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Züchter mit geradem Rücken gesucht

  • Grace&Nadja
  • 15. September 2020 um 12:05
  • Waschbär
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    • 17. September 2020 um 21:32
    • #61
    Zitat von ostholstein

    Die Frage ist doch, ob bei den DDR-Linien weniger HD vorkommt, schließlich hat die DDR seit 1979 mit HD-freie Hunde gezüchtet.

    Jaja, die HD-freien DDR-Hunde.... Wie stark sich Umweltbedingungen auf eine Hundehüfte auswirken können hat man dann gesehen wenn DDR-Hunde in die BRD oder anderswo hin verkauft worden sind. Wenn dann für den Zuchtverband noch einmal geröngt wurde, in den sie übernommen wurden, ist dann gar nicht so selten aus dem HD-frei ein HD-Übergang oder eine leichte HD geworden. Muss an der Luftveränderung liegen, der die Hunde bei Grenzübertritt ausgesetzt gewesen sind...8)

    Papier ist bekanntlich geduldig. Und das galt vor allem in der DDR...

  • ostholstein
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    • 17. September 2020 um 23:31
    • #62
    Zitat von Waschbär
    Zitat von ostholstein

    Die Frage ist doch, ob bei den DDR-Linien weniger HD vorkommt, schließlich hat die DDR seit 1979 mit HD-freie Hunde gezüchtet.

    Jaja, die HD-freien DDR-Hunde.... Wie stark sich Umweltbedingungen auf eine Hundehüfte auswirken können hat man dann gesehen wenn DDR-Hunde in die BRD oder anderswo hin verkauft worden sind. Wenn dann für den Zuchtverband noch einmal geröngt wurde, in den sie übernommen wurden, ist dann gar nicht so selten aus dem HD-frei ein HD-Übergang oder eine leichte HD geworden. Muss an der Luftveränderung liegen, der die Hunde bei Grenzübertritt ausgesetzt gewesen sind...8)

    Papier ist bekanntlich geduldig. Und das galt vor allem in der DDR...

    Da würde mich aber mal interessieren, wie viel Prozent der Nachuntersuchungen negativ von der Erstuntersuchung abwichen.

    Einzelfälle kann man nicht auf eine ganze Rasse/Zuchtrichtung beziehen.

    Auch heute kommen doch noch HD-Nachuntersuchungen vor, wo die Tierärzte zu einem anderen Ergebnis kommen.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Waschbär
    Moderator
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    • 17. September 2020 um 23:51
    • #63

    Eine Statistik wird Dir niemand erstellen können. Mir haben erfahrene Züchter aus der DDR jedenfalls gesagt dass sie nach Möglichkeit ihre Hunde nicht in der ersten Jahreshälfte haben röngten lassen.... 8) Von wegen "Plan" und "Soll" usw....

  • Knickohr
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    • 18. September 2020 um 10:51
    • #64

    Matt: die Tragzeit beträgt 60 Tage. Wenn der Deckakt erfolgreich war, sollte die Hündin ungefähr Ende September / Anfang Oktober werfen.

    Da meist vor dem Wurftag zumindest ein Ultraschall gemacht wird, meist auch mehrere, könntest du den entsprechenden Züchter also schon kontaktieren. Zum jetzigen Zeitpunkt kann er ja sagen, ob die Hündin aufgenommen hat und höchstwahrscheinlich auch, wieviele Welpen es werden. Am Wurftag stehen dann natürlich die Geschlechter fest und nach 3 bis 4 Wochen kann der Züchter sagen, ob evtl Langstockhaar mit gefallen ist.

    Da man ja nie weiß, wieviele Welpen ein Züchter schon bereits vorm Deckakt vorgemerkt hat, lohnt sich immer eine möglichst frühe Kontaktaufnahme.

  • ostholstein
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    • 18. September 2020 um 12:00
    • #65
    Zitat von Waschbär

    Papier ist bekanntlich geduldig. Und das galt vor allem in der DDR...

    Das ist im SV doch nicht anders.

    Viele schlechte HD-Ergebnisse der SV-Hunde kommen gar nicht erst an die Öffentlichkeit.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Waschbär
    Moderator
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    • 18. September 2020 um 12:09
    • #66
    Zitat von ostholstein

    Da würde mich aber mal interessieren, wie viel Prozent....

    Hier habe ich jetzt mal eine Statistik für Dich... Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mir die Röntgenquote in Bezug auf zwei Zuchtstätten errechnet, in denen Hunde "aus DDR-Linien" gezüchtet werden. Das sind die Zuchtstätten "Knurri's" und "Weltwitz". Von "Knurri's" habe ich mir die letzten 22 Würfe angesehen, die gut im röntgenfähigen Alter liegen (die allerjüngsten Würfe sind in beiden Fällen somit nicht mit einbezogen), von "Weltwitz" die letzten 16. Mir geht es aber nicht um diese beiden Zuchtstätten im Speziellen, vielmehr stellen sie einfach ein gutes Beispiel dar in Bezug auf die Röntgenquote in diesen Linien. Es gibt Zuchtstätten, da liegt die Röntgenquote noch deutlich darunter.

    Bei "Knurri's" komme ich auf eine Röntgenquote von 22,3% (27 Hunde ausgewertet von 121 in den letzten 22 Würfen). Bei "Weltwitz" komme ich auf eine Röntgenquote von 21,7% (23 Hunde ausgewertet von 106 in den letzten 16 Würfen).

    Bei "Knurri's" sind unter den 27 ausgewerteten Hunden nur 17 dabei mit einer "normalen"Hüfte, und nur 11 mit "normalen" Ellenbogen. Dafür komme ich 5 x auf eine leichte und einmal auf eine mittlere HD. Und 6 x auf eine leichte, 4 x auf eine mittlere und 1 x auf eine schwere ED. Bei "Weltwitz" schaut zumindest diese Bilanz besser aus, bei den 23 geröntgen Hunden gibt es keine "Ausfälle" im HD-Bereich (5 x "fast normal", der Rest "normal") und nur 2 x mittlere ED.

    Unter'm Strich bedeutet das dass man über fast an die 80% der Hunde, die geboren wurden, rein gar nix weiß in Bezug auf HD und ED. Ein Teil davon wird geröngt worden sein, aber die Bilder werden nicht zur Auswertung eingereicht worden sein weil deutlich abzusehen war dass der Hund damit keine Zuchtzulassung erhalten wird. Vor allem wenn ein Hund bereits eine Schaubewertung hat (die man i.d.R. ja nur dann absolviert wenn man den Hund in die Zucht bringen möchte; zumindest ist das i.d.R. die Intuition auszustellen wenn man einen Hund aus Leistungs- bzw. "DDR-Linien" besitzt), dann aber kein Röntgenbefund eingetragen wurde, ist das verdächtig. Dito wenn ein Hund z.B. einen eingetragenen HD- oder ED-Befund hat, der andere aber fehlt. Man lässt das ja i.d.R. zusammen röntgen und nicht getrennt voneinander....

    Ein nicht geringer Prozentsatz der Halter der nicht geröngten (oder besser gesagt "nicht ausgewerteten") Hunde (ob sie tatsächlich nicht geröngt wurden weiß man ja nicht; nicht wenige von ihnen werden zumindest vorgeröngt worden sein und anschließend, da sie keine Option für die Zucht oder den Sport waren mit ihren Gelenken, "zum Spazierengehen" abgegeben worden sein) wird davon aus gehen dass sein (ungeröngter) Hund kerngesund ist. Nicht jede HD oder auch ED bereitet dem betreffenden Hund Probleme, so dass Symptome manchmal gar nicht auftreten, manchmal aber auch erst sehr spät (und dann wird das nicht selten auf's Alter geschoben). Solche Hundehalter tragen dann natürlich auch die Mär vom ach so gesunden DSH aus "DDR-Linien" weiter. Ich kenne selbst nicht wenige Hundehalter (mit ungeröngten Hunden unterschiedlicher Rassen), die der Ansicht waren ihr Hund bzw. ihre Hunde wären alle kerngesund bzw. kerngesund gewesen. Dabei habe ich bei manchen dieser Hunde deutliche Anzeichen dafür gesehen dass in ihrem Bewegungsablauf etwas nicht gestimmt hat. Manche waren sogar regelrecht blind für deutliche Sypmtome. Z.B. kannte ich zwei Fälle, in denen die Hunde auf der Vorhand stark gelahmt haben, und beide hatten auch das was man in Insiderkreisen als "aufgetriebene Ellenbogen" beschreibt (die treten i.d.R. dann auch wenn in einem oder beiden Ellenbogengelenken etwas ganz gewaltig nicht stimmt und da ein Entzündungsprozess nach dem anderen abläuft). Beide Hunde waren sehr triebstark und haben in höheren Trieblagen den Schmerz ignoriert. Da hieß es dann von den Seiten der Hundehalter dass sie einen schlauen Hund haben. Der lahmt ganz einfach immer dann wenn er nicht weiter spazierengehen möchte, und auch in der Unterordnung weil die ihm keinen Spaß macht. Aber im Schutzdienst und beim Ballspielen, da kann er tippitoppi laufen, der Schlawiner, dadurch verrät er sich selbst, der Simulant... 8):evil:

    Eine niedrige Röntgenquote ist halt immer ein relevanter Risikofaktor. Mir ist es lieber wenn von einem Zuchttier viele Nachkommen geröngt/ausgewertet worden sind, und es sind ein paar "Ausfälle" darunter, als wenn pro Wurf nur ein oder zwei Hunde mit tollen Ergebnissen geröngt wurden. Für mich ist die Geschichte im ersten Fall deutlich kalkulierbarer. Wenn ich z.B. eine Hündin haben aus einer Linie mit genetisch abgesichtertem HD-Status, die vielleicht selbst schon geröngte Nachtzucht hat mit guten HD-Ergebnissen, dafür brauche ich bei ihr aber einen "sicheren ED-Vererber" (weil in der Linie der Hündin ED aufgetreten ist), dann kann ich eine Kröte schlucken in Bezug auf Wurfgeschwister eines Deckrüden, wenn von denen welche keine supertollen HD-Ergebnisse haben, der Rüde selbst dafür aber im ED-Bereich bisher absolut überzeugend vererbt hat und alle seine Nachkommen Top-Ellenbogen haben, und auch bei seinen Geschwistern und in den Seitenlinien der Eltern bisher die Ellenbogen top waren). Züchten bedeutet Risiken gegeneinander abzuwägen und einzelne Nachteile bei einem Zuchttier durch Stärken des jeweiligen Zuchtpartners in diesem Bereich auszugleichen. Und natürlich ist auch beim Welpenkauf eine niedrige Röntgenquote ein Risikofaktor. Weswegen man sich ja auch immer anschauen muss wie der HD-Zuchtwert eines Hundes zustande kommt. Sind viele Nachkommen von ihm ausgewertet worden? Viele Geschwister? Stammt der Hund vielleicht aus einem ausländischen Zuchtverband? Wenn ja kann es möglich sein dass er mit dem Ausgangswert 100 beginnt, was zumindest für die Leistungslinien relativ hoch wäre. Deswegen rate ich immer dazu den HD-Zuchtwert eines Hundes als zweitrangig einzustufen und sich die Röntgenbefunde von Nachkommen/Geschwistern direkt anzuschauen. In Bezug auf ED muss man das ja sowieso machen (da gibt es keinen Zuchtwert).

  • Waschbär
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    • 18. September 2020 um 12:11
    • #67
    Zitat von ostholstein
    Zitat von Waschbär

    Papier ist bekanntlich geduldig. Und das galt vor allem in der DDR...

    Das ist im SV doch nicht anders.

    Viele schlechte HD-Ergebnisse der SV-Hunde kommen gar nicht erst an die Öffentlichkeit.

    Dir sind Fälle bekannt in denen der bzw. die SV-Gutachter Hüften besser eingetragen haben als sie es waren??? Sorry, das kann ich mir bei Dr.Tellhelm beim besten Willen nicht vorstellen, und auch bei Prof. Brass nicht.... Oder meinst Du dass die Mitarbeiter des Zuchtbuchamtes andere Befunde als die eingetragen haben, die sie von Prof. Brass oder Dr. Tellhelm erhalten haben?

  • Luna
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    • 18. September 2020 um 12:29
    • #68

    Der SV, der größte Rassezuchtverein der Welt, sollte mal "umdenken" und nicht nur jammern, wie er es in der August Ausgabe der SVZeitung macht, dass sich die Mitglieder halbiert haben. Und warum? Welches Ziel hat er denn? Sein Ziel sollte sein, dass er "gesunde" Deutsche Schäferhunde züchtet und was kommt heraus? Die Leute scheuen es immer mehr, einen Deutschen Schäferhund zu kaufen, weil dieser krank gezüchtet worden ist.

    Schauen wir doch mal die Hochzucht der Schäferhunde an. Wahnsinnig abfallende Kruppe. Das sieht ein Blinder mit Krückstock, dass das nicht gesund sein kann und man wird als Halter dieser Schäferhundegruppe von Leuten angesprochen: Der hat doch bestimmt auch die "Schäferhundekrankheit". Der Schäferhund ist sowas von in Verruf geraten...

    Die Leistungszucht Schäferhundehalter beklagen immer mehr, dass ihre Hunde an Spondylose erkranken.

    Auch für einen Züchter ist es schwer, eine richtige Paarung herauszufinden, wenn über Generationen bereits Züchtungen stattfinden, wo Krankheiten einfach gezüchtet worden sind. Für was so eine tief abfallende Kruppe? Wer denkt sich so einen Scheiß eigentlich aus? Das kam bestimmt nicht von alleine, dass die geraden Rücken immer mehr auf der Strecke geblieben sind.

    Der Deutsche Schäferhund ist bestimmt in meinen Augen der beste Hund der Welt, weil intelligent, stark, leitungsgewillt, als Familienhund aber auch als Diensthund wertvoll und wird so krank gezüchtet, dass viele Leute, die zwar gerne so einen kaufen würden, aber davor wegen den Krankheiten zurückschrecken.

    Warum sieht man bei der Polizei vermehrt die Malis? Warum nicht mehr so viele Deutsche Schäferhunde? Malis sind vermutlich "noch" gesünder und deshalb brauchbarer auf viele Jahre gesehen.

    Wir brauchen doch alleine nur hier im Forum schauen. Ob das Boss ist, die mit ihrem 12 Monat jungen DSH gewaltigste gesundheitliche Probleme hat oder @Dimi27 die ihren 10 Monate jungen DSH einschläfern lassen musste, oder Blackie und meiner die beide HD haben.... Das ist aber jetzt nur ein ganz kleiner Kreis.

    Tut mir leid, ich musste mich jetzt mal wirklich auskotzen. Das Übel muss an der Wurzel gepackt werden, dann gehts auch wieder aufwärts. Der Slogan vom Deutschen Schäferhundeverein sollte heißen: Kaufen Sie einen gesunden Deutschen Schäferhund, wir züchten sie als größter Rassehundeverein

  • ostholstein
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    • 18. September 2020 um 12:50
    • #69
    Zitat von Waschbär
    Zitat von ostholstein
    Zitat von Waschbär

    Papier ist bekanntlich geduldig. Und das galt vor allem in der DDR...

    Das ist im SV doch nicht anders.

    Viele schlechte HD-Ergebnisse der SV-Hunde kommen gar nicht erst an die Öffentlichkeit.

    Dir sind Fälle bekannt in denen der bzw. die SV-Gutachter Hüften besser eingetragen haben als sie es waren??? Sorry, das kann ich mir bei Dr.Tellhelm beim besten Willen nicht vorstellen, und auch bei Prof. Brass nicht.... Oder meinst Du dass die Mitarbeiter des Zuchtbuchamtes andere Befunde als die eingetragen haben, die sie von Prof. Brass oder Dr. Tellhelm erhalten haben?

    Es gibt genügend Züchter die wissen, daß die Käufer ihrer Welpen Probleme mit HD bekommen haben, auch wenn die HD-Untersuchung nicht von einem amtlichen SV-Gutachter vorgenommen wurde.

    Diese Züchter züchten munter weiter mit ihren Zuchthunden, weil die schlechten HD-Ergebnisse nicht in die Papiere des SV eingetragen wurden.

    Dem Züchter sollte nicht interessieren, ob die HD-Untersuchung nun ein SV- Gutachter oder ein anderer vorgenommen hat. HD bleibt HD.

    Bei HD-Auffälligkeiten muß der Züchter seinen Hund aus der Zucht nehmen, egal was in den SV-Papieren steht.

    VG
    Klaus und die Bea

    Einmal editiert, zuletzt von ostholstein (18. September 2020 um 13:21)

  • Dimi27
    Gast
    • 18. September 2020 um 13:02
    • #70

    Luna : Danke für deinen Beitrag, sehe es genau so. Wenn man heutzutage einen DSH kaufen will, sagen die meisten, unbedingt LZ aufgrund der Gesundheit. Ich kenne mittlerweile auch noch 2 Personen vom Hundeplatz wo ich trainiert habe, beides LZ Hunde, der Rüde hat trotz "gesunder" Eltern sowie Grosseltern und geradem Rücken schwere HD, darf nicht mehr im Sport eingesetzt werden. Bei der Hündin der anderen Person sind viele Allergien bekannt und vor etwa 6 Wochen wurde Spondylose sowie eine mittlere ED vorne Li diagnostiziert. Auch diese Hündin, darf nicht mehr auf den Platz.

    Bei den DSH wird das Risiko immer höher. Unsere DSH die wir Zuhause hatten (10-20 Jahre liegen zurück) hatten wir keinen einzigen, der HD oder ED oder Spondy etc hatte. Alle Hunde aus beiden Zuchten waren top gesund. Aufgrund der niedrigen Nachfrage gibt es beide Zuchten heute nicht mehr.

    Man kann sich gar nicht vorstellen was Besitzer durchmachen, wenn Sie einen kranken Hund bekommen und bereits im Welpenalter immer wieder Angst haben, ob es denn den eigenen Welpen auch getroffen hat und die Gelenke nicht sauber sind. Sicherlich gibt es gute Zuchten aber die Veränderung ist einfach da und diese ist sehr erschrenkend.

  • Dimi27
    Gast
    • 18. September 2020 um 13:07
    • #71

    P.s Mittlerweile kaufen auch viele einen LZ DSH aufgrund der Gesundheit, können diesen dann aber gar nicht händeln. Will man keinen reinen Sporthund sondern eher ein Familienmitglied dass überall dabei ist und ab und zu auf dem Platz gearbeitet wird, muss man sich fast einen "tiefergelegten" DSH zulegen. Die Gesundheit ist ja nicht alles, man muss eben den Hund mit mehr Temperament etc auch dementsprechend auslasten können. Die Kleinanzeigen sind voll mit Hunden, weil eben viele Besitzer mit den LZ Hunden nicht klarkommen.

    Zwickmühle pur!

  • Kimba2001
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    • 18. September 2020 um 13:13
    • #72

    Luna  @Dimi27

    Ich verstehe euch total. Dina (LZ) hat ja auch leider HD , übrigens unser 1.hund mit schwerer , Irko (HZ) hatte nur ganz leichte.

    Trotzdem haben wir uns mit Basko wieder einen DSH geholt, einfach weil es tolle Hunde sind und wir von ,bis dahin, 9 DSH erst einmal Pech hatten.

    Und Waschbär

    Vielleicht würden auch von nicht Hunde Sportlern/Züchter mehr Ergebnisse dem SV zum Eintragen eingereicht, wenn es nicht so "teuer" wäre.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Luna
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    • 18. September 2020 um 13:22
    • #73

    Ich sag ja, es muss das Problem an der Wurzel gepackt werden und zwar von oberster Stelle her. Ich frage mich echt, wie ein Dr. Tellmann oder wie auch immer er heißt, die ganze Züchtung für gutheißen kann. Was versteht er dann von seinem Fach? Außer HD oder nicht HD usw...

    Als ich mich beim SV über die HD von Sam beschwerte bzw. dass man selbst mit "fast normal" züchten darf, da hieß es dann, dass das in der Zuchtbuchordnung so verankert ist und das darf man. Super toll und Super Gau und wen wundert es dann bitte noch, dass sich die Mitglieder halbiert haben? Mich schon mal nicht. Und ob man das schon jahrzehntelang darf oder nicht, es zählt doch das Ergebnis was jetzt ist: Fast nur noch kranke Deutsche Schäferhunde und verzweifelte Hundehalter, die ihre Hunde über alles lieben und sie frühzeitig gehen lassen müssen. Das kann's doch nicht sein.

    Ich warte auf den Tag, bis mich jemand darauf anspricht, warum ich diesen Verein überhaupt unterstütze, der so kranke Hunde züchtet. Und ich am Ende noch als Tierquäler bzw. als Halter eines Hundes dastehe, der das einfach gewusst hat, als er sich diese Rasse gekauft hat, weil das Risiko so groß geworden ist.

    Ist es das wert für den SV. Erst ganz oben und dann immer weiter unten. Da müssen doch auch tierliebende Köpfe drinnen sitzen, denen bewusst ist, was sie da anstellen. Ich verstehe das einfach nicht. Echt nicht.

  • ostholstein
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    • 18. September 2020 um 13:43
    • #74
    Zitat von Waschbär

    Hier habe ich jetzt mal eine Statistik für Dich... Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mir die Röntgenquote in Bezug auf zwei Zuchtstätten errechnet, in denen Hunde "aus DDR-Linien" gezüchtet werden. Das sind die Zuchtstätten "Knurri's" und "Weltwitz". Von "Knurri's" habe ich mir die letzten 22 Würfe angesehen, die gut im röntgenfähigen Alter liegen (die allerjüngsten Würfe sind in beiden Fällen somit nicht mit einbezogen), von "Weltwitz" die letzten 16. Mir geht es aber nicht um diese beiden Zuchtstätten im Speziellen, vielmehr stellen sie einfach ein gutes Beispiel dar in Bezug auf die Röntgenquote in diesen Linien. Es gibt Zuchtstätten, da liegt die Röntgenquote noch deutlich darunter.

    Danke für deine Statistik, aber auch hier fehlt mir der Vergleich zu den Wessis. Sind die Wessis bei der Röntgenquote im Durchschnitt wirklich besser?

    Ich habe schon immer die Meinung gehabt, daß die Welpensuche im SV kompliziert ist.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Waschbär
    Moderator
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    1
    • 18. September 2020 um 14:44
    • #75
    Zitat von ostholstein
    Zitat von Waschbär
    Zitat von ostholstein
    Zitat von Waschbär

    Papier ist bekanntlich geduldig. Und das galt vor allem in der DDR...

    Das ist im SV doch nicht anders.

    Viele schlechte HD-Ergebnisse der SV-Hunde kommen gar nicht erst an die Öffentlichkeit.

    Dir sind Fälle bekannt in denen der bzw. die SV-Gutachter Hüften besser eingetragen haben als sie es waren??? Sorry, das kann ich mir bei Dr.Tellhelm beim besten Willen nicht vorstellen, und auch bei Prof. Brass nicht.... Oder meinst Du dass die Mitarbeiter des Zuchtbuchamtes andere Befunde als die eingetragen haben, die sie von Prof. Brass oder Dr. Tellhelm erhalten haben?

    Es gibt genügend Züchter die wissen, daß die Käufer ihrer Welpen Probleme mit HD bekommen haben, auch wenn die HD-Untersuchung nicht von einem amtlichen SV-Gutachter vorgenommen wurde.

    Diese Züchter züchten munter weiter mit ihren Zuchthunden, weil die schlechten HD-Ergebnisse nicht in die Papiere des SV eingetragen wurden.

    Dem Züchter sollte nicht interessieren, ob die HD-Untersuchung nun ein SV- Gutachter oder ein anderer vorgenommen hat. HD bleibt HD.

    Bei HD-Auffälligkeiten muß der Züchter seinen Hund aus der Zucht nehmen, egal was in den SV-Papieren steht.

    Alles anzeigen

    Ich habe aber von den "guten Hüften" geschrieben, die auf dem Papier vorhanden sein mussten damit das Plan-Soll erfüllt wurde. Oder warum meinst Du haben die ehemaligen DDR-Züchter mir gegenüber gesagt dass sie es vermieden haben, soweit das ging (die haben die Ahnentafeln ja erst nach der Junghundbeurteilung und dem Röntgen erhalten) ihr Hunde in der ersten Jahreshälfte röntgen zu lassen? Weil wenn das "Soll" noch nicht erfüllt war wurden die Hüften gegen Jahresende besser... 8)

    Dass Röntgenbilder schlechter Hüften nicht zur Auswertung eingereicht werden ist ja eine ganz andere Geschichte. Darum ging es ja hier nicht. Diese Problematik habe ich aber weiter oben auf die "DDR-Linien" bezogen, in denen die Auswertungsquote im Vergleich zu den Leistungslinien leider sehr sehr niedrig ist, beschrieben. Dass Du keine DSH aus "DDR-Linien" kennst die Skeltetterkrankungen haben mag auch einfach an der hohen Dunkelziffer liegen (dadurch dass ein sehr hoher Prozentsatz nicht geröngt/ausgewertet wird und ihre Halter gar nicht wissen dass Hüfte und/oder Ellenbogen nicht in Ordung sind).

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