Sollte die Vorstellung Pflicht sein?

  • Ihr Lieben,


    ich fühle mich in unserem Forum wie in einem Wohnzimmer, in dem sich Freunde treffen und sich auch über sehr persönliche Themen austauschen. Wir teilen Freud und Leid, drücken uns die Daumen, freuen uns mit über die Erfolge, hoffen und bangen mit für glückliche Wendungen, teilen Fotos, die Freude über den Einzug eines neuen Familienmitglieds und ich würde mich sehr freuen, jeden von Euch persönlich kennen lernen zu dürfen.


    Aber ich fange an, mich unwohl zu fühlen, wenn Leute in unser Wohnzimmer platzen, sich hinter ihrem Nickname verstecken und jede Form der Höflichkeit ignorieren.


    Ich kenne Foren, in denen wird man erst freigeschaltet und kann erst dann lesen und schreiben, wenn man eine aussagekräftige Vorstellung geschrieben hat und ich würde das auch hier befürworten.


    Ich habe Verständnis dafür, dass man nicht alles von sich preis gibt und seine Kinder nicht präsentiert oder nicht bereit ist, hier einen Seelenstriptease abzulegen. Aber vollkommen anonym zu bleiben - also ehrlich? Dann sollte man das Internet eben meiden und sich auch nicht am Austausch in Foren beteiligen.


    Was denkt Ihr dazu? Sollte eine Vorstellung Pflicht sein, bevor man hier mitmischen darf?

  • Auch ich würde das sehr begrüßen.

    Man muss ja weder Name noch sonst was identifizierbares preisgeben.


    Aber kurz woher man kam, was man vielleicht mitbringt, was man sich erhofft, welchen Hund man hate oder hatte, was man mit dem so macht… so irgendwas davon, muss ja nicht alles sein. In anderen Foren kann man gar nichts posten, wenn man sich nicht vorgestellt hat und da gibt es auch keine Vorgabe was man genau von sich geben muss - aber man muss eben. Und da das hier kein Massenforum ist (ich glaube es sind 10-15 Leute wirklich aktiv? Weitere 5 schneien immer wieder mal dazu, glaube ich, manche lesen einfach nur still mit, was auch alles so gut ist), wäre das schon schön, wenn man sich eben vorstellt. :)

    Einmal editiert, zuletzt von Azemba ()

  • Ich gebe zu, dass ich auch nicht angetan bin von Beiträgen, die ohne Vorstellung gepostet werden. Manche machen es, wenn darum gebeten wird, da es schlicht und einfacher vergessen oder nicht gewusst wurde.


    Ich schließe mich da aber Pinguetta an und denke, dass es in diesen Fällen wenig Sinn macht. Ignorieren ist dafür eine sehr gute Lösung. Wird irgendwann mal langweilig werden🙃

  • Es gibt Menschen, gerade im Diensthundebereich, die das Internet strikt komplett meiden. Wenn ich dann noch das Wort Troll lese, reicht es mir eigentlich schon.


    Manchmal liest man aber zufällig ein Stichwort, wo man helfen könnte, und denkt, sei nicht so, gib dir mal einen Ruck, und dann greift zufällig ein Thema ins andere.


    Könntet ihr euch vorstellen, dass jemand etwas zu einer Begebenheit im privaten Bereich schreibt und dann darauf hin eine erlogene Anzeige bekommt? Da habe ich aber einen guten Tipp:

    § 164 StGB - Falsche Verdächtigung

  • Der Nettiquette würde es entsprechen, wenn man sich hier etwas vorstellen würde. Gerade, weil es ein relativ kleines Forum ist und vielen von uns hier auf eine nette Art sehr persönlich hier agieren. Aber es wird wohl leider immer ein paar Blödmänner geben.


    Inwieweit es machbar wäre, erst nach einer Art Vorstellung freigeschaltet zu werden, kann ich nicht beurteilen, denn von sowas habe ich keine Ahnung.

  • Der Nettiquette würde es entsprechen, wenn man sich hier etwas vorstellen würde. Gerade, weil es ein relativ kleines Forum ist und vielen von uns hier auf eine nette Art sehr persönlich hier agieren. Aber es wird wohl leider immer ein paar Blödmänner geben.


    Inwieweit es machbar wäre, erst nach einer Art Vorstellung freigeschaltet zu werden, kann ich nicht beurteilen, denn von sowas habe ich keine Ahnung.

    Es gibt Foren, in denen Du Dich erst vorstellen musst, um freigeschaltet zu werden. Bei den Leos ist das beispielsweise auch so und wer nun der unumstösslichen Meinung ist, dass es die anderen Forenmitglieder nichts angeht, ob jemand einen Hund hat/ hatte oder was er mit seinem Hund macht/ machte oder aus welchjer Ecke er kommt, dann wird er eben kein Mitglied.


    Gewiss ist man hier für Tipps in der Regel auch dankbar, aber ich für meinen Teil, möchte schon wissen, wer hinter dem Tipp steckt und ganz ehrlich? Wenn jemand der Meinung ist, dass man Schäferhunde nicht an einer normalen Leine führen kann und dann eine Leine empfiehlt, die fast nur negative Bewertungen erhielt, weil der Karabiner auch ohne Zug einfach aufgeht, dann muss mir die Frage gestattet sein, welcher Erfahrungsschatz hinter einer solchen Empfehlung steht, denn ich glaube, dass hier so viele Mitglieder mit viel Erfahrung aktiv sind, die sich nicht hinter ihrem Nickname verstecken und denen ich wirklich mehr vertraue, weil sie nicht durchs Forum "geistern", sondern mich durch das, was sie von sich preisgeben, auch überzeugen, dass ich ihnen vertrauen kann.

  • vertrauen

    ... ist gut, selbst nachdenken ist besser. Mir ist doch völlig egal, wer welche Leine benutzt. Die üblichen, billigen Karabinerhaken haben ihre Schwachstelle an der Außenseite, wo dieses "Röhrchen" einen Schlitz hat. Da die Haken entweder auf Zug oder von innen nach außen belastet werden, ist das eine Schwachstelle.


    Die von mir erwähnte Leine macht materialtechnisch einen ziemlich guten Eindruck. Bei Druck von innen werden diese Haken zu gepresst. Weil ich am Tag vorher wieder einmal voll in die braune Masse gegriffen hatte, die dann auch an der Leine klebte, und am gleichen Tag Futter gekauft hatte, habe ich so ein Ding einfach wieder mit genommen und das hier erwähnt. Extra Bestellungen sind mir da zu lästig. Privat brauche ich keine Leine, die sich unter vollem Zug leicht öffnen lässt.


    Wenn kein Zug auf der Leine ist, erschrecke ich, weil ich denke, dass mein Hund verschwunden ist. ;) Und wenn wirklich einmal die Leine offen ist, dann bleiben unsere Hunde ganz verwundert stehen und lassen die Leine problemlos wieder anlegen. Da ist ein offener Haken einfach etwas hilfreicher, als ein zerbrochener.


    Ihr seid doch wohl hoffentlich mündige Menschen und könnt eure Kaufentscheidungen selbst treffen.


    PS

    Bei so kleinen Foren frage ich mich manchmal, wozu die wirklich gedacht sind. Man könnte die auch als virtuelle "Tote Briefkästen" verwenden. Siehe Darknet.

  • Die Idee von Verbena würde ich auch sehr begrüßen.


    Ich finde ein Mindestmaß an Infos zur eigenen Person preiszugeben ist einfach höflich, schließlich will man wissen, mit wem man es zu tun hat.
    Keiner muss den vollen Vor- & Zunamen oder seine Adresse nennen, aber wie man heißt (ein Spitzname wäre ja auch in Ordnung), was man für einen Hund hat und was man mit dem gerne macht (mache möchte) sollte nicht zu viel verlangt sein, und ließe sich auch mit einem hohen Bedürfnis nach Privatsphäre vereinbaren.

  • Wenn ich mich mit Mitmenschen unterhalten will, egal ob über "Banalitäten" wie Karabiner an Leinen oder über vermeintliche "Wichtigkeiten" wie z.B.: Zuchtvorgaben gebietet es einfach meiner Auffassung von Höflichkeit wenn meine Gegenüber wissen mit wem sie es zu tun haben, ist ja noch nicht einmal mit vollem Namen und Adresse.

    Ich wäre für ein Freischalten nur nach kurzer Vorstellung.

    Und @Timurs Einwand bzgl. der Diensthundeführer verstehe ich absolut nicht, wenn er einer wäre muß er hier im Forum ja nicht kundtun wo er (oder sie?) morgen zur Drogensuche eingesetzt werden soll.