Welpen Erfahrungen

  • Wer die Sache dann mit dem Betteln im Griff hat und sonst keine Untugenden aufkommen, der soll vom Tisch füttern. Ich habe bei einem meiner früheren Hunde die Erfahrung gemacht, dass das gar nicht gut ist und deswegen mache ich das auch nicht mehr.

    Wenn so etwas zum Problem werden sollte, dann liegt die tatsächlich Ursache für dieses Problem ganz wo anders. Wenn mich meine Hunde stören (egal bei was), dann schicke ich sie ab einem entsprechenden Alter auf ihren Platz (vor einem"entsprechenden Alter" gibt es Leine und Gitter). Und darüber wird dann nicht diskutiert.

    Ab welchem Alter Waschbär ? Ich möchte ja nicht, dass er sein Körbchen "als Strafe" empfindet ...

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • Ich denke, der "Trick" liegt in der Konditionierung. Der Hund muss lernen "Körbchen=Ruhe+Entspannung".

    Ich hab's bisher verpasst, aber wir sind dran. Und wenn die Verknüpfung da ist, ist es auch keine Strafe, sondern ein Signal "Jetzt ist Ruhe angesagt".

    Kobold von der Schüpfer Hexe *08.06.2020

  • Hallo, alle miteinander!


    Nach ein paar Wochen gebe ich hier nochmal ein kleines Update bzgl. Davo!

    Der kleine Mann ist putzmunter und relativ brav geworden, zumindest für sein alter von 17 Wochen wie ich finde. Tagsüber schläft er eig. immer wenn ich mich nicht gerade mit ihm beschäftige und im Haus hört er auch wie eine eins!

    Vor ein paar Tagen war relativ viel besuch da und er hat sich trotz der ganzen Ablenkungen super konzentriert und immer sofort Platz gemacht oder ist in sein Körbchen gegangen wenn ich es von ihm wollte. Generell war er super brav und ruhig und hat nur einmal kurz jedem hallo gesagt und hat sich dann direkt hingelegt. c:

    Ich hab auch das Gefühl das es gut war mit ihm weitestgehend ohne Leckerlies zu trainieren da er wirklich gut ohne hört.

    Stubenreinheit klappt auch endlich ohne Probleme, seit zwei Wochen hat er nun nicht mehr rein gemacht und ich traue mich immer mehr im frei in der Wohnung rumlaufen zu lassen (unter Aufsicht natürlich).

    Das mit dem durchfall/breiigen Kot hat sich auch geklärt, eig. ja schon als ich hier geschrieben hatte, aber denke mal das waren dann wirklich einfach die ersten zwei Wochen und es wurden ja mehr als genug Gründe genannt woran das gelegen hat.

    Was noch dazu kam was ich etwas schade finde, wie in einem anderen Topic schon thematisiert hatte er ja ein Schlapp und ein Stehohr, wo ich nicht davon ausgegangen wäre das sich sein eines Schlappohr noch aufstellt aber tatsächlich hat es sich auf einmal von einen Tag auf den anderen aufgestellt und steht nun seit ein paar Tagen. Fande die Schlapp-Steh Kombi echt super knuffig aber seine jetzigen Fledermausöhrchen sind auch total super! Hat mich sehr überrascht das er jetzt doch noch Stehohren bekommen hat obwohl es nicht danach aussah das sie sich noch stellen ohne Hilfe. Aber in allem bin ich wirklich sehr zufrieden wie sich mein kleiner Racker macht, sowohl Aussehen als auch Persönlichkeit! Das einzige was mir noch etwas Sorgen bereitet ist das er wirklich sehr dürr ist und auch nicht viel frisst. Ich habe ihm sonst immer sein Futter um 14:00 gegeben und dann direkt die volle Portion aber davon hat er wenn es hochkommt gerade mal die hälfte gegessen. Mittlerweile steht immer ein voller Napf für ihn zur Verfügung aber er frisst Trotzdem höchstens ein dreiviertel aber meistens die Hälfte. Ich habe auch schon versucht ein paar Wurststückchen rein zu schnippeln und Reis hab ich auch schon reingetan aber das ändert leider nichts.

    Allerdings meinte meine Tierärtztin das wenn er vom Bild her stimmig aussieht das Gewicht nicht unbedingt wichtig ist und ich erstmal abwarten soll.

    Ansonsten versuche ich gerade noch irgendwie die Leinenführigkeit in den Griff zu kriegen, da er jetzt immer mehr anfängt zu ziehen, ich probiere es mal so das ich immer wenn er zieht meine Richtung wechsele, denke aber ich muss mir noch ein paar Sachen zum Thema Leinenführigkeit anschauen/durchlesen.

    zum Abschluss meines kleinen Updates noch ein paar Bildchen von meinem kleinem Teufelchen. : D


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  • Zum Futter: ich lasse das Futter NICHT stehen. Wird nicht gefressen oder nicht aufgefressen, kommt das Futter weg. Ab in eine verschließbare Dose und dann gibt es dann beim nächsten Mal.


    Und wenn die Menge generell nicht aufgefressen wird, würde ich auch weniger anbieten.


    Mein fast 5 Jahre alter Rüde bekommt i.d.R. 2x täglich Futter und ein paar Leckerlie zwischendurch. Sollte ich mal eine besondere Trainingseinhei mit mehr Futter eingeschoben haben, wird diese Futtermenge von dem regulären Futter abgezogen bzw. es gibt dann auch mal abends nichts.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Besser etwas zu dünn als etwas zu dick... In Bezug auf die Entwicklung des Skeletts. In Bezug auf die Fütterung muss man den Biorhythmus mit einbeziehen. Ich hatte das auch schon dass Welpen/Junghunde keine guten Fresser waren. Es hilft aber nix Futter dauerhaft anzubieten. Die Hunde fressen dann immer nur wenig, dem Magen fehlt es sich zu Dehnen und sich wieder zusammen zu Ziehen und ein Hungergefühl stellt sich dadurch nicht mehr ein. Oft ist es so dass solche Welpen/Junghunde zu bestimmten Tageszeiten besser oder schlechter fressen. Ich hab mal einen Welpen aufgezogen der ab Beginn der 10. Lebenswoche nur noch 2 x täglich gefüttert worden ist. Wobei er Morgens nur 1/4 der Tagesration erhalten hat und Abends dann 3/4. Morgens hab ich ihm für 3 bis 4 Wochen ca. 10% weniger angeboten als er von sich aus gefressen hätte. Und Abends hatte er dann richtig Kohldampf und hat alles gefressen was im Napf war. Es hat ein paar Wochen gedauert, aber da ich in der Zeit die Rationen auch nicht erhöht habe hat der Lütte dann irgendwann wieder gut gefressen. Dito meine Spitzhündin, die beim Züchter leider permanent Futter zur Verfügung hatte und dabei auch noch mit allen möglichen schmackhaften Zusätzen zum Fressen verleitet worden ist. Bei der hat es länger gedauert, aber heute putzt sie fast alles in Sekundenschnelle weg (O.K., rohe Heringe sind jetzt trotzdem immer noch nicht so ihr Ding ^^ ). Bei der war es anfangs in ihrer Mäkelzeit übrigens so dass sie Morgens besser gefressen hat als Mittags oder Abends. Da muss man immer ausprobieren was für die "Hauptmahlzeit" die beste Tageszeit ist. Und im Übrigen wird das Futter immer nur kurz angeboten, und wenn die Mäus' satt sind und das Mehl demzufolge bitter schmeckt, dann muss der Welpe halt bis zur nächsten regulären Mahlzeit fasten.

  • Alles klar, vielen Dank, dann werde ich das direkt angehen! Ich habe glaube ich zu viel Angst gehabt das es schlimm ist wenn ein Welpe mal "länger" nichts kriegt aber dann lieber das und er frisst gescheit anstatt das er von Anfang an lernt zu wenig zu fressen, danke für die Tipps. :)

  • Den könnte ich direkt einpacken...knuffiker Kerl :love:

    Lex von den zwei Steinen, geb. Juli 2019


    Für mich das beste Buch für Hundeerziehung, welches ich bisher gelesen habe: “Ich lauf schon mal vor” Thomas Baumann

    • Hilfreich

    Alles klar, vielen Dank, dann werde ich das direkt angehen! Ich habe glaube ich zu viel Angst gehabt das es schlimm ist wenn ein Welpe mal "länger" nichts kriegt aber dann lieber das und er frisst gescheit anstatt das er von Anfang an lernt zu wenig zu fressen, danke für die Tipps. :)

    Das allerwichtigste zumindest bei Rassen ab Mittelgröße aufwärts ist dass die Welpen ihre Wachstumsgeschwindigkeit nicht voll ausschöpfen. Welpen legen Nahrung zuerst einmal in Wachstum um bevor sie Speck ansetzen. Deswegen kann es passieren dass sie zu schnell wachsen, obwohl sie (noch) nicht zu dick sind. Das ist dem Umstand geschuldet dass sie in der freien Natur ja nicht 3 bis 5 mal am Tag eine abgewogene Menge an Nahrung vorgesetzt bekommen. Da gibt es mal reichlich, und dann auch mal wieder wenig bis nix... Hängt ganz vom Jagderfolg der der erwachsene Wölfe des Rudels ab. Deswegen ist für den Organismus oberste Priorität, wenn es Nahrung gibt, erst mal zu wachsen. Weil es halt in der nachfolgenden Zeit dafür auch mal zu wenig geben könnte. Wenn Welpen/Junghunde nicht eklatant unter-/fehlernährt werden erreichen sie ihre genetisch vorgegebene Körpergröße und -statur früher oder später. Und bei Rassen wie dem DSH ist es besser sogar besser wenn das etwas später geschieht anstatt möglichst früh.


    Von daher ist es nicht schlimm wenn ein Welpe/Junghund über einen Zeitraum von einigen Wochen mal wenigere Mahlzeiten am Tag bzw. eine etwas geringere Menge an Futter erhält als allgemein empfohlen wird. Der Organismus gleicht das dann später wieder aus. Und wenn der Hund lebenslang ein Futtermäkeler bleibt ist das ja auch nicht gut für ihn. Man verbaut sich Chancen in der Ausbildung, und wenn der Hund mal Medikamente benötigen sollte ist das bei einem "normalen" Fresser deutlich leichter ihm diese mit dem Futter zusammen verabreichen zu können.