Diensthund als Zweithund, Ausbildung und Erziehung

  • Hallo Leute,


    ich hoffe, dass Ihr mir helfen könnt. Aktuell habe ich eine weiße Schäferhündin die 1 Jahr alt ist. Aktueller Status ist, dass die Hündin relativ gut hört und gehorsam ist. Dieser Hund sollte schon immer ein Familienhund werden, zum Liebhaben, Schmusen. Ich merke allerdings in letzter Zeit, dass ich den Hund sehr gut für meinen Job im Sicherheitsdienst gebrauchen könnte. Meinen weißen habe ich bereits ein paar Mal mitgenommen, aber es war leider eine schlechte Idee. So musste ich auf mich selbst aufpassen und zusätzlich auf den Hund, immer mit dem Hintergedanken, dass mein Hund bei dem Job verletzt werden könnte. Zudem wirkt ein weißer Schäferhund einfach nicht gefährlich. Und ihr jetzt irgendwelche Sachen beibringen, möchte ich auch nicht. Ich habe bei Ihr jetzt schon das "Problem", dass wenn sie Futter haben möchte, sie einfach anfängt die Tricks die sie gelernt hat, einfach hintereinander abzuspulen. Und spätestens beim Trick "Verbellen" wird es dann nervig.


    Deshalb möchte ich mir jetzt (eher in Richtung 3. Quartal 2020) einen zweiten Hund holen. Wahrscheinlich einen schwarzen X-Mali, also eine Kreuzung zwischen einem Herder und Malinois.


    Doch wie bildet man den Hund denn am Besten aus? Wann fängt man mit der entsprechenden Ausbildung an? Und vor allem, wie geht man mit dem Hund / Welpen um? Denn der Hund muss sich ja absolut unterordnen. Ich habe jetzt ein paar Trainer kennengelernt, die der Meinung sind, dass es für einen Welpen eher schädlich ist, wenn er als Welpe mit anderen Welpen spielen kann - also in der Welpengruppe. Denn so lernt der Hund, dass andere Artgenossen "wichtiger" sind, als der Halter. Und wo geht man mit der Ausbildung hin?


    Ich meine, wenn ich mir die Arbeit von Polizeihunden anschaue oder von unseren Kollegen in Südafrika, dann kämpfen die Hunde dort schon fast für Ihre Hundehalter. Wenn ich mir dagegen unsere IPG, SchH bzw. VPG Hunde eines lokalen Vereins hier anschaue.... Es ist kein Vergleich. Man merkt, dass das Eine schon die Arbeit des Hundes ist und IPG doch so eine Art Spiel / Sport.


    Ich hoffe, Ihr könnt mir da etwas helfen!

  • guten Morgen D-R,


    wenn du noch keinen DSH aus einer Arbeitslinie großgezogen hast und dir einen Malinois Herder Mix zulegen möchtest ist es fast als wenn du als Pilot von einem Segelflugzeug auf eine Passagiermaschine umsteigst ...........................

    Wünsche dir ein gutes Gelingen und informiere dich zuvor denn es wird dich hunderte Stunden Training kosten dieses Ziel zu erreichen.

    Die Ausbildung fängt an dem Tag an an dem du den Welpen zu dir holst wie bei allen anderen Welpen auch.


    Gruß Odin

    Einmal editiert, zuletzt von Odin ()

  • wenn du noch keinen DSH aus einer Arbeitslinie großgezogen hast und dir einen Malinois Herder Mix zulegen möchtest ist es fast als wenn du als Pilot von einem Segelflugzeug auf eine Passagiermaschine umsteigst ...........................

    Wünsche dir ein gutes Gelingen und informiere dich zuvor denn es wird dich hunderte Stunden Training kosten dieses Ziel zu erreichen.

    Die Ausbildung fängt an dem Tag an an dem du den Welpen zu dir holst wie bei allen anderen Welpen auch.

    Ich glaube, du hast da einen passenden Vergleich gewählt. Vor.... 10 Jahren bin ich tatsächlich als "Pilot" (hatte damals noch keinen Schein) für Privatflugzeuge (PPL-A) ein Militär-Frachtflugzeug geflogen.


    Aber auf der anderen Seite ist der Vergleich auch unpassend, da ich bei einem Flugzeug Checklisten und klare Anweisungen habe, wann was wie zutun ist. Und ist man erst einmal in der Luft, hat man viiiiiiiieeeeeeeeel Zeit. Man darf nur nichts dummes machen.


    Es wird mich hunderte Stunden kosten mein Ziel zu erreichen? Also mein weißer Schäferhund ist jetzt 8 Monate alt. Mit ihm war ich früher 4 Mal am Tag draußen, heute 3 Mal zu je 15-20 Minuten. Dann haben wir ca. eine Stunde pro Tag trainiert. 1-2 Mal die Woche sind wir zu langen Spaziergängen mit Rückruftraining, hier und da springen, bei Fuß laufen. Also ich würde schon sagen, dass in meinen weißen jetzt schon gut 500 Stunden Training reingegangen sind. Wird aber momentan weniger.


    Ich weiß also schon, dass da Arbeit auf mich zukommt.


    Naja, bei meinem weißen Schäferhund fing die Ausbildung 3 Tage später an, nachdem der Welpe bei mir war. Jetzt wäre noch die Frage zu klären, was du denn mit Ausbildung meinst. Grenzen Setzen? Grundgehorsam? Oder tatsächlich schon so Sachen wie bei Fuß laufen?

  • Ich meine, wenn ich mir die Arbeit von Polizeihunden anschaue oder von unseren Kollegen in Südafrika, dann kämpfen die Hunde dort schon fast für Ihre Hundehalter. Wenn ich mir dagegen unsere IPG, SchH bzw. VPG Hunde eines lokalen Vereins hier anschaue.... Es ist kein Vergleich. Man merkt, dass das Eine schon die Arbeit des Hundes ist und IPG doch so eine Art Spiel / Sport.


    Ich hoffe, Ihr könnt mir da etwas helfen!

    Mit Ausbildung meine ich wenn du den Hund besser konditionieren möchtest als bei der von dir oben beschriebenen Ausbildung. (IPG SchH ....)

    Abgesehen davon benötigst du dazu auch den richitigen Welpen und die wachsen nicht auf Bäumen sondern sind gesucht und deren Züchter haben Bestellungen

    zum Teil von 2 Jahren im voraus und verkaufen auch nicht an jeden ...........................Erfahrung wird vorausgesetzt sollte es ein verantwortungsvoller Züchter sein.

    Was meinst du warum solche Hunde als 3 jährige mit solch einer Topp Ausbildung bis um die 50000.- und mehr kosten ....je nachdem was sie können

    Aus dem Ausland ist wesentlich günstiger allerdings muss man sich auch anschauen was für Hunde mit welchen Methoden dazu trainiert werden

    in CZ werden viel mit Elektro.... ausgebildet das ist suboptimal ...............dafür sind die Preise niedrig

    Die hier verkaufen preiswertere kannst ja mal anfragen https://www.familienschutzhund.de/schaeferhund/

    Und weiße Schäfis sind dafür bis auf einzelne Außnahmen ungeeignet .....................hätte dir jeder bessere Züchter sagen können.


    kauf dir eine Heckler & Koch damit bist du billiger dran :-)


    lG Odin

    8 Mal editiert, zuletzt von Odin ()

  • sind ja nur 10 000 Euro oo.

    Darf ich fragen von welchem Züchter deine weiße Hündin ist? Und ist sie nun 8 Monate alt oder wie im ersten Beitrag 12 Monate alt?

    Davon abgesehen ich hab einen Rüden und auch wenn er weiß ist, erschreckt er schon durch seine Größe und Art.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum D_R .

    Vielleicht könntest du noch mehr hilfreiche Antworten hier erhalten, wenn du dich, deine Lebensumstände, Familie, Beruf etc. genauer vorstellst.

    Ein "Job im Sicherheitsdienst" z.B. kann alles (Beruf aufgrund von Berufung fürs ganze Leben) oder nichts (Job um notwendigerweise Geld zu verdienen und später mal was anderes machen) heißen.

    Wie viel Zeit kannst du wirklich für dann wohl zwei Hunde in deinem täglichen Leben für viele Jahre investieren? Wie alt bist du etc.

    Das musst du natürlich nicht darlegen, aber vielleicht wäre es für wirklich gute Tipps hilfreich.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • ch meine, wenn ich mir die Arbeit von Polizeihunden anschaue oder von unseren Kollegen in Südafrika, dann kämpfen die Hunde dort schon fast für Ihre Hundehalter. Wenn ich mir dagegen unsere IPG, SchH bzw. VPG Hunde eines lokalen Vereins hier anschaue.... Es ist kein Vergleich. Man merkt, dass das Eine schon die Arbeit des Hundes ist und IPG doch so eine Art Spiel / Sport.

    Klar ist IPG nur ein Sport. Da werden auch keine Menschen ohne Beissarm gebissen.


    Einige Leute machen auch nur IPG, damit ihr Hund einwenig bespasst wird und er einwenig ausgelastet wird.

    Andere Leute sind schon etwas ernsthafter bei der Sache und streben auch Prüfungen auf Meisterschaften an. Hier sieht es für den Laien überhaupt nicht mehr nach Spiel aus, es ist wie im Boxsport.


    Für eine Diensthundeausbildung gibt es besondere Institutionen, die man auch sehr gut googeln kann.

    Eine IPO- oder auch Mondioring-Prüfung unterscheidet sich doch gar nicht so sehr von einer Diensthunde-Prüfung.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Hmmm.... ich finde das alles etwas blauäugig. Wie viel hundeerfahrung hast du?

    Ich habe einen x- Herder -dsh hier und um den zu einem Familienhund zu erziehen habe ich nicht genügend Erfahrung... geschweige denn ihn zu einem Schutzhund auszubilden.

    Dazu bedarf es bestimmt mehr als das was du dir vorstellst.

    Und das ist auch vom Temperament her etwas ganz anderes als ein weißer Schäferhund.

    Übrigens sind auch Diensthunde der Polizei durchaus sozialisiert mit anderen Hunden und arbeiten nur bei bestimmten Ritualen (Halsband, Geschirr, bestimmte Leine usw)

    Und soviel ich weiß ist es einem privaten Hundehalter nicht erlaubt sich einen Hund so auszubilden... falls ich deinen Post nicht vollständig falsch interpretiere.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • es könnte im Sicherheitsgewerbe evtl. Ausnahmen geben Argos, aber sicher bin ich mir da nicht. Trotzdem sind da noch mehr Sachen zu beachten mal vom Temperament und der Ausbildung zum Diensthund mal abgesehen. Doppelte Futterkosten!/doppelte Behandlungskosten! Verträglichkeit von beiden Hunden! Platz und vor allem Zeit. Auch ein weißer Schäferhund gibt sich nicht mit 20 Minuten Runden zufrieden! Egal ob sie nun 8 Monate oder 12 Monate alt ist! Und selbst wenn der Hund 8 Monate alt ist reichen drei 15 bis 20 Minuten schon nicht mehr, da muss man eigentlich 3 mal 40 Minuten rechnen. Naja wirkliche Infos zu einem Herder könnte hier eh nur Schwedenfan und du Argos hier geben . Zum Mali hat Klaus ja schon was hier geschrieben.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Und soviel ich weiß ist es einem privaten Hundehalter nicht erlaubt sich einen Hund so auszubilden... falls ich deinen Post nicht vollständig falsch interpretiere.

    Er arbeitet doch auch im Sicherheitsgewerbe.

    Noch nicht mal einen Hund richtig ausgebildet und dann noch einen zweiten dazu holen????

    Bilde doch erst mal deinen Weissen Schäferhund vernünftig aus. Schutzdienst kann man auch mit einem Weissen Schäferhund machen und so eine Prüfung wie im Video würde er vielleicht auch schaffen.

    VG
    Klaus und die Bea

  • und wir mögen Fotos, besonders von weißen Schäferhund Damen bin da egoistisch

    Ich habe mal zwei Bilder angehängt. Ich habe mich da etwas falsch ausgedrückt. Meine Hündin ist jetzt etwas über 8 Monate bei mir und ist fast ein Jahr alt.

    Und weiße Schäfis sind dafür bis auf einzelne Außnahmen ungeeignet .....................hätte dir jeder bessere Züchter sagen können.


    kauf dir eine Heckler & Koch damit bist du billiger dran :-)

    Als ich mir den Weißen geholt habe, war er nie als Arbeitshund gedacht. Er sollte ein Familienhund werden und ist es auch geworden. Eben mit einer entsprechenden Bindung in beide Richtungen.

    Und nein, ich kaufe mir keine H&K. Schon aus Prinzip nicht! Bin eher der Glock Typ. - Ist jetzt kein Scherz.


    Vielleicht könntest du noch mehr hilfreiche Antworten hier erhalten, wenn du dich, deine Lebensumstände, Familie, Beruf etc. genauer vorstellst.

    Ein "Job im Sicherheitsdienst" z.B. kann alles (Beruf aufgrund von Berufung fürs ganze Leben) oder nichts (Job um notwendigerweise Geld zu verdienen und später mal was anderes machen) heißen.

    Wie viel Zeit kannst du wirklich für dann wohl zwei Hunde in deinem täglichen Leben für viele Jahre investieren? Wie alt bist du etc.

    Das musst du natürlich nicht darlegen, aber vielleicht wäre es für wirklich gute Tipps hilfreich.


    Meine Lebensumstände sind momentan relativ stark im Wandel, eher in Richtung mehr tun und lassen, was ich will. Aber ich beschreibe den aktuellen Stand sehr gerne. Ich bin 35 Jahre alt. Ich wohne in einem 330qm Meter großen Haus, das in drei Wohnungen aufgeteilt ist. Ich habe eine davon, meine Mutter hat die zweite und meine Großeltern haben die dritte. Wir sind aber dennoch eine Familie die zusammen hält. Nur werden es im Laufe der Zeit immer weniger Leute. Draußen haben wir einen ca. 400qm Garten.

    Der Sicherheitsdienst, bei dem ich arbeite, gehört mir selbst, wobei ich die Geschäftsführung zum Ende des letzten Jahres abgegeben habe und mir den Luxus rausnehme das zu machen, was mir entweder Spaß macht oder wo Not am Mann ist. Ersteres sind es in der Regel Geld und Werttransporte und die Absicherung von Stars bei Konzerten und letzteres ist z.B. die Bewachung der Technik in der Nacht.


    Und genau da möchte ich mit dem Hund auch hin. Werttransporte.... Dass der Hund die mit absichert. Sorry will da jetzt nicht mehr zu sagen.


    Bei Konzerten, dass der Hund da ein gewisses Klientel verbellt, wenn es sein muss. Und bei der Bewachung in der Nacht, dass er mir anzeigt, wenn sich jemand dem Gelände nährt.


    Wie viel Zeit werde ich für die Hunde in den kommenden Jahren haben?

    Momentan arbeite ich 2-3 Stunden pro Tag. Und im Sommer ca. 1x die Woche sagen wir mal 12 Stunden. Also die vergangenen 8 Monate habe ich ca. 1-3 Stunden pro Tag investiert. Eine wenn das Wetter schlecht war und 3 bei gutem Wetter. Ich möchte es ehrlich gesagt mit den 1-3 Stunden pro Tag auch so bei zwei Hunden behalten, wobei ich möchte, dass meine Mutter mehr mit dem Weißen unternimmt.

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  • eine sehr schöne Dame hast du da bin aber auch parteiisch, erinnert mich sehr an meine alte Hündin. Als Besitzer eines weißen frage ich gerne nochmal an von welchem Züchter diese Schönheit stammt.


    Odin zu deinem die meisten weißen taugen nicht zum Schutzdienst, lässt mich schon Kopfschütteln. Ich frag jetzt einfach mal nach ob du in deinem Umfeld weiße Schäferhunde hast/kennst.

    Klar habe ich keine Lust zum Schutzhundesport wenn man sich anhören darf die weißen seien absolute Sensibelchen und die Weicheier. Zu dem Video von Klaus, das mit den Leute anbellen und anspringen würde Loki leider ohne zu Zögern durchführen. Muss da so schon drauf aufpassen.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Danke, dass ist detaillierter. :thumbsup:


    Hast du denn auch mal bedacht, dass sich Lebensmodelle/-umstände ändern können und dann über neue Zeiteinteilungen nachgedacht werden muss? Ich denke da an Familienzuwachs aber auch an Erkrankungen und/oder Verlust der Arbeit.


    Ich selbst würde für mich nichts anderes wünschen, als einen Familienhund. Aber bei dem, was du dir da z.Zt. so vorstellst, würde ich professionelle Hilfe, also entsprechende externe Ausbilder/Hundeschulen bzw. -vereine mit ins Boot holen.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • schönes Mädel hast du D_R steht auch gut im Futter :-)

    Ja die HK schlägt etwas höher und hat einen höheren Aufbau als die Glock. Bei den Waffen ist es wie bei Autos was ist besser Mercedes Audi oder BMW ..................?

    Ich bin mit den DSH groß geworden die hatte schon mein Opa mein Vater und ich jetzt meinen 6ten alle haben Schutzhund Ausbildung gemacht

    Ich gehe jetzt auf die 60zig zu und behaupte von mir nicht das Zeug dazu zu haben einen Hund der deinen Anforderungen entsprechen würde in einer angemessenen

    Zeit ausbilden zu können, so dass der Hund zu 99% funktioniert. (dabei kalkuliere ich fast sämtliche in Betracht kommende Varianten eines möglichen Überfalls ein auf die der Hund richtig reagieren muss!

    So gesehen kann ich dich in dieser speziellen Angelegenheit nicht ausreichend gut beraten ...........es wird dazu ein topp Hund benötigt (am besten meiner Meinug nach DSH)

    und ein sehr erfahrener Ausbilder der das nicht zum erstenmal praktiziert.

    Hätte unsere Regierung mehr Geld für uns anstatt für andere Länder würdest du auch wieder vermehrt DSH sehen aber die sind ihnen leider zu teuer geworden wie bekanntlich auch unsere marode Bundeswehr (2018 nur 4 von 128 Eurofightern einsatzbereit und so weiter....)



    lG Odin

  • eine sehr schöne Dame hast du da bin aber auch parteiisch, erinnert mich sehr an meine alte Hündin. Als Besitzer eines weißen frage ich gerne nochmal an von welchem Züchter diese Schönheit stammt.

    Die Züchterin selbst ist aus dem Süddeutschen Raum. Den Zwinger-Namen gebe ich aber so nicht raus, ohne dass die Züchterin ihr OK gibt.


    Noch nicht mal einen Hund richtig ausgebildet und dann noch einen zweiten dazu holen????

    Bilde doch erst mal deinen Weissen Schäferhund vernünftig aus. Schutzdienst kann man auch mit einem Weissen Schäferhund machen und so eine Prüfung wie im Video würde er vielleicht auch schaffen.


    Was meinst du denn damit, dass ich den Weißen erst einmal richtig ausbilden soll?? Er kann alle wichtigen Kommandos, er läuft bei Fuß, wenn es sein muss. Er ist relativ gut abrufbar. Und an Sachen wie der Impulskontrolle und Frustrationstoleranz arbeiten wir gerade. Aber wie ich schon im Anfangsposting sagte: Die Anschaffung ist für das 3. Quartal geplant. Bis dahin dürften auch die letzten Problemchen ausgeräumt sein.


    Und mein Weißer würde bei der Prüfung schon an der ersten Hürde scheitern. Sie läuft nämlich keine Gitterrost-Treppen.


    Und wie ich schon sagte, ich will auch nicht, dass sie diese Art von Ausbildung macht und dann anfängt als Trick zu bellen. Insbesondere weiße Schäferhunde sind relativ geschwätzig. Und ich habe momentan das Glück, dass meine die Klappe hält. Das soll auch so bleiben ;)

    Hast du denn auch mal bedacht, dass sich Lebensmodelle/-umstände ändern können und dann über neue Zeiteinteilungen nachgedacht werden muss? Ich denke da an Familienzuwachs aber auch an Erkrankungen und/oder Verlust der Arbeit.


    Ich selbst würde für mich nichts anderes wünschen, als einen Familienhund. Aber bei dem, was du dir da z.Zt. so vorstellst, würde ich professionelle Hilfe, also entsprechende externe Ausbilder/Hundeschulen bzw. -vereine mit ins Boot holen.

    Ja sicher können sich Lebensumstände ändern. Aber ein Familienzuwachs hat eine Vorlaufzeit von 9 Monaten und ist deshalb relativ gut planbar. Und Erkrankungen.... Oder der Verlust der Einkommensquellen.... Ja, kann alles passieren... Das kann aber jedem passieren. Und würde man jetzt alle Risiken meiden, dürfte man sich nicht mal einen 24 Monate Handy-Vertrag holen.


    Und ja, selbstverständlich hole ich mir externe Hilfe mit dazu. Nur weiß ich im Moment nicht, wie die aussehen wird. Im Moment habe ich den Karl-Heinz Klöpper auf dem Schirm bzw. auch etwas Kontakt zu ihm. Ich weiß aber aufgrund der Entfernung nicht, in wie weit er mich dauerhaft unterstützen kann. Bzw. die Anita Balser ist der Meinung, dass die Spielrunden in den Welpenkursen eher dazu da sind, Probleme anzuerziehen, die man dann später behandeln muss.

  • O.k. klingt ja soweit ganz gut. Sorry, wenn du das Gefühl bekommen haben solltest, hier nicht auf Verständnis zu stoßen. Nur gibt es hier immer wieder neue Forenmitglieder mit Null Ahnung, vielen Ideen und Fragen aber nie wieder einer Reaktion oder ein Danke, wenn versucht wird Denkanstöße zu geben oder Tipps.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • eine sehr schöne Dame hast du da bin aber auch parteiisch, erinnert mich sehr an meine alte Hündin. Als Besitzer eines weißen frage ich gerne nochmal an von welchem Züchter diese Schönheit stammt.


    Odin zu deinem die meisten weißen taugen nicht zum Schutzdienst, lässt mich schon Kopfschütteln. Ich frag jetzt einfach mal nach ob du in deinem Umfeld weiße Schäferhunde hast/kennst.

    Klar habe ich keine Lust zum Schutzhundesport wenn man sich anhören darf die weißen seien absolute Sensibelchen und die Weicheier. Zu dem Video von Klaus, das mit den Leute anbellen und anspringen würde Loki leider ohne zu Zögern durchführen. Muss da so schon drauf aufpassen.

    Sorry Ellionore aber es ist halt so das wird dir jeder erfahrene Ausbilder bestätigen .............ich rede nicht von einzelnen Ausreißern.

    Und natürlich kenne ich einige weiße Schäferhunde alleine in unserem Stadtteil 4 Stück und drei davon sind locker zwischen 70cm und 75cm Rüden.


    Ellio.JPG




    Eine Aussage von Kollege Klöpper ist wenn man am falschen Ende spart, bei der Diensthundausbildung, ist das i.d.R. auch schnell das Ende des Security Unternehmens




    Allgemein mal die Meinung von einem der es bewiesen hat mit den Hunden umgehen zu können.


    Helmut Raiser ist weltweit der bekannteste Ausbilder in der Schäferhund-Szene. Der Trainer aus Hann. Münden hat viele Bücher geschrieben und den Schäferhundverein RSV 2000 mitgegründet, mit dem Ziel, das "Kulturgut" Schäferhund zu pflegen - und wieder einen "gesunden, gebrauchstüchtigen" Hund zu züchten.


    Welt am Sonntag: Hat sich der Deutsche Schäferhund verändert?

    Helmut Raiser: Natürlich. Das fing Anfang der 90er an. Damals begannen viele Züchter, nur noch für Hundeschauen zu züchten. Sie konstruierten den Bergab-Hund, der vor allem im Ausland beliebt ist und immer noch für viel Geld exportiert wird. Diesen Züchtern ging es niemals um den Hund, sie wollten nur möglichst schnell möglichst viel Geld verdienen. Sie wollten schöne Hunde, deren Gesundheit war ihnen egal. Damals ist jene Kreatur entstanden, die mit dem Schäferhund, wie er ursprünglich gedacht war, nichts mehr zu tun hat. Vorne Hund, hinten Frosch. Schlimm bei diesen Hunden ist die Leere im Kopf, der langweilige, doofe Gesichtsausdruck. Diese Hunde sind zu dumm zum Weglaufen. Ein Leistungszüchter würde sich mit diesen krummen Tiere niemals professionell beschäftigen. Damals trennte sich unter den Züchtern die Spreu vom Weizen: Auf der einen Seite jene Mafia, die nur aufs schnelle Geld aus war, auf der anderen die Leistungshunde-Züchter.

    Welt am Sonntag: Und heute?

    Helmut Raiser: Inzwischen versuchen wir, das Rad wieder zurückzudrehen. Und wir befinden wir uns mit unserem Verein und einigen Züchtern auf einem sehr guten Weg.

    Welt am Sonntag: Die besten Schäferhunde, so sagt man heute, stammen aus der ehemaligen DDR ...

    Helmut Raiser: Der Osthund hatte seine Berechtigung, er war sportlicher, quadratischer, praktischer. Außerdem brachte er frisches Blut in die Schäferhund-Zucht. Denn wie bei allen beliebten Rassen besteht auch beim Deutschen Schäferhund die Gefahr, dass die Tiere über kurz oder lang kaputt gezüchtet werden. Die Vitalität nimmt ab, die Hunde werden anfälliger, vor allem für Allergien. Als die Grenzen fielen, war das für den Schäferhund wunderbar, weil der Ost-Hund das Erbgut aufgefrischt hat. Mental war er allerdings nicht so gut, dazu war er zu ängstlich.

    Welt am Sonntag: Würden Sie sich einen Belgischen Malinois-Schäferhund kaufen?

    Helmut Raiser: Das habe ich schon. Vor knapp zehn Jahren. Damals hatte ich die Nase voll vom Deutschen Schäferhund. Von seinen Wehwehchen, den Allergien, der Kreuzlahmheit. Ich kaufte mir einen Malinois. Doch das war ein Irrtum. Diese Hunde haben schwache Nerven. Es sind hysterische, weiche, kaum belastbare Tiere mit extrem niedriger Reizschwelle. Damals habe ich Rittmeister Max von Stephanitz verstanden, den Mann, der 1898 den Deutschen Schäferhund erfunden und die Rasse begründet hat. Von Stephanitz war sehr klug, er hat den idealen Gebrauchshund gezüchtet, einen Hund mit der perfekten Kombination aus Nerven, Trieb und Vitalität.

    Welt am Sonntag: Warum ist der Deutsche Schäferhund so beliebt?

    Helmut Raiser: Weil er der beste Gebrauchshund der Welt ist. Wenn Sie die Wahl haben zwischen einem Porsche und einem Volkswagen - und Geld keine Rolle spielt -, was nehmen Sie dann? Sie haben recht, diese Frage stellt sich nicht. Beim Hund ist das genauso: Wer mit ihm im Sport erfolgreich sein will, der kauft sich einen Schäferhund.

    Welt am Sonntag: Aber wer einen klugen Hund will, der kauft sich einen Terrier ...

    Helmut Raiser: Falsch. Terrier sind sehr triebhaft - und Trieb macht doof. Am besten sind Hunde, die weich sind, die sich führen lassen - und das sind auch die schlausten.

    Welt am Sonntag: Genau das sagt die Polizei dem Malinois nach ...

    Helmut Raiser: Das ist ein Irrtum - und wer etwas von Hunden versteht, der weiß das. Die Polizei verzichtet auf den Deutschen Schäferhund, weil sie sich den nicht leisten kann. Er ist eben unbezahlbar geworden.

    5 Mal editiert, zuletzt von Odin ()

  • Und mein Weißer würde bei der Prüfung schon an der ersten Hürde scheitern. Sie läuft nämlich keine Gitterrost-Treppen.

    So etwas kann man üben. Ich habe bei uns am Steilufer geübt und da war die offene Treppe bestimmt viermal so hoch wie im Video. Und nur durch das Üben konnte mein Mali an lockerer Leine neben mir die Treppe rauf und runter laufen.



    Was meinst du denn damit, dass ich den Weißen erst einmal richtig ausbilden soll?? Er kann alle wichtigen Kommandos, er läuft bei Fuß, wenn es sein muss. Er ist relativ gut abrufbar. Und an Sachen wie der Impulskontrolle und Frustrationstoleranz arbeiten wir gerade.

    Na, dann kannst du ja allmählich mit der Schutzhundausbildung beginnen. Mit einer Schutzhundausbildung im IPO-Sport hätte er gute Chancen auch eine Diensthundeprüfung zu bestehen.

    VG
    Klaus und die Bea

  • naja Loki macht durchaus Anstalten mich schützen zu wollen, von daher brauche ich so eine Ausbildung eh nicht. Und es sind diese Vorurteile die Leute mit weißen Schäferhunden evtl. die Lust am ausprobieren von dem IPO Sport nehmen. Frage Odin muss mein Hund darin gut sein, oder reicht es nicht wenn er Bock dran hätte?

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019