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Pieselpfützen und Welpenküsse!

  • SaLoDeTo
  • 22. Mai 2021 um 14:29
  • Palinka74
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    • 3. Oktober 2026 um 10:24
    • #316

    Wow ist der hübsch geworden :love: . Ein bildschöner Hund :!:

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • SaLoDeTo
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    • 27. Oktober 2026 um 13:51
    • #317

    Also heute brauche ich echt mal Rat hier. Vito ging es Sonntag plötzlich nicht so gut und er wollte sich nicht hinlegen, sprang immer sofort auf, und kam dann immer zu mir zum Knuddeln. Also nach einer Stunde ging es dann ab zum Not TA.

    Wir kamen dort an, wurden in einen Raum verfrachtet und haben dann 4.5 Stunden gewartet bis der TA kam! Inzwischen hatte Vito dann auch keinen Furz mehr quer stecken und hatte sich hingelegt und war eingeschlafen. Die TA Helferin kam irgendwann rein um ihm Fieber zu messen und Herz abzuhören, und er knurrte dann nachdem sie ihm das Herz abgehört hatte und als sie ihm die Hand hinhielt zum schnuppern tat er so als wolle er sie mit den Zähnen greifen. Sie hat uns dann einen Maulkorb gegeben für den TA. Schon mal super.

    Wir haben dann den Maulkorb angelegt und TA kommt rein und Vito hat dann komplett die Show hingelegt. Bellen, Knurren, springen, and der Leine zerren und der TA stand ganz unsicher an der Tür. Ich bin dann raus um mit dem TA zu reden weil Vito hat gar nicht mehr aufgehört zu bellen. TA sagt, ja wir können ihm etwas zur Beruhigung geben damit ich ihn untersuchen kann. Ich sagte klar, aber ich kann ihn auch festhalten mit meinem Mann, Maulkorb ist drauf und ich halte den Kopf fest.

    Er kam dann wieder rein und Vito pöbelt, und er steht da wieder ängstlich an der Tür und sagt, ja es geht ihm ja besser, ich würde sagen da er ja liegen kann und geschlafen hat, kann er nach Hause und dann können sie Morgen seinen TA anrufen. ???

    Er hat uns dann etwas “zur Beruhigung” verschrieben und wir sind nach Hause - Vito war dann vollkommen ok. Ich habe ihm noch gesagt er braucht nichts zur Beruhigung für zuhause - da ist er ruhig. Er hat nur hier Angst. Habe dann gestern unseren TA angerufen und warte noch immer auf den Rückruf.

    Vito geht es gut, aber mir nicht. Ich bin fix und fertig und mir graut es vor dem nächsten TA Besuch. Ich hatte euch erzählt dass Vito beim letzten Mal bei seinem TA auch gebellt hat und das ist jetzt anscheinend noch schlimmer geworden. Er hat Angst und fängt dann an zu Pöbeln.

    Mein Mann sagt wir gehen einfach zu einem anderen TA wo wir schon mal waren, größere Ráume und ein TA der sich mit LZ DSH auskennt. Ich denke mir nur, wieso kriegen wir das nicht hin mit ihm?

    Vito ist großartig wenn er nicht überfordert und überreizt ist und sein Impulsivität kontrollieren kann. Intelligent, hört eigentlich gut, schmusig, etc. Aber Wenn er einen gewissen Punkt erreicht und das Gehirn nicht mehr arbeitet, kriegen wir dann so etwas.

    Vito ist nicht Tony oder Dexter, er braucht länger mit vielen Dingen. Bürsten, habe ich euch ebenfalls erzählt, da gab er mir mit 12 Wochen blutige Arme und jetzt rennt er zum Bürstenschrank und sitzt davor um verschönert zu werden. Ohren saubermachen oder Pfoten oder Hintern war genau das Gleiche.

    Wir machen viele Geduldsspiele, und er ist super. Sein Problem ist, wenn wir nicht spielen im wahren Leben, kann er das Richtige tun, er kann es aber nicht immer lange genug machen.

    Beispiel: Morgens muss et mit mir warten bis es draußen hell ist um spielen zu gehen. Er ist dann 10 Minuten ok, dann springt er mich an oder zieht mir am Ärmel. Ich sage ihm dann er soll sitzen, das tut er für 5 Minuten und dann fängt er wieder an, bis er sich dan beruhigt und ruhig ist. Das passiert auch nur wenn ich ruhig mit ihm sitze, nicht wenn wir beschäftigt sind. Dad ist eigentlich die einzige Situation in der das passiert.

    Was mache ich verkehrt?

    Einmal editiert, zuletzt von SaLoDeTo (27. Oktober 2026 um 14:01)

  • Cinja
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    • 27. Oktober 2026 um 14:22
    • #318

    Mal eine Frage: Wie sehen die Grenzen aus, die ihr Vito setzt? Was macht ihr mit ihm, also beschäftigungsmäßig? Arbeitet ihr mit ihm? Also arbeiten, nicht spielen.

    Für mich liest es sich ein bisschen so, dass Vito bestimmt, was gemacht wird.

    Die Situation beim TA sehe ich auch eher nicht so, dass er aus Angst pöbelt, sondern weil er keinen Bock drauf hat. Mit seinem Verhalten ist er schon mal durchgekommen und hatte Erfolg. Und wenn der TA dort ängstlich zurückweicht, hat Vito gewonnen. Und dann hat er das nächste Mal noch dickere Hosen an.

    Ich denke, er braucht klarere Grenzen von euch gesetzt.

    Ich finde es auch gut, so lange wie möglich positiv zu arbeiten. Aber Konsequenz und Grenzen setzen muss sein, gerade bei einem charakterstarken Hund, sonst tanzt er euch irgendwann auf der Nase rum.

    Er ist jetzt natürlich auch in einem Alter, in dem Grenzen austestet. Da liegt es an euch, auf diesen Grenzen zu bestehen, sonst wird es irgendwann ungemütlich.

    Grenzen bedeuten auch Sicherheit und Freiheit für den Hund.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • SaLoDeTo
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    • 27. Oktober 2026 um 15:32
    • #319

    Klar, das ist immer der erste Rat, und das macht natürlich Sinn. Vito hat ganz viele Regeln alleine deswegen weil er im Haus wegen Luca an der Leine ist. Und er benimmt sich gut, AUSSER in manchen Situationen, wie die morgendliche Quengelei wenn er spielen will und es dunkel ist, die ich beschrieben hatte.

    Wir spielen mit Regeln, er macht Pause mit mir wenn ich es sage, kein Quengeln draußen, er kommt rein wenn ich reingehe, ich brauche kein Wort zu sagen und nur zur Tür zu gehen. Wie ein Erwachsener Hund. Sitzt vor Türen bevor wir rein oder rausgehen, für Spielzeuge, für Essen, Leine, etc. Geht in seine Box fürs Nickerchen. Macht fröhlich Training mit mir.

    Ja, ich ziehe positives Training vor, das heißt aber nicht, dass er nicht eine auf den Hintern bekommt wenn er sich daneben benimmt.

    Und beim TA hat er sich in der Ecke versteckt, unterm Stuhl und gezittert - also das ist Angst in meinen Augen.

    Er war schon mit 8 Wochen so, das er auf jeden Fall seinen eigenen Kopf hatte, und da haben wir sofort dran gearbeitet. Ich würde sagen, das er weniger Freiheit hat als meine anderen Hunde hatten, schon alleine wegen der Leine im Haus.

    Was Vito nicht hat ist innerliche Ruhe, das hatten meine anderen Hunde in dem Alter. Er kann ruhig sein aber es klappt nicht immer.

    Wir spielen morgens und Abends 45-60 Minuten draußen, und zwischendrin gibt es kurze Spaziergänge, Training, etc. Im Sinne von Arbeit haben wir mit Fährtensuche angefangen und arbeiten daran.

    Wenn er sich benimmt, dann benimmt er sich richtig, und wenn er sich daneben benimmt, dann eben auch richtig. Manchmal denke ich mir, wie, wie ein Großer, wir sind ein Team. Und dann passiert was und ich denke mir, wer ist dieser Hund?

    Was ich brauche, sind konkrete Hilfen, zB, wenn er spielen will und quengelig wird, was ich dann mache. Positiv oder nicht positiv, es kann ja nicht Sinn und Zweck der Sache sein, dass ich anfange ihn nur zu prügeln. Ich muss irgendwie sein Gehirn erreichen können wenn es ausgeschaltet ist. Heute Morgen bin ich mit ihm von der Tür dann weg und habe ihn auf sein Bett geschickt. Da blieb er dann auch solange ich neben ihm stand, wenn ich mich setzen wollte, stand er sofort auf.

    Und ich will ihn nicht nur in die Box stecken, da lernt er auch nichts. Ich denke mir auch, er ist nicht mein erster Hund, aber bei ihm war alles immer “schwierig” wie zB alles was mit anfassen zu tun hatte, wie Pflege jeglicher Art. Das haben wir jetzt auch im Griff zuhause.

    Stellt mir gerne Fragen, ich beantworte sie alle. Ich möchte nur einen Weg finden mit ihm erfolgreich umzugehen wenn er wild wird wie beim TA. Und Kritik ist vollkommen ok, ich will es ja besser machen aber irgendwie stecke ich hier mit ihm fest.

    Sein Benehmen ist 80% hervorragend und 20% Arschloch momentan.

    Cinja, wenn Du von Arbeit redest, was genau meinst Du damit. Und Grenzen setzen, nur damit ich das richtig verstehe.

    Einmal editiert, zuletzt von SaLoDeTo (27. Oktober 2026 um 15:37)

  • Pepper
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    • 27. Oktober 2026 um 15:50
    • #320

    Hey, hört sich doch alles super an.😂

    Ist doch bei Kindern nicht anders. Mamchmal ist der.Punkt verpasst, wo man bei Kindern (oder hier halt dem Hund) die Kurve noch kriegen kann.

    Das schlechteste was man dann tun kann den Plan weiter zu verfolgen. Abbruch, Energie rausnehmen oder in erwas umleiten, Ego, Scham oder Verzweifelung wegpacken und das tun was geht.

    Ich weiß, hört sich klugscheißerisch an und ist es auch. In der Situation den Moment zu erkennen, wo es keinen Sinn mehr macht ist schwer. Manchmal braucht es jemanden, der von außen drauf schaut.

    Ich kenne Vito ja nicht und es sind Nuancen, auf die es zu achten gilt um die genaue Grenze zwischen "hier muss er durch" - wo man (meine Meinung) dann auch mal die Autoritätskeule rausholen darf um klar zusagen, wer das Sagen hat - und dem Moment, wo man weiß, wenn man weitergeht wird führt es u.U. zu einer handfeste Konfrontation. Am Ende MUSS m.M.n. der Hund sich unterordnen. Aber hier hört mein Laien-Latein auch auf.

    Was passiert, wenn der Hund durchzieht und es drauf ankommen lässt? Auf solche Fragen hätte ich mangels Erfahrung keine Antwort. Wenn man Glück hat kommt es nie soweit, weil man sich im Vorfeld durch viele kleinere Situationen mit Konsequenz und Geradlinigkeit beim Hund schon genug Respekt und Führungsanspruch erarbeitet hat.

    Zitat von SaLoDeTo

    Beispiel: Morgens muss et mit mir warten bis es draußen hell ist um spielen zu gehen. Er ist dann 10 Minuten ok, dann springt er mich an oder zieht mir am Ärmel. Ich sage ihm dann er soll sitzen, das tut er für 5 Minuten und dann fängt er wieder an, bis er sich dan beruhigt und ruhig ist. Das passiert auch nur wenn ich ruhig mit ihm sitze, nicht wenn wir beschäftigt sind. Dad ist eigentlich die einzige Situation in der das passiert.

    Das ist doch normal. Das sind die Momente wo er testet, ob Du in der Lage bist, das Rudel zu führen. Ich habe das bei uns hier immer "Impulskontroll-Übungen" genannt. Immer wenn Pepper eine Erwartungsgaltung gezeigt hat, habe ich sie ignoriert bzw. hab sie einfach nicht erfüllt. Immer!

    Erst wenn er sichtbar "aufgegeben" hatte, habe ich gesagt:"Jetzt"

    Er hat also meistens bekommen was er wollte, aber nur dann, wenn ich es will, sprich ich geben den Impuls wann und wie es losgeht, nicht er. Dadurch habe ich heute einen Hund, über den ich fast zu 100% die Kontrolle habe und der nicht auf eigene Faust mein Leben bestimmt. Und ihm macht es auch noch Spaß, weil er ja etwas für mich tut und ich das auch entsprechend honoriere.

    Win-Win 😇

    Wenn ihr bei einem TA wart, der eine Grundangst oder Vorbehalte hat, geht es nicht. Mach Dir keinen Kopf.

    Wir waren beim ersten Physio-Termin und Charlotte ist eine junge Frau, die einfach toll ist. Trockener Humor, recht unemotional und trotzdem mit Herz.

    Sie hockte hinter Pepper, sie an eine Blockade am Forderlauf am ersten Rippenbogen kam. Das tat dem Dicken so weh, das er sich pfeilschnell umdrehte und in ihre Richtung bellte. Dabei trafen sich Schnauze und ihr Gesicht. Pepper hat nicht gebissen oder abgeschnappt. Sie war einfach nur mit ihrem Gesicht in seiner Höhe als er sich umdrehte und bellte.

    Alles ging so schnell und Pepper war zeigte sofort Beschwichtigung und wie erschrocken er war.

    Sie meinte nur, gut das ich es gemacht habe und nicht meine Kollegin. ;)

    Also kurz: Ich glaube nicbt, das ihr ein Peoblem habt 😁

  • Bass23
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    1
    • 27. Oktober 2026 um 16:14
    • #321

    Ich spiele allerhöchstens mal als Belohnung für die Arbeit oder zwischendurch mal aus Freude mit dem Hund. Das dauert dann maximal paar Minuten, wenn es hoch kommt.

    Dafür lieber ausreichend Bewegung und auch etwas Erziehungsarbeit in der Zeit machen. Dann ist der Hund auch müde, was die Erziehung erleichtert.

    Zu viel nur spielen macht einen nur zum Kasper für den Hund. Ich meine das nicht böse, aber in der Natur steht nicht nur Spiel auf dem Plan zum erwachsen werden

    Die Sache mit der Katze, wie auch das Theater beim Tierarzt sind deutliche Zeichen, dass der Hund eure Grenzen nicht akzeptiert.

    Es ist nicht einfach, so ein Energiebündel geregelt bekommen. Gute Anregungen findet ihr diesbezüglich bei Thomas Baumanns Youtube Account

  • SaLoDeTo
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    • 27. Oktober 2026 um 16:20
    • #322

    Pepper Danke! Also Probleme haben wir schon, nur versuche ich sie irgendwie konstruktiv zu lösen.

    Ich stimme Dir zu, wenn es mit dem Gehirn nicht mehr geht bei Vito und ich bestehe jedes Mal darauf, dass wir das machen was ich will, dann mache ich es nur schlimmer, und ich lasse es einfach sein, mache etwas anderes und dann probieren wir es nochmal, wenn es geht oder später eben. Nicht alles muss zum Kampf werden. Und dann gibt es eben Dinge, die muss er machen, da gibt es keine Verhandlungen. Positives Training wirkt wirklich besser mit Vito, weil er mit mir arbeiten WILL. Nur wenn er eben zu, ich weiß gar nicht welches Wort hier passt, überflutet ist, dann setzt sein Gehirn aus.

    Ich bin keine emotionale Person, aber nach dem TA Besuch meinte ich wirklich zu meinem Mann, mache ich alles verkehrt nur ihm? Habe ich schon komplett versagt? Habe ich ihn ruiniert?

    Wenn er einfach mal die Balance finden und halten könnte im Gehirn, wäre alles wunderbar. Ich weiß nicht wieviel davon mit dem Alter und seiner Entwicklung zu tun hat und wieviel ist mein Training. Und natürlich fehlt mir mein anderer ausgeglichener Hund im Haus, der ihm das viel besser beibringen könnte als ich.

    Und es ist gut einen Realitätscheck zu bekommen, positiv oder negativ. Und wenn ich ihm wirklich Zuviel durchgehen lasse, dann höre ich mir das auch an und denke darüber nach. Aber ich bin kein Weichei und immer strikt gewesen mit meinen Hunden und Welpen.

    Der Züchter sagte dass sein Vater “eine ganze Menge Hund” ist, und ich verstehe so langsam was er gemeint hat. Und wie gesagt, 80% der Zeit bin ich super happy mit ihm und 20% der Zeit möchte ich meinen Koffer packen um nach Sibirien auswandern.


    Bass23 Für mich gehen Spiel, Bewegung und Training Hand in Hand. Also, er bewegt sich, hat Spaß und lernt dann auch was. Spiele ich jetzt Zuviel mit ihm?

    Einmal editiert, zuletzt von SaLoDeTo (27. Oktober 2026 um 16:29)

  • SaLoDeTo
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    • 27. Oktober 2026 um 18:27
    • #323

    Also, um mal darzustellen, wie wir spielen, hier ist unser Morgenprogramm von heute. Es ist nicht immer gleich, aber der Verlauf ist immer ähnlich strukturiert.

    1. Fußball
    Wir spielen gemeinsam Fußball. Vito führt den Ball mit Nase und Pfoten und muss dabei auf meine Bewegungen und Körpersprache achten. Es geht um körperliche Bewegung, Koordination, Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit mit mir.

    2. Pause – ca. 5 Minuten
    Danach setzen wir uns zusammen auf den Gartenstuhl und entspannen. Vito soll lernen, nach einer aktiven Spielphase herunterzufahren und einfach in meiner Nähe zur Ruhe zu kommen.

    3. Apportieren und Fangen
    Wir spielen abwechselnd Apportieren und Fangen mit dem Ball. Dabei üben wir unterschiedliche Abläufe und Signale, Aufmerksamkeit, Koordination und das Reagieren auf meine Freigaben.

    4. Pause

    5. Formales Training
    Wir üben verschiedene bekannte Signale und kleine Aufgaben, zum Beispiel: Touch - Hand Nase Kontakt, Sitz, Platz, Steh, Bleib, auf Objekte hochspringen, Pfoten auf eine erhöhte Fläche stellen, bei Fuss gehen, mir folgen, etc. Die Einheit ist kurz und abwechslungsreich. Es geht um Zusammenarbeit, Konzentration und das zuverlässige Ausführen von Signalen.

    6. Spielzeugsuche
    Ich lasse Vito ein Spielzeug suchen. Dabei muss er seine Nase einsetzen, selbstständig suchen und eine Aufgabe lösen.

    7. Pause

    8. Zerrspiel mit Impulskontrolle (Tug auf Englisch, glaube das heisst Zerrspiel)
    Beim Zerrspiel gibt es eine besondere Regel: Ich schüttele den Kopf, bewege das Spielzeug oder berühre Vito damit, aber er darf nicht danach greifen. Er muss sich zurückhalten, obwohl das Spielzeug direkt vor ihm ist. Erst wenn ich das Spiel wieder freigebe, darf er zugreifen und weiterzerren. Dabei geht es um Impulskontrolle und darum, sich auch bei hoher Motivation an unsere Spielregeln zu halten. Ich arbeite dabei nicht mit körperlichen Korrekturen, sondern mit klaren Signalen und Freigaben.Wir haben eine Zeitlang am Ende mit Seifenblasen gespielt, aber wir haben das mit Zerrspiel ersetzt.

    9. Abschließende Pause und dann ins Haus, alles zusammen ist 45-60 Minuten, manchmal mehr wenn das Wetter gut ist, sitzen wir noch was draussen.

    Unser Morgen besteht nicht nur aus wildem Spielen. Wir wechseln zwischen körperlicher Aktivität, Koordination, Nasenarbeit, formellem Training und Ruhephasen.

    Ich möchte, dass Vito lernt, mit mir zusammenzuarbeiten, seine Impulse zu kontrollieren und nach einer Aktivität wieder herunterzufahren. Gleichzeitig soll unsere gemeinsame Zeit Spaß machen und unsere Beziehung stärken. So habe ich mit all meinen Hunden gespielt.

    Die Herausforderung besteht darin, dass Vito viele Regeln und Signale bereits kennt und in bestimmten Situationen gut umsetzen kann. Im Alltag fällt es ihm jedoch noch schwer, dieses Verhalten zuverlässig beizubehalten, wenn Frustration oder Erregung dazukommen. Beim Spielen geht das aber immer astrein bei ihm und es ist ein absoluter Genuss. Warum geht es nicht im Alltag oder beim TA?

    Also, was würdet ihr anders machen? Was kann ich besser machen? Wie kann ich ihm helfen seinen klaren Kopf den er beim Training oder Spiel hat auch im Alltag aktivieren zu können? Momentan macht er sein Nickerchen und liegt bei mir im Office während ich hier tippe und neibenbei arbeite. Er hat Energie aber es ist nicht so, dass ich ihn festbinden muss, damit er mal ruhig ist.


    Ich brauche konkreten Rat, und dass mir jemand sagt, das kann helfen, versuch dies oder jenes. Ich habe da kein Ego, weil es geht um meinen Hund und nicht mich. Wenn ihr denkt, dass er keine Regeln hat, warum denkt ihr das? Was schlagt ihr vor um das zu ändern? Und nein, ich schlage meinen Junghund nicht zu Brei weil er noch nicht 100% die Katze in Ruhe lassen kann, er ist deswegen an der Leine. Da diskutiere ich auch nicht weiter. Vito ist nicht der Typ Hund, den man damit beeindrucken kann, wirkt vielleicht bei einem weichen Hund besser. Und weich ist der auf keinen Fall.


    Regeln habe ich schon besprochen, Sitz ist ein Muss, er darf nicht auf die Möbel ausser aufs Bett im Schlafzimmer. Wir verbringen ca. 1.5 Stunden dort vor seinem letzten Gassi, wir knuddeln, ich lese, er kaut an seinem Spielzeug und darf nicht vom Bett runter. Das ist die Regel. Kein Rumlaufen und kein Chaos. Wind down. Dann Gassi und ab in die Box.


    Dumme Sachen, die er macht: An der Leine ziehen gelegentlich, hochspringen und mal mit den Pfoten auf die Küchenplatte wenn ich sein Essen mache oder auch mal im Bad wenn ich mich fertig mache. Das wird korrigiert. Und manchmal an der Leine ziehen wenn Luca mit 50 kmh vorbeizischt. Das wird auch korrigiert. Und dann das ganz Dumme habe ich beschrieben: Doofes Benehmen wenn er auf den Sonnenaufgang warten muss damit wir draussen nicht auf eine Schlange treten. Und das Schlimmste: Sein Benehmen beim Arzt, und da stimme ich euch zu, das klingt absolut nach einem Hund der gar kein Benehmen hat und auch ein Hund der am Anfang ok ist aber nach Stunden - erster Besuch bei dem es schiefging war 2.5 Stunden Wartezeit, dieser Besuch war 4.5 Stunden Wartezeit - komplett ausrastet.


    Also, ganz ehrlich, ich bin offen für jede Kritik die Vito hilft. Wenn ihr noch immer denkt er kennt keine Regeln, dann sagt mir bitte auch was ich anders machen soll und was ich falsch mache.

  • Amy
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    • 27. Oktober 2026 um 20:33
    • #324

    Bei uns ist der Tagesablauf ähnlich wie bei dir. Wir gehen morgens raus, entfernen vorhandene Tretminen, der Wassernapf wird neu aufgefüllt und dann fangen wir mit leichten Suchspielen im Garten an. Dabei werfe ich nur ganz kleine Stückchen in den von Laub überfüllten Rasen. Das nimmt ihr schon mal die erste Energie. Dann gehen wir auf dass restlichen Grundstück, wo sie sich Ausrennen kann und da spielen wir auch mit dem Ball. Dann gibt es eine Bananenpause.:) Ich sitze auf dem Stuhl und Amy legt sich sofort hin und wartet auf ihre Stückchen. Wenn ich das Signal Bleib auflöse, darf sie noch ein paar Runden rennen und dann üben wir kurz. Meistens das Bleib und ich verstecke Leckerchen in den Baumrinden. Die sucht sie mit Begeisterung. Dann spielen wir noch ein bisschen und üben nebenbei Fuß laufen, oder machen spielerisch ein paar kleine Tricks. Dann lasse ich sie aber auch einfach nur schnüffeln und fege mal den Weg oder mache das Laub weg. Am Anfang war es ein riesen Problem. Sie hat sich in den Besen verbissen und die Schubkarre angegriffen. Ich habe sie dann einfach festgebunden und sie musste es aushalten. Gut dass wir sehr einsam wohnen, sie hat so geschrien, gebellt und gejammert. Ich habe es komplett ignoriert und sie erst losgelassen, als sie völlig entspannt war und gemerkt hat, dass ihr das alles nichts bringt. Das hat sehr viel Nerven gekostet, aber gewirkt. Auch dass mit dem Anspringen und in den Armen beißen kenn ich zu gut. Am Anfang war ich total hilflos und dachte nur mein Hund ist einfach bekloppt.:rolleyes: Ich habe es mit festhalten, schimpfen und allem Möglichen versucht. Aber sie hat dadurch nur noch mehr aufgedreht. Heute hatte ich auch wieder so eine Situation an der Schleppleine beim Spazierengehen. Es kam mir ein Jogger entgegen und nur weil ich die Leine aufgefädelt habe um sie kurz zu halten, hat sie mich angesprungen und wollte mir im Ärmel "beißen". Ich habe überhaupt nicht reagiert, sondern ihr die kurze Leine umgemacht und bin ganz locker und entspannt weitergelaufen. Sie hat sich sofort beruhigt und ist brav neben mir gelaufen. Ich denke, dass ist auch eine Art Grenzen zu setzten. Einfach komplett ruhig bleiben und eine andere Richtung hilft uns am Besten, wenn sie total durchdreht. Und ganz wichtig ist dass ein Nein auch Nein bedeutet. Leider nimmt mein Mann es nicht immer so Ernst und ich muss hier Zwei erziehen.:rolleyes: Bleib einfach ruhig und entspannt, auch wenn es schwer fällt und vor allem konsequent, ich weiß dass ist sehr anstrengend, aber zahlt sich wirklich aus. Ich war und bin auch oft am Verzweifeln, aber ich ziehe mein Ding hier durch und da muss Amy und mein Mann einfach mitmachen. Was anderes dulde ich einfach nicht. Das musst du auch machen, klipp und klar dein Standpunkt mitteilen und da gibt es kein vielleicht. Auch wenn es Familienstress gibt, hier wird sich an meine Regeln gehalten, ansonsten hätten alle Anderen viel mehr Ärger mit mir.;) Ich hätte auch gerne eine Lösung, oder dass mir jemand sagt, wie ich alles richtig mache, aber leider gibt es dass nicht. Das müssen wir alleine herausfinden und jeder Hund ist anders und ein Unikat. Wie ich bei dir lese, liebst du Vito über alles und es klappt doch schon vieles so gut. Übe doch täglich nur kleine Schritte und freue dich wenn es klappt. Und dann genießt einfach die schöne Zeit.:) So ein TA Besuch ist einfach nur anstrengend und nicht Maß der Dinge im Alltag.

    Claudia mit Amy *24.12.2025

  • SaLoDeTo
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    • 27. Oktober 2026 um 21:29
    • #325

    Amy Hast Du gut gesagt. Und ich stimme Dir zu, normales Junghund spinnen und überdreht sein kenne ich. Und manches kann man ignorieren, nur den TA Besuch nicht.

    Aber ich habe unseren Morgen gepostet weil die Kritik war ihr spielt Zuviel. Oder er kennt keine Regeln. Und wenn das so ist, dann kann man das korrigieren, aber ich wollte konkrete Beispiele und nicht Pauschalrat von erfahrenen DSH Haltern.

    Weil wir haben Regeln und Spiel bedeutet Lernen. Ich stelle mich nicht hin und werfe dien Ball 45 Minuten und klopfe mir auf die Schulter hinterher, sondern versuche Dinge zu machen, die Vito’s Entwicklung helfen.

    Aber der TA Besuch hat alles auf den Kopf gestellt und ich denke mir er ist mein 5. Hund und er hat die kürzeste Zündschnur gelegentlich. Wie löse ich das Problem? Ich habe bei den empfohlenen Videos reingeschaut und tatsächlich sehr gute Ideen gefunden, die ich umsetzen werde.

  • Kimba2001
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    • 27. Oktober 2026 um 21:34
    • #326

    Unser Irko konnte überall mit hin und war total brav.

    Nur beim TA , da war er immer total aufgeregt.

    Er hatte wohl beim Züchter als Baby schlechte Erfahrungen damit gemacht.

    Wir und unser damaliger TA haben es dann so gelöst, das wir ein Medikament zur Beruhigung Zuhause hatten, das bekam er vorm TA Besuch zum schlecken.

    Er war dann nicht sediert, nur total gechillt.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Amy
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    • 27. Oktober 2026 um 22:17
    • #327

    Ich denke du machst alles super und dir viel zu sehr den Kopf um den TA. Amy war schon beim ersten Termin total drüber und jeder weitere Besuch wird eine Herausforderung sein. Ich überlege auch, ihr davor was zur Beruhigung zu geben. Finde ich auch nicht schlimm, so wird es für uns alle angenehmer. Ich habe zum Glück ein Ehepaar als Freunde, die beide TA sind. Hier Zuhause verhält sich Amy super bei Beiden, in der Praxis würde es komplett anders aussehen. Eine leichte Beruhigung vor dem Termin, wenn nur ein oder zweimal im Jahr, ist doch kein Problem. Das mindert den ganzen Stress und macht die Untersuchung doch viel einfacher.

    Claudia mit Amy *24.12.2025

  • SaLoDeTo
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    • 27. Oktober 2026 um 22:38
    • #328

    Danke euch, ich werde Morgen mal den anderen TA anrufen wo wir mal eine Zeit lang waren mit Tony’s Reizdarm und mit ihnen reden und einen Termin vereinbaren. Medikamente habe ich. Und ich frage nach ob sie etwas anderes verschreiben wollen vor unserem Besuch.

    Wenn wir das hinter uns haben, wird es mir schon wesentlich besser gehen. <3

  • Amy
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    • 27. Oktober 2026 um 23:23
    • #329

    Ich kann dich so sehr verstehen. Die Gedanken, vor einem TA Besuch, wo man weiß, dass es nicht so läuft wie man es möchte. Aber glaube mir, was ich von meinen TA Freunden höre, da gibt es weitaus Schlimmeres.

    Und mit einem leichten Mittel zur Beruhigung, dass ist die einfachste und zugleich für alle die bessere Alternative. Weniger Stress für den Hund und eine bessere, erfolgreiche und gründlichere Untersuchung.

    Claudia mit Amy *24.12.2025

  • Palinka74
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    • 28. Oktober 2026 um 06:45
    • #330

    Das Problem mit dem TA haben wir auch. Wir warten generell im Auto - gehen durch die Hintertür rein und raus - Maulkorb drauf und festhalten. Am besten zu zweit. Ich war überrascht, wie easy Django das letzte Mal bei der Osteopathin drauf war. Ich hatte mit dem Schlimmsten gerechnet, aber er hat einfach nur die ganze Behandlung über geknurrt. Aber nicht 1x versucht zu schnappen oder auszurasten. Ok - er darf mir ja "sagen", dass ihm das nicht gefällt - muss es aber trotzdem aushalten.

    Und ganz wichtig ist ein TA, der sich mit LZ Schäferhunden auskennt. Nicht einfach zu finden ?( ... und im Notfall nimmt man auf jeden Fall den, der verfügbar ist.

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

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