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Züchter oder Vermehrer - Begrifflichkeiten

  • IcyMouse1927
  • 21. März 2024 um 20:06
  • Secans
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    875
    • 9. Februar 2026 um 08:53
    • #76
    Zitat von Ruebchen

    Können sich nicht so gut selber beschäftigen, weil ständig Jemand da ist, im Worst Case die ständig umsorgt und bespaßt werden. Da ist das alleine bleiben bei ringen VIEL Mühsamer.

    Und Stubenreinheit war bei Zwingerwelpen auch viel einfacher und schneller verinnerlicht als bei Hausaufzuchten.

    Ich denke das Problem ist auch, dass viele Züchter mittlerweile so sehr am "sozialisieren" sind, dass die dabei vergessen dass dieser Welpe hinterher auch im Alltag Struktur und Ruhe finden muss. Es macht doch eigentlich viel mehr Sinn mit vernünftigen Hunden zu züchten und zu schauen dass die Zwerge direkt die Struktur eines Berufstätigen kennenlernen, damit der Umbruch da möglichst problemlos verläuft.

    Grade bei Züchtern die ganz selten Welpen haben wird so ein Wurf ja regelrecht zum happening und ich denke nicht, dass das der richtige Weg ist. Auch wenn es nach außen sehr bemüht und toll wirkt.

  • Axman
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    • 9. Februar 2026 um 09:30
    • #77
    Zitat von Secans

    Ich denke das Problem ist auch, dass viele Züchter mittlerweile so sehr am "sozialisieren" sind, dass die dabei vergessen dass dieser Welpe hinterher auch im Alltag Struktur und Ruhe finden muss. Es macht doch eigentlich viel mehr Sinn mit vernünftigen Hunden zu züchten und zu schauen dass die Zwerge direkt die Struktur eines Berufstätigen kennenlernen, damit der Umbruch da möglichst problemlos verläuft.

    Grade bei Züchtern die ganz selten Welpen haben wird so ein Wurf ja regelrecht zum happening und ich denke nicht, dass das der richtige Weg ist. Auch wenn es nach außen sehr bemüht und toll wirkt.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass ein Druck auf den Züchtern lastet, vor allem auf denen von Gebrauchsrassen, weil in der öffentlichen Meinung "in der Familie aufgezogen" im Gegensatz zu "im Zwinger" so eine grosse Gewichtung hat.

    Zwinger steht generell für böse. "In der Familie" oder "im Haus" kann sicherlich auch aus Marketinggründen gut verwendet werden.

    In der heutigen Zeit gucken die Leute generell nicht mehr 2x hin oder betrachten etwas von einem anderen Winkel. Wenn es auf der Oberfläche schön aussieht und sich hübsch anhört ist es "das Beste".

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Maline
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    • 9. Februar 2026 um 12:05
    • #78

    Ganz tolle Diskussion hier, mein Horizont erweitert sich quasi nach jedem Beitrag.

    Vielen Dank für die Infos, ihr erklärt es super gut. Ich dachte bisher tatsächlich Zwinger ist ganz schlimm :saint:

  • Secans
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    875
    • 9. Februar 2026 um 14:27
    • #79
    Zitat von Axman

    Ich kann mir auch vorstellen, dass ein Druck auf den Züchtern lastet, vor allem auf denen von Gebrauchsrassen, weil in der öffentlichen Meinung "in der Familie aufgezogen" im Gegensatz zu "im Zwinger" so eine grosse Gewichtung hat.


    Zwinger steht generell für böse. "In der Familie" oder "im Haus" kann sicherlich auch aus Marketinggründen gut verwendet werden.

    Auf jeden Fall, wobei ich die Erfahrung gemacht habe dass meine gut gepflegten Zwinger bei den normalen Nicht-Hundehaltern gut ankommen. Probleme hat damit eher die Tierschutzhunde-Fraktion.

    Die normalen Menschen sagen mir immer, dass die Hunde es super haben und die Zwinger doch top aussehen.


    Zitat von Axman

    In der heutigen Zeit gucken die Leute generell nicht mehr 2x hin oder betrachten etwas von einem anderen Winkel. Wenn es auf der Oberfläche schön aussieht und sich hübsch anhört ist es "das Beste".

    Ich finde es muss ins Konzept passen. Bei uns ist es baulich so, dass wir gar keine klassische, ebenerdige Terrasse haben. Hier wäre es gar nicht möglich einen Innenbereich zu haben welcher direkten Gartenanschluss hat und das ist für mich der Punkt an der Sache, ich möchte dass die Welpen selbst entscheiden können, viel draußen sind, selbst ihre Ruhezeiten suchen (und nicht das ich sie rein und raus tragen muss wie ich das für richtig halte) und ich mache ich sie bewusst zu den Zeiten wach durch fütterung und action wie es auch unsere erwachsenen Hunde kennen und es bei Menschen mit 9to5 der Fall ist.

    Was einfach ein Punkt ist, ist das Thema Stubenreinheit. Welpen präge sich zum lösen Untergrundarten ein. Lösen sie sich also immer auf Stein oder Laminat hab ich es später im gewachsenen Boden schwer. Also braucht es eine Möglichkeit dass die Welpen sich korrekt prägen. Meine sind 5 1/2 Wochen und gehen jetzt schon möglichst weit weg von ihrer Wohnstube, sofern es ihnen möglich ist. Und um diese Möglichkeit, darum geht es mir. Und kaum einer wird sein Wohnzimmer so herrichten dass die Welpen nachts Mutterboden oder Streu unter den Pfoten haben.

    Das lässt sich natürlich auch gestalten mit Innenbereich! Bei uns geht das baulich aber gar nicht vernünftig und damit sind wir ja nicht alleine.

    Einmal editiert, zuletzt von Secans (9. Februar 2026 um 14:32)

  • Axman
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    • 9. Februar 2026 um 15:03
    • #80
    Zitat von Axman

    In der heutigen Zeit gucken die Leute generell nicht mehr 2x hin oder betrachten etwas von einem anderen Winkel. Wenn es auf der Oberfläche schön aussieht und sich hübsch anhört ist es "das Beste".

    Secans Ich meinte eher bzgl. Argumenten und Worten die man so hört und für "wahr" annimmt. :) <3

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Pepper
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    • 16. Februar 2026 um 20:00
    • #81
    Zitat von Maline

    Ganz tolle Diskussion hier, mein Horizont erweitert sich quasi nach jedem Beitrag.

    Vielen Dank für die Infos, ihr erklärt es super gut. Ich dachte bisher tatsächlich Zwinger ist ganz schlimm :saint:

    Du nimmst mir die Worte aus dem Mund 👍👍👍

  • Sacred
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    • 18. Februar 2026 um 15:37
    • #82
    Zitat von Maline

    Ganz tolle Diskussion hier, mein Horizont erweitert sich quasi nach jedem Beitrag.

    Vielen Dank für die Infos, ihr erklärt es super gut. Ich dachte bisher tatsächlich Zwinger ist ganz schlimm :saint:

    Von mir auch vielen Dank.

    Mir geht's genauso 😊

  • Kathy
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    • 21. Februar 2026 um 23:15
    • #83

    Ist ein Hunderaum im Haus mit direkten Anschluss zum Garten, bzw abgetrennten Welpen Bereich im Garten nicht auch eine Hausaufzucht? 8)

  • Maline
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    • 22. Februar 2026 um 14:11
    • #84
    Zitat von Kathy

    Ist ein Hunderaum im Haus mit direkten Anschluss zum Garten, bzw abgetrennten Welpen Bereich im Garten nicht auch eine Hausaufzucht? 8)

    Insgesamt denke ich, man guckt sich alles persönlich an und stellt dann fest, ob es passt.

    Vor vielen Jahren hatte ich meine damaligen Hunde für 10 Tage in einer Hundepension, wo extra darauf hingewiesen wurde, dass die Hunde nicht im Zwinger untergebracht werden sondern im Haus.

    Das ganze sah dann so aus, dass es sich um ein sehr großes altes Haus handelte. Die einzelnen Hunde, in meinem Fall beide Hunde zusammen, bekamen jeweils ein Zimmer im Haus und wurden 3 oder 4 mal täglich ausgeführt. Mir gefiel das sehr, denn ich hatte eher bedenken, wenn alle Pensionshunde zusammen durch die Bude toben.

    Die Malihündin hatte zu der Zeit schon Probleme mit Athrose, als Haushund hätte sie draußen vermutlich Schmerzen.

    Deshalb wie bei der Aufzucht gibt es nicht nur schwarz und weiß.

    Enzo wurde ja richtig in der Familie aufgezogen und hat im Haus nichts kaputt gemacht, war Stubenrein und kannte mit seinen 10 Wochen fast alles, ein wirklich angenehmer Welpe. Sein Problem war :

    Zitat von Secans

    dass dieser Welpe hinterher auch im Alltag Struktur und Ruhe finden muss

    Er konnte sehr lange nicht alleine bleiben, da eigentlich immer ein Mensch anwesend war in seinem bisherigen Leben.

    Bei Quinto war es so

    Zitat von Kathy

    Ist ein Hunderaum im Haus mit direkten Anschluss zum Garten, bzw abgetrennten Welpen Bereich im Garten nicht auch eine Hausaufzucht?

    Er hat im Haus dann echt viel kaputt gemacht und geklaut. Er hatte keinerlei Probleme mal alleine zu bleiben, er konnte sich super alleine beschäftigen ^^


    Man muss in allen Fällen aber sehen, dass es sich um Welpen handelt und erst mal auf den Weg zum vernünftigen Haushund gebracht werden müssen.

  • Pepper
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    • 22. Februar 2026 um 17:34
    • #85

    Pepper wurde in einer Scheune mit seinen Geschwistern groß.

    Die Besitzerin kümmerte sich früh morgens als er größer war und ging dann zur Arbeit.

    Er konnte von anfang an problemlos alleine sein, war sich selbst immer genug bis heute.

    Geklaut hat er anfangs auch, aber ehe so mit einem Schalk im Nacken "schau mal, haste gesehen?" und total vorsichtig.

    Gab dann Verbot und gut...nur wenn er sich freut muss er was im Maul haben und es rumtragen 🤣

    Schuhe, Socken, Filzuntersetzer. Zeugs halt.

    Deshalb stehen im Eingang jetzt immer meine Schlappen wenn ich gehe. 😇

    Wie das genau in seiner Welpenzeit abgelaufen ist, muss ich noch mal erfragen. Sobald meine Kabine fertig ist, fahre ich mit ihm hin und besuche seinen Ursprung. Mich interessiert das voll weil ich ja heute nach 4,5 Jahren viel besser Rückschlüsse ziehen kann.

    Ist vielleicht auch mal wichtig, wenn es tatsächlich nochmal einen nach Pepper geben sollte.

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