Alles anzeigenAber er/sie war doch offenbar in einer renommierten Klinik, die auf solche Sachen spezialisiert sind.
Und ich würde mir ja auch eine zweite Meinung einholen, trotz renommierter Klinik.
Für mich steht mein Hund auch an erster Stelle, für den ich nahezu alles möglich machen würde.
Aber ich urteile nicht so hart darüber, dass jetzt für die beste Lösung für Basco gesucht wird. Ja, es ist schon ein bisschen so, dass sich vor der Verantwortung für ein Lebewen gedrückt wird, dass eventuell gesundheitliche Probleme bekommen wird. Es ist aber auch gut, dass sich jetzt Gedanken gemacht wird, wie es Basko besser gehen kann.
Ich habe nicht den Eindruck, dass Matt Basko leichtfertig abgeben will. Ich hoffe einfach, dass ich mich da nicht täusche.
Denn für mich ist es auch Verantwortung, wenn ich einsehe, dass ich meinem Hund nicht gerecht werden kann. Auch wenn ich mir im Vorfeld darüber mehr Gedanken hätte machen müssen. Aber das Kind ist in den Brunnen gefallen und es nützt nichts, den jetzt zuzuschütten. Stattdessen sollte alles getan werden, um die beste Lösung für Basko zu finden.
Und da hilft es in meinen Augen wenig, so über Matt herzufallen.
Das ist durchaus auch mein Reden, aber ich finde es auch richtig, dass ein Hundebesitzer nicht nur ermutigt wird, sich von seinem kranken Welpen zu trennen, nachdem vermutlich der Entscheid der Abgabe schon gefällt wurde, sondern auch zum Nachdenken angeregt wird, damit Matt sich nicht einfach den nächsten, schwergewichtigen Schäferhund holt, dem er köperlich und aufgrund seiner Wohnsituation nicht gerecht werden kann.
Denn - und das wurde schon geschrieben: Basko bleibt vielleicht 10 Jahre lang fit, aber bekommt im Alter Zipperlein, die es erfordern, dass er keine Treppen steigen sollte - was passiert dann? Und wenn man einen Schritt weiter geht: Basko geht zurück zum Züchter und Matt kauft den nächsten Schäferhund, der auch wieder 40 Kilo wird und altert und dann keine Treppen mehr laufen kann.
Und an dieser Stelle möchte ich Matt in die Pflicht nehmen, sich gut zu überlegen, wie gewichtig und anspruchsvoll sein nächster Hund werden soll oder ob er besser aufg einen Hund verzichtet, bis er ihm wirklich gerecht werden kann.