2022-Tierschutzverordnung und Schutzdienst

  • Hallo Freunde des Hundesports,


    hier ist eine Firma in welcher der Inhaber viele Dienstleistungen anbietet rund um den Hund.

    Angefangen von Hundepension über gemeinsame Canicross-Events, Welpenschule, Fährtenarbeit, Unterordnung und Arbeiten mit Problemhunden. Der Betreiber hat viele Jahre in der Bundeswehr Hunde ausgebildet.


    Auch bietet er Schutzdienst an für einen Fünfer pro Schutzdienst-Veranstaltung.

    Ich dachte, da ruf ich doch mal an, evtl. könnte man ja auch da mal trainieren.

    Da sagt er mir doch, dass er momentan keinen SD mehr anbieten kann wegen der o.a. neuen TSV.


    Ich tat dumm: "Was hat denn das mit Schutzdienst zu tun im privaten Bereich?" Er: "Na dann erkläre mir mal wie ich den Hund dazu bringen soll den Beißarm los zu lassen wenn er seine Beute einfach mal nicht hergeben will."


    Klar, auf den meisten DHV / VDH-Plätzen wird man in bestimmten Fällen auch zu Methoden greifen bei denen diese TSV greift und also verboten sind.

    Aber sollte man nicht am "Aus", auch wenn es noch so schwierig erscheinen mag, vom Welpenalter an immer kontinuierlich dran arbeiten?

    Und dann sollte doch das "Aus" auch irgendwann mal so konditioniert sein dass auch der beutegeilste Hund seinen Fang öffnet, oder?


    Für mich hat diese Aussage nicht sehr von Kompetenz gezeugt.

  • Aber sollte man nicht am "Aus", auch wenn es noch so schwierig erscheinen mag, vom Welpenalter an immer kontinuierlich dran arbeiten?

    Absolut richtig!


    "Na dann erkläre mir mal wie ich den Hund dazu bringen soll den Beißarm los zu lassen wenn er seine Beute einfach mal nicht hergeben will."

    Diese Aussage disqualifiziert den Typen als Trainer komplett.



    Tatsächlich haben aber unheimlich viele Leute riesen Probleme mit dem Aus... ich kenne das garnicht, von keinem unserer Hunde. Auch früher die Familienhunde hatten nie Probleme mit dem Aus, wenn es darum ging den Ball oder Stock wieder herzugeben, usw. Irgendwas müssen wir damals wie heute intuitiv immer richtig gemacht haben beim Aus. (Dafür aber viel anderes verbockt :D )


    Zu dem Typen würde ich nicht gehen.

    Und 5€ pro Trainingseinheit ist auch verdächtig billig... wenn du sonst zu einem SD Helfer färhst, der dir deinen Hund hetzt, zahlst du Minimum 20€.

  • Und 5€ pro Trainingseinheit ist auch verdächtig billig... wenn du sonst zu einem SD Helfer färhst, der dir deinen Hund hetzt, zahlst du Minimum 20€.

    das hört sich aber viel an, also einen Zehner hätte ich verstanden.


    Hier gibt es einen HSV die nehmen von Gästen immer 4 € pro SD.

    verkaufen Dir Zehnerkarten für 40 €. Und so eine Session dauert ja auch meist nicht lange, 5 oder 10 Minuten, oder?

    Wenn der Helfer mindestens 4 Hunde in der Stunde mit etwas Auswertung schafft hat er 40 € in der Stunde.

    Na gut, wenn er damit als Firma sein Geld verdienen will muss er sicher 20 € nehmen. Und Klamotten müssen auch ersetzt werden hin und wieder mal.


    Ellionore bitte "Stiller Genießer" 8o

  • Micha369 ok, es kommt vielleicht auch drauf an, wer der Helfer ist und was er genau macht.


    Wenn du in einer fremden OG zu Gast bist und der Helfer der halt da ist deinen Hund einfach ohne "pädagogisch Wertvollen Hintergrund" hetzt, also einfach nur müde macht, stimmt das mit den 3, 4, 5€ pro Einheit.


    Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass man zu einem guten, vielleicht auch etwas bekannteren Helfer geht, um seinen Hund da wirklich auszubilden.

    Dazu gehört dann ja nicht nur das bloße Hetzen, sondern auch die Ausbildung des HF, das Besprechen der Methoden und des zukünftigen Vorgehens.

    Meist macht man da dann auch 2 oder sogar 3 Einheiten á 10 Minuten. Da ist dann schnell mal eine gute Stunde rum.

    Und die Stunde kostet dann halt ab 20€ aufwärts.

    Hier bei uns sogar eher 40 - 50€.

  • Pädagogisch wertvoller Hintergrund wie kann ich mir den vorstellen?

    Also hat der Schutzdiensthelfer ein Pädagogik Studium. :D

  • Michael hat in seinem Eingangspost Freunde des Hundesports angesprochen. Wäre schön, wenn du nicht wieder nur am rumhetzen bist, wenn du nichts Sinnvolles zum Thema beitragen kannst.

    Oder ist es ein persönliches Bedürfnis und nötig fürs eigene Ego, ständig rumzustänkern und alles ins Lächerliche zu ziehen, um selbst als allem und jedem Überlegener dazustehen?

  • Michael hat in seinem Eingangspost Freunde des Hundesports angesprochen. Wäre schön, wenn du nicht wieder nur am rumhetzen bist, wenn du nichts Sinnvolles zum Thema beitragen kannst.

    Oder ist es ein persönliches Bedürfnis und nötig fürs eigene Ego, ständig rumzustänkern und alles ins Lächerliche zu ziehen, um selbst als allem und jedem Überlegener dazustehen?

    Also ist Kritik Hetzen. Zu geil. Wo sind denn Argumente ? Ach ja es gibt keine.

    Und ja alles zur Theorie des Behaviorismus ist out, das sind Tatsachen.

    Aber ich höre mir gerne die didaktischen und methodischen Überlegungen an.

  • Hier ziehst du Ruebchen s Beitrag schon wieder ins Lächerliche. Ich frage mich nur, ob es wirklich sein muss, dass du ständig raushängen lässt, welche Geringschätzung du für Hundesportler übrig hast.

    Ich finde es einfach nur schade und ist echt überflüssig.

  • Gibt es bereits Überlegungen im Dachverband die Prüfungsordnungen bzw. die Ausbildungsrichtlinien auf diese neue TSV hin anzupassen? Ich denke, das wird nicht wirklich nötig sein, oder?