Wie der Herr, so's G'scherr oder Pol und Gegenpol?

  • Mich würde interessieren, ob eure Hunde in bestimmter Hinsicht ähnliche Charakterzüge haben wie ihr, oder ob ihr euch in einigen Bereichen eher ergänzt oder ausgleicht?


    Ich weiß ja nicht, inwiefern Kobold sich noch ändert (wird er bestimmt noch) aber beim Revue-Passieren-Lassen der Hundebegegnungen der letzten Tage fiel mir etwas auf: Ich bin z.B. jemand, der zwar (fast) immer gerne (liebe) Menschen um sich hat, aber dabei nicht im Mittelpunkt stehen möchte. Wenn ich zu einer Feier eingeladen werde freue ich mich, wenn ich dann dort bin, stelle ich mich erst mal an die Seite und beobachte, lasse auf mich wirken. Und unterhalte mich dann auch eher mit anderen ruhigen Gästen als in der Traube um den "Clown" zu stehen und seinen Geschichten zu lauschen. Ich bin fremden Menschen gegenüber zwar offen und freundlich, dabei aber auch zurückhaltend und öfter auch mal unsicher. Und wer bei mir mitgelesen hat, der kann jetzt der Parallelen, die ich da zu Kobold gezogen habe, folgen.

    Auch beim Essen bin ich ähnlich unkompliziert: Hauptsache der Bauch ist voll.

    Seine Ausbruchseskapaden: ich liebe Herausforderungen und Hürden. Egal ob das ein Einstein-Rätsel ist, ein schwieriges Projekt in der Arbeit oder ein Stein, den mir das Leben in den Weg rollt.


    Ich glaube, ich habe genau den richtigen Hund bekommen. <3

  • jep da bin ich absolut bei dir


    ich hatte meinen seelenhund bei mir als mein leben eine totale achterbahn war und menschlich eine der enttäuschendsten und anstrengendsten zeit, in der ich so gut es ging anderen menschen aus dem weg gegangen bin und menschen auch überhaupt nicht aufgeschlossen war und auch niemanden in meine leben oder an mich ranlassen wollte

    der hund war (wie ich zu der zeit) absolut menschenunfreundlich und liess niemanden ausser mich und die familie an sich ran


    die hündin vor lexy war ein absoluter traumhund und wie honig auf meiner geschundenen seele und hat das gute in mir herausgehoben


    und auch lexy jetzt spiegelt tatsächlich auch einen teil meines ichs - sie ist neugierig und offen und trotzdem mag sie ganz gern die sicherheit von bekannten sachen/abläufen

    sie ist vorsichtig reserviert und trotzdem nett (naja zumindest wenn das eis getaut ist - was nicht lange dauert)

    sie vergisst nie - ich auch nicht - zumindest nix wichtiges, so sachen wie "was wollte ich nochmal im keller" vergesse ich schon mal, aber lexy ist ja auch jünger als ich :)


    wir teilen das gleiche hobby und auch das unkomplizierte im essen - wobei ich mehr auf obst stehe als sie :)

  • achja und für mich sind menschen um mich rum eine anstrengung, heute hatten wir besuch und lexy freut sich zwar und ist mittendrin, aber kaum ist der besuch weg, steht sie vor dem schlafzimmer und will in ihr bett :)

  • Bei uns trifft der Satz teils teils zu


    Ich bin eher ein Einzelgänger. Dogmeat würde am liebsten zu allen Hunden Kontakt aufnehmen. Unbekannte mendchfj Menschen sind ihn allerdings völlig egal und streicheln geht gar nicht.

    Ich bin eher ängstlich, der Hund hat vor gar nix Angst.

    Ich bin recht hibbelig und aufgeregt, dogi ist die Ruhe selbst


    Beide sind wir Langschläfer und einem sturkopf haben wir auch beide ^^

  • Ich habe schon öfter gelesen, das der Hund der Spiegel des Menschen ist.

    Unsicherer Mensch, unsicherer Hund.

    Aufgedrehter Mensch, aufgedrehter Hund

    usw.


    Das wird natürlich nicht zu 100% zutreffen aber ich denke es ist was dran.

  • naja ich bin eher sicher und souverän unterwegs habe aber ein Nervenbündel als Hund hier liegen. Überlege gerade wo es bei uns passen könnte:

    Wir entdecken gern neues draußen. Aber ich denke das trifft auf jeden Hund zu

  • Verdammt nette und KleineMama beide habt ihr recht meine Lily habe ich nach der Trennung von meinem ex geschenkt bekommen zum Glück .
    ich saß nur noch in der Wohnung wollte nicht mehr raus ( wortwörtlich hasste ich Menschen) ich bekam Lily und dachte mir ja jetzt kannst du zwar knuddeln aber so ein Hund braucht auch viel.

    Also Caesar Milan geschaut und selbst angefangen alleine zu trainieren.

    Sie war alles für mich und gleiche mir sehr

    Durch das Training waren wir beide selbstbewusster geworden. Bei Storm ist es ähnlich , ich sah bei ihr einige Ansätze und denk mir so war Lily auch sie ist es zwar nicht aber ich bin sehr guter Dinge das ich der Herausforderung XHerder gewachsen bin . Und falls nicht hab ich euch ??


    also ich kann so und so mal etwas von allem , würd sagen passt oder?

  • naja ich bin eher sicher und souverän unterwegs habe aber ein Nervenbündel als Hund hier liegen. Überlege gerade wo es bei uns passen könnte:

    Wir entdecken gern neues draußen. Aber ich denke das trifft auf jeden Hund zu

    Vielleicht bist du ja gar nicht so sicher und souverän wie du denkst ! ;)

  • naja ich bin eher sicher und souverän unterwegs habe aber ein Nervenbündel als Hund hier liegen. Überlege gerade wo es bei uns passen könnte:

    Wir entdecken gern neues draußen. Aber ich denke das trifft auf jeden Hund zu

    Vielleicht bist du ja gar nicht so sicher und souverän wie du denkst ! ;)

    paah komm du mir erstmal in eine Großstadt8o:D

  • ich weiß nicht ob Argos geworden ist wie mein Mann oder ob ich unbewusst Argos ausgesucht habe weil er ist wie mein Mann :/ auf jeden fall sind sie sich sehr ähnlich... beide sind Hyperaktive "Psychopaten":D

  • Ich hole das Thema mal wieder hoch, weil mir heute früh beim Laufen mit den Hunden wieder mal durch den Kopf ging, wie unterschiedlich meine Mädels doch sind.


    Darum stellte ich mir die Frage: Welche von Beiden spiegelt mich?


    Mein Mann sagt ganz klar, dass es Chia ist, die qusi die "hundgewordene Bine" ist. Das kann - auch wenn ich das ungern zugebe - durchaus sein, denn ich bin ein Kontrollfreak, gebe ungern Verantwortung ab und mache meistens mindestens drei Sachen gleichzeitig ... Konzentration auf eine fällt dabei natürlich schwer. Ich bin eher extrovertiert, aber genauso gerne, wie ich mich mit anderen austausche, schätze ich auch mal meine Ruhe und ich vertrage Generve und Streit gar nicht - dem gehe ich lieber aus dem Weg. Wobei ich dann doch wieder feststelle, dass ich durchaus dazu neige, mit rechtzufertigen oder meinen Standpunkt zu verteidigen, wenn er in Frage gestellt wird. Ich bin leicht zu motivieren und kann mich rasch begeistern ... aber ich verliere leider auch genauso rasch das Interesse an einer Sache, wenn sie anstrengend wird oder etwas anderes interessanter scheint. Ich bin leider auch schnell frustriert, wenn etwas nicht nach Plan läuft.


    ... und damit bin ich wohl wirklich genau wie meine Chaosfürstin, die sich schnell langweilt, immer auf der Suche nach dem ultimativen Spaßfaktor ist und die quasi keine Frusttoleranz hat und bildlich gesprochen, auch nicht aufstehen würde, wenn sie hinfällt, um ihr Krönchen zu richten aufzustehen und weiterzuschreiten ... Wir würden fluchen, die Ungerechtigkeit der Welt bejammern, die Krone in den Staub - oder jemandem an den Kopf - werfen und sitzen bleiben.


    Wenn man Chia aber Spaß in Aussicht stellt, dann gibt sie immer mehr als ihr Bestes ... aber das Feuer des Eifers erlischt auch schnell, wenn man es nicht immer wieder entfacht.


    Wir wollen beide haben, was uns angeboten wird. Und zwar jetzt! Wir sind ungeduldig und haben keine Lust zu warten. Wir brauchen Action und trödeln mögen wir gar nicht. Wir sind zielorientiert unterwegs, aber entwickeln dabei durchaus auch Kreativität.


    Aber wir ziehen uns beide zurück, wenn uns was gegen den Strich geht ... und wir schmollen gerne.


    Mit Chia habe ich definitiv meinen Spiegel gefunden und genau darum weiß ich auch immer, was ich an mir verändern muss, um Chias Richtung in eine Gute zu lenken.


    Trotzdem finde ich mich auch in meinem Benchen, die - so sagte es mal eine Kundin zu mir - meine Seelenheilerin ist, denn durch sie konnte die die große Trauer um die Bommeline überwinden.


    Bene ist der Fels in der Brandung und ich glaube, sie verkörpert das, was ich gerne wäre: Gelassen, ausgeglichen und everybodys Darling. Bene weiß, was sie will und sie macht das auch deutlich (wenn ihr der Keks nicht schmeckt, spuckt sie ihn mir vor die Füße), aber sie ist auch anpassungsfähig und fällt nie unangenehm auf ... kurzum: Sie ist die Freundin, die jeder gerne hätte und ich bin sicher, dass wenn ich mir ein Beispiel an ihr nehme, ich vielleicht ein besserer Mensch würde.