Schon die Untersuchungsmethoden um eine Borreliose festzustellen, sind sehr unsicher.
Zum Beispiel der PCR-Test, der auch für die Corona-Infektionen verwendet wird, ist als Diagnosewerkzeug ungeeignet. Dafür wurde er nicht entwickelt.
Man kann mit der PCR-Methode eine Gensequenz milliardenfach vergrößern. Man weiß aber nicht, ob dieser Gen-Schnipsel zu einem Erreger gehört, der noch ansteckend ist. Es gibt unzählige tote Gen-Schnipsel, die das Immunsystem längst vernichtet hat, die aber noch irgendwo in der Luft, in der Nase, im Rachen, auf dem Körper nachweisbar sind. Ein positiver Test sagt allein nicht viel aus.
Eine Tierarztpraxis schreibt dazu:
Untersuchungen belegen, dass die allgemein verwendeten Methoden zum Nachweis von Borrelieninfektionen erschreckend unsicher sind. Das gilt selbst für die moderne PCR, die aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit so geringe Borrelien-Zahlen nachweisen kann, dass jede Hunde-Haut, die gelegentlichen Zeckenbesuch aufzuweisen hat, positive Ergebnisse bringen kann, wenn die Blutentnahme nicht mit entsprechender Vorsicht vorgenommen wird.
Borreliose bei Hunden ist daher kaum mit Sicherheit zu diagnostizieren und wird, wie es Frau Prof. Hartmann (München) in einem Fachblatt formulierte, „hoffnungslos überdiagnostiziert“. Oft sind die beobachteten Symptome auf andere Erkrankungen zurückzuführen.