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Gen-Test auf HD beim Deutschen Schäferhund

  • ostholstein
  • 20. Dezember 2020 um 23:45
  • FlatHeart1256
    Gast
    • 21. Dezember 2020 um 16:26
    • #16

    Genetik und Umwelt

    Bei der Entstehung der HD spielen genetische Faktoren die wesentliche Rolle, was durch zahlreiche Studien belegt werden konnte. Es ist aber ebenso nachgewiesen, dass Umweltfaktoren wie Fütterung, Haltung und Bewegung bei aus genetischer Sicht empfänglichen Tieren einen Einfluss auf die Ausprägung der HD haben. Entscheidend ist allerdings die genetische Veranlagung, ohne diese die Erkrankung nicht auftreten kann.

    Aktueller Stand der molekulargenetischen Forschung

    Bei der HD handelt es sich um ein polygen vererbtes Merkmal, d. h. es sind mehrere Gene ursächlich an der Ausbildung der Dysplasie maßgeblich beteiligt. Aufgrund der Fortschritte in der molekulargenetischen Forschung in den letzten Jahren ist man heute in der Lage, auch solch komplexe Geschehen aufzuklären. Problematisch bei der Aufklärung der HD allerdings sind die bereits erwähnten modulierenden Umwelteinflüsse, die die Aussagekraft des röntgenologischen Befundes in Bezug auf den sogenannten genotypischen HD-Zuchtwert, also die genetisch manifestierte Empfänglichkeit für HD, erheblich abschwächen.

    In umfangreichen Untersuchungen beim Deutschen Schäferhund konnten nun Marker für HD identifiziert werden, die zur Selektion gegen HD verwendet werden können. Weitere Informationen zu diesem Markertest für HD beim Deutschen Schäferhund finden Sie hier.

    In anderen Hunderassen wird zurzeit überprüft, inwiefern sich die Ergebnisse beim Deutschen Schäferhund in Bezug auf HD übertragen lassen.

    Um weitere Fortschritte in der molekulargenetischen Aufklärung dieser - für das Tier mit vielen Einschränkungen und für den Besitzer häufig mit hohen Kosten verbundenen - Erkrankung erreichen zu können, benötigen wir Blutproben von im Rahmen der offiziellen HD-Röntgenuntersuchung befundeten Hunden der verschiedenen Rassen. Dabei spielt es für uns keine Rolle, welchen Befund Ihr Tier hat. Jede Probe bringt uns einen Schritt weiter.

    (TiHo Hannover - Hüftgenksdysplasie, HD, Ellbogengelenksdysplasie, ED (tiho-hannover.de)


    Ich würde mal sagen, dass sich die HAZ damals sehr weit aus dem Fenster gelehnt hat, denn sie scheinen noch zu forschen.

  • Kimmo
    Beiträge
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    6
    • 21. Dezember 2020 um 16:29
    • #17

    "Die Seite ist in Bearbeitung."....seit 2014?

    Klar ist die TIHo seriös aber meistens gibt es 2 Seiten.

    Denkt hier jemand das die allermeisten Züchter nicht an gesunden Hunden interessiert sind?

    Ich kann da nicht Glauben.

    Lex von den zwei Steinen, geb. Juli 2019

    Lika von der Tötungsstation, wieder geb. Nov. 2023

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 21. Dezember 2020 um 16:33
    • #18
    Zitat von Kimmo

    "Die Seite ist in Bearbeitung."....seit 2014?

    Klar ist die TIHo seriös aber meistens gibt es 2 Seiten.

    Denkt hier jemand das die allermeisten Züchter nicht an gesunden Hunden interessiert sind?

    Ich kann da nicht Glauben.

    Kimmo der Zeitungsartikel ist von 2014 und von der Tageszeitung! Vermutlich gab es erste Ergebnisse und dann wurde das so formuliert.

    Da steht doch erste Marker wurden gefunden/entdeckt! Wir benötigen Blutproben von geröntgten Tieren. Mehr kann man da nicht rauslesen

  • Kimmo
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    6
    • 21. Dezember 2020 um 16:40
    • #19

    @Ellionore, Post 16 und 17 haben sich überschnitten.

    Das bestätigt ja meine Vermutung.

    Lex von den zwei Steinen, geb. Juli 2019

    Lika von der Tötungsstation, wieder geb. Nov. 2023

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 21. Dezember 2020 um 16:55
    • #20
    Zitat von Ellionore

    In umfangreichen Untersuchungen beim Deutschen Schäferhund konnten nun Marker für HD identifiziert werden, die zur Selektion gegen HD verwendet werden können

    und welche Vermutung soll das sein. Man ist schlichtweg sich noch nicht sicher genug. Wenn man sich den von Ostholstein verlinkten Zeitungsartikel noch mal anschaut und jetzt diesen kritisch liest, fällt beim lesen der Überschrift auf, dass es sich lediglich um ein erkennen der Marker für HD handelt, die festgestellt wurden.

    Ferner bitten sie ja auch um Blutproben von geröntgten Hunden zur Forschung.

    Weis also nicht was man da außer noch nicht fertig rauslesen kann.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 21. Dezember 2020 um 16:58
    • #21

    Wenn ich dich jetzt falsch verstanden haben sollte Kimmo sage ich schon mal sorry.

  • Kimmo
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    • 21. Dezember 2020 um 17:01
    • #22

    Du stehst manchmal echt auf der Leitung 8)

    Ich habe von Beginn an gezweifelt, das der SV und ihre Züchter an so einem Test nicht Interessiert wären, wenn es diesen denn geben würde UND du hast es doch jetzt dargelegt, das es diesen Test NOCH gar nicht gibt.

    So what?

    Hat sich wieder überschnitten :saint:

    Lex von den zwei Steinen, geb. Juli 2019

    Lika von der Tötungsstation, wieder geb. Nov. 2023

  • Luna
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    • 21. Dezember 2020 um 17:05
    • #23

    Wäre schon interessant, was hier die Züchter dazu sagen.

  • Lobo
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    3
    • 21. Dezember 2020 um 22:03
    • #24

    Wenn es so einen zuverlässigen Test gäbe.....

    dann denke ich jeder Rasseverband hätte diesen schon längst eingeführt.

    Mehr sage ich dazu nicht!

    An dem Tag, als Gott den Deutschen Schäferhund erschuf, lehnte er sich zurück und lächelte!

    #vonderaltenhuette.gsd

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 21. Dezember 2020 um 23:08
    • #25

    Im Leistungshundeforum wurde das Thema auch schon mal behandelt und da kann man sich mal einwenig schlauer machen.

    http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thre…chl%C3%BCsselt/

    http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thre…deckt/?pageNo=1

    Mit dem Gen-Test kann man anscheinend schon etwas erreichen und verbessern bei der HD.

    Nur wundere ich mich, warum ein Züchter hier im Forum dazu nichts sagen will und anscheinend von diesen Gen-Test keine Ahnung hat.

    Und ich frage mich, warum der SV den Gen-Test nicht bekannter macht für die Züchter und für die Öffentlichkeit.

    VG
    Klaus und die Bea

    Einmal editiert, zuletzt von ostholstein (22. Dezember 2020 um 01:54)

  • Lobo
    Beiträge
    882
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    3
    • 22. Dezember 2020 um 07:14
    • #26
    Zitat von ostholstein

    Im Leistungshundeforum wurde das Thema auch schon mal behandelt und da kann man sich mal einwenig schlauer machen.

    http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thre…chl%C3%BCsselt/

    http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thre…deckt/?pageNo=1

    Mit dem Gen-Test kann man anscheinend schon etwas erreichen und verbessern bei der HD.

    Nur wundere ich mich, warum ein Züchter hier im Forum dazu nichts sagen will und anscheinend von diesen Gen-Test keine Ahnung hat.

    Und ich frage mich, warum der SV den Gen-Test nicht bekannter macht für die Züchter und für die Öffentlichkeit

    Alles anzeigen

    Ganz einfach, wenn du im Leistungshundeforum dazu etwas gelesen hast, weißt du doch bestens bescheid.

    Hinzu kommt das du das Thema HD und DSH immer und immer wieder aufgreifst, obwohl HD gar keine so große Rolle mehr spielt wie du das gerne hättest.

    An dem Tag, als Gott den Deutschen Schäferhund erschuf, lehnte er sich zurück und lächelte!

    #vonderaltenhuette.gsd

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 22. Dezember 2020 um 09:04
    • #27

    Ostholstein laut der Webseite der Tiho scheinen sie noch zu forschen, sonst würden sie ja nicht um Blutproben von untersuchten und geröntgten Hunden bitten.

    Sie haben einen Marker entdeckt! müssen aber nun noch die anderen Einflüsse wohl mit einbeziehen wie Umwelteinflüsse zum Beispiel. Ich übersetze das jetzt mal Laienhaft mit Aufzucht beim Halter. Wenn ich da falsch liege sollen mich bitte die Züchter korrigieren.

    Der Zeitungsartikel ist übrigens auch noch sehr spannend, weil dort drin steht, dass die HD zwar immer mit dem Schäferhund in Verbindung gebracht wird, es aber viele Rassen gibt, die wesentlich höhere HD Problematiken haben.

  • Knickohr
    Beiträge
    1.130
    • 22. Dezember 2020 um 12:57
    • #28

    Ich hatte unsere Züchterin mal auf das Thema angesprochen. Sie meint dazu, daß ihr dieser Test nicht aussagekräftig genug ist. Sie will sich aber aktuell noch mal schlau machen. Sie ist eine, die wirklich alles testet, was geht und extrem bedacht auf die Gesundheit ihrer Hunde ist.

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 22. Dezember 2020 um 14:32
    • #29
    Zitat von LuckySt

    Hinzu kommt das du das Thema HD und DSH immer und immer wieder aufgreifst, obwohl HD gar keine so große Rolle mehr spielt wie du das gerne hättest.

    Diese Einstellung haben doch viele Züchter. Deshalb müssen doch auch die Welpenkäufer so viel selber recherchieren, um sich das Leid mit einem HD-kranken Hund zu ersparen.

    Und trotz der besten Recherche bleibt immer noch das Risiko bestehen, daß die Gene der Ur-Ahnen durchschlagen und eine HD vererben.

    Dieses Risiko will man mit dem Gen-Test doch minimieren.

    Ich zitiere mal aus der TIHO-Hannover:

    „Für die Hundezucht ergeben sich durch die Ergebnisse deutlich verbesserte Möglichkeiten, Elterntiere auszuwählen. „Trotz Zuchtwertschätzung treten in Würfen oft vollkommen unerwartet Hunde mit HD auf. Dies stellt die Züchter vor große Probleme und die betroffenen Tiere leiden zum Teil sehr unter der schmerzhaften Erkrankung“, sagt Fels. Mit den neuen Erkenntnissen können diese Fälle von HD weitgehend vermieden werden. Simulationsstudien der TiHo haben bereits die Überlegenheit der neuen Methode nachgewiesen.“

    http://www.tiho-hannover.de/aktuelles-pres…gelenkdysplasi/

    VG
    Klaus und die Bea

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 22. Dezember 2020 um 14:48
    • #30

    ,,TiHo-Forscher entschlüsseln Gene für die Hüftgelenkdysplasie beim Hund." Das ist eine der Überschriften! und zwar aus der Pressemitteilung! Das war wenn ich das jetzt richtig verstanden habe eine Doktorarbeit.

    und wenn verlinke doch eher auf den genauen Fachartikel.

    Identification and Validation of Quantitative Trait Loci (QTL) for Canine Hip Dysplasia (CHD) in German Shepherd Dogs (plos.org)

    Bei der Entstehung der HD spielen genetische Faktoren die wesentliche Rolle, was durch zahlreiche Studien belegt werden konnte. Es ist aber ebenso nachgewiesen, dass Umweltfaktoren wie Fütterung, Haltung und Bewegung bei aus genetischer Sicht empfänglichen Tieren einen Einfluss auf die Ausprägung der HD haben. Entscheidend ist allerdings die genetische Veranlagung, ohne diese die Erkrankung nicht auftreten kann.

    Das findet man dann direkt auf der Institutsseite.

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