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Zeckenzeit, was für Halsbänder verwendet Ihr?

  • Susanne
  • 5. April 2021 um 13:01
  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 11. April 2021 um 20:30
    • #76


    Schon die Untersuchungsmethoden um eine Borreliose festzustellen, sind sehr unsicher.

    Zum Beispiel der PCR-Test, der auch für die Corona-Infektionen verwendet wird, ist als Diagnosewerkzeug ungeeignet. Dafür wurde er nicht entwickelt.


    Man kann mit der PCR-Methode eine Gensequenz milliardenfach vergrößern. Man weiß aber nicht, ob dieser Gen-Schnipsel zu einem Erreger gehört, der noch ansteckend ist. Es gibt unzählige tote Gen-Schnipsel, die das Immunsystem längst vernichtet hat, die aber noch irgendwo in der Luft, in der Nase, im Rachen, auf dem Körper nachweisbar sind. Ein positiver Test sagt allein nicht viel aus.

    Eine Tierarztpraxis schreibt dazu:

    Untersuchungen belegen, dass die allgemein verwendeten Methoden zum Nachweis von Borrelieninfektionen erschreckend unsicher sind. Das gilt selbst für die moderne PCR, die aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit so geringe Borrelien-Zahlen nachweisen kann, dass jede Hunde-Haut, die gelegentlichen Zeckenbesuch aufzuweisen hat, positive Ergebnisse bringen kann, wenn die Blutentnahme nicht mit entsprechender Vorsicht vorgenommen wird.  

    Borreliose bei Hunden ist daher kaum mit Sicherheit zu diagnostizieren und wird, wie es Frau Prof. Hartmann (München) in einem Fachblatt formulierte, „hoffnungslos überdiagnostiziert“. Oft sind die beobachteten Symptome auf andere Erkrankungen zurückzuführen.

    https://fgs-bueren.de/2017/01/12/myt…iose-beim-hund/

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 11. April 2021 um 21:32
    • #77

    Im Verhältnis gesehen zu anderen Lebensrisiken und Krankheiten kann man Borreliose und FSME vernachlässigen. Das Risiko einer schweren Erkrankung ist sehr gering.

    Hunde sind noch weniger gefährdet als Menschen.

    Zitat:


    "Selbst in den Risikogebieten tragen nur wenige Zecken FSME-Viren. Und selbst der Biss einer infizierten Zecke in einem Risikogebiet bleibt meist ohne Folgen. Nur jeder Dritte bis Vierte entwickelt überhaupt Beschwerden wie Fieber oder Gelenkschmerzen, die nach einigen Tagen aber verschwinden."

    Wer sich impfen lassen will, muss die Risiken einer Erkrankung gegen die Risiken der Impfung abwägen. Sie ist nicht besonders gut verträglich

    http://gutepillen-schlechtepillen.de/zeckenbiss-keine-panik/


    Zitat:


    "Die Mehrzahl der Infektionen verläuft völlig ohne Krankheitssymptome."


    "Häufig kommt es selbst nach schweren Verläufen zur völligen Ausheilung (AT 1996,6). Das Risiko einer bleibenden Schädigung durch die FSME-Erkrankung nach einem Zeckenstich in den Naturherden Süddeutschlands liegt rein rechnerisch zwischen 1: 15.000 und 1:150.000, das Risiko einer tödlichen FSME-Erkrankung zwischen 1:100.000 und 1:1 Million."


    "Bei Kindern und Jugendlichen verläuft die FSME-Krankheit nahezu ausnahmslos gutartig. „Schwere Krankheitsverläufe werden fast nur bei Erwachsenen beobachtet“ (RKI 2006)."


    https://www.impf-info.de/die-impfungen/…erkrankung.html

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 11. April 2021 um 21:48
    • #78

    ,,In diesem Jahr wurden bereits 535 Erkrankungen an der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) an das Robert Koch Institut übermittelt (Stand: 07.09.2020). Das sind 14% mehr Erkrankungsfälle als die 468 beobachteten Fälle im Vergleichszeitraum des Jahres 2018, dem Jahr mit der bislang höchsten Fallzahl (insg. 583 Fälle)"

    RKI - FSME - Zahl der FSME-Erkrankungen in aktueller Zeckensaison höher als in den Vorjahren, das wäre der aktuelle Stand und aufgrund der längeren Inkubationszeit und der damit einhergehenden schwierigeren Diagnostik können auch Fälle verloren gehen. Und ja 500 Falle auf 80 Millionen Menschen ist relativ gering, aber die Möglichkeit besteht.

    Im übrigen ist für Menschen die FSME die gefährlichere Variante als die Borreliose.

    Und da sich hier jetzt auf die Borreliose und FSME beim Hund versteift wurde, es gibt noch andere Erkrankungen die Zecken übertragen können.

    Durch Zecken auf Hunde übertragbare Krankheiten © Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (tieraerzteverband.de)

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 11. April 2021 um 22:14
    • #79

    Ja das liebe RKI mischt immer mit, wenn die Pharmakonzerne Knete machen wollen.

    Die fragwürdige Rolle des RKI kann man auch in der Coronakrise bewundern.

    Panikmache ohne Ende.

    Die Fallzahlen werden ständig aufaddiert und nicht ins Verhältnis gesetzt.

    Positive Testergebnisse zählen als Infektion, selbst wenn die Leute gar nicht krank werden.

    Bei den Todesfällen wird nicht unterschieden, ob jemand an Corona oder nur mit einem positiven Test gestorben ist. Zum PCR-Test habe ich weiter oben schon etwas geschrieben.


    Zitat zur Einordnung der FSME-Fälle:

    Pünktlich wie jedes Jahr: die ersten Frühlingsboten - Krokusse im Garten, Horrorbilder ins monsterhafte vergrößerter Blutsauger in der Auslage Ihrer freundlichen Apotheke und Hiobsbotschaften aus dem Robert Koch-Institut (RKI): auch letztes Jahr FSME in noch mehr Landkreisen als ohnehin schon... . Die gemeine Zecke als zunehmend nationale, vielleicht bald sogar globale Bedrohung? Ein Faktencheck... .

    Über die atemberaubende Rechenakrobatik des RKI ist in den vergangenen Jahren viel geschrieben worden, unter anderem auch hier - über deren Motivation wurde ebenso viel spekuliert, unter anderem auch vom honorigen, weil industrieunabhängigen arznei-telegramm, das schon 2007 schrieb: "Die Idee könnte aus den Marketingabteilungen der Hersteller von FSME-Impfstoffen stammen".

    https://www.impf-info.de/die-impfungen/…1-fsme_who.html

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 11. April 2021 um 22:37
    • #80
    Zitat von Muriel

    Die fragwürdige Rolle des RKI kann man auch in der Coronakrise bewundern.

    Panikmache ohne Ende.


    Die Fallzahlen werden ständig aufaddiert und nicht ins Verhältnis gesetzt.

    Positive Testergebnisse zählen als Infektion, selbst wenn die Leute gar nicht krank werden.

    Bei den Todesfällen wird nicht unterschieden, ob jemand an Corona oder nur mit einem positiven Test gestorben ist. Zum PCR-Test habe ich weiter oben schon etwas geschrieben.

    So das lasse ich jetzt mal wirklich so stehen, denn jetzt wird es nun wieder politisch.

  • Muriel
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    539
    • 11. April 2021 um 22:38
    • #81
    Zitat von Ellionore

    Und da sich hier jetzt auf die Borreliose und FSME beim Hund versteift wurde, es gibt noch andere Erkrankungen die Zecken übertragen können.

    Ja es gibt grundsätzlich viele schlimme Krankheiten auch ohne Zecken.

    Ob ein Hund oder Mensch erkrankt, hängt maßgeblich mit seinem Immunsystem zusammen.

    Wir haben gar keine Ahnung, wie viele Krankheiten uns schon bedroht haben, weil das Immunsystem den Erreger in den allermeisten Fällen unschädlich gemacht hat - ohne dass wir es bemerken.

    Ich werde ganz sicher nicht das Immunsystem meiner Hunde schwächen mit Giften, die sich im Körper anreichern.

  • nette
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    • 11. April 2021 um 23:14
    • #82
    Zitat von Muriel

    Im Verhältnis gesehen zu anderen Lebensrisiken und Krankheiten kann man Borreliose und FSME vernachlässigen. Das Risiko einer schweren Erkrankung ist sehr gering.

    Hunde sind noch weniger gefährdet als Menschen


    I

    Ich gehe dieses deiner Meinung nach vernachlässigbares Risiko Aufgrund meiner gemachten Erfahrungen soweit es mir möglich ist nicht mehr ein und Versuche mich und meine Lieben zu schützen!

    Nicht weil mir die Pharmaindustrie was andrehen will, sondern weil ich es erlebt habe.

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Luna
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    • 12. April 2021 um 07:54
    • #83

    ich werde das zistrosenkraut jetzt mal bestellen und dann schaun wir mal, ob sam das auch verträgt (wg schnellen durchfall).

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 12. April 2021 um 09:33
    • #84
    Zitat von Muriel
    Zitat von Azemba

    Wie dem auch sei, ich hab jetzt das Frontline aus der Apotheke, aber das "neuartigere" davon, das mit Permethrin (zusätzlich zum Fipronil). Ich hoffe, der kleine verträgt das. Da kann ich mir wenigstens um die Wirkung auf das Krabbelzeugs (und auch Flugzeugs) sicher sein und erforscht wird und wurde es auch seit Jahrzehnten

    Bei beiden Wirkstoffen gibt es aber auch seit Jahren neurologische Probleme bei einigen Hunden.

    Ja, wenn diese das Zeug aufnehmen (und wenn man sieht, wo manche das Zeug auftragen und vor allem wie), kann das passieren. Habe so einen Fall noch nie erlebt. Ich bin mal nach der Einnahme von Buscopan zum medizinischen Notfall geworden dank diverser neurologischer (in der Packungsbeilage bekannter und bei mir vorher so nicht aufgetretener Nebenwirkungen, da es mir in diesem Falle intravenös und nicht oral verabreicht wurde) Ausfallerscheinungen - dennoch ist es für viele ein „Lebensretter“. Und jetzt? ;)

    Die reversiblen neurologischen Symptome werden zum einen oft viel schlimmer wahrgenommen, weil das „eigene Baby“ betroffen ist und auf drei überspitzte Internet-Beiträge kommen dann 3000 symptomlose Hunde, die happy durch die Felder hüpfen. Das ist so wie Rezensionen auf Amazon zu Kochlöffeln: natürlich beschweren sich nur die, die damit Probleme hatten. Die, bei denen die Kochlöffel seit Jahren problemlos genutzt werden, wieso sollten die eine Rezension verfassen, nur um zu sagen „ja meine Spaghetti lassen sich damit 1a rühren“.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 12. April 2021 um 09:36
    • #85

    Das FSME-Risiko belächelt man auch nur so lange, bis man beruflich mal mit mehrfach Schwerstbehinderten Menschen gearbeitet hat, die durch eine FSME-Infektion in diese Lebenssituation aus völliger Gesundheit und Sportlichkeit und Glückseligkeit heraus gelandet sind. Wie mit so vielem, das sich entspannt vermeiden liesse, durch eine Impfung, durch ein richtiges wirksames Medikament in akuter Krankheit... das muss jeder für sich selbst wissen, was ihm und das Leben seiner Haustiere wert ist. Beidseitig betrachtet.

  • Palinka74
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    • 12. April 2021 um 10:29
    • #86

    Ich denke, dass jeder, der von einer gewissen Krankheit betroffen ist - oder Menschen um sich hat, die betroffen sind, empfindlich auf eben diese reagiert.

    Ich habe/hatte einen Fall von Kinderlähmung - verursacht durch die Impfung - in der Verwandtschaft. Der Mann war sein Leben lang schwerstbehindert. Anerkannter Impfschaden. Man kann sicher nachvollziehen, dass von uns niemand gegen Polio geimpft wurde.

    Man sollte auch immer Krankheit und Wahrscheinlichkeit der Krankheit, gegen die Risiken einer Impfung abwägen. So ganz so entspannt kann man eben keine Krankheit vermeiden.

    Der letzte Pankreatitis-Schub meiner Tochter wurde nachweislich durch die Masern-Impfung ausgelöst. Steht schriftlich im Arztbrief. Wir hatten als Kinder alle Masern ... damals war das noch eine harmlose Kinderkrankheit.

    Aber ich möchte keine Impfdebatte lostreten.

    So langsam wird es zu meinem Lebensmotto: Das Leben ist "lebensgefährlich"; es endet mit dem Tod ! Immer ;) !

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • Pinguetta
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    • 12. April 2021 um 10:32
    • #87
    Zitat von Palinka74

    Das Leben ist "lebensgefährlich"; es endet mit dem Tod ! Immer ;) !

    DAS kann ich auf jedenfall DICK unterstreichen und dem kann ich zustimmen ;)

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • FlatSnow1639
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    • 12. April 2021 um 11:35
    • #88

    Palinka74

    Ja, Masern ist eine "harmlose" Kinderkrankheit. Bekommt das allerdings ein Erwachsener, der nicht geimpft werden kann, von einem Kind übertragen (oder auch eine Schwangere Röteln von einem erkrankten Kind, weil sie nicht geimpft werden kann), ist es ganz und gar nicht mehr harmlos.

    Wir leben ja in einem FSME-Hochrisikogebiet, noch dazu WIMMELT es hier von den Krabblern. Ich würde wohl auch nur ein Flohmittel verwenden und kein Zeckenmittel, wäre ich zum einen nicht im Risikogebiet und wären die zum anderen nicht zu hunderten hier vorhanden. Unser anderer Familienhund bekam mal die Kautabs, nachdem ich mit dem mal 2h im Wald war, hab ich mal eben 15 krabbelnde und bestimmt 10 festgebissene (tote) Zecken abgesammelt - beim Langhaarhund sehr spaßig, weiß bis heute nicht, wie viele ich übersehen habe, aber das kannste keinem Hund antun, dass der jeden Tag 25+ Zecken auf sich krabbeln hat, besonders nicht, wenn er die Zeckenmittel gut verträgt. Deswegen finde ich, sollte man immer abwägen. Würde ich nicht im Risikogebiet wohnen, dann wäre ich auch nicht gegen FSME geimpft, wird übrigens auch nicht empfohlen dann. :)

    Edit: Und zu Polio fällt mir die Frau ein, die bei meiner Mutter auf der Arbeit immer mitgeholfen hat, die hat Kinderlähmung durch gemacht, da nicht geimpft und hat bis heute mit den Behinderungen dadurch zu kämpfen. Gleichzeitig verstehe ich es, wenn ihr euch nicht impfen habt lassen, aufgrund der Impferfahrung in eurem Umfeld. Ist eben immer Abwägungssache und es gibt kein pauschales "richtig" oder "falsch".

  • Palinka74
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    • 12. April 2021 um 11:43
    • #89
    Zitat von Azemba

    Palinka74

    Ja, Masern ist eine "harmlose" Kinderkrankheit. Bekommt das allerdings ein Erwachsener, der nicht geimpft werden kann, von einem Kind übertragen (oder auch eine Schwangere Röteln von einem erkrankten Kind, weil sie nicht geimpft werden kann), ist es ganz und gar nicht mehr harmlos.

    Und genau HIER liegt meiner Meinung nach das Problem. Die Kinder dürfen die Krankheiten als KINDER nicht mehr durchmachen und werden dann als Erwachsene krank. Und dann um ein vielfaches schlimmer :( ... und dabei ist es sogar erwiesen, dass durchgemachte Kinderkrankheiten sogar andere Dinge verhindern können.

    Und die Krankheiten entwickeln sich ja ebenfalls immer weiter ... früher gab es keine Ringelröteln, keine Hand-Mund-Fuss-Krankheit, kein Gebärmutterhalskrebs und wie das alles heißt.

    Aber wie Du schon sagst: Es gibt kein pauschales RICHTIG oder FALSCH !

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • Palinka74
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    • 12. April 2021 um 11:45
    • #90

    Und bytheway ... Spike hat auch Chemiekeule gegen Zecken bekommen. Auch bei Django schließe ich das nicht aus; werde aber erst mal abwarten, wie "anfällig" er ist.

    Ich z.B. - seit 20 Jahren täglich in Wald und Feld unterwegs - hatte noch NIE eine Zecke. ToiToiToi ...

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

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