Ein liebes Hallo & eine Anfängerfrage

  • Hallo ihr Lieben,


    ich stell mich mal kurz vor. Mein Name ist Désirée, mein Partner und ich überlegen uns einen deutschen Schäferhund ein Zuhause zu geben. Da wir noch zwei liebe Katzen haben, haben wir für uns persönlich entschieden, dass es ein Welpe sein sollte. Wir denken, dass es einfacher für Hund und Katzen ist (Eingewöhnung etc).


    Da wir leider keine Bekannten mit einer solchen Fellnase haben, stelle ich mir folgende Frage.

    Ist es denn tatsächlich so, dass der deutsche Schäferhund kein Anfängerhund ist?


    Mir ist bewusst, dass eine souveräne und liebevolle Erziehung die eben mit viel Zeit und Geduld verbunden ist, unentbehrlich für einen tollen Hund ist. Es wird ja eher an mir als am Hund liegen, wie sich der oder die gute dann entwickelt. :-)


    Ich muss dazu anmerken, ich bin selbstständig im Homeoffice. Ich bin den ganzen Tag zuhause und habe die Zeit mich mit dem Schäferhund zu beschäftigen.


    Natürlich werden wir uns eine Hundeschule suchen. Das ist uns total wichtig.


    Wie seht ihr das? Hier sind doch sicher Leute, die ihr Leben schon länger mit einem Schäferhund teilen. Vielleicht gibt es hier auch jemanden, dessen erster Hund ein Schäferhund ist/war.


    Ich kann mir vorstellen, dass euch die Frage langsam nervt. Aber mich würden wirklich eure Erfahrungen und eure ehrliche Meinung interessieren. ☺️


    Ganz liebe Grüße und habt einen schönen Abend ❤️:saint:

    Désirée

  • herzlich Willkommen aus der Eifel


    Ich kann nur sagen DSH & Katzen funktioniert hervorragend:)

    Wir haben 2 Schäferhunde und 2 Katzen.


    Wenn Du liebevoll konsequent in der Erziehung bist und dir ne Hundeschule suchst in der auch DSH sind , dürfte es kein Problem geben.

  • erst mal herzlich willkommen. Es hilft wenn du präzisierst woher ihr kommt bezüglich Trainer und welche Art Schäferhund ihr wollt. Ich empfehle Anfängern immer eher einen Schweizer Schäferhund, ist aber persönliche Präferenz.

  • Hallo ihr Lieben,


    Ganz lieben Dank für die schnellen Rückmeldungen. Freut mich total.

    Wir kommen aus Düren (NRW) . Vielleicht kennt ja jemand eine tolle hundeschule. Sobald Hundegruppen wieder ein Thema sind (wegen corona etc) möchten wir auch unbedingt die kleine Fellnase mit anderen Hunden zusammenbringen, damit es dahingehend keine Probleme geben wird.


    Danke. Freue mich 🤗

  • wichtig wäre vor allem weiterhin, wenn ihr einen Deutschen Schäferhund wollt, ob es ein Kommisar Rex sein soll ( klassisch Hochzucht) oder ein Hund aus Leistungslinie kleiner und ganz anders aussehend! dafür wesentlich mehr Trieb und Power. Zu den holländischen und belgischen Schäferhunden sage ich extra nichts. Wollt ihr einen graden Rücken, großen Hund und weniger Trieb im allgemeinen dann schaut euch einen Schweizer an.

  • Hallo und willkommen im Forum.

    Zunächstmal, es gibt keine Anfängerhunde. Es liegt immer an der Sozialisierung und der Erziehung.

    Bei einem Schäferhund wird das vorausgesetzt und bei kleinen Rassen leider sträflich vernachlässigt.

    Nicht umsonst gibt es soviele Giftzwerge,

    Wir hatten und haben Deutsche wie auch Schweizer Schäferhunde .

    Den Quatsch mit dem Trieb kann ich langsam nichtmehr lesen. Sie stehen sich absolut in nichts nach.

    Ich habe für mich entschieden das ich künftig dem Weißen Schweizer Schäferhund den Vorzug geben werde.

    Ein Weißer Langstockhaar macht ebend richtig was her. Das sich mal ein DSH dazugesellt möchte ich aber nicht ausschließen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Jogy ()

  • Ihr seid super. Freut mich total, dass ihr da so geerdet und unvoreingenommen an die Frage rangeht. Hatte ehrlich gesagt schon angst, dass ich hier zerrissen werde. :-D Ich kann aber auch nur zu gut verstehen, dass solche Fragen nerven. Viele Menschen schaffen sich nunmal leider Tiere an, denen sie nachher nicht gerrecht werden können und geben sie ab. Das käme für uns nie in Frage. Einmal ein Tier in diesem Hause und es wird seine letzten Atemzüge bei uns machen.


    Ich werde morgen mal mit einem Hundetrainer telefonieren und mich über Hundeschule, Training etc. informieren.

    Ich weiß nicht, ob das den Rahmen dieses Beitrages sprengt aber ich habe dennoch ein paar Fragen. :)

    1) Wie habt ihr euren DSH am besten sozialisieren können? (Hundegruppen oder passiert das telweise in den Hundeschulen?)

    2) Ich lese ganz häufig dass der Berger Blanc Suisse eher für unerfahrene Hundehalter geeignet ist, da er eine höhere Toleranzgrenze hat.

    Wie steht ihr zu dem Thema beim DSH? Ich persönlich bin immer der Meinung, dass der Mensch der verantwortliche ist. Ich denke nicht, dass Hunde aggressiv geboren werden. Das ist aber auch meine persönliche Einstellung dazu.

    3) Man liest so oft, dass Rüden immer ein wenig frecher sind. Ich denke da geht es scheinbar auch einfach um den Aspekt, dass der Rüde verstehen muss, dass er untergeordnet ist. Würdet ihr sagen, dass ein Weibchen tatsächlich etwas leichter zu handlen ist?


    Freue mich auf den Austausch mit euch.


    Ganz liebe Grüße :)

  • 2) Ich lese ganz häufig dass der Berger Blanc Suisse eher für unerfahrene Hundehalter geeignet ist, da er eine höhere Toleranzgrenze hat.

    Naja ich habe jetzt den 2 Berger Blanc Suiesse und auch wenn ich diese Rasse toll finde, darf man nicht verschweigen, dass sie mit fremden durchaus Schwierigkeiten haben können, bzw. sehr ängstlich sind.

    Verzeihen sie eher Fehler als ein dsh ja definitiv, sind sie einfacher im Handling, ich finde nicht, liegt aber daran ,dass ich einen Hund habe der Menschen grundsätzlich ablehnt und sehr ängstlich ist.

    Aber trotzdem würde ich jedem Anfänger zu einem weißen Schäferhund raten.

  • Hallo Désirée, willkommen hier.


    Also ich habe seit vier Monaten meinen ersten Hund:

    Einen jetzt knapp sechs Monate alten Deutschen Schäferhund aus einer Leistungszucht.

    Wir gehen natürlich auch zur Hundeschule (sofern sie denn stattfinden darf, aktuell lassen die bayrischen Corona-Beschränkungen das mal wieder nicht zu). Allerdings lerne ich für den Umgang mit meinem Hund deutlich mehr von befreundeten, erfahrenen Hundehaltern. Von denen kann ich mir viel, viel mehr "abschauen" als einmal wöchentlich in der Hundeschule.


    Noch kann ich ja keine zuverlässige Aussage darüber machen, inwieweit das Projekt "Schäferhund als ersten Hund" nicht doch noch den Bach runter geht, aber aktuell haben wir die ersten pubertären Hormonschübe dank der Hilfe eines befreundeten Hundetrainers doch noch souverän gemeistert und ich bin zuversichtlich, dass wir das auch in Zukunft hinbekommen werden.


    Mit unserem Kater ist es noch..... schwierig. Ist mein Mann in der Nähe reißt der Hund sich inzwischen zusammen, man sieht er will aber weiß er darf nicht. Bei mir sagt der Hund "Die Jagd ist eröffnet!!!!". Ich bin da zu nett, zu sehr "Bitte, schau mal, ich hab hier eine Alternative, würdest du dafür bitte unseren armen Kater in Ruhe lassen?". Also meine Erfahrung ist, dass du da schon mal sehr konsequent und streng durchgreifen musst, weil mit Duzi-Duzi da nix geht (geht aber bei meinem Hund generell wenig, der braucht schon sehr, sehr klare Ansagen).


    Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter.

    Ich würde es jederzeit wieder so machen; ich lieb den hübschen Stinker und für nichts in der Welt geht der wieder, egal welche Hürde noch auf uns wartet.


    LG, Claudia und Kobold

  • Naja ich habe jetzt den 2 Berger Blanc Suiesse und auch wenn ich diese Rasse toll finde, darf man nicht verschweigen, dass sie mit fremden durchaus Schwierigkeiten haben können, bzw. sehr ängstlich sind.

    Verzeihen sie eher Fehle

    Kann ich absolut nich bestätigen.

  • Huhu und herzlich willkommen hier!


    Tilli ist auch mein erster Hund und ich würde nicht sagen, dass es fürchterlich läuft. Hin und wieder gibt es hier und da mal eine Baustelle, aber ich glaube, das gibts mit anderen Rassen auch.


    LG

    Babsi & Tilli

  • Naja ich habe jetzt den 2 Berger Blanc Suiesse und auch wenn ich diese Rasse toll finde, darf man nicht verschweigen, dass sie mit fremden durchaus Schwierigkeiten haben können, bzw. sehr ängstlich sind.

    Verzeihen sie eher Fehle

    Kann ich absolut nich bestätigen.

    Das sie Fehler eher verzeihen als ein dsh, oder dass sie eher ängstlich reserviert sind? Wie gesagt Elli wie auch Loki zeigen bzw. zeigten sowas doch recht direkt. Ich freue mich ja Jogy wenn mir jemand sagt ne ich kenn nur offene nicht ängstliche nervenstarke weiße.

  • Ich kann beides nicht bestätigen.

    Fehler verzeiht kein Hund. Es kommt darauf an wie schwerwiegend der Fehler war. Es ist immer mit Arbeit verbunden einen Fehler wieder rauszubekommen.

    Bei einem Hund geht es schneller , bei einem dauert es länger. Das liegt aber nicht an der Rasse sondern am Individium.

    Die Kunst den richtigen Hund für sich zu finden fängt unabhängig von der Rasse beim beobachten der Welpen an.

    Das ist bei einem älterem Hund natürlich schwerer. Man weiß ja nicht was der Hund mitgemacht hat und welche Fehler evtl. gemacht wurden.

    Einmal editiert, zuletzt von Jogy ()