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Bene Baronin von Bärentatz, Chia Chaosfürstin von Flitz und Piepe und irgendwann ...

  • Verbena
  • 12. September 2021 um 11:41
  • Tilli
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    • 16. Oktober 2021 um 18:16
    • #106

    Oh Herrlich, was hab ich gelacht. Danke dafür. Damit ist die Kletterleidenschaft umfassend erklärt...die Hundedamen brauchen ein Podest :D ....man hätte es ja ahnen können.

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Verbena
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    • 16. Oktober 2021 um 19:34
    • #107

    Die Königinnenrobe heißt Grossenbacher Support Vary Geschirr - preislich müsste das fast hinkommen :/

    Vergoldet ist der Sockel leider auch nicht ... eher nur silbern und das mit dem roten Samt wurde hier auch noch nicht umgesetzt - ich sollte das mal beim Wasserwerk anregen, denn wer irgendwelche Messgeräte über den Brunnen installieren kann, sollte ja wohl auch in der Lage sein, ein bisschen Stoff über den Sockel zu werfen, damit die Chaosfürstin ein adäquates Podest erhält.

    Babsi, selbstverständlich bis Du mit Tilli herzlich eingeladen - Podeste gibt es ja sogar zwei und eins wäre auch für Tilli frei, denn wenn die Hoheiten Sockel beanspruchen, sollte die Queen of country ja auch einen haben dürfen. Noblesse oblige :D

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Boss
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    • 16. Oktober 2021 um 21:02
    • #108

    Was nützt das schönst ausstaffierte Podest wenn der Thron fehlt. Das Wasserwerk möge doch bitte an das pinkfarbene Bling-Bling-Sofa denken👑🎀

  • Verbena
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    • 17. Oktober 2021 um 11:10
    • #109
    Zitat von Boss

    Was nützt das schönst ausstaffierte Podest wenn der Thron fehlt. Das Wasserwerk möge doch bitte an das pinkfarbene Bling-Bling-Sofa denken👑🎀

    Irgendwann kaufe ich für meine Hoheiten den pinkfarbigen Bling-Bling-Divan ;)

    Allerdings bin ich gerade heute gar nicht in der Stimmung, der Chaosfürstin etwas Gutes zu tun :evil:

    Sie kann ja nichts dafür ... ich versuche das auch zu berücksichtigen, aber momentan ist sie wirklich so derart von unguter Energie beeinflusst, dass ich mir sehnlichst wünsche, endlich wieder mit ihr trainieren zu können, um eben diese Energie in eine gute Richtung umlenken zu können.

    Aus der Chaosfürstin wird nämlich gerade die Duchess of Desaster ... oder of Desinteresse an meiner Wenigkeit und meinen Wünschen.

    Sie pflegt dafür zwei neue Hobbys: Mäusejagd und Mobbing.

    Gerade ersteres machte mich gestern Abend so sauer, weil sie den armen Fredy über den Acker feudelte und der einfach zu höflich ist, Mädels zu verhauen und sich das darum gefallen ließ. Normalerweise gibt Chia das Spiel dann auch auf, wenn Fredy sich nicht wehrt, aber gestern attackierte sie ihn immer wieder, bis ich die Schleppleine gegen die kurze Leine austauschte und sie bei Fuß gehen ließ.

    Natürlich ist sie unausgeglichen und muss ihre überschüssige Energie irgendwo loswerden, aber das Fredymobbing kann ich nicht mal im Ansatz erlauben, auch wenn Fredys Frauchen meinte, dass er sich doch wehren kann, wenn es ihm zu doof wird ... aber er tut das nicht. Und ja, es ist gemein, dass ich mir tief in mir drin wünschte, dass er ihr mal kräftig einen Scheitel zieht und sie ihren Übermut mal wieder runter fährt, aber es ist auch nervend, wenn man einen Hund versucht, zu einem entspannten Gassigang zu bewegen und der Hund dann einen auf wilde Wutz macht, obwohl die Schleppleine dran ist und zur Korrektur auch ihren Einsatz findet ... aber Ignoranz ist derzeit Chias zweiter Vorname.

    Heute Früh war dann die Mäusejagd so viel spannender als ich. Kekse an den Kopf werfen? Ich hätte eine dreistöckige Hochzeitstorte werfen können und sie hätte mich ignoriert.

    Ich denke leider auch, dass zu ihrer mangelnden Auslastung nun auch noch das Hormontänzchen beginnt. Theoretisch wäre sie schon läufig geworden, aber Micha meint, dass vermutlich die Antibiotika ihren Zyklus aus dem Tritt brachten. Sie markiert aber, schnuppert hingebungsvoll an jedem Busch, an dem Rüdenodeur in ihre Nase steigt und hinterlässt dann einen Gruss, damit der Knabe weiß, wo er sie treffen kann.

    Ich war schrecklich besorgt, als es ihr so arg schlecht ging und sie Fieber hatte und zu dem Zeitpunkt wünschte ich mir nichts sehnlicher, als dass sie wieder so wird, wie ich sie kenne: Laut, übermütig, voller Energie und nicht zu bremsen.

    Aber gerade in den letzten beiden Tagen habe ich das Gefühl, dass sie nun alles nachholt, was sie in den Tagen ihrer Indisponiertheit verpasste.

    Dass sie neulich Abends Pilzsucher anpöbelte ist schon ungewöhnlich. Dass sie Fredy mobbt ist nicht tolerierbar. Aber dass sie mich komplett ignoriert ... echt, das frustet mich.

    Mag sein, dass ich mich auch schon mal darüber amüsierte, dass Chia mit galantem "Mäuselsprung" in die Zwischenfrucht hüpfte. Ich hätte das sofort unterbinden sollen, denn es ist und bleibt eben unerwünschtes Jagdverhalten, auch wenn es lustig aussieht.

    Aber sonst ist Chia auch kein so akribischer Korinthenkacker und toleriert, dass ich nicht immer so konsequent bin, wie ich es sein sollte.

    Vor ein paar Tagen habe ich noch Partys gefeiert, weil sie das Kommando "Schau" so super toll befolgte und sie nur darauf wartete, dass ich sie zu irgendetwas animiere .,.. was leider dann nur das Beutelsuchen oder Leckerchenaufspüren war, weil sie sich ja nicht anstrengen soll und der Tierarzt meint, dass wir erst wissen, ob sie wirklich wieder fit ist, wenn sie zwei Tage ohne die Medikamente ausgekommen ist. Heute bekam sie die letzte Tablette und ich kann wirklich nur hoffen, dass der Tierarzt ihr am Dienstag die wiederhergestellte Gesundheit attestiert, damit ich wieder was mit ihr tun kann, dass sie auslastet.

    Das Problem bei ihr ist ja, dass jedes Angebot eines ruhigen Trainings bei ihr den Action-Modus auslöst und sie sofort alle Energiereserven mobilisiert.

    Wobei das noch angenehmer ist, als ihr heutiger Drang, dem Mäusefanghobby nachzugehen, denn dabei blendet sie mich vollkommen aus und ist nur noch mit der Nase auf dem Boden und in den Erdlöchern, die vielleicht von den kleinen Graupelzen bewohnt werden.

    Jeder Versuch, sie davon abzulenken, scheiterte kläglich. Rufen, Keksangebote, Meckern ... nichts interessierte sie so sehr, wie diese Mauselöcher.

    Gut - ich jammere vielleicht auf hohem Niveau, weil es definitiv Hunde gibt, die ihre Menschen vor schwierigere Herausforderungen stellen, aber wenn man schon ein annehmbares Level der Erziehung und Ausbildung erreichte und plötzlich scheint alles von der Festplatte gelöscht zu sein, dann ist das frustrierend.

    Uns fehlt beiden das Training auf dem Hundeplatz und etwas Adäquates zu finden, dass Chia nicht körperlich anstrengt, ihr aber trotzdem den benötigten Ausgleich gibt, ist gerade kaum möglich.

    Selbst ein Spaziergang mit zwei ruhigen Begleithunden animiert sie, diese so lange zu foppen, bis die endlich auf ihre Einladung reagieren und mittoben.

    Zwischendurch hatte ich mich ja auch schon gefragt, ob mein Versuch, unsere Bindung mit viel Lob und ohne Gemecker zu festigen, indem ich sie belohne, wenn sie etwas gut macht und ignoriere, wenn sie etwas Unerwünschtes tut, bei ihr zum Gegenteil führt. Also dass sie quasi den Ungehorsam zur Brücke zum Lob erhebt und bewusst davonflitzt (sie rennt ja nicht weg, sondern schießt davon, zieht gleich einen Bogen und sitzt dann wieder vor mir, um belohnt zu werden), damit sie gelobt und belohnt wird.

    Aber im Grunde freue ich mich, dass sie so voller Begeisterung zu mir rennt und nicht, wie vor ein paar Wochen noch üblich, mit devot gesenktem Blick und verknuckelten Ohren auf mich zuschleicht, wie der sprichwörtlich geprügelte Hund.

    Auf der anderen Seite ärgert es mich dann, wenn sie das Davonflitzen und Zurückkommen als lustiges Spiel sieht, für das sie Kekse gereicht bekommt.

    Dann lese ich wieder, dass wir unsere Hunde mit Emotionen wie Wut und Angst verunsichern und ich nehme mir vor, souverän zu bleiben ... was schwer ist, wenn Chia ihre Ohren auf Durchzug stellt.

    Vielleicht sollte ich aber auch einfach froh sein, dass so ein ignorantes Verhalten die Ausnahme und nicht die Regel ist und ihr Verhalten genauso lernen zu ignorieren, wie sie mich ignoriert?

    Was ich nun aber sicher weiß ist, dass Chias Anspruch an eine ausgleichende Beschäftigung einfach in ihr steckt und sie das "Wenigtun" nicht gut verträgt. Sollte ich mich auch schon mal gefragt haben, ob das Hundeplatztraining sie überfordert, so bin ich mir jetzt sicher, dass es ihr fehlt, denn sie war auf einem so guten Weg, als wir miteinander trainieren durften und momentan benimmt sie sich wie eine trotzige Zweijährige, die sich vor dem Süßwarenregal an der Supermarktkasse auf den Boden schmeisst und brüllt, bis ihre genervte Mutter ihr ein Ü-Ei kauft ... und ich dachte, das hätte ich hinter mir. :(

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

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    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 17. Oktober 2021 um 12:45
    • #110

    Ach herrjeh, die Chiamaus hält dich ja ganz schön auf Trab…

    Ich würde dir so gerne was von meinem „ach was soll’s, kennen wir ja schon“, äh, Dingens abgeben. Mich haut ja momentan echt nichts mehr von den Socken, was Brummi macht, kein Fehlverhalten beschert mir Frust oder Wut oder sonst was. Aber ich rechne auch fest damit, dass er irgendwas unerwünschtes macht, dass er zb Mäuselöcher ausbuddeln will und kontere das mit einem „nein, weiter!“ und wer nicht freiwillig weiter läuft, wird hinterher gezogen. Ich mache ihm sein Fehlverhalten so madig, wie nur möglich. Wenn er dabei blöd in der Leine hängt und die noch unter einem Fuß durch geht, was dann natürlich echt blöd ist für ihn: umso besser, denn das findet er maximal blöd. Er lernt dadurch jedes Mal: Mauslöcher buddeln is echt saublöd und wenn ich nicht komme, wenn sie sagt, sondern weiter machen will, dann sowieso.

    Dafür gibts jedes Mal, wenn er dann freiwillig mit geht - so selten ist das gar nicht mehr mittlerweile - eine tolle Belohnung, dann fliegt ein Barfi und er darfs „erjagen“.

    Brummi macht ja momentan ganz arg viel „falsch“ und 90% seines Verhaltens draußen ist absolut unerwünscht, deswegen ist es umso wichtiger, dass wenn er doch mal was tolles macht - und sei es nur, dass er merkt, die 5m Leine neigt sich dem Ende und er löst sich von der Mädelspipi, ja dann gibts auch ein Lob und ein Schleckerchen. Ich muss ja nach der kastration wieder ganz bei null beginnen, mit allem, aber alles, was ich mir von ihm wünsche und was er mir gibt, belohne ich jetzt schon, jedes Mal, denn irgendwas bleibt immer hängen, selbst wenn’s statt 10x dann 200x belohnt werden muss, bis es mal durch die Hormonwand im Vernunftzentrum angelangt ist. Und alles andere mache ich ihm einfach madig. Keine direkte Strafe, aber madig. Es soll blöd sein, wenn er sich doof verhält, damit er meine dann gebotene Alternative annimmt und dafür belohnt wird und diese in Zukunft von alleine umsetzt.

    So hab ich das Gejaule im Fahrstuhl jetzt wieder los - ich ließ ihn immer sitzen und es flog ein barfi. Nun sitzt er von alleine und es fliegt ein barfi und es gibt noch ein liebes Lob von mir. Sonst hat er wirklich den Fahrstuhl so vollgebrüllt, dass mir die Ohren schepperten (mitten in der Nacht 🙃) und sich in Aufregung hineingebrüllt und ist dann schon brüllend und hektisch aus der Haustür raus, das hab ich nun deutlich abgefedert.

    Die Trainerin sagte mir ja auch: es kann immer sein, dass etwas hinzu kommt, mit dem man nicht gerechnet hat. Insbesondere in dieser „Hormonzeit“. Das hätte man bei einem Hund ab 4-5 Jahren deutlich weniger bis nicht mehr. Die fahren einfach ihr Fehlverhalten und gut ist. Aber so junge Hunde, die entwickeln immer neue Strategien, um uns mit Ästen in die Kniekehlen zu pieken, damit es uns zum Fall bringt 🙃

    Was mir wirklich ganz arg geholfen hat, war wirklich dieses „ach was soll’s, das haut mich jetzt auch nicht mehr um“ ganz tief in meinem Geduldszentrum zu verankern. Manchmal, wenn er so Faxen macht, egal welche, bleibe ich auch mal stehen und gucke ihn nur an, stemme mir noch die Arme so in die Hüften und werfe ihm einen „Sach ma, bist du eigentlich deppert?“ Blick zu, das merkt er irgendwann. Manchmal kommt er dann zu mir und setzt sich hin oder er lässt sein, was er tut. Dann sage ich nur „Siehste, geht doch“ und gehe unbeirrt weiter.

    So sehr es mich auch fuchste anfangs, dass mein ehemals leinenführiger Hund so superaufmerksam auf mich war, einen super Rückruf hatte (an der Leine immerhin), keinen absoluten Blödmist verzapfte (kindliches spielverhalten davon ausgenommen) und einfach geistig anwesend war, so sehr verstehe ich nun aber auch, dass er aufgrund der Hormone anders nicht kann.

    Die Chaosbobbels wollen uns gefallen und wollen auf uns hören - sonst würde auch der Brummi in guten Momenten nicht JEDEN MIST ausführen, den ich von ihm verlange, aber die Hormone hageln einem eine Wand ums Gehirn. Da kommt weder gutes raus noch gewolltes rein. Da is dicht und sie wissen dann selbst gar nicht, was sie tun sollen. Sie machen das nicht mit Absicht und bei Chia kommt ja noch hinzu, dass nicht nur die Hormone tanzen, sondern auch noch der Zappelphillip irgendwo hinten rechts im Kopf sitzt und ihr ins Hirn brüllt „BEWEG DICH ENDLICH!“.

    Und wenn ich gegen eines keine Kriege (mehr) führe, dann sind es Hormonwände und Zappelphilippse, denn man kommt eh nicht durch die Wand durch. Deswegen lasse ich mich auch nicht mehr von so was fuchsen, denn machen kann ich eh nichts dagegen.

    Und von diesem „aber ein Hund im Alter x muss trotzdem hören“ oder „der müsste schon viel mehr können“ lasse ich mich auch absolut nicht mehr beeinflussen. Mag sein, dass das sein müsste, aber beim nervenschwachen Brummi, der mit Hormonen überladen ist (vllt ist er sogar nur aufgrund der Nervenschwäche so sexuell überzogen drauf, weil er das einfach überhaupt nicht verarbeiten kann und niemals können wird), bei dem Frustverhalten und Impulskontrolle ein riesiges Thema sind - wie bei Chia - da KANN man das nicht erwarten, was bei den 99 von 100 anderen Hunden „können gehen muss“. Das geht nicht, weder mit ganz viel Beten noch mit ganz viel Gewalt kann man da irgendwas erzwingen.

    Nun tanzen die hormone bei Chia zum Glück nur wenige Wochen, danach wird es bei euch sicher riesige Fortschritte geben. Und ich bin sicher, sobald sie noch ein paar Läufigkeiten erlebt hat und auch bei dir merkt, dass du da souverän mit umgehst und dich „nichts mehr von den Socken haut“, wird das für sie immer leichter, damit umzugehen.

    Man stelle sich nur mal ein menschliches Mädel vor, das eines Tages blutend vor einem steht und weint aus Angst und nicht weiß, was da los ist, dann erklärt man dem Mädchen (eigentlich ja schon LANGE vorher, bevor das überhaupt eintritt), was da gerade mit ihrem Körper passiert. Das Mädchen kann es also verstehen (oder war schon darauf vorbereitet). Aber unsere Hunde, die wissen gar nicht, was da los ist, was mit ihnen geschieht und erklären können wir auch nichts. Und ich weiß nicht, ob die nicht auch so was wie Angst verspüren, Unsicherheit und Sorge um den eigenen Körper. Sie lernen natürlich mit der Zeit, dass das immer wieder passiert, können es irgendwann einordnen und kommen damit zurecht, aber bis es so weit ist, können einige Läufigkeiten vergehen.

    Und wenn dann eben wie bei Chia noch hinzu kommt, dass sie nicht rennen darf und diesen Stress und diese Unsicherheit nicht „wegrennen“ kann, dann kommt so was wie buddeln (auch stressabbau) oder rumstänkern (auch frustabbau) bei raus.

    Das ist natürlich maximal blöd, grade wenn man auf einem so guten Weg war, aber die Zeit geht wieder rum. :)

    Stark bleiben, stehen bleiben, nicht umfallen und nicht wütend aufstampfen - denk dran: wir müssen Felsen sein, für unsere Chaosbobbels ❤️ Und ein Fels lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen.

    Einmal editiert, zuletzt von FlatSnow1639 (17. Oktober 2021 um 12:51)

  • Tilli
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    • 17. Oktober 2021 um 12:56
    • #111

    Och Mensch, lass dich nicht ärgern, halte durch. Der Tierarzt gibt bestimmt bald sein OK und die Chaosfürstin kann wieder starten. Aber ich glaube ich weiß wie du dich fühlst, auch wenn Tilli nicht krank war hat der Umzug sie arg gebeutelt und zwischendurch auch mal zu kurz kommen lassen. Die ersten Tage war die Erziehung auf Werkseinstellung gesetzt. Ich hatte für zwei, drei Tage 27kg Welpe am Start. Himmel was war ich genervt. Die Dame hatte nur Knallfrösche, Wunderkerzen und Chinaböller zwischen den Ohren...die ohne jegliches Prüfzeichen versteht sich. Tilli pöbelt z.B. eigentlich nicht...jetzt wurden gelbe Aufsitzrasenmäher zum Feindbild erklärt. Aber nur gelbe, rote und grüne und alle Größen und Formen von Traktoren waren völlig ok. Fremde Hunde, geht gar nicht...gut, wir haben nur einen getroffen. Fliegen jagen war der neueste Hit, völliger Gehörverlust im Garten, Protestsitzen wo es nur geht. Denke du weißt was ich meine.

    Schonung ist ungewohnt, Krank sein ist blöd....und die Energie staut sich immer weiter an. Ich würde ja wetten, sie verhält sich wieder völlig normal, wenn das alles erst mal überstanden ist. Lass dich nicht frusten, ein guter Tee soll da recht hilfreich sein. Hab deinen "Gute Laune Tee" sozusagen literweise konsumiert, ist aber auch köstlich. Was mich am meisten gefrustet hat, war meine eigene Befürchtung, das festigt sich und bleibt jetzt so, wenn ich nicht entschieden und souverän was dagegen unternehme. Nur was, wenn Hund vollständig bedarfstaub ihre grauen Zellen nicht findet? Da kann ich motzen und toben wie ich will, das geht Frau Hund am pelzigen Ende vorbei.

    Die Chaosfürstin kann gerade nicht anders, und nervt sich wohl selbst am meisten damit. Wenn es nicht klappt, würde ich auf Runden mit anderen Hunden erst mal ein paar Tage verzichten und gut.

    Ich hatte die Tage eine spannende Unterhaltung mit einem Herren, dessen Harzer Fuchs in dabei unterstützt, die Kühe auf eine andere Weide zu bringen. Fazit war, auch der Hund, sehr gut ausgebildet und durchaus zuverlässig bei der Arbeit muss erst mal Dampf ablassen und rennen, rennen und rennen....bevor er konzentriert an die Arbeit gehen kann. Haltet durch, das wird schon wieder.

    LG

    Babsi & Tilli

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Dimi27
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    • 17. Oktober 2021 um 15:09
    • #112

    Verbena Ich wünsche deiner Maus auch weiterhin allerbeste Genesung und hpffe auch auf ein baldiges GO vom TA. Du lastet Sie ja wirklich aus wo du nur kannst und bist eine tolle Hundemama <3 Ebenso freut es mich dass du anscheinend aktuell gerade wieder etwas Licht am Ende des Tunnels siehst, hattest du ja gerade echt einiges zu stämmen. Unsere Fellnasen spüren uns zudem ja besser als wir es selber jemals tun werden können, deshalb weiss ich auch immer, wenn ich nur minim Angespannt bin, ists Romeo auch. Sobald ich ganz gelassen und Happy bin, zeigt er diverse Verhaltenweisen nicht mehr. Deshalb bin ich jeden Tag damit beschäftigt, meine innere Ruhe beizubehalten oder wieder zu erlangen.

    Je besser es uns geht, desto mehr merken es ja unsere Hunde. Du hast eine ganz tolle Schäfibande an deiner Seite und ich bin mir sicher, dass deine Maus schon ganz bald wieder normal ihrem Alltag nachgehen kann, wie sie es eben will ;)

  • Verbena
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    • 17. Oktober 2021 um 15:38
    • #113

    Danke Ihr Lieben :*

    Ich übe mich in meinem Mantra "Ich bin der Fels in der Brandung ommmmmmmmmm" und versuche mich in Chia hineinzuversetzen, um zu versatehen, warum sie reagiert, wie sie eben manchmal reagiert.

    Babsi, das mit der Werkseinstellung trifft es sehr gut ... mir scheint, dass irgendwer bei ihr den Reset-Knopf gedrückt hat :/

    Wobei ich vorhin die Hängebrücke und das Wackelbrett raussschleppte und den Slalom aufbaute - den kann man ja auch langsam durchlaufen.

    Erste Erkenntnis: Langsam ist bei Chia nicht im Angebot und entweder darf sie durchrennen oder sie bietet höchstens drei Stangen an, die sie umschlängelt und findet dann, dass mehr Gymnastik in Slow Motion definitiv nicht angeboten werden muss.

    Aber als Fels in der Brandung lobe ich dann halt die drei gut ausgeführten Stangen, atme tief durch und beschließe, dass das für den Anfang reicht.

    Allerdings rennt meine Chaosfürstin dann locker über die Hängebrücke (die war letztes Mal ja noch echt gruselig) und kann sich sogar zu einem Sitz auf dem Wackelbrett durchringen 8| Dann nehme ich den Fuß vom Brett, womit die bessere Stabilität weg ist und drehe mich um und sehe aus dem Augenwinkel, wie Chia über das Wackelbrett turnt :/

    Also popeliges Stangenumschlängeln langweilt den Hund, aber Hängebrücke und Wackelbrett sind cool? Vielleicht sollte ich doch über das Training zum TopDog nachdenken.

    Morgen wollte ich dann mal versuchen, die Sache mit dem Treibball auszuprobieren.

    Mit Fredy und Frauchen sind wir locker am Dienstag zum Abendgassi verabredet. Wenn der Tierarzt am Dienstag Vormittag sein O.K. gibt, dann will ich mal schauen, dass ich mal wieder den Animateur für sie gebe und sie was zu tun bekommt, damit sie Fredy nicht mobbt.

    Dimi27 Ob ich eine tolle Hundemama bin ... ich würde mir das wünschen. Vor allem, dass meine Hunde in mir wirklich den Fels in der Brandung finden, der ich gerne für sie sein möchte.

    Aber heute Früh war ich doch ziemlich geknickt und habe zu meinem Göttergatten gesagt, dass mir in solchen Situationen bewusst wird, wie sehr mir Lyssi fehlt, weil sie der Hund war, der immer fragte, was sie für mich tun kann.

    An Chia wachse ich ... an Lyssi konnte ich mich aufrichten, wenn ich mich selbst in Frage stellte. Manchmal glaube ich, dass der einzige Fels in der Brandung meine Bene ist, die alles nimmt, wie es kommt und die das Leben immer feiert ... solange der Keksvorrat nur groß genug ist.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • FlatHeart1256
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    • 17. Oktober 2021 um 15:46
    • #114

    Jeder zweifelt und natürlich sind unsere Hunde auch manchmal Arschkrampen, die man auf den Mond schießen mag. Aber natürlich bist du eine gute Hundemama.

  • Kimba2001
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    • 17. Oktober 2021 um 16:04
    • #115
    Zitat von Ellionore

    Jeder zweifelt und natürlich sind unsere Hunde auch manchmal Arschkrampen, die man auf den Mond schießen mag. Aber natürlich bist du eine gute Hundemama.

    Das finde ich aber auch.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Tilli
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    • 17. Oktober 2021 um 19:00
    • #116

    Du bist ganz sicher eine gute Hundemama. Dass die Kleine dir sehr fehlt, glaube ich dir. Lass dich noch mal drücken. Das treibt mir jetzt immer noch die Tränen in die Augen. Wie muss es dir da erst gehen.

    Langsam ist hier auch nicht im Angebot. Langsam ist langweilig und öde, findet Frau Hund.

    Je langweiliger das Leben wird, desto waghalsiger wird der Hund, hab ich auch schon festgestellt. Hier sind alle Däumchen und Pfötchen gedrückt für die Starterlaubnis vom Tierarzt.

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Luna
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    • 17. Oktober 2021 um 19:47
    • #117

    Verbena, du bist mit sicherheit eine ganz tolle hundemama und wenn ich daran denke, was du alles für deine hunde tust, da bekomme ich fast gewissensbisse. Dein futterangebot an deine lieben alleine schon, da kann ich echt nicht mithalten usw..

    Aber wir alle wachsen doch auch an unseren hunden und stellen uns selbst manchmal in frage und das ist auch gut so.

  • Verbena
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    • 17. Oktober 2021 um 20:59
    • #118

    Ach Ihr Lieben ... jetzt habe ich aber doch ein paar Tränchen aus den Augenwinkeln wischen müssen. Eure Worte berühren mich sehr und ja, es gibt Momente, an denen mich das Dunkle einholt und ich mich wieder davon niedergedrückt fühle, obwohl ich dachte, dass ich mit dem Blick nach vorn dem Hellen viel näher bin und mich der Gedanke nicht mehr so umhaut, dass ich nie wissen werde, ob Lyssi nicht doch auch irgendwann einen pubertären Eigensinn entwickelt hätte.

    Es ist sicher nicht gut, wenn ich Lyssi glorifiziere, weil sie gar nicht die Zeit bekam, mich herauszufordern und eben immer die "Gehorsame" war, während Chia eben manchmal eine echte Randaline sein kann.

    Deshalb versuche ich möglichst nicht zu vergleichen ... das ist dann aber schwer, wenn so eine Morgenrunde eben von Frust und Unzufriedenheit begleitet ist, für den Chia ja eigentlich gar nichts kann und ich eben trotzdem das Bild von Lyssi im Herzen und in meinen Gedanken trage, die immer bemüht war, alles richtig zu machen.

    Es ist aber eben auch leichter, wenn der Hund einen einfach als Fels in der Brandung sieht oder selbst zum Fels in der Brandung wird, wie Bene, in deren Augen eigentlich immer steht: "Verlass Dich auf mich!"

    Chia muss ich beweisen, dass sie sich auf mich verlassen kann und wenn sie das anzweifelt, habe ich versagt - daran gibt es nichts zu rütteln, auch wenn unser Streben danach, eine gute Hundemama oder ein guter Hundepapa zu sein, schlussendlich das Gleiche ist, aber wir alle manchmal merken, dass das nicht immer so leicht ist, wie wir uns das wünschen würden.

    Und da kann ich mir noch so viele Gedanken um das Futter, die Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Hunde machen - ob ich der Fels in der Brandung bin, beurteilt der Hund, der das am meisten anzweifelt und das ist meine Chaosfürstin, die Beweise von mir verlangt.

    Sie ist der Hund, an dem ich wachse und ich will diese Herausforderung nicht nur annehmen, sondern ihr auch den Beweis liefern, dass sie sich auf mich verlassen kann ... ich fühle mich nur manchmal nicht stark genug, ihre Zweifel von ihrem Seelchen wegzustapeln und dann wandern die Gedanken in ungute Richtungen, ziehen unfaire Vergleiche und fördern Frust und Unzufriedenheit.

    Das merkt sie und schon schüre ich wieder Zweifel bei ihr.

    Aber ich versuche mir auch immer wieder die Worte des Hundetrainers ins Gedächtnis zu rufen, dass ich aufhören muss, mich an den Misserfolgen festzubeissen und sie vor mir aufzustapeln, bis ich mir an ihren Ecken die Knie blau stoße. Ich helfe meinem Hund nicht, wenn ich frustriert bin. Jeden kleinen Erfolg feiern und damit Chias Vertrauen festigen - das ist der Weg, den ich konsequent verfolgen sollte, auch wenn in mir manchmal Zweifel keimen, ob ich gerade den Ungehorsam bestätige, wenn ich sie fürs Zurückkommen lobe und belohne.

    Wobei ich hierbei den Erfolg darin sehe, dass sie fröhlich und begeistert zu mir zurückflitzt und mir damit zeigt, dass sie mir vertraut und von mir keine Sanktionen erwartet, die sie an meiner Souveränität zweifeln lassen, Ich glaube, das ist gut für unsere Bindung.

    Und ja, Langsam ist bei Chia eben auch gleich Langeweile und Langeweile auszuhalten ist für sie schwer, weil sie eben voller Energie steckt, die sie loswerden will. Gerade jetzt, wo alle Aktivitäten, die sie körperlich und geistig auslasten nicht gesundheitsförderlich wären.

    Da muss ich mir immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass nichts von dem was sie tut, gegen mich gerichtet ist und sie mich nicht ärgern will, wenn sie einen Kanal für den Überfluss an Energie sucht, sondern einfach mal "die Sau rauslassen muss", um sich danach wieder konzentrieren zu können.

    Und ich muss wohl lernen, dass ich nicht zuviel von ihr erwarten darf, weil ich sie damit unter Druck setze, sondern wirklich anfangen sollte, jeden kleinen Erfolg zu feiern, um ihr Mut zu machen, dass sie mich nicht enttäuscht, wenn sie nicht alle Slalomstangen umschlängelt, sondern ich mich freue, wenn drei super gut geklappt haben ... auch wenn ich dann feststelle, dass die Aufgabe, die ich als schwierig sah, von ihr problemlos gelöst wird und sie mich verblüfft, indem sie über das Wackelbrett turnt und mir dann diesen "Da staunste, was!"-Blick zuwirft.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Kimba2001
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    • 17. Oktober 2021 um 21:29
    • #119

    Bine, Dina kennt auch kein langsam.

    Und das Du Lyssi vermisst ist völlig klar.

    Deshalb würde ich an eurer Stelle auch eher einen kleinen Rüden nehmen, wenn es mal soweit ist.

    Denn sonst wirst Du immer ungewollt vergleichen.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Dimi27
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    • 17. Oktober 2021 um 21:58
    • #120

    Verbena Wir sind ja alle nicht vollkommen und unsere Hunde ebenso. Manchmal gibts Tage an denen man die Herzensbrecher am liebsten zum Teufel jagen würde, dann wiederum gibts Tage an denen man mit offenem Mund dasteht, weil Hundi gerade brilliert mit seinem Verhalten <3 Nirgendwo ist alles Rosa und toll, bei jedem gibts Rückschläge. Ich glaube nicht dass es den perfekten Hund gibt, nur die Konstellation zwischen Mensch und Hund muss passen, oder passend gemacht werden. Die Trauer die du immernoch verspürst, die spüren auch deine Hunde. Sie bieten dir etwas Krawall damit du den Rest vergisst und genauso aber auch schöne Momente, die dich zum Lachen bringen. Wer sich Mühe gibt ist schon eine gute Hundemama oder Papa und dass bist du zu 100% denn man merkt bei jedem Wort dass du schreibst, wie sehr dir deine Fellnasen am Herzen liegen.

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