Was beim Training noch hilfreich sein könnte: auf was steht er total? Vielleicht eine besondere Leckerei? Oder ein Spielzeug?
Ich hatte bei meinen Hunden 2 mal sehr starken Jagdtrieb, auch jetzt bei unserer Peggy ist er doch ziemlich vorhanden. Aber da sie schon fast 4,5 Jahre alt ist, haben wir das super im Griff.
Bei den anderen beiden Hunden, die haben sich im Jagdmodus für nichts mehr interessiert, da sie aber sehr auf mich fixiert waren, hat dann immer geholfen: "Tschööhöö" brüllen und weg. Am besten funktioniert das mit dem Fahrrad. Kaum sahen die mich in eine andere Richtung fitzen, war denen Jagen egal und sie kamen hinterher. Das haben wir schließlich so eingeübt, daß nur noch das Wort "Tschö" reichte und sie kamen angeflitzt. Dann ein tolles Lecker zur Belohnung.
Bei Peggy klappt am besten eine Belohnung mit Spielzeug. Egal welches. Also ein handliches genommen, was immer in der Bauchtasche mit kann. Wenn sie anfängt zu stöbern, rufe ich sie ab und werfe ihr das Spielzeug. Das hat bei ihr unglaublich schnell geklappt.
Das ist, wie ich finde, eine sehr wichtige Sache beim Training und Rückruf: Wissen, wie man sich in so einer Situation am interessantesten macht. Dann klappt das Training viel leichter.
Ja, das weggehen hilft bei Rio auch immer. Als letztes, wenn er sich nicht abrufen lässt usw. Aber wenn ein Reh in Sicht ist, schaut der nicht mehr nach mir - da müsste ich eher ein Superleckerli (Katzenfutter?) mit einem Kommado verbinden, dass er hört.