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Hund mit oder ohne Halsband und Leine führen?

  • Waschbär
  • 9. Februar 2022 um 19:28
  • Sacred
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    • 11. Februar 2022 um 06:48
    • #46

    Hund im Griff haben oder nicht, ein Hund ist immer noch ein Lebewesen mit eigenem Kopf.

    Hier lief immer ein junger Mann mit zwei Hunden ohne Leine durchs Dorf. Haben gut gefolgt die zwei. Dann war es nur noch einer, der andere wurde überfahren. Huch aber auch.

    Der andere hat dann viel später einen großen Bogen fast auf die Straße um meine Pekinesin gemacht, die hat ihn sonst nie beeindruckt.

    Aber Leine war überflüssig.

    Ich hatte schon genug Hundebegegnungen mit augenscheinlich gehorsamen Hunden die uns dann doch am Hintern hängen, dass ich der Sache nicht mehr traue.

    Mag ja sein, dass das Gegenüber zu dem weniger als ein Prozent gehört bei denen es klappt. Weiß ich aber nicht. Kurz festhalten signalisiert mir, dass mein Gegenüber Rücksicht nimmt. Finde ich höflich.

  • Palinka74
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    • 11. Februar 2022 um 09:06
    • #47
    Zitat von Waschbär
    Zitat von Azemba

    Chip und TASSO-Registrierung reichen aber bei uns nun mal nicht aus. In Hessen ist die Kennzeichnung der Hunde mit Namen und Anschrift, sowie bei einem bestehenden Tel.-Anschluss auch mit der Tel.-Nr. der Halters, seit mind. den 90er Jahren verpflichtend. Z.B. im Falle eines Unfalls etc. hat ja auch nicht jede Polizeistreife ein Chiplesegerät dabei...

    Echt jetzt ???? Das hab ich noch nie gehört und auch noch NIE gemacht. Und ehrlich gesagt kenne ich auch keinen einzigen Hundehalter, der das tut.

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • Verbena
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    • 11. Februar 2022 um 10:00
    • #48
    Zitat von Luna

    Übrigens steht auf einer jeden Steuermarke der Ort und eine Nummer drauf.

    Die Steuermarke ist bei uns am Halsband befestigt. Man weiß nie im Leben was passiert und sollte mit mir irgendetwas sein und wir sind gerade im Gelände unterwegs, dann kann man Sam sofort der Gemeinde und dort anhand der Nummer zuordnen wo er hingehört und er muss evtl. nicht erst im Tierheim untergebracht werden, bis man mal rausfindet, wem der Hund gehört.

    ... wenn die Gemeinde Steuermarken ausgibt. Hier ist das nicht der Fall. Die Hunde sind zwar bei der Gemeinde registriert und es kommt auch immer mal wieder jemand zum "Hundezählen" vorbei, aber auf meine Nachfrage, wann ich denn nun mal mit den Steuermarken für meine Hunde rechnen dürfte, hieß es vor 26 Jahren, dass es sowas nicht gibt ... und daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Auf den Tassomarken steht aber auch die Telefonnummer von Tasso und die können einen registrierten Hund auch sofort dem Halter zuordnen. Ich bestelle allerdings auch öfter mal neue Marken bei Tasso, weil die schnell verkratzen und dann ist die Telefonnummer nicht mehr so wirklich lesbar. Ich habe aber auch diese Adresstuben mit dem Zettel drin, der an den Halsbändern hängt. Die gehen zwar auch öfter mal verloren, aber darum habe ich hier auch immer einen kleinen Vorrat liegen, um sie dann rasch zu ersetzen.

    Ich denke aber, dass Waschbär das Thema sehr gut auf den Punkt gebracht hat und ich kann mich ihr nur anschließen.

    Und auch wenn @Prada der Meinung ist, dass wenn alle anderen ihre Hunde nicht unter Kontrolle oder nicht an der Leine haben, das dann bedeutet, dass man selbst einen Freibrief hat, den Hund auch ohne Leine laufen zu lassen, möchte ich mal kurz esoterisch werden: Man kann nicht die Welt verändern, indem man andere zu verändern versucht. Aber man kann sich selbst verändern und dadurch vielleicht die Welt auch ein bisschen verändern.

    Nur weil andere Hundehalter rücksichtslos sind, muss ich mich nicht anschließen und mir damit das Recht ableiten, auch rücksichtslos sein zu dürfen.

    Ich ärgere mich zum Beispiel auch, wenn die Leute ihre Hunde und sich nicht beleuchten und im Zappendunklen plötzlich jemand mit freilaufendem hund vor mir steht und mir kaum die Zeit bleibt, meine Damen zu mir zu rufen und anzuleinen. Trotzdem bleiben meine Hunde und ich beleuchtet und ich habe gerade vorgestern dafür wieder ein dickes Lob von den Stockschwingerinnen bekommen, die sehr dankbar dafür sind, dass sie mich und meine Hunde schon von Weitem sehen (ich die beiden Stockschwingerinnen aber auch, denn die leuchten wie ein Auto) und ich die Hunde dann ein Stück ins Feld rufe, sie anleine und warte, bis die Damen vobeigewalkt sind.

    Zu einem friedvollen und achtsamen Miteinander gehört es, dass ich bereit bin, rücksichtsvoll zu sein und es bleibe, egal was andere machen, denn vielleicht diene ich dann auch mal als gutes Beispiel, dem andere folgen, weil sie nachdenklich werden.

    Und ja, Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser und ich stimme Sacred zu: Auch wenn man dem Hund vertraut und sicher ist, dass man sich zu 100% auf ihn verlassen kann, gibt es vielleicht diesen einen Moment, in der sich der Hund vielleicht eine Sekunde lang überlegt, ob er auf den Rückruf sofort angerannt kommt ... und dann ist vielleicht, wie bei meinem Nachbarn, der Zug schneller und der Hund tot.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Luna
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    • 11. Februar 2022 um 10:27
    • #49

    Palinka74 deshalb steuermarke am halsband, da findet man auch gleich heraus, zu wem der hund gehört :)

  • Luna
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    • 11. Februar 2022 um 10:29
    • #50

    Verbena seltsam dass ihr keine steuermarken bekommt :/ bei uns hier haben alle eine am halsband.

  • Verbena
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    • 11. Februar 2022 um 10:34
    • #51

    Mona, ich kannte das auch nicht und musste mir aber auch schon mal eine Bescheinigung von der Gemeinde holen, weil beim Hundeschwimmen im Freibad die Steuermarke Pflicht ist.

    Ob das nur unsere Gemeinde so macht oder das im gesamten Landkreis so üblich ist, weiß ich leider nicht, aber hier hat wirklich kein Hund eine Steuermarke am Halsband und die Gemeinde vertritt die Meinung, dass der Chip reicht, weil die Hunde ja damit registriert sind und das auch bei der Gemeinde.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

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  • Luna
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    • 11. Februar 2022 um 10:37
    • #52

    @Prada und wenn sam auch ein pöbler bei anderen hunden ist, deswegen habe ich noch immer die kontrolle über ihn und da ist es sehr wichtig, dass ich sehr gut aufpasse, dass andere keinen schrecken bekommen (unbeteiligte spaziergänger ohne hund) und entsprechend ausweiche. Nicht an allem ist der hh schuld, es fehlt zt an trainingsmöglichkeiten, weil alles mögliche unterwegs ist. Und wenn ich schon sehe, dass da ein hh mit kind mir entgegen kommt, dann schlage ich sofort einen anderen weg ein, weil ich nicht möchte, dass das kind angst vor hunden bekommt.

  • nette
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    • 11. Februar 2022 um 10:41
    • #53
    Zitat von Verbena

    Man kann nicht die Welt verändern, indem man andere zu verändern versucht. Aber man kann sich selbst verändern und dadurch vielleicht die Welt auch ein bisschen verändern.

    Nur weil andere Hundehalter rücksichtslos sind, muss ich mich nicht anschließen und mir damit das Recht ableiten, auch rücksichtslos sein zu dürfen.

    Ich bin da wirklich mit jedem einzelnen Buchstaben bei dir!

    Aber: wer bestimmt was rücksichtslos ist und was nicht? Ich denke das hier schon ein unterschiedliches Verständnis für die Rücksichtlosigkeit besteht. Daher wird Prada und HSH natürlich von sich sagen sie sind mitnichten rücksichtlos. Jemand der Angst vor einem entgegenkommenden Hund hat wird dazu eine andere Einstellung haben und einen leinenlosen Hund tatsächlich als rücksichtlos einstufen.

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Waschbär
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    • 11. Februar 2022 um 10:47
    • #54
    Zitat von Luna

    Übrigens steht auf einer jeden Steuermarke der Ort und eine Nummer drauf.

    Die Steuermarke ist bei uns am Halsband befestigt. Man weiß nie im Leben was passiert und sollte mit mir irgendetwas sein und wir sind gerade im Gelände unterwegs, dann kann man Sam sofort der Gemeinde und dort anhand der Nummer zuordnen wo er hingehört und er muss evtl. nicht erst im Tierheim untergebracht werden, bis man mal rausfindet, wem der Hund gehört.

    Funktioniert aber nur wenn a) jemand den Hund findet, der das weiß, und b) während der Sprechzeiten der jeweiligen Stadt-/Gemeindeverwaltung. Wenn ich irgendwo einen Hund aufsammele, dann immer zu anderen Zeiten als zu denen. Zudem muss man dann ja erst einmal die Telefonnummer des zuständigen Sachbearbeiters der jeweiligen Stadt/Gemeinde heraus finden. Was von unterwegs aus nicht so einfach ist... Und zudem darf der Dir Namen und Anschrift des Hundehalters gar nicht nennen! (Stichwort Datenschutz) Der kann nur versuchen den Hundehalter zu kontaktieren, damit der Dich zurückrufen kann. Und wenn er ihn vor Büroschluss nicht erreicht probiert er es erst am nächsten Arbeitstag wieder....

    Da finde ich Handy-/Festnetznummer am Halsband bedeutend einfacher... Da erreichst Du die Person direkt die möglicherweise nur 10 Minuten von Dir entfernt durch den Wald stolpert und ihren Hund sucht. Und ist ja zudem bei uns sowieso vorgeschrieben...

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 11. Februar 2022 um 10:49
    • #55
    Zitat von nette

    Aber: wer bestimmt was rücksichtslos ist und was nicht?

    Rücksicht ist immer dort zu erbringen, wo andere (negativ) beeinflusst werden, um die (negative) Beeinflussung durch das eigene Handeln möglichst gering zu halten.

    Da man nicht weiß, ob jemand sich von einem nicht angeleinten und nicht festgehaltenen Hund (negativ) beeinflusst fühlen könnte, hält man ihn kurz fest oder leint ihn fix an, fragt nach und gut ist’s.

    Natürlich ist das all jenen Menschen, die sich nur feuchte Pupse um ihre Mitmenschen scheren, zu viel. Und diese Minderheitengruppe darf man ja auch nicht (negativ) in ihrem persönlichen Freiheits- und Ihrseidmirehalleegal-Gedanken beeinflussen, wa? 😎

  • Waschbär
    Moderator
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    • 11. Februar 2022 um 10:51
    • #56
    Zitat von Palinka74
    Zitat von Waschbär
    Zitat von Azemba

    Chip und TASSO-Registrierung reichen aber bei uns nun mal nicht aus. In Hessen ist die Kennzeichnung der Hunde mit Namen und Anschrift, sowie bei einem bestehenden Tel.-Anschluss auch mit der Tel.-Nr. der Halters, seit mind. den 90er Jahren verpflichtend. Z.B. im Falle eines Unfalls etc. hat ja auch nicht jede Polizeistreife ein Chiplesegerät dabei...

    Echt jetzt ???? Das hab ich noch nie gehört und auch noch NIE gemacht. Und ehrlich gesagt kenne ich auch keinen einzigen Hundehalter, der das tut.

    Das kommt ja auch ganz darauf an wo Du wohnst. Es gibt Bundesländer (z.B. Hessen) und Städte (z.B. Berlin), da ist es Pflicht dass am Hund die personenbezogenen Angaben zum Halter dran sind. Hier in Hessen schon seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts.

    Sehr viele Hunde in meinem Umfeld tragen Halsbänder mit der darauf eingestickten Handynummer ihrer Halter...Ich hab lieber Marken am Halsband (weil da alles, was die hessische VO verlangt, drauf passt).

  • Luna
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    • 11. Februar 2022 um 10:54
    • #57

    ich glaube, ist aber situationsabhängig und dass ich die pol anrufen würde, wenn ich auf einen freilaufenden hund im gelände stossen würde und denen die infos von der steuermarke durchgäbe. Die haben andere möglichkeiten. Ist aber eben situationsabhängig, wenn hund im wald zb herumirren würde...

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 11. Februar 2022 um 10:55
    • #58
    Zitat von Waschbär

    Sehr viele Hunde in meinem Umfeld tragen Halsbänder mit der darauf eingestickten Handynummer ihrer Halter...Ich hab lieber Marken am Halsband (weil da alles, was die hessische VO verlangt, drauf passt).

    Wurdest du schon mal kontrolliert, was das angeht?

    In meinem gesamten Leben habe ich das nur EINMAL bei Hundehaltern erlebt und das lag daran, dass der Hund meiner Schwester aussah wie ein Kampfhund und man entsprechende Papiere (und auch die Steuermarke) sehen wollte. Aber auch nur einmal in den zehn Jahren, die er bei ihr lebte bis er starb.

    Wobei das Ordnungsamt ja bei uns höchstpersönlich vorbei kam und kontrollierte, ob wir wirklich einen Schäferhund haben, als wir diesen angemeldet hatten bei der Gemeinde… :D

  • Luna
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    • 11. Februar 2022 um 11:00
    • #59

    bei uns hat mal die gemeinde angerufen, ob wir tatsächlich nur zwei hunde haben. Vll hat irgendein nachbar nicht mibekommen, dass dsh auch wachsen können und sich gefragt, da war doch "noch" zu dem dackel ein kleinerer hund und jetzt ist da auch noch ein grösserer.

    selbst der von der gemeinde musste dann lachen :)

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 11. Februar 2022 um 11:06
    • #60
    Zitat von Luna

    bei uns hat mal die gemeinde angerufen, ob wir tatsächlich nur zwei hunde haben. Vll hat irgendein nachbar nicht mibekommen, dass dsh auch wachsen können und sich gefragt, da war doch "noch" zu dem dackel ein kleinerer hund und jetzt ist da auch noch ein grösserer.

    selbst der von der gemeinde musste dann lachen :)

    Jetzt wo du das sagst…

    Eventuell kam das Ordnungsamt nur zur Kontrolle (beim Husky war das damals nämlich nicht der Fall), weil die Nachbarn von uns das wieder angeleiert hatten. Uns hat ja auch niemand geglaubt, dass der Zwerg ein Schäferhund ist. Plötzlich ergeben die Dinge Sinn. 8|


    Eindeutig ein Pitbull, sieht man ja. Und sie fanden ihn sehr, sehr niedlich.

    Einmal editiert, zuletzt von FlatSnow1639 (17. Februar 2022 um 05:47)

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