Muss es ein Gebrauchshund sein?

  • Und in Berlin würde er sie anführen. Und ja ich weiß das jedes Land es eigen aufführt.

    Nein, auch in Berlin führt er sie nicht an, sondern Mischlinge bilden die Spitze. Und daraus lässt sich eben auch nur bedingt auf die Grundgesamtheit schließen. Gründe dafür habe ich bereits genannt. Aber das ist schlichtes Grundlagenwissen in Statistik.

    Und theoretisch müsste man jetzt noch sich anschauen was für Mischlinge.

    Aber noch mal mir ist es völlig wurscht.

    Die Frage war ursprünglich warum landen so viele Gebrauchshunde im tierheim.

    Das hier aus jedem Kram mittlerweile etwas gegen den dsh gestrickt wird .

    Es ging um alle Gebrauchshunderassen

  • Den Eindruck habe ich aber in keinster Weise mehr, leider😖

  • Da wäre die Frage erstmal: Landen überhaupt mehr Gebrauchshunde im Tierheim als andere Hundetypen ;)

    Gebrauchshunde vom Züchter mit Papieren findet man doch eher selten im Tierheim. Schäferhunde vom Bauerhof bzw. Mixe oder aus dem Ausland. Joar, die Leute sind halt überfordert. Geht dem HSH aus dem Ausland ja nicht anders.

    Aber RS, Boxer oder auch Airedale. Wann sind die im Tierheim?


    Es landen Modehunde im Tierheim. Malis sind gerade bisschen in Mode. Herder oder Xer.

    Der DSH ist aktuell zum Glück krank gesprochen durch die Medien. Ich hoffe, das bleibt eine Weile so.


    Ansonsten: Die Menschen sind halt zunehmend überfordert mit Hundehaltung und der Trend geht eben zum Familienhund an den man hohe Anforderung stellt, aber sich bei der Rassewahl nach optischen Kriterien richtet.

    Was tun außer Gassi mag man eigentlich nicht.


    Vom DSH scheint ja auch ein anderes Bild im Kopf zu haben. Wenn mich Leute treffen, dann denke die, ich hab nen Belgier oder einen DSH-Labrador-Mix. Ich nicke dann einfach.

  • das hier war die Eingangsfrage.


    Nix dsh/ nix Gefährlichkeit.

  • Es ist wohl so, dass es keine offizielle Gesamtstatistik gibt, da z.B. mein Bundesland BaWü wohl überhaupt gar keine solche Statistik führt.


    Ich hatte die von NRW rausgesucht, da dort auch die Populationsgröße der jeweiligen Rasse berücksichtigt wird, da das wohl bei der von Berlin nicht ganz klar war ob das dort berücksichtigt wurde.


    Bei der von NRW wird zwischen Schäferhunden und Schäfermixen unterschieden.


    Ich kann verstehen, dass man die verschiedenen Schäferhunde zu einer Zählung zusammen fasst. Wäre denn die Unterscheidung der einzelnen Arten der Schäferhunde tatsächlich so von Bedeutung in der Aussagekraft?

  • nette, ich bin mir fast sicher, dass sich der DSH schon von den Malis, Herder, Weißen usw... sehr unterscheidet. Aber die werden alle über einen Kamm scheren, weil bei vielen ist eben ein Schäferhund ein Schäferhund.

    meinst Du im Zusammenhang mit einer Beisstatistik? Was wäre da Deine Vermutung bei der Aufschlüsselung?

  • nette, ich kenne mich mit DSH aus, aber habe null Ahnung von Malis oder Herder usw..., demzufolge finde ich persönlich es nicht gut, dass man alle einfach als Schäferhunde bezeichnet und in irgendeine Statistik von Beissunfällen erfasst. Weil alle einfach nicht gleich sind, alleine schon von der Reizschwelle her.

    Aber das interessiert uns als Halter, aber die Statistikerfasser bestimmt nicht.

  • Von Bedeutung ist eine Aufschlüsselung natürlich nur, wenn man damit auf auf irgendeine Rasse Rückschlüsse ziehen möchte. Ansonsten brauchts das mMn nicht. Nur leider ist man beim DSH ja immer wieder damit konfrontiert, dass aus "Schäferhund" ein "Deutscher Schäferhund" wird und gerne unterschlagen wird, dass darunter eben verschiedene Rassen fallen. Auch die Altdeutschen zählen beispielweise idR. dazu.

    Deshalb finde ich es sinnvoll daraufhinzuweisen, dass nicht jede Statistik aufschlüsselt.


    Ideal für meinen Geschmack ist eben Hamburg, da dort die größte Aussagekraft herrscht und die Statistik am meisten hergibt.


    In NDS haben wir ebenfalls keine Statistik.

  • naja Aufstückelung hin oder her. Zahl / Population hin oder her. Man kann natürlich Unterschiede erkennen. Wenn es andere Hütehunde gibt, die zum Beispiel nur 1 gemeldeten Vorfall und diesen mit einem anderen Hund hatten laut der Berliner Statistik.

    Und natürlich haben Gebrauchshunde das Potenzial gefährlich zu sein bei unsachgemäßer Haltung.

  • naja Aufstückelung hin oder her. Zahl / Population hin oder her. Man kann natürlich Unterschiede erkennen. Wenn es andere Hütehunde gibt, die zum Beispiel nur 1 gemeldeten Vorfall und diesen mit einem anderen Hund hatten laut der Berliner Statistik.

    Und natürlich haben Gebrauchshunde das Potenzial gefährlich zu sein bei unsachgemäßer Haltung.

    Nein, kann man eben nicht. Du nimmst dir scheinbar die Berliner Statistik, weil die zu deiner Meinung passt. Die Hamburger Statistik zeigt ein ganz anderes Bild auf.

    Und natürlich ist die Population wichtig, wenn man irgendwas interpretieren und Unterschiede festmachen will. Alles andere ist völlig unprofessionell und dient maximal dazu seine eigene Meinung unsachlich zu "begründen".

    Objektive, sachliche Unterschiede lassen sich so einfach nicht festmachen. Das sind schlichte Grundlagen der Statistik.

  • Und du dir lediglich die Hamburger Statistik. Weil sie dir besser gefällt ist das selbe wie wenn ich die Berliner lediglich exemplarisch nutze.