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  1. Das Schäferhund Forum
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Erziehung von Angsthunden

  • FlatHeart1256
  • 4. Juni 2020 um 22:21
  • nette
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    • 11. Juni 2020 um 11:01
    • #61

    es hilft doch aber ins keinster Weise jetzt zu schauen wie der Hund laut Standard sein müsste .... der Hund ist jetzt wie er ist!

    Das Thema wie/warum wird der Hund so wie er ist hatten wir an anderer Stelle auch diskutiert. Ich denke ein Hund der schon mit 9 Wochen so ein Verhalten zeigt ist noch nicht durch "falsche Erziehung" geprägt. Sozialisierung sicher auch, aber seinen "Charakter" bringt der Hund ja auch mit. Das bestimmte Erziehungsvorgänge bestimmte Charaktereigenschaften fördert oder eben auch in den Hintergrund drängt ist sicher auch ein Teil davon.

    Jedes Mensch/Hund Team versucht doch das Beste aus dem was es mitbringt zu machen. Sicher wäre es anders wenn die Konstellation anders ist, aber man will weder seinen Hund abgeben, noch ist es so einfach sich selbst zu ändern. Das ist ja eine Entwicklungsarbeit.

    Und an der Stelle sehe ich die Frage des Strangs - wie kann man am besten einen ängstlichen/unsicheren Hund erziehen. Welche Verhaltensweisen von einem selbst sind hinderlich welche besser usw.

    Daher bringt doch das nicht weiter wenn man an der Stelle gesagt bekommt, "das kann/soll so nicht sein das entspricht nicht dem Standard"

    Zu ergründen wo die Ursachen liegen, kein Thema, das gehört dazu wenn man Mittel finden will falsches Verhalten in richtige Bahnen zu lenken.

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 11. Juni 2020 um 15:19
    • #62

    vielen Dank nette.

    ich werde jetzt mal versuchen hier einen möglichen Termin zu bekommen.

    https://www.hundeschulestade.de/freizeit-mit-hund/nasenarbeit/

    evtl. bringt das uns etwas.

    Körung und Züchten spielen für mich keinen Belang und auch eine Abgabe nur weil er schwierig ist kommt nicht in Frage. Er ist ja händelbar geworden, was mir fehlt ist das er sich nicht mehr so stressen muss und einfach entspannter wird.

  • Pinguetta
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    • 11. Juni 2020 um 15:20
    • #63
    Zitat von Ellionore

    und auch eine Abgabe nur weil er schwierig ist kommt nicht in Frage

    dann hätte ich bei meinen menschlichen Pubertisten ja auch an eine Abgabe denken können ;):P

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Pinguetta
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    • 11. Juni 2020 um 15:21
    • #64

    Und diese Hundeschule in Stade liest sich zumindest gut. Also einen Versuch ist es alle Male wert. :thumbup:

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 11. Juni 2020 um 15:24
    • #65
    Zitat von Pinguetta

    Und diese Hundeschule in Stade liest sich zumindest gut. Also einen Versuch ist es alle Male wert. :thumbup:

    mir geht es um die Trainerin die den Nasenkurs leitet. Schwedenfan kennt sie und hält wohl auch viel von ihr und dass sie speziell sich um Angsthunde kümmert spielt für mich die Hauptrolle. Ist wohl nur ständig ausgebucht leider.

  • Pinguetta
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    • 11. Juni 2020 um 15:34
    • #66
    Zitat von Ellionore

    Ist wohl nur ständig ausgebucht leider

    dann shcnellstens auf die Warteliste setzten lassen, sofern es so etwas gibt.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
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  • Kimba2001
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    • 11. Juni 2020 um 15:45
    • #67

    da ist fast alles ausgebucht.

    fände ja die Wanderung durch die Lüneburger Heide (findet 2020 nicht statt) cool

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • nette
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    • 11. Juni 2020 um 15:48
    • #68
    Zitat von Ellionore

    was mir fehlt ist das er sich nicht mehr so stressen muss und einfach entspannter wird.

    Ich glaube wenn ihr irgendetwas in der Richtung "Kopfauslastung "und "Vertrauensarbeit" miteinander macht und die Punkte erfüllt sind, dann wird das mit zunehmendem Alter wirklich besser.


    Hast Du schonmal an Tellington TTouch gedacht?

    Annett mit Lexy und Carma

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  • FlatHeart1256
    Gast
    • 11. Juni 2020 um 15:56
    • #69
    Zitat von nette
    Zitat von Ellionore

    was mir fehlt ist das er sich nicht mehr so stressen muss und einfach entspannter wird.

    Ich glaube wenn ihr irgendetwas in der Richtung "Kopfauslastung "und "Vertrauensarbeit" miteinander macht und die Punkte erfüllt sind, dann wird das mit zunehmendem Alter wirklich besser.


    Hast Du schonmal an Tellington TTouch gedacht?

    ne das kenn ich gar nicht. Was ist das?

  • nette
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    • 11. Juni 2020 um 16:36
    • #70

    das ist eine Art Entspannungstraining für Hunde. In verschiedenen Formen.

    Als Streichmassage oder mittels eines Körperbandes oder über bestimmte Bewegungsübungen.

    Eventuell empfiehlt sich dazu ein Tagesseminar zu machen.

    Eine frühere Hundebekanntschaft hatte damit mit ihrer ängstlichen Ridgebackhündin gute Erfahrungen zum herunterfahren des Stresslevels.

    Bei Youtube gibt es verschiedene Videos dazu.

    Vll. ist das unterstützend eine Möglichkeit ihn aus der Angstanspannung bzw. dem Unwohlsein rauszuholen.

    Annett mit Lexy und Carma

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  • Asnea
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    • 11. Juni 2020 um 16:47
    • #71

    ich hatte das bei meinen dobi angewandt, er hat die Massagen immer genossen. Veränderungen im verhalten, er sollte weniger hibbelig sein, konnte ich aber nicht feststellen.

    Aber gut ich hab es auch mehr als situative Lösung gemacht und auch nur mit dem Buch als Anleitung.

    Gut möglich das es richtig und regelmäßig angewendet wird hilft :)

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • ostholstein
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    • 11. Juni 2020 um 17:25
    • #72
    Zitat von nette

    Daher bringt doch das nicht weiter wenn man an der Stelle gesagt bekommt, "das kann/soll so nicht sein das entspricht nicht dem Standard"

    Sich mal eine Körung der Weissen Schäferhunde anschauen bringt aber die Leuten weiter, welche in diesem Thread behaupten: "Der Weisse Schäferhund wäre nun mal ängstlich".

    Sogar die TA von Loki hat anscheinend gesagt, daß das Verhalten von Loki normal für einen Weissen Schäferhund wäre. Diese TA hat sich anscheinend noch nie eine Körung angeschaut.

    VG
    Klaus und die Bea

  • nette
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    • 11. Juni 2020 um 17:45
    • #73
    Zitat von ostholstein
    Zitat von nette

    Daher bringt doch das nicht weiter wenn man an der Stelle gesagt bekommt, "das kann/soll so nicht sein das entspricht nicht dem Standard"

    Sich mal eine Körung der Weissen Schäferhunde anschauen bringt aber die Leuten weiter, welche in diesem Thread behaupten: "Der Weisse Schäferhund wäre nun mal ängstlich".

    Sogar die TA von Loki hat anscheinend gesagt, daß das Verhalten von Loki normal für einen Weissen Schäferhund wäre. Diese TA hat sich anscheinend noch nie eine Körung angeschaut.

    Da stimme ich Dir zu, dass Verallgemeinerungen "die sind alle so" in der Regel nicht zutreffen (müssen).

    Wobei ich mir dann aber auch denke, so ein Tierarzt sieht ja sein ganzes Berufsleben unterschiedliche Hunde und vermutlich die ein oder andere Rasse eben auch mehrmals. Kann ja sein, dass er auf diese Weise zu so einer Erkenntnis kommt, weil er eben bei sich in der Praxis vermehrt ängstliche weiße zu sehen bekommt.

    Abgesehen davon, die Tierärzte die ich jetzt schon aufgesucht habe, sind alle nicht sonderlich ausgeprägte Tierverhaltenspsychologen. Da gibt es eben weniger bis mehr ausgeprägte Ausbildung im Bereich des Verhaltens von Hunden, daher ist so ein TA auch nicht immer der beste Speziallist in so einer Frage. Der Hund ist ja nur ein Teil der Tiere die so ein TA behandelt.

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 11. Juni 2020 um 18:09
    • #74
    Zitat von ostholstein
    Zitat von nette

    Daher bringt doch das nicht weiter wenn man an der Stelle gesagt bekommt, "das kann/soll so nicht sein das entspricht nicht dem Standard"

    Sich mal eine Körung der Weissen Schäferhunde anschauen bringt aber die Leuten weiter, welche in diesem Thread behaupten: "Der Weisse Schäferhund wäre nun mal ängstlich".

    Sogar die TA von Loki hat anscheinend gesagt, daß das Verhalten von Loki normal für einen Weissen Schäferhund wäre. Diese TA hat sich anscheinend noch nie eine Körung angeschaut.

    das mag ja sein und sicher hast du auch Recht meine Elli hat Menschen geliebt und in dieser Hinsicht null anstrengend, nur bringt mich eine Körung null weiter. Sie hilft mir nicht. Die einen sagen bring da mehr Gehorsam rein, andere sagen mach mehr/vermehrt Bindung und Orientierungsarbeit, wieder andere schwören auf Auslastung. Und vermutlich muss man das alles zu einem Königsweg vereinen. Ich weiß auch, dass ich da an mir arbeiten muss den manchmal hätte ich schon Bock auch mal Arschtritte zu verteilen. Nicht beim Hund sondern wenn sich jemand arschig verhält und ja das merkt Loki natürlich auch. Deshalb achte ich auch sehr extrem auf meine Stimmung neutral zu halten.

    Ich werde mich morgen einfach mal an diese eine Trainerin direkt melden evtl. gibt es ja noch andere Möglichkeiten über Einzelstunde etc. Auf jeden Fall werde ich mir noch weitere Meinungen anhören und ihn zusätzlich irgendwie auslasten Kopfmäßig.

  • Jogy
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    • 12. Juni 2020 um 10:12
    • #75
    Zitat von Pinguetta

    dann hätte ich bei meinen menschlichen Pubertisten ja auch an eine Abgabe denken können ;):P

    Ja, da ist was dran. Es regelt und spielt sich vieles erst nach der Pubertät ein.

    Wir hatten gestern Besuch von einer Arbeitkollegin meiner Frau die ihre beiden Mädels (9 & 3 Jahre) mit hatte.

    Unsere Beiden haben ja mit Kindern sogut wie keine Erfahrung und trotdem sind sie super mit den Kindern umgegangen.

    Null ängstlich oder agressiv. Ich war schon etwas stolz.

    Es ist immer schwer eine Ferndiagnose zu stellen. Das ist bei Geräten schon schwierig und bei Lebewesen erst recht.

    Wenn ich bedenke was wir in der Junghundschule alles gemacht haben. Wir waren sogar am Bahnhof und sind mit den Hunden Fahrstuhl gefahren.

    Vielleicht solltest du mit dem Hund mehr stark fequentierte Orte besuchen satt immer nur möglichst einsame Wanderrouten.

    Ich weiß, ist in der Corona-Zeit nicht einfach. Es könnte aber auch eine Chance sein da die meisten Leute momentan auf Abstand bedacht sind.

    Den richtigen Weg für sich und seinen Hund zufinden ist zumindest nicht einfach.

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