    Das mit dem Apfelessig ist wohl so ähnlich wie Fermentgetreide - kommt ja von Kanne Brottrunk und Brottrunk ist auch ein Milchsäuregetränk.

    Kokosöl habe ich auch noch- bekommt er auch manchmal ins Fell.( beonders zur Zeckensaison )

    Um den Fettanteil im Futter,der nötig ist, (ca 17 Prozent ) zu decken,benutze ich auch Tierfett, das kann man mit Öl gar nicht hinkriegen.

  • stephi
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    • 8. Februar 2019 um 19:16
    • #5

    Hallo, mein alter Rüde hat auch Pankreasinsuffizienz. Mit dem Barfen habe ich es auch in den Griff bekommen. Egal was ich getan habe.

    Über Globoli habe ich es gut in den Griff bekommen. Mit Apfelessig, ingwer, Brennessel und etwas Sauerkraut habe ich richtige Erfolge erzielt.

    Gebe auch Lachsöl hinzu und keine Pflanzlichen Öle.

  • Nori
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    • 9. Februar 2019 um 17:18
    • #6

    Fischsachen verträgt Basko nicht so gut, Lachsöl hatte ich früher auch gegeben.

    Wieviel Ingwer hast Du gegeben ? Habe ich noch nicht probiert.

  • stephi
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    • 10. Februar 2019 um 08:41
    • #7

    Guten Morgen, ich habe angefangen und habe mir getrockneten ingwer gekauft. Bekommst du in vielen Gewürzhäuser, dort habe ich auch getrocknete Brennessel gekauft. Beides habe ich am Anfang als Prise mit ins Futter zum angewöhnen, da der ingwer schon stark an Geschmack hat. Habe es dann gesteigert bist einem Teelöffel am Tag. Morgens und abends etwas. Dann bin ich umgestiegen auf frisch. Habe zusammen mit etwas Joghurt in einen Mixer. Und dann nach ner Zeit den Joghurt abgebaut und nur den ingwer gegeben.

  • Nori
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    • 10. Februar 2019 um 12:05
    • #8

    Liebe Stephi, danke für Deine Erfahrungen mit Ingwer. Milchprodukte verträgt Basko leider nicht, er bricht

    Joghurt wieder aus. Vielleicht versuche ich es mal mit ganz wenig frischem, klein geschnittenen Ingwer.

    Basko inhaliert sein Futter, der nimmt meist alles .

  • SummerCake1433
    Gast
    • 20. Dezember 2021 um 11:32
    • #9

    Ich lasse den Faden hier mal wieder aufleben, weil es gerade gut passt.

    Wir sind ja grad am Barf-Einstieg.

    Kobold bekommt alles gekocht, da sich das komplette Verdauungssystem erst mal von TroFu auf echtes Fleisch umstellen muss.

    Angefangen haben wir mit Fleisch und Gemüse/Obst.

    Das Fleisch hat derzeit einen durchschnittlichen Fettgehalt von 10%.

    Kobold bekommt zu jeder Mahlzeit Enzyme (derzeit relativ hoch dosiert), 3 Kügelchen Phytolacca-Globuli und 1x pro Woche Pankreas suis-Injeel, allerdings nicht parenteral als Injektion sondern einfach übers Futter gekippt.

    Nach 3 Tagen Fleisch-Gemüse kamen langsam die Innereien dazu, dann Pseudo-Getreide, Lachsöl, als nächstes folgt Fleischknochenmehl, Seealgenmehl und zum Schluss noch Dorschlebertran.

    Ich bin echt froh, dass ich jetzt weiß, was los ist. Der Hund nimmt endlich zu, nach dem Füttern legt er sich hin und verdaut; früher rannte er nach dem Füttern rum, frei nach dem Motto "So, wo bleibt jetzt mein Hauptgang?!".

    Als Trainingsleckerli gibt's, wie schon im Kobold-Faden geschrieben, Gurken, Karotten, Apfel, bei der Staffel Obst oder Gemüse püriert in Schleckdosen.

    Er ist beim Leckerchen geben laaaaange nicht mehr so gierig wie früher, inzwischen kann man fast sagen, dass er das Futter ganz vorsichtig aus der Hand nimmt. So kenn ich ihn gar nicht. Gefühlt hab ich schon mords die Hornhaut an den Fingern, weil der Hund da so reinhackt (reingehackt hat).
    Also so vom Grundsatz her bin ich ganz zufrieden und bin gespannt, wie es weiter geht, ob sich die Pankreas irgendwann mal (zumindest ein Stück weit) erholt, so dass wir die Enzyme reduzieren oder gar irgendwann ganz weg lassen können.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 20. Dezember 2021 um 14:14
    • #10

    Ich drücke euch die Daumen, dass sich die Pankreas wieder erholen kann! Und es freut mich, wenn der Krümel sein Futter nun so gut verträgt und verwerten kann :) Kam die Insuffizienz durch eine Entzündung?

    Bei der Belohnung fürs Training - evtl kannst du direkt nach dem Training füttern, wenn du da Enzyme gibst, dann könntest du theoretisch doch auch während dem Training (und direkt vor der Fütterung) das geben, was er so mag?

    Ansonsten fällt mir da Trockenbarf ein. Braucht vermutlich dann auch Enzyme, allerdings ist der Tagesbedarf bei ca. 1% des Körpergewichts (also 400g für 40kg Hund) und du könntest die Enzyme währenddessen wohl dazu geben oder direkt im Anschluss und es ersetzt damit gleichzeitig eine Mahlzeit - braucht also keine „unnötigen“ Enzyme nur für Leckerchen - hat aber im Prinzip die Form von Leckerchen und ist somit vielleicht besser in der Handhabung. Vielleicht wäre das ja auch was?

  • Boss
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    • 20. Dezember 2021 um 14:56
    • #11

    Ich kann mir vorstellen, wie gut sich das für Dich anfühlen muss und für Kobold erst recht. Er wird das richtig genießen, dass er nun satt ist. War bestimmt keine schöne Zeit, für beide Seiten.

    Jetzt drücken wir Daumen und 🐾🐾 dass es weiter so gut läuft mit seiner Ernährung. Da seid ihr ja in den besten Händen.

  • Verbena
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    2
    • 20. Dezember 2021 um 15:53
    • #12

    Meine Daumen sind auch weiterhin fest gedrückt, dass die Futterumstellung und die Diät dazu führt, dass Kobold das, was er frisst, auch verwerten kann.

    Im Zusammenhang mit der Funktion der Bauchspeicheldrüse steht übrigens die Harongarinde (wir verwenden sie auch für unsere Pankreawohl-Kräuter)

    Harongarinde, wenn es am Verdauungsfeuer fehlt
    Die Rinde des tropischen Baumes Haronga wird zur Arznei bei Verdauungsproblemen, wenn es dem Körper fehlt, genügend Verdauungssäfte selbst zu produzieren. Den…
    www.phytofit.de

    Wichtig zu wissen ist nur, dass der Harongabaum, wie das Johanniskraut, zu Familie der Johanniskrautgewächse gehört. Er enthält daher vor allem in seinen Blättern Hypericin und Pseudohypercin. Beide Inhaltstoffe können zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit führen.

    Bei den meisten Hunden ist das kaum ein Problem, aber bei sehr hellen Hunden oder Hunden mit sehr dünnem Fell kann das dazu führen, dass der Hund plötzlich zu Sonnenbrand neigt.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

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