Tara unsere 8 Wochen alte Schäferhündin ist da.

  • Frank69 Täusche ich mich, oder hat sich Tara in den letzten beiden Wochen wirklich so sehr in ihrer Farbe verändert? Sie wirkte beim Einzug ganz dunkel, fast schwarz und nun kommt ihre Maske immer mehr zum Vorschein.


    Oder liegt es daran, dass die Fotos im Haus etwas dunkler sind?

  • Azemba du musst doch nicht immer gleich dich komplett angegangen fühlen. Man kann sicher vieles anders sehen als Verbena oder Muriel. Aber ein Angriff war das von Verbena sicher nicht.

    Ich finde auch nicht, dass man einen Welpen alles in den Mund nehmen lassen sollte. Ich finde auch die Pauschalkritik an Trockenfutter nicht richtig, denn sehr viele/ die Mehrheit verfüttert Trockenfutter und den Hunden geht es gut.

    Aber als Impuls kann man das schon wahrnehmen und drüber nachdenken.

  • Holger, es liegt nicht in meiner Absicht, grundsätzlich jedes Trockenfutter abzulehnen, denn ich verwende Trockenfutter für Futtersuchspiele und glaube nicht, dass das meinen Hunden schadet.


    Das einzige Problem beim Trockenfutter ist, dass es leichter verdaulich ist, als Rohfleisch und der Hund zum Aufschließen seiner Trockenfutternahrung weniger Magensäure benötigt, als der Körper zur Verfügung stellt.


    Wenn Hunde (gleich welchen Alters) plötzlich alles Fressbare - also beispeilsweise auch Papiertaschentücher - aufnehmen, kann das beim Welpen in die orale Phase oder eben die Phase des perversen Appetits fallen und das dient dann wirklich nur seinem Erkenntnisgewinn. Tritt dieses Verhalten aber auch nach dieser Erkundungsphase ein, würde ich sicherheitshalber abklären, ob es eine Unart des Hundes ist, die man - egal auf welchem Weg - wieder unterbinden muss oder ob dem Verhalten ein Magenproblem zu Grunde liegt. Das kann dann eben an einem Zuviel an Magensäure liegen, wenn die durch hochverdauliche Futtergaben nicht in dem Maß gebraucht wird, wie sie zur Verfügung steht.


    Man kann Trockenfutter füttern - da spricht nichts dagegen, wenn es dem Hund damit gut geht. Ich würde aber, wenn das Problem mit der Magensäure zusammenhängt, zusätzlich solche Kausachen anbieten, bei denen die Magensäure gebraucht wird (Knorpel, Kalbsknochen, fellige Ohren) oder eben Futterzusätze anbieten, welche die Magensäure binden, respektive Rotulmenrinde geben, die schleimt und die Magenschleimhaut einhüllt, damit kein Schaden daran entsteht.


    Also: Alles ist gut :*

  • pfui kommando gab es bei mir von anfang an (welpe) nur bei gefährlichen dingen wie eben steine, das andere tauschte ich auch. Sam wusste bzw weiss sehr wohl, wenn ich pfui sage, dass das eine echte besonderheit ist, noch dazu mit verschärften tonfall. Wie gesagt, nur Gefährliches und das sind für mich steine.

    Ansonsten geb ich dir total recht Verbena.

  • Azemba du musst doch nicht immer gleich dich komplett angegangen fühlen. Man kann sicher vieles anders sehen als Verbena oder Muriel. Aber ein Angriff war das von Verbena sicher nicht.

    Ich finde auch nicht, dass man einen Welpen alles in den Mund nehmen lassen sollte. Ich finde auch die Pauschalkritik an Trockenfutter nicht richtig, denn sehr viele/ die Mehrheit verfüttert Trockenfutter und den Hunden geht es gut.

    Aber als Impuls kann man das schon wahrnehmen und drüber nachdenken.

    Mir tut Tara leid, dass ihr Thread hier so unnötig zugemüllt wird und von meiner Seite möchte ich mich entschuldigen, dass ich noch einmal hier eine Antwort auf das Thema schreibe.


    Ellionore, von Muriel wurde ganz klar gesagt, dass das Verhalten meines Hundes daran liegt bzw. vor kommt, wenn sie ihr typisches Erkundungsverhalten nicht ausleben konnten.


    Von Verbena wurde ganz klar gesagt, dass sie das nur bestätigen und doppelt unterstreichen könne. Zusätzlich schrieb Verbena, dass das eben am versäumten Erkunden liegt in dem Alter oder, dass eine Störung der Balance vom Säure-Basen-Haushalt oder ein Calciummangel vorliegt.


    Das war kein "Möglicherweise ist xy der Fall", nein, mir bzw. meinem Hunden wurden ganz klar unterstellt, dass er nie etwas erkunden konnte und deswegen nun plötzlich so ist (Muriel) und wenn er vllt doch was erkunden konnte, auf jeden Fall krank im Sinne der von Verbena genannten körperlichen Funktionsstörungen sein muss. Dass der Schlingel aber einfach austestet und keine dringende Absicht hat, etwas zu fressen, sondern zum Teil erhobenen Hauptes mit Holzhaaren im Maul rumstapft (wie er es mit den erlaubten Stöcken auch macht) und es belustigend findet, wenn ich das verbiete... Jo, müssen wir nicht weiter fachsimpeln glaube ich. Und das passiert übrigens auch mit Tauschgeschäften. Irgendwann bringt er nicht mehr nur Plastiktüten oder Hundehaufen, nein, dann schleppt er Glasscherben an, Giftköder oder sonst was. Weswegen es draußen vieles gibt, was off-limits ist und nicht eingetauscht wird. Denn Tauschgeschäfte funktionieren mit dem Hund nur, wenn der Tausch sich eben total lohnt, was bei einer voll krassen Glasscherbe, die der Halter plötzlich panisch haben will und mit dem Leckerlie vorm Hund rumfuchtelt, dann nicht mehr klappt. Offenbar hat der Hund aus seiner Sicht ja was viel lohnenswerteres gefunden, wenn der Mensch das oder das Fleischbällchen so energisch eintauschen wollen.


    Es wird dann übrigens auch gar nicht für möglich gehalten, dass die normale charakterliche und kindliche Entwicklung, die in dieser Zeit so rasant fortschreitet, daran "Schuld" haben können. Nein, es werden sofort schwerwiegende Verhaltensstörungen oder Körperfunktionsstörungen als Auslöser gesehen, etwas anderes ist dann gar nicht mehr möglich. Und deswegen sagte ich eben: man darf nicht immer gleich den Weltuntergang an die Wand malen, besonders nicht, wenn das durchaus normales Verhalten ist. Und natürlich fühlt man sich dann "angegangen", wenn der Hund als krank hingestellt wird, ohne zu wissen, was unserer frisst oder gefüttert bekommt, ohne zu wissen, was unserer und wie er draußen erkunden darf oder durfte und pauschal davon ausgeht, dass er nunmal krank ist. Bekomme ich dann noch hingeklatscht, dass "Leute wie ich" ja ihren Hund lieber leiden lassen und nicht so "verantwortungsbewusst" sind wie "andere Leute", die dann halt so was wie eine Funktionsstörung in Betracht ziehen - denkt hier wirklich ernsthaft jemand von euch noch, dass man das freundlich auffasst? Wirklich? Das kommt in sehr vielen Arten rüber, aber nicht als freundlich oder gar neutral, sondern eher eben im Gegenteil und zumindest die schnippischen Formulierungen von Verbena ("Wenn du liebe Azemba nicht davon profitieren willst, weil du sowieso alles besser weißt...", "...Hunde mit Magenproblemen, die Leute wie du nicht als solche erkennen..."), ja, das ist nicht neutral oder freundlich. Wie man das nun auslegt, wenn man nicht explizit angesprochen wird, ist mir da auch Latte, für mich wirkt das nicht per se angreifend, aber doch sehr daneben (man informiere sich gerne mal zu den Du-Botschaften in Gesprächen). Denn Verbena verhält sich selbst so, wie sie mich betitelt, nämlich als jemand, der "alles besser weiß" und keine andere Meinung zulässt außer, dass Hunde, die mit 5 Monaten draußen plötzlich "alles fressen, was ihnen vor die Schnauze kommt", magendarmkrank sind und/oder verhaltensgestört, weil sie nichts erkunden durften.


    Bei Muriel kann ich wenigstens behaupten bzw. Muriel zugestehen, dass das zwar schon recht "angriffig" geschrieben wurde, da eben auch keine andere Möglichkeit bis auf das nicht erlebte Erkundungsverhalten hingeklatscht bzw. pauschal unterstellt wurde, ABER, Muriel war da sehr sachlich und neutral.


    Und zur Verdauung des Hundes: Über die Zeit der Domestizierung hat sich sein Verdauungstrakt an die Gegebenheiten der menschlichen Nähe angepasst, der Hund ist kein Wolf mehr und seine Verdauung ist nicht die eines Wolfes. Dass ein Großteil der Nahrung mit Kohlenhydraten aufgebaut sein kann, ohne dass der Hund jemals damit Probleme bekommt, ist der Domestizierung zu verdanken. Dieses Futterphilosophiegedöns ist aber ein ganz anderer Punkt, es wird immer Diskussionen geben, wer seinen Hund nun am besten oder am schlechtesten ernährt. Fakt ist aber, dass nicht alle Hunde von herkömmlichem hochwertigem eiweißreichem Trockenfutter krank werden oder von hochwertigem Barf gesund sind. Mir persönlich sind mehr Fälle von kranken Hunden durch Barf bekannt, als kranken Hunden durch Trockenfutter - egal wie hochwertig oder minderwertig. Und ja, wäre mit diesem Hund, der an Steinen verendete, so viel gemacht worden, wäre dieses Fehlverhalten deutlich früher aufgefallen und untersucht worden, aber das ist auch nur meine Meinung dazu. Dass der Hund so verenden musste, ist grausam und traurig.

  • Wenn's dir so leid tut und du dich im Vorfeld für deine ausführliche Antwort entschuldigst - eröffne doch einfach einen neuen Faden. 🤷

    Um unnötigerweise mich weiter anpampen zu lassen? Dass ich ein Mensch bin mit verhaltensgestörtem Hund, der darüberhinaus noch schwer krank zu sein scheint und ich liebe Azemba das ja niemals in Betracht ziehe, sondern die normale Entwicklung des Hundes dafür in Betracht ziehe, das habe ich doch verstanden. Dass auch nur ich vorher nachfragen muss, bevor ich etwas sage, alle anderen aber wild behaupten und unterstellen können und das so unfreundlich formulieren dürfen, wie sie das wollen, auch das habe ich verstanden und ist in Ordnung.


    Dass ich einen, für mich unnötigen und sehr anmaßenden, Streitdiskussionsfaden diesbezüglich eröffnen soll, findest du besser, als hier auf Ellionore zu antworten?

  • Ich würde hier auch gerne wieder über Tara lesen und mich freuen, wenn Frank69 wieder Zeit findet, uns an Taras Entwicklung teilhaben zu lassen.

    Dito. Bei Bedarf, können die letzten Beiträge ja durchaus gelöscht oder in einen eigenen Faden geschoben werden, die Forensoftware sollte das sicher hergeben können.

  • Die ersten Monate entdecken sie natürlich alles und das ist völlig normal

    Und warum gibt es jedes Mal ein "Pfui" von dir?


    Wenn man Tauschgeschäfte anbietet, läuft man immer die Gefahr, dass der Hund es nur dann wieder her gibt, wenn sich das Tauschgeschäft lohnt

    Ich mache das ohne Tauschen, wie beschrieben.

    Die Hunde haben mir auch später noch alles in die Hand gespuckt und machen das heute noch.

    Allerdings mache ich das nur sehr selten, wenn ich mal etwas Gefährliches vermute.


    Nun ist er voll, wirklich VOLL in der Flegelphase, die Pubertät hat eingesetzt, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Adoleszenz wirklich beginnt. Natürlich testet der jetzt aus, wie weit er gehen kann.


    In dem Alter hinterfragen junge Hunde hauptsächlich unsinnige Befehle und zu enge Grenzen.

    Es ist aus Hundesicht asozial, einem anderen die Ressourcen wegzunehmen, dazu gehört nicht nur Fressbares, sondern auch das, was der Welpe gefunden hat.


    Darum mache ich das nur in Ausnahmefällen und sehr freundlich.

    Ein scharfes "Pfui" ist aggressiv.

    Eine rigorose Erziehung erzeugt Widerstand.


    Meine Welpen haben auf diese Weise ein Vertrauen in mich entwickelt. Ich mache ihnen nichts streitig.

    Ich brauche auch nichts zum Tauschen, weil das Vertrauen besteht, dass ich wohl einen guten Grund habe, wenn ich selten mal etwas wegnehme.

    Junge Hunde vertrauen grundsätzlich auf die Erfahrung der älteren Rudelmitglieder.

    Diese müssen sich aber auch als fähig und berechenbar erweisen.

  • die Forensoftware sollte das sicher hergeben können.

    sicherlich, aber dafür brauchts einen Menschen, der dann alles durchliest und entsprechend verschiebt.

    Und sorry, dafür fehlt es mir im Augenblick an Zeit.


    Es wäre einfach schöner, wenn sich manche Mitlgieder nicht immer gleich persönlich angegriffen fühlen und/oder einfach

    mal zu einigen Beiträgen nichts weiter dazu schreiben, wenn es vom eigentlichen Thema nämlich um etwas anderes geht.

  • mit steinen würde ich trotzdem mit pfui arbeiten. Zu gefährlich, dass er das auf dauer lustig finden könnnte Verbena

    Welpen müssen von Anfang an alles einordnen, was sie in ihrer Umwelt kennenlernen.

    Sie probieren aus, ob man es zerkauen oder zerpflücken kann usw.

    Das Einordnen müssen sie selbst machen.

    Wenn man Steine immer für tabu erklärt, kann es sein, dass Steine einen besonderen Reiz bekommen.


    Wenn man die Fälle in Hundeforen verfolgt, wo die Welpen alles runterschlucken, sieht man, das passiert meistens den übervorsichtigen Hundehaltern.


    Ich habe meine Welpen einfach beobachtet, bevor ich eingegriffen habe.

    Ich habe z. B. giftigen Efeu, den giftigen Aronstab oder giftige Pilze im wilden Teil des Gartens.

    Die Beeren vom Efeu lagen zu der Zeit reif am Boden. Die Welpen haben sie mal ins Maul genommen, aber immer sofort wieder ausgespuckt.

    Giftpilze und den Aronstab haben sie nie berührt, ich habe ihnen die Pflanzen sogar gezeigt, um zu sehen, was sie machen.


    Ich vermute, dass Welpen bei natürlichen Pflanzen instinktiv wissen, was giftig ist.

    Haselnüsse haben sie geknackt und gefressen.

  • Dann würde ich jetzt mal behaupten Muriel, Du hast einfach Glück gehabt!


    Wenn bei uns ein Welpe eingezogen ist, dann habe ich ihn nicht seinem "Glück oder Unglück" überlassen, sondern schon im Vorfeld giftige Pflanzen wie z.B. es auch der Oleander ist, entfernt und so einiges andere ebenso, innen wie außen. Weil ich eben wollte, dass er unbeschwert ohne ständiges das darf er nicht und das auch nicht..., aufwachsen kann. Und ich kann weder von einem Welpen noch von einem Kleinkind erwarten, dass die wissen, was giftig oder gefährlich für sie werden könnte.

    Allerdings haben wir einen großen Wintergarten, der außen rundherum mit Steine in sämtlichen Größen umrandet ist, die wir nicht entfernen konnten und auch nicht wollten, weil es das Kommando Pfui hier gibt und angewendet wird. Genauso verhält es sich bei der Jagd nach Wespen.


    Bei Kleinkindern heißt das "Nein" und bei Welpen und Junghunden heißt das "Pfui" und nochmal zum besseren Verständnis: WENNS GEFÄHRLICH WERDEN KANN !

  • Ich glaube, die einzig richtige Antwort zu finden, wird fast unmöglich sein. Wichtig ist am Ende, dass der Hund sich nicht in Gefahr bringt.


    Im Haus habe ich auch stets alles weggeräumt, was Gefahr birgt, denn ein Stromkabel, bei dem der Stecker in der Steckdose steckt, knabbert der Hund vermutlich nur einmal an ... da würde ich von positiver Bestärkung auch absehen und lieber vorbeugend alle Stecker aus den Dosen ziehen ... und mit der Taschenlampe lesen, weil auch die Nachttischlampe ausgestöpselt wurde ;)


    Ich freue mich aber auch schon auf Frank69 s Bericht, welche Ideen er bei Tara umsetzt und bin gespannt, ob es Neuigkeiten im Bezug auf die Freundschaftsanbahnung mit Angelo gibt.