Hund in hoher Trieblage kontrollieren

  • Anderes Thema:


    heute beim Schutzdienst war es ziemlich interessant.

    Wir haben die letzten Male (also oft hatten wir ja noch keinen SD gemacht) dass Witus sehr aufgedreht ist wenn ich ihn aus der Transportbox vom Auto hole. Vor allem wenn SD ist zeigt er neuerdings ein mir bisher unbekanntes Verhalten, er zerrt mich wie irre zu dem neben mir stehenden Auto (die Heckklappe ist auch hier geöffnet und ein Hund wartet in seiner Box) und bellt sehr aggressiv den anderen Hund dort an.

    Ich ziehe ihn dann weg und er geht mit Gebell und wehender Fahne auf den Platz um den Helfer zu sehen.


    Auch wenn wir zurückgehen zum Auto, nach Ende des SD, wieder das gleiche Bild. Völlig aufgekratzt will er die anderen Hunde in ihren Boxen "fressen".


    Gestern haben wir festgelegt, dass ich mich durchsetzen muss und mehr Ruhe und Gehorsam reinbringen muss.

    Heute nun hatte ich neben dem Geschirr und der längeren Leine auch eine Kurzführerleine dran, diese am Kettenhalsband.


    Witus will wieder zum Nachbarhund, bellt, ich sage energisch "Lass das", er ignoriert mich, ich rucke zweimal sehr kräftig an der Leine. Er reagiert jedoch kaum aber ich kriege ihn zumindest weg von dem anderen Auto und Richtung Hundeplatz/Helfer und kann ihn beruhigen mit einem Leckerchen, welches ich ihn vor die Nase halte.

    Dann macht er einen schönen SD entsprechend seines Anfänger-Ausbildungsstandes.

    Zum Schluss hat er den Beiß-Keil und wir laufen zurück Richtung Autos. Ich habe schon umgeswitcht auf den Kurzführer. Kurz vor dem ersten Auto lässt er seine Beute fallen und macht wieder Aggro Richtung anderen Hund. Ich wieder: "Lass das!" und gebe ihm einen Leinenruck, er reagiert nicht, ich greife ihm energisch ins Fell vorn und hinten und Witus versucht festzustellen, wer hier der Chef ist. Schnappt nach meinem Arm. Vorneweg: Für die anderen sah es so aus, als ob er mich erwischt hatte, hatte er aber zum Glück nicht. Ich habe ihn aber dann so richtig nach unten gedrückt und mich bisschen über ihn gebeugt und ihn da dann kurze Zeit so fixiert, ich hatte ihn ja gut im Fell.

    Dann hatte er sich einsichtig gezeigt, dass ich wohl doch noch der Chef bin. Und damit war alles gut, er wollte nur noch schnell zu seiner Autobox rennen und ist gleich, ohne ein Kommando hineingehopst.

    Dort habe ich ihn dann noch ganz ruhig gestreichelt.

    Das war das erste Mal, dass Witus, nun bald 14 Monate, meinen Status in unserer Beziehung hinterfragt hatte. Der SD-Helfer und die anderen haben mich gelobt, dass ich das gut geklärt hatte.

    Einer meinte, dass es sein könnte, dass Witus evtl. noch zwei, drei mal nachfragt.


    Ich war bisher zu sehr sein Spiel-Kumpel und zu wenig sein Chef.

    Die ganze Vorbereitung für die BH, was er ja bis jetzt alles als tolles, großes Spiel aufgefasst hatte (und deshalb jetzt auch schon sehr schön Fuß läuft), war ja nicht wirklich Gehorsamkeitstraining. Es war Spiel für ihn.

    Jetzt wird es wohl Zeit, dass ich mich auch mal ein wenig nachdrücklicher durchsetze. Ich hoffe nur, dass dadurch die UO nicht drunter leidet.


    Ich bin jetzt schon auf Sa. gespannt, da ist dann nämlich auf dem HP wieder UO angesagt, und kein SD.



    Übrigens, von meiner Reaktion auf sein Verhalten schien Witus sichtlich beeindruckt zu sein.

    2 Mal editiert, zuletzt von Micha369 ()

  • Micha, ich bin ziemlich bestürzt, was du da mit Witus durchziehst. Ich vermute, dass Witus mit der Situation auf dem Hundeplatz völlig überfordert ist und einfach reagieren muss. Du als Besitzer solltest die Signale deines Hundes lesen und verstehen und ihn einfühlsam in Bereiche führen, die ihm noch suspekt sind. Meinst du, dass Witus nach dem Vorfall dann morgen in einer positiven und freudigen Grundstimmung auf den Platz gehen wird? Du willst den Hundedport doch machen, weil du gemeinsam mit deinem Hund schöne, verbindende Erlebnisse haben möchtest! Ein Hund der sagt, dass ihm das alles zu viel ist und dessen Besitzer ihn nicht versteht und der dann mit Starkzwang gebrochen wird, kann keine echte Freude an der Arbeit mit ihm haben. Glaube mir, die nächste Stufe wird ein Beißvorfall auf dem Hundeplatz sein. Mir tut es um Witus sehr Leid, er war ein liebes unbeschriebenes Blatt. Und du bist der Schriftsteller, der dafür verantwortlich ist, was auf das Blatt geschrieben wird.

  • Jeannine Also soll ich mich besser nicht durchsetzen? Ich mache das ja alles unter Anleitung, bzw. die anderen haben es beobachtet.

    Der Hund ist nun alt genug, dass er auch mal lernen muss zu hören. Das liest sich wohl schlimmer als es wirklich war.

    Er hat einfach nicht an anderen Boxen zu bellen. Er hat ein klares Kommando bekommen "Lass das!" Und er hat es ignoriert. Und ich habe ihm klar gesagt, dass er es nicht ignorieren sollte. Danach war alles wieder gut. Die anderen habes es gesehen und mir recht gegeben.

    Witus war in hoher Trieblage und hat das schon verkraftet, meine Einwirkung war ja jetzt nicht wirklich schlimm oder schmerzhaft.


    Noch eine Baustelle sind die Katzen, extrem hohe Jagdtrieblage und er reagiert kaum auf meine Aufforderung das zu lassen. Da gibt es in Zukunft auch deutlichere Reaktionen drauf.

    3 Mal editiert, zuletzt von Micha369 ()

  • Natürlich musst du dich durchsetzen. Aber es sollte gar nicht erst soweit kommen, dass der Hund so verzweifelt ist, dass er sein Herrchen schnappen will. Du hast ganz andere Baustellen, als Übungen auf dem Hundeplatz abzuarbeiten.

    Witus ist erst ein Jahr alt. Gib ihm die Chance, dir vertrauen zu können. Nur so kannst du an einer guten Bindung arbeiten.


    Ich selber habe schon haufenweise Erfahrungen mit allen möglichen Hundetypen machen können. Ich hole die Hunde da ab, wo sie gerade stehen. Ich akzeptiere ihr Vorleben und schaue, welchen Platz sie bei mir einnehmen können, ohne verbogen werden zu müssen. Ganz schnell findet man die Vorlieben des einzelnen Hundes heraus und es macht uns dann wahnsinnig viel Spaß, miteinander zu arbeiten. Erst wenn ich sehe, dass auch der Hund Spaß hat, gibt es mir das Glücksgefühl des "Wirseins".


    Amy ist ja schon 3 Jahre alt und auf Grund ihrer typisch HSH -Art für mich oft noch ein bisschen wie eine Fremdsprachlerin. Dennoch nehme ich das nicht hin, sondern arbeite daran, dass wir als Team Spaß haben. Zur Unterstützung lese ich gerade Literatur für die Basis. Hier geht es um Vertrauen und Bindung. Es kann nie schaden, nochmal ganz weit zurück zu gehen und sich selbst zu reflektieren. Das wäre für euch sicher auch gut.

  • Noch eine Baustelle sind die Katzen, extrem hohe Jagdtrieblage und er reagiert kaum auf meine Aufforderung das zu lassen. Da gibt es in Zukunft auch deutlichere Reaktionen drauf.

    Auch hier ist deine Lösung Gewalt. Warum? Antijagdtraining sieht ganz anders aus.

  • Nur ein paar Gedanken,


    Warum sollte der Hund, denn denken er ist der Chef nur weil er an der Leine Randale macht.

    Kann er doch machen ist nervig und peinlich, aber solange er nicht zu seinem Ziel kommt, lernt der doch nur mit Krawall komme ich nicht weiter.

    Ich verurteile deine Kurzschluss Reaktion nicht Micha369, aber du solltest denke ich nach möglichen Alternativen umsehen.

  • ich sehe das ganz anders. Ich möchte, das der Hund jetzt langsam lernt, dass er auch in höheren Trieblagen auf mich achten und hören soll.


    Der Hund ist doch nicht verzweifelt. Hast Du schonmal einem SD beigewohnt? Den Hunden macht es Spaß, ihre Triebe dort mal kontrolliert ausleben zu dürfen, Sie dürfen Beute machen, sie dürfen Beißen. Aber alles nach unseren Spielregeln.


    Mit meinem erster Hund, Eiko, habe ich ebenfalls Hundesport gemacht. Wir haben viel trainiert. Ich habe mit ihm die SchHII (heute IGP II ) gemacht. Und Eiko war bis zum Schluss ein toller Hund. Hundesport fängt man nicht erst mit drei Jahren an (oder so :) ). Wir machen ja alles ganz behutsam und mit möglichst wenig Zwang.


    Aber ich glaube, ich habe hier jetzt den Faden gesprengt. Evtl. machen wir mal einen anderen Faden auf.


    Pinguetta


    Wärst Du so nett und verschiebst alles vom Beitrag #25 zu einem neuen Faden?


    Titel-Vorschlag:


    "wie Hund in hoher Trieblage besser kontrollieren"

  • Also mein Trainer hätt wahrscheinlich sofort eingegriffen, hätte mein Hund sich so gezeigt und mir von weitem schon zugebrüllt, wie ich die Situation sofort entschärfen kann bzw. was ich tun soll, wenn der sieht, ich komme grade gegen meinen Hund nicht an. Warum? Weil die Devise ist: So wenig Fehlverhalten wie möglich und wenn schon Fehlverhalten, dann so kurz wie möglich.


    Auch ist keiner der Hunde dort, selbst nicht mein junger über die Maße aufgeregter Hund, so am durchdrehen, dass die andere Hunde verkläffen, an andere Autos ihre Besitzer zerren oder sich gar zu diesen umdrehen und ihn angreifen. Die Hunde sind nur WÄHREND der Übung in dieser Trieblage. Das Training wird ruhig begonnen und ruhig beendet, da rastet keiner aus.


    Ich hab ja auch so einen, der Übersprungshandlungen zeigt und das tun die nicht, weil die der Boss sein wollen, sondern sie sagen damit eigentlich nur "Hilfeeeee ahhhh was soll ich nur tun ahhhh hilf mir Chef". Wenn du ihn dann als Chef mit Gewalt zu Boden drückst, dann lernt er nur eins: "ich hab Angst, meine Vertrauensperson macht mir deswegen nun auch Angst, okay ich tu besser gar nix und hau ab bevor die mich hier alle noch umbringen". Damit machst du auf jeden Fall eines: Vertrauen kaputt und zwar rasant. Dass Leute, die mit Stachelhalsbändern bei euch auf dem Platz stehen, das beloben, wundert mich nicht. Irgendwann bekommt Witus dann halt auch seinen Stachler, weil er nicht mehr kontrollierbar ist, wenn du den Weg dieser Leute so fleißig mit gehst.


    Auch an der Leine zu rucken bringt nichts, wenn danach keine entsprechende Konsequenz folgt. Mir wurde das ja auch gezeigt.


    Beispiel: Aslan will zu einem Hund UNBEDINGT hin, ich sage "Aslan" und reagiert er nicht in einer Sekunde, dann soll ich an der Leine rucken und das so dosiert, dass ich das nur einmal tun muss, ihm es aber nicht weh tut. Warum? Damit ich die Aufmerksamkeit zu mir nach hinten umlenke und dann muss ich sofort das Verhalten bestätigen. Und der ganze Ablauf ist so Komplex und vielschichtig, das MUSS einem ein Trainer mehrmals zeigen. Anfangs hielt er die Leine in der Hand während ich nur belohnte, damit ich das richtige Timing hin bekomme und nicht falsch konditioniere und es keine Fehlverknüpfungen gibt.


    Da irre an der Leine rumruckeln bringt nichts, dann wirkt das halt nicht, ja dann zieht man den Hund halt weg, das funktioniert nicht. Damit lernt der Hund überhaupt nichts außer: der ruckelt da halt rum, dann schleift der mich da rum, aber ich mach einfach weiter mein Ding so lange es nur geht und verkläffe die anderen Hunde weiter. Und ein Hund, insbesondere ein Schäferhund, der zu Übersprungshandlungen neigt, den greift man in so einer Situation absolut nicht im Fell. Denn das löst so was nämlich aus. Im Zweifelsfall parkst 200m weiter weg und läufst die Strecke da hin mit großem Bogen an den anderen Autos vorbei und er darf dich auch erst gar nicht an den Kofferraum anderer Leute zerren. Sobald du nur einen halben Schritt mit gehst hat er gewonnen und sein Verhalten wird damit bestätigt.


    Du brauchst gescheite Trainer, die dir wirklich helfen und nicht nur den Schutzdienst durchziehen und feddich, sondern die deeskalativ zur Seite stehen, weil sie eigentlich sehen müssten, dass dein Hund grade durchdreht und du gerade überfordert bist und dann auch direkt einschreiten, dafür sind sie da und mein Trainer hat schneller die Leine in der Hand als ich manchmal gucken kann, zeigt mir was zu tun ist, zack hab ich die Leine wieder und dann machen wir das, was getan werden muss. Mit dem Erfolg, dass Zwergi schon beim zweiten Besuch dort alles mitmachen konnte, obwohl da auch ein kleiner knurrender Mali mit anderem Frauchen durch die Gegend gespielt wurde und so weiter. Er durfte sogar den Jutesack vom Trainer im Schutzdienst schnappen und zu seiner Box tragen - an den Leuten vorbei, die für ihn ein unheimlich toller Reiz sind. Aber mir wurde gesagt, was ich wie zu tun habe und dann funktioniert das auch einwandfrei. Klar gibts immer mal "Fehler", da will er dann doch stehen bleiben und zu wem anders aber für genau die Situation bekommt man ja dann gesagt, was man tun muss und zack läuft er wieder mit.


    Und das ist das, was wir derzeit machen: Basics üben, Verhalten auf dem Platz üben. Nebenbei die ersten Einstiege in Unterordnung, Schutzdienst etc. Aber der größte Fokus für Trainer, mich und Hund liegt derzeit auf dem Verhalten auf dem Platz. Weil die sagen ALLE dort: Wichtig ist, dass der Hund versteht, wo er seine Aufmerksamkeit hin zu richten hat, die Technik danach ist ein Witz dagegen, aber du brauchst zwingend die Aufmerksamkeit, sonst kann der gar nichts gescheit lernen und wenn du die hast, dann machst du die Technik.


    Und ja, auch ich, die 4 Monate oder was schon Futtertreiben geübt hat, beginnt damit jetzt wieder ganz bei null. Warum? Weil die Trainer wissen, was sie tun, weil der korrekte Aufbau Zeit braucht und unter Aufsicht deutlich besser geht. :S

    Also zieh da nicht einfach nur dein Ding durch, weil du denkst, das wäre grade richtig so, sondern such dir gute Trainer, die dir beistehen, dir helfen und zur Not auch zu Hilfe eilen und folge ihrem Training, dann kommt es auch nicht mehr zu solchen Situationen.


    Ich hab den Brummi jedenfalls seither nicht mehr an meinem Arm hängen gehabt...

  • Dein Hund ist weder "aggro" noch will er sich Dir gegenüber durchsetzen. Vielleicht sprichst Du mit Deinen Trainingskollegen mal über das Thema "Übersprungshandlungen"???


    Dein Hund weiß in den geschilderten Errregungslagen schlichtweg nicht wohin mit seinem Trieb, wie er sich da verhalten soll. Da ist ihm in so einem Moment jeder Blitzableiter recht. Mit dem, was viele Hundesportler unter "Dominanz zeigen" verstehen, wirst Du das Problem nicht lösen können. Du musst seine Triebe in die richtige Richtung kanalisieren. Zur Zeit "Shaped" Dein Hund. Er probiert Verhaltensweisen aus, durch die er versucht an sein Triebziel zu gelangen bzw. zumindest seinen angestauten Frust raus lassen kann. Nicht nur der Weg zum Figuranten auf den Platz sorgt für Frust (weil das mit Dir an der Strippe nicht zielgerichtet und schnell genug geht). Sondern auch der Weg mit Beute zurück zum Auto (bei dem der Hund inzwischen längst weiß dass er dort die Beute abgeben und ohne sie ins Auto muss).


    Wenn die Leute gut sind, mit denen Du trainierst, dann werden sie Dir Lösungsansätze aufzeigen können. Durch die Du mit Deinem Hund nicht in eine Gewaltspirale kommen wirst. Hier ist nicht "Dominanz" gefragt, sondern Gehirnschmalz.

  • Ach und wegen der Leine rucken: der Trainer ist mit mir vorher alle anderen Möglichkeiten durch gegangen (wir haben uns quasi "hochgearbeitet" in der "Ablenkungsliste", was funktioniert), es gab keine Chance, die Aufmerksamkeit vom Hund weg zu mir zu lenken (in dieser einen speziellen Situation!), außer ihn durch einen richtig dosierten Ruck (soll ja weder den Hund verletzen noch ihn unbeeindruckt da stehen lassen) nach hinten umzulenken und dann muss ich auch schon sofort reagieren und dann riesige Party etc.


    Mit der Konsequenz, dass er nun zu 60% schon bei "Aslan" reagiert und ich zu 40% nur noch leicht zubbeln und rückwärts gehen muss, damit er sich umdreht und mir folgt. Und das hat sich ja sofort auf dem Platz schon in der Übung beim Testen gezeigt. Nicht weil der Hund dachte "oh das tut weh ich dreh mich besser um", sondern weil er gelernt hat, dass es bei mir viel cooler ist und mehr Spaß und Leckerlies und Party bringt, wenn er sich umdreht und "freiwillig" (zu 60% mittlerweile, zu 40% eben mit "Unterstützung" :D ) zu mir kommt, als nur den langweiligen Hund anzuglotzen und eventuell anzuwuffen, der eventuell eh nicht reagiert, ihn keines Blickes würdigt und sonst auch nix spannendes abläuft.


    Und genau darum geht es: du musst dem Hund zeigen, dass er mit der Aufmerksamkeit bei dir bleiben soll, weil das ultra krass toll ist und nicht, weil er sich aus Angst nicht mehr traut, weg zu gucken oder weg zu gehen. Unter Angst und Gewalt lernt es sich nämlich sehr schlecht, unter positiver Aufmerksamkeit aber rasant und du solltest versuchen, diesen Weg zu gehen, egal bei was und da brauchst du für Situationen, bei denen du nicht weißt, was zu tun ist, einen guten Trainer der einen Plan hat.

  • Nur ein paar Gedanken,


    Warum sollte der Hund, denn denken er ist der Chef nur weil er an der Leine Randale macht.

    Kann er doch machen ist nervig und peinlich, aber solange er nicht zu seinem Ziel kommt, lernt der doch nur mit Krawall komme ich nicht weiter.

    Ich verurteile deine Kurzschluss Reaktion nicht Micha369, aber du solltest denke ich nach möglichen Alternativen umsehen.

    Danke für Deine Meinung.


    Also ich gebe zu, es war keine Kurzschlussreaktion meinerseits. Ich hatte das so ehrlich gesagt schon gezielt geplant.


    Und man hatte mir gesagt, dass ich mich da durchsetzen muss.



    Azemba


    ich werde das morgen nochmal in Ruhe dort besprechen bevor ich den Hund raushole. Morgen ist ja kein SD, wir machen Gruppenarbeit und UO.

  • Ich hatte das so ehrlich gesagt schon gezielt geplant.

    Um das mal zu übersetzen, was da zwischen dir und dem Hund abläuft: Du packst ihm ins Fell und der Hund merkt nur "mein Herrchen beißt mich grade und ich bin ja eh schon so aufgeregt oh Gott oh Gott oh Gott".


    Dass der sich dann umdreht und "zurückbeißt" in seiner Hysterie, das ist dann irgendwo auch verständlich.

  • habe hiervon ja keine Ahnung, aber wenn mit Gewalt/ aversiven Methoden gearbeitet wird, wäre ich weg. Und nur für das Protokoll ich lehne Gewaltanwendung nicht grundlegend ab, aber nicht wegen Kleinigkeiten. Jeder Bericht über solche Dinge lässt mich halt Hundesport ablehnen. Und eigentlich müsste sowas nicht sein, weil einfach viele Hundesportler tolle Arbeit machen und einfach nur Spass mit ihrem Hund haben wollen.