ich schätze Schafring, das war schon eine beissattacke und bei den richtigen ämtern u/o versicherung gemeldet, würde das bestimmt in der statistik erfasst werden. Kann ich mir zumindest vorstellen.
Muss es ein Gebrauchshund sein?
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FlatHeart1256 -
2. Mai 2021 um 19:43
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soll ich nun rausfinden wieviele Mischlinge in Berlin leben und das in den Vergleich zu den 2100 dsh setzen.
Ist doch auch völlig egal, besonders viele Rottweiler/Dobis/ malis und dsh landen in den Tierheimen.
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Das war definitiv ein biss, zumindest wenn es gemeldet worden wäre.

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das musst Du selbst wissen @Ellionore , ich kann's Dir nicht sagen.
Sag mal, was war Dein erster eigener Hund denn für eine Rasse?
Mein erster war ein DSH, hatte keine Menschenbisse auf seinem Konto.
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in NRW gibt es wohl eine recht differenzierte Auflistung unter Berücksichtigung der jeweiligen Menge der gehaltenen Hunderassen: https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/reda…t_2018_2019.pdf
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Schafring Das war nach dem Gesetz eine Beißattacke. Hättest du das gemeldet, hätte das zu einer Einstufung des Hundes führen können. Dazu reicht ja schon ein "gefahrdrohendes Anspringen", selbst ohne Verletzung.
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Würde mal jemand der Wissenden die aktuelle Beißstatistik verlinken, über welche hier gesprochen wird?
Ich würde mir das doch gerne mal anschauen. Oft steht da ja auch nur "Schäferhund" und da wird eben nicht vom DSH gesprochen, sonders es betrifft alle Schäferhundartige, gerne inkl. Mischlinge

Und dann sollte man auch nicht mit absoluten Zahlen rechnen, sondern das ganze aus in Relation betrachten. Der DSH stellt eben auch eine wesentlich größere Population als Belgier, Franzosen, Holländer, Schweizer und co.
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hatte spontan Berlin rausgesucht gehabt. Für was anderes fehlt mir gerade die Zeit.
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Schafring Das war nach dem Gesetz eine Beißattacke. Hättest du das gemeldet, hätte das zu einer Einstufung des Hundes führen können. Dazu reicht ja schon ein "gefahrdrohendes Anspringen", selbst ohne Verletzung.
Jepp - genau das ist das Problem, denn ich habe eine Kundin, deren Hund ein Kind ansprang. Der Hund hatte keine Beschädigungsabsicht, aber das Kind hatte einen Keks in der Hand und der Hund wollte den haben ... der Hund musste einen Wesenstest ablegen, um nicht mit Leinen- und Maulkorbpflicht belegt zu werden.
Meine LSTH-Hündin Anka zog ein kleines Mädchen an der Kapuze zurück, als das Kind durch die Haustür nach draussen entwischen wollte und ihre Mutter, die bei uns zum Kaffee eingeladen war, fragte mich, ob sie sich meinen Hund ausleihen darf, weil sie begeistert war, dass Anka ihr King "gehütet" hat. Eine Mutter, die selbst keine Hunde hat, hätte das vielleicht auch als Beißattacke des Hundes gewertet, denn die Kapuze des Anoraks befand sich zwischen den Zähnen meiner Hündin.
Also wann spricht man von einer Beissattacke? Wenn ein Hund seine Zähne benutzt oder einen Menschen auch nur erschreckt, indem er ihn anspringt oder anbellt.
Mir wurde von Spaziergängern auch schon nahe gelegt, meiner Chia einen Maulkorb aufzusetzen, weil sie die Leute anbellte.
Ich wurde auch selbst schon getackert, weil ich versuchte, meinem Hund einen quer in der oberen Zahnreihe festsitzenden Keks rauszuklauben und theoretisch wäre mein Hund damit "bissig" gewesen.
Und das ist das zweite Problem: Es wird die Situation nicht bewertet, aus der heraus ein Hund reagiert hat.
Als meine Tochter noch im Kinderwagen lag, war ich mal mit Hund und Kind zum Einkaufen in der Stadt. Ich nutzte die Straßenbahn und als ich mit Kind auf dem Arm, Buggy unter dem Arm und Hundeleine am Handgelenk in die Bahn einstieg, wollte ein hilfsbereiter Mensch mir den Buggy abnehmen. Böser Fehler! Mein Lieschen hielt ihn am Jackenärmel fest, denn für sie war das eine Bedrohung. Zum Glück erkannte der hilfsbereite Herr, dass es sein Fehler war, den Kinderwagen anzufassen, ohne mich zu fragen, ob das in Ordnung ist und entschuldigte sich sogar bei mir. Er hatte keinen Schaden erlitten und der Jackenärmel war auch nur ein bisschen angesabbert. Ich bot ihm selbstverständlich an, die Reinigung zu bezahlen, aber er lehnte das ab.
Aber es hätte auch anders laufen können und dann hätte das wirklich lammfromme Lieschen einen Maulkorb tragen müssen und ich hätte vermutlich wegen des "Beißvorfalls" eine Anzeige bekommen.
Die Situation, warum ein Hund zur Attacke bläst, ist meistens nicht relevant, aber es ist halt ein Unterschied, ob mich ein Mops ankläfft, über den man dann lacht oder ein DSH, der einem Angst einjagt und bei dem man überlegt, ob der Mensch an der Leine sein Tier wohl unter Kontrolle bekommt, bevor es sich losreißt und einen zerfleischt.
Last but not least ist der DSH dafür gezüchtet, zu hüten, zu schützen, zu verbellen, wenn Gefahr droht. Dass ein solcher Hund schneller reagiert, als ein Leonberger oder sonst eine Rasse, die kaum Trieb hat und für ganz andere Einsätze gezüchtet wurde.
... und das bedeutet nicht, dass der DSH gleich zum Angriff bläst, sondern dass er eben auf eine Bedrohung so reagiert, wie das in seinen Genen liegt und das macht den Leuten Angst und führt zu Anzeigen.
Übrigens wurde selbst meiner Bene mal unterstellt, dass sie den Jack Russel der Nachbarin gebissen hätte. Aber was nicht erwähnt wurde war, dass der die damals vier Monate alte Chia schreddern wollte und Bene dazwischen ging und ihn am Genick auf die Erde drückte. Der Rüssel war ein bisschen nassgesabbert, aber nicht getackert. Wäre sie ihm aber nicht in die Quere gekommen, hätte ich vermutlich mit Chia zum Tierarzt fahren müssen, denn der JRT hätte meinen Welpen garantiert getackert.
Hätte meine Nachbarin mich also angezeigt, wäre Bene ein weiterer DSH gewesen, der zugebissen hat ... auch wenn sie nur ihre kleine Freundin schützte und niemals einen anderen Hund attackieren würde, wenn von dem keine Gefahr ausgeht.
Von einem Hund gebissen wurde ich zweimal in meinem Leben: Von einem Jack Russel und von einem Rauhhaardackel!
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@Filler
Guck mal, in meinem Beitrag #75 sowie im Beitrag #80 von Nette sind schon Links zu ausgewählten Statistiken

Aber dem, was Du sagst, kann ich voll und ganz zustimmen, wie auch die meisten anderen hier im Forum.
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Danke, ich hatte gehofft, es gibt eine Gesamt-Statistik. NRW spricht ja zum Beispiel vom Hundetypus Schäferhund - welcher in Deutschland ja nun ziemlich verbreitet ist und einfach alles beinhaltet. DSH, Belgier, Franzose, Holländer, Altdeutsch, Schweizer, ...
Das lässt sich nicht auf den DSH übertragen, auch, wenn das gerne gemacht wird.
Hamburg hat ein da eine schöne Aufschlüsselung:
Toll sortiert, realtiv zur Population, nach Rasse aufgeschlüsselt.
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so spontan noch mal genau aufgeschlüsselt für berlin als spontanes Beispiel
Hundebiss-Statistik - Berlin.de
Ich verstehe da jetzt ehrlich gesagt nicht die Problematik, es ist sauber aufgeführt welche Hunderasse zugebissen hat.
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so spontan noch mal genau aufgeschlüsselt für berlin als spontanes Beispiel
Hundebiss-Statistik - Berlin.de
Ich verstehe da jetzt ehrlich gesagt nicht die Problematik, es ist sauber aufgeführt welche Hunderasse zugebissen hat.
Es sind halt absolute Zahlen, was einfach null Sinn ergibt, wenn man dafür Schlüsse in Bezug auf die Gesamtpopulation einer Rasse ziehen möchte im Sinne der Gefährlichkeit.
Wenn von 100.000 DSH 44 zubeißen, dann sieht das zwar viel aus, sind es aber einfach nicht.
Wenn dagegen von 40 Labradoren nur 10 zubeißen, dann darf man das mMn als viel bezeichnen.
Und bei einer rein absoluten Betrachtung fehlt diese Relation für eine vernünftige Interpretation.
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Was natürlich einer "echten" Betrachtung immer noch nicht genügen würde. Daraus geht nicht hervor, woher die Hunde überhaupt kommen. Es werden auch genug Hunde einfach als irgendwas angemeldet, weil die so aussehen. Da prüft ja keiner, ob ein Rassehund auch seriöse Papiere mitbringt.
Bei mir zuhause hat nie jemand geprüft, ob ich wirklich einen DSH habe, da hätte ich bei der Anmeldung auch Pudelmix angeben können

Aus diesen Statistiken lassen sich einfach keine vernünftigen Schlüsse ziehen.
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Ein Beispiel wäre der Labrador. Da gibt es sicherlich genug Weimaraner-Mixe und Staff-Mixe die schlicht als Labrador angemeldet und gelistet werden.
Und daraus lassen sich dann einfach keine Rückschlüsse für ordentlich gezogene Labradore ziehen. -