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Hallo zusammen

  • Chewbacca
  • 5. Januar 2020 um 13:47
  • Kimba2001
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    • 6. Januar 2020 um 12:59
    • #16

    Genau das kenne ich von Dina.

    Bei ihr nützt es auch sie in solchen Situationen verbal zu loben und zu knuddeln

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Asnea
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    • 6. Januar 2020 um 13:53
    • #17

    Erstmal herzlich willkommen :)

    Meiner reagiert von Anfang an kaum auf Leckerlie oder Spieli. Ganz anders als der Dobermann vor ihm. Da musste ich mich ordentlich umstellen, denn es ist viel einfacher wenn man einfach nur den Ball oder das Leckerlie zeigen muss und der Hund giert danach.

    In der Wohnung beim Clickern geht es, da macht er wunderbar mit, aber Leckerlie oder ball als Belohnung bei was anderem.....pustekuchen ;) Wie bei euch, ausgespuckt und liegen gelassen

    Mittlerweile bin ich darüber aber sehr froh denn es hat mich auf die Art der Erziehung gebracht die ich spitze finde. Lob gibt es nur über Stimme und Körpersprache. Genauso

    Einschränkungen und Korrekturen. Keinerlei Leckerlie oder Spielzeug zur Belohnung und es funktioniert einwandfrei. Bei uns sind das entweder intensives Loben oder "wildes" Streicheln oder wir rennen zb zusammen über die wiesen und er darf auch mal hochspringen ;) Er liebt das.

    Das ist natürlich bei euch nicht möglich, aufgrund deiner Erkrankung :(

    Ihr werdet stark auf verbales Loben und knuddeln setzen müssen, was bei Hunden welche keinen Wert auf dauerndes Leckerlie gestopfe legen, sowieso mehr bringt :)

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Chewbacca
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    • 6. Januar 2020 um 14:33
    • #18

    Ja, so denke ich mir das auch. Auf stimmliches Lob reagiert er auch meistens sehr süß, ich denke halt immer nur das reicht vielleicht nicht. Mir wird auch eher nix anderes übrig bleiben, den Clicker versuch ich aber nochmal.

    Vielleicht sollte ich noch dazu sagen dass ich noch eine alte Jack Russel Hündin habe, die komplett anders gestrickt ist. Vielleicht fällt mir deshalb auch das Umdenken manchmal so schwer.

  • Kimba2001
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    • 6. Januar 2020 um 14:42
    • #19

    Also ich denke verbales Lob stärkt jede Bindung zum Hund

    Ich belohne Dina und auch jetzt Basko immer zusätzlich mit Stimme und Streicheleinheiten, auch wenn sie zuhause Leckerchen nehmen

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

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  • nette
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    • 6. Januar 2020 um 15:13
    • #20

    beim clickern gilt es unter anderem folgendes zu beachten:

    - zu aller erst übt man sachen in reizarmer umgebung und erst wenn das klappt dann kommt eine stufe dazu

    beim clickern sah das daher bei uns so aus:

    erst im wohnzimmer, dann im hof, dann beim gassigehen auf der wiese wo keiner sonst ist, dann auf dem supermarktparkplatz und dann erst auf dem hundeplatz

    - das richtige timing ist ausserdem wichtig, wann wird geclickert und es gibt immer ein leckerchen danach

    - wenn man merkt der hund kann sich nach 10 minuten nicht mehr konzentrieren, dann hört man auf und macht am nächsten tag oder ein paar stunden später weiter

    und man hört immer positiv auf :)

    ich würde clickern erstmal nur für tricks nehmen und die draussen- und verhaltensübungen mit spielen oder toben/knuddeln/verbal belohnen - muss ja nicht immer mit leckerlies gearbeitet werden


    Zitat von Chewbacca

    Ich glaub er hat voll durchschaut dass ich die gern auch als "Ablenkung" einsetze. Er sieht ein Fahrrad - ich rufe und lass ihn Platz machen oder irgendwas und will ihn belohnen - nee er glotzt weiter zum Fahrrad - auch wenn er es schon lange nicht mehr sieht. Das sind so Momente in denen ich gerne hätte dass er merkt dass ich merke dass es für ihn sauschwer war jetzt da nicht hinterher zu laufen und ich das gerne belohnen würde. Ich denke immer das würde sein positives Verhalten und unsere Bindung stärken, aber oft funktioniert das eben nicht. Wenn ich dann aber einen Ball oder so werfen würde, wäre er weg. Denn der hat noch nicht vergessen wo lang das Fahrrad gefahren ist. :)

    Wisst ihr in Etwa was ich meine? Selbes Szenario haben wir bei "Fuß- rechts und links".

    meine meinung dazu:

    leckerlies als ablenkung wirken halt eben nur bis zu einem gewissen grad und es zeigt im prinzip schon, dass dieser ansatz eben nicht dauerhaft zum ziel führt

    leckerlies als belohnung ist eben was anderes als leckerlies als ablenkung :)

    und im prinzip kann man leckerlies durch jede form der belohnung ersetzen (je nachdem was der hund bevorzugt als belohnung betrachtet)

    wenn er an etwas interessiert ist und du hälst ihm die für ihn uninteressante fleischwurst hin funktioniert das genauso wenig wenn du ihn in der zeit totknuddelst

    es geht eben nicht um ablenkung sondern um belohnung und da spielt das timing eine wichtige rolle

    alternative gebe ich dem hund vorher eine aufgabe, so dass er gar nicht erst zeit hat dem fahrrad hinterher zu glotzen

    wenn für den hund sitzen bleiben anstatt dem fahrrad hinterherzulaufen schon eine leistung ist, warum wird die dann nicht verbal belohnt? weil er die übung schon gleich perfekt machen soll und auch noch zu dir schauen soll? wenn das so nicht funktioniert, dann mach die schritte kleiner

    ich lobe fürs liegen/sitzen bleiben und lasse den hund weiterhin zum fahrrad schauen und nutze jede kleinste bewegung des kopfes weg vom fahrrad sofort für eine ausgiebige belohnung


    noch ein gedanke, wenn du das gefühl hast, dass eine verbale belohnung oder ein streicheln nicht reicht, dann arbeite an der belohnung und erhöhe die intensität

    für den rückruf arbeiten wir/ich gern mit einer "yeah sie kommt zurück party" da wird ne minute lang party mit dem hund gemacht als belohnung, streicheln, knuddeln, in den höchsten tönen loben/jubeln und spieli hin und her ziehen und wieder knuddeln und jubeln

    mach das mal ne minute - das ist echt lang :D aber den hunden die ich bisher hatte gefiel es und lexy sowieso- die steht auf party :)

    und noch ein gedanke, wenn mein hund so auf spannung ist, das er hinterherlaufen will, dann mach ich irgendwas was ihn an mich bindet - bei uns ist es eben das spieli was ich zum zergeln mit ihr benutze und zwar nicht langweilig wegwerfen und "bring" sagen sondern ebenso mit spannung wird gespielt - wenn ich sie runterbringen will, dann geb ich ihr was zum suchen (pizzakäse ist prima :-))

    du musst rausfinden was dein hund da am besten annimmt

    sind nur anregungen vll. kannst du davon was nutzen

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

    Einmal editiert, zuletzt von nette (6. Januar 2020 um 15:21)

  • Chewbacca
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    • 7. Januar 2020 um 07:50
    • #21

    Hey, vielen vielen Dank für diese ausführlichen Worte. Ich denke dass ich einiges daraus mitnehmen kann.

    Vor allem aber finde ich es echt erleichternd dass ich scheinbar wirklich nicht die einzige bin die an diesen Sachen arbeiten muss oder musste. Wenn ich hier ins Feld gehe wirkt das bei vielen anderen so als hätten die noch nie was von "Jagdausflug" oder "Frustationstoleranz" gehört. Da fühle ich mich manchmal echt doof wenn bei uns einige Dinge noch immer nicht richtig klappen weil Chewi eben gerne jagen geht und es auch schlecht aushalten kann wenn er das nicht tun kann.

    Vielen Dank dafür!

    Ich wollte gleich noch eine andere Frage im Forum stellen, aber die passt eher nicht mehr zur Vorstellrunde. :)

  • schwedenfan
    Beiträge
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    • 8. Januar 2020 um 14:37
    • #22

    Hey Danny, herzlich Wilkommen im Forum.

    Da habt du und Chewi wirklich eurer Päckchen zu tragen. Ich hoffe du kannst mit den Tipps schon etwas für euch finden.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Hedy
    Beiträge
    55
    • 8. Januar 2020 um 22:07
    • #23

    Ein Herzliches Willkommen auch aus Rotenburg Wümme.

    Bei so Tollen Tipps wird bestimmt das Richtige für Euch zwei dabei Sein ;)

    Liebe Grüße Jens & Hedy

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