Leine ziehen, bzw. kopfloses nach vorne laufen

  • Ok - vergessen zu erwähnen: Natürlich machen wir auch Spaziergänge an der 6m Leine - am Geschirr - wo Django dann relativ tun und lassen kann, was er will. Nicht vergessen fährten, UO, SD ... und ab und zu Fahrradfahren.


    Aber wenn er am Halsband ist, und ich mit ihm gesittet irgendwohin möchte, dann muss er korrekt neben mir laufen. In MEINER Geschwindigkeit.

  • Rae geht bei einem Spaziergang hier (1,5 bis 2 Stunden) maximal 15 Minuten an der Leine. Das muss gehen und da hat sie nicht zu ziehen fertig. :thumbup:

    Auch wenn sie mit in der Stadt ist erwarte ich das sie ohne Gezerre an der Leine läuft, mal warten kann, fremde Hunde ignoriert und sich angemessen benimmt. :)


    LG Terrortöle

  • Ich wollte natürlich nicht ausdrücken, dass ich glaube, dass ihr alle Stundenlang mit den Hunden an der 2m Leine lauft, aber der Ausdruck "entspannt Spazierengehen" hörte sich nicht nach 5 oder 10 Minuten an.


    Ich habe Axel, als er klein war, das am Rollstuhl laufen beigebracht, indem ich ihm Unmengen von Futter auf dem gesamten Weg, alle paar Schritte, jedesmal wenn er zu mir geguckt hat oder auf der gewünschten Höhe neben mir lief, gefüttert habe :D 8o

    Ich glaube in meiner Mediathek ist ein Video wo er 3 oder 4 Monate alt ist und gesittet neben dem Rollstuhl läuft. Das hat er nicht automatisch gemacht! Funktionierte dann auch an der Leine bei meinem zu Fuss gehenden Mann. Aber klar, ein Welpe ist noch nicht so schnell unterwegs und ich habe das nicht für lange Strecken gemacht, dafür hatte er eine 8m Flexi

  • Arwa läuft auch entweder Kurzführer (keine halbe Stunde) oder frei. Wenn ich sehe dass sie muss, mache ich sie kurz los, und danach wieder fest.


    Ich glaube, wir hatten sie zu wenig an der Leine. Das kann sie noch nicht so richtig gut leider. Sie kann halt wirklich viel frei laufen weil sie fast keinen Mist macht und wirklich gut reagiert. Aber davon lernt sie auch kein gesittetes Leine gehen... wir arbeiten dran. Sie driftet mit der Aufmerksamkeit immer in ihre Umwelt, aber das ist in dem Alter denke ich auch entschuldbar...



  • Eins zwei drei.

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  • Das macht Brummi eben nur, wenn die Leine ganz kurz ist, weil ich ihm von Kindesbeinen an gelehrt habe: ist das Ding sehr kurz, läufste neben mir und geschnuffelt wird nicht. Grade zu Beginn der Pubertät wurde er damit zeitweise sehr unentspannt, weil ja alles beschnüffelt werden wollte. ;) Jetzt mit zwei Jahren ist er dabei super entspannt und ich nutze das sogar gezielt, wenn er mal auf sehr hohem Erregungsniveau rumeiert, um ihn runter zu holen. Danach wird die Leine auch wieder lang.

    Oooh, darf ich fragen wie du das korrigiert hast? In der Phase ist Yukon nämlich grade auch und sie ist quasi mit der Nase am Boden festgetackert. Wenn ich sie nicht buchstäblich über den Haufen renne oder am Halsband gaaaaaaanz nach oben ziehe, komme ich einfach nicht dazwischen :rolleyes: Oder soll ich das ignorieren und sie einfach an der Leine mitzerren und "mein Ding" machen?

  • Eins zwei drei.

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  • Danke schön, damit kann ich gut was anfangen. Mir wollte nie so recht in den Kopf, wie ignorieren und konsequent unerwünschtes Verhalten unterbinden zusammen kommen, aber deine Ausführungen machen sehr viel Sinn. :)

  • Meeeh, wir mussten heute den Social Walk abbrechen ;( Yukon hat so gezogen, dass die Trainerin meinte, das macht so keinen Sinn. Einfach mitgehen und den Hund ignorieren bringt in der Situation nix. Wenn ich mich von ihr so durch die Gegend ziehen lasse (wenn auch in meinem Tempo), bekommt sie ja ihren Willen durchgesetzt und gewinnt :rolleyes: Also haben wir über ne halbe Stunde rumgestanden und den anderen beim weggehen zugesehen. Yukon fast nur am springen und jaulen.


    Und ich verstehe ja auch, dass ich eigentlich stehen bleiben sollte, bis sie nicht mehr zieht, aber es fällt mir so schwer ;( Denn in meiner Vorstellung wird es nie besser werden. Woher soll Yukon denn wissen, dass sie mit darf, wenn sie ruhig ist? Solange der andere Hund sichtbar ist, wird sie sich doch nie beruhigen. Und bei anderen Sachen regt sie sich nicht mal ansatzweise so auf, bzw. will derart vehement dorthin.


    Echt frustriert grade X/

  • Eins zwei drei.

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  • Das war unser dritter Versuch. Die Male davor hab ich einfach die Leine festgehalten und versucht bei meinem Tempo zu bleiben. Mit anderen zusammen spazieren gehen kannte sie vorher ja noch nicht. Solange wir alleine sind, klappt die Leinenführigkeit gut und wenn sie doch mal zieht, dreh ich einfach um und geh in die andere Richtung, fordere aktiv mehr Aufmerksamkeit ein oder bring sie in den Sitz und zähle lautlos bis mindestens 20, dann geht's weiter. Dermaßen aufgeregt ist sie aber nur bei anderen - Hunde, Katzen und Menschen. Wobei Menschen ignorieren schon viel besser klappt. Aber auch da geh ich einfach in die andere Richtung oder lenke sie ab.


    Oh, und wenn sie ganz vorne gehen darf, ist sie auch entspannter, nicht ruhig, aber sie schnüffelt dann auch mal rechts und links.


  • Eins zwei drei.

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  • Eins zwei drei.

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  • Ich hab solche Wanderungen auch mit Lexy gemacht. Die ersten male waren wirklich furchtbar, mir ist bald der Arm abgefallen so viel Kraft hat es mich gekostet um die Leine so festzhalten, dass ich in meinem Tempo gehen konnte. Aber mit jedem mal wurde es besser. Dabei hat sich eben auch gezeigt, das vorne laufen das Beste ist und nicht hinten laufen.

    Für mich waren diese Art der "Sozial walks" völlig unbekannt, denn mit den früheren Hunden sind wir IMMER komplett ohne Leine solche Wanderungen gelaufen, da durften die Hunde miteinander spielen und sich beschnuppern usw. - wir waren zum Teil auch 20 Hunde und mein Dalmi und ich fanden das immer super so.

    Bei den jetzigen Treffen muss alles auf Abtand und ohne direkten Kontakt und alles mit Leine sein - ich finde das total anstrengend. Verstehe aber den Sinn und deswegen haben wir das auch ein paar mal gemacht, aber mitlerweile spar ich mir das. Mir macht das so keinen Spass und ich mag meine Zeit lieber mit anderen Sachen mit Lexy verbringen.