War nur eine Idee
Cauda Equina Syndrom
-
-
-
liest sich ja schon mal ganz gut. Klar ist für mich, einen sporthund aus dem sport zu nehmen, wird immer problematisch sein, ihn jetzt normal auslasten zu können und dass er da jetzt eher flausen entwickelt.
Aber wenn es ihm gesundheitlich besser geht, dann ist das doch erfreulich

-
Ich freue mich sehr, dass es Axel offenbar besser geht.
Hast du nicht heute noch mal den Termin mit München?
Ich stelle es mir auch schwierig vor, einen Hund, der voll im Saft steht, plötzlich aus dem Sport zu nehmen und auszulasten. Da bin ich schon froh, dass wir hier doch zum Teil die Möglichkeit zum Fährten haben. Ich weiß aber auch nicht, ob das Fährten auf Dauer den Hund so auslastet, denn das körperlich fehlt dann einfach.
Aber zumindest eine geistige Auslastung ist gegeben, wobei das bei euren klimatischen und landschaftlichen Bedingungen ja doch schwieriger ist als hier bei uns.
Also, Daumen bleiben weiter für euch gedrückt

-
Hast du nicht heute noch mal den Termin mit München?
Ja, das ist heute

Ich bin sehr gespannt. Es sollte klappen, habe gerade nochmal bestätigt ob die Bilder gut angekommen sind.
-
Ich hatte gestern tatsächlich das Gespräch mit der Tierärztin von der LMU Kleintierklinik.
Leider hatte das Bodenpersonal es nicht geschafft der TÄ meine mehrmals raufgeladenen Bilder alle insgesamt zukommen zu lassen. Frau Dr. M. hat mir jetzt ihre Emailaddresse gegeben, so dass ich ihr alles direkt zusenden kann.
Also erstmal, das Gespräch war wirklich ausgesprochen angenehm, wahnsinnig informativ und hat mir super Orientierung gegeben. Frau Dr. M. ist sehr nett, ehrlich interessiert, hat genauestens nach dem Zustand von Axel gefragt, hat sich Zeit genommen und alles bis ins Detail erklärt.
Sie konnte mir aufgrund der ihr nicht vorliegenden Bilder keine explizit genauen Empfehlungen für Axel geben, sie hatte nur die Röntgenbilder gesehen, nicht die MRT Bilder. Natürlich schicke ich ihr die jetzt zu, sie wollte ausserdem gerne Videos von Axel, wie er läuft und sich bewegt.
Zusammengefasst:
Also ja, man kann operieren, auch wenn der Hund keine deutlichen Lähmungserscheinungen hat und es stimmt, dadurch können auch Diensthunde oder im Sport gehende Hunde wieder voll einsatzfähig gemacht werden. Durch Anbringung einer Platte und Versteifung eines Teils der Wirbelsäule. Das wäre die Variante "Grosser Eingriff, 6 Monate harte Genesungszeit". Je nachdem auch, ob z.b. Spondylosen mit abgetragen werden müssen, was falls die an der ventralen Wirbelsäule sitzen schon die OP noch verkompliziert.
Hierbei muss man sich im Klaren sein, dass, bei Versteifung eines Teiles der Wirbelsäule, natürlich ungeahnte Kräfte auf andere Teile der Wirbelsäule und andere Stellen im Hundekörper wirken können, da der Körper ja solche Ungleichheiten wieder auszugleichen versucht und daher die Wahrscheinlichkeit, dass früher oder später irgendwo anders Probleme entstehen können.
Mit dieser grossen OP sei aber alles soweit gerichtet, dass ein Hund wieder voll einsatzfähig wäre, zumindest für einen Zeitraum, der nicht genau eingeschätzt werden kann.
Dann gäbe es die "kleineren OP Varianten" die je nach Zustand sehr klein oder mittelklein sein können und weniger invasiv sind, keine Platte, keine Versteifung, "nur" Öffnen und Platz schaffen für die Nerven mit oder ohne Abtragen der Bandscheibe selbst und wie oben auch wieder evtl. abzutragende Spondylosen.
Bei allen Varianten muss man immer beachten, dass doch teilweise beträchliche Mengen an Material abgetragen werden muss, was insgesamt auch immer zu einer allgemeinen Schwächung der Strukturen führt.
Sie nahm immer wieder Bezug auf Sporthund und Einsatz etc. und wies darauf hin, dass sie mit den HH auch immer genau bespräche, was der Hund in der Zukunft zu leisten in der Lage sein solle.
Ich erklärte ihr, dass ich für Axel beschlossen habe, dass er aus dem Schutzdienst absolut raus sein wird, dass für mich das gelbste aller Eier wäre, wenn er nochmal UO im Sinne von IBGH machen könnte aber was mich eigentlich wirklich und einzig interessiert, wäre, dass Axel ein aktiver Hund sein kann, dass er rumrennen und spielen kann, mich vielleicht am Rad in die Berge begleiten könnte, schwimmen könnte, etc.
Darauf hin meinte sie, das sie das für eine sehr vernünftige Einstellung hält und sofern sie die restlichen Bilder von Axel gesehen habe, sie auch mehr dazu sagen könne ob für Axel wahrscheinlich ein kleinerer Eingriff eine Lösung wäre.
-
Das klingt aber gut!
Ich drücke die Daumen dass man das Axelchen so bearbeiten kann, dass er danach einfach Axelsachen machen kann und geistig und körperlich Spaß haben kann!
-
Das hört sich doch wirklich sehr gut an und macht Hoffnung.
Ich drücke ganz fest die Daumen und hoffe für euch, dass Axel wieder so gearbeitet und ausgelastet werden kann, dass vor allem er und alle anderen
zufrieden und glücklich sind. -
Das hört sich für mich so an als könnte Axel zumindest wieder ein normales Hundeleben führen und gibt Hoffnung
Auch wenn er wohl keine sportlichen Höchstleistungen mehr bringen kann, kannst du ihn dann zumindest so auslasten das er zufriedener ist. Wir drücken weiter die Daumen und Pfoten 
-
Danke für diesen detaillierten Bericht.
Das sich das Problem u.U. verlagert, wenn man einen Bereich der Wirbelsäule versteift, leuchtet ein.
Ich bin sehr gespannt was.die Ärztin zu den Bildern und Videos sagt.
Es klingt gut, wie Du von der Ärztin berichtest.
Gleichzeitig macht es mich wütend, wie wir in der heutigen, hoch gepriesenen digitalen Welt immer an den einfachsten prozessualen Dingen scheitern. Bilder die nicht vorliegen, Berichte die zu spät oder gar nicht eintreffen/verloren gehen.
Wie sind wir eigentlich zum Mond geflogen?
Ich drucke jedenfalls alle Daumen, das ein minimal invasiver Eingriff ausreicht.
6 Monate mit krasser Bewegungseinschränkung wäre wohl für Axel ein riesen Ding.
-
total informatives gespräch für dich und super bericht von dir.
Dann noch die mrt bilder und dein video, so dass ihr dann eine entscheidung fällen könnt.
-
-
Schön, dass sich letzten Endes doch viel Zeit für euch genommen wurde.
Ich drücke die Daumen ✊️🍀 dass Axel vielleicht doch einigermasen unkompliziert geholfenwerden kann und er dadurch dann doch noch weder etwas mehr Aktivität und Lebensqualität bekommen kann
-
Gleichzeitig macht es mich wütend, wie wir in der heutigen, hoch gepriesenen digitalen Welt immer an den einfachsten prozessualen Dingen scheitern. Bilder die nicht vorliegen, Berichte die zu spät oder gar nicht eintreffen/verloren gehen.
Wie sind wir eigentlich zum Mond geflogen?
Hhjaaa, ich kann tatsächlich nicht nachvollziehen wie meine 3x hochgeladenen Dateien (auf WeTransfer) es nicht geschafft haben, dass wenigstens der LINK bei der Ärztin angekommen wäre.
Gerade eben habe ich die Sachen nochmal alle geordnet in meine GMX Cloud hochgeladen, da gibt es auch keine zeitliche Beschränkung für die Freistellung der Dateien.
Ich denke das Klinikpersonal war mit der Aufgabe überfordert ooooder die Systeme in der Klinik sind extrem veraltet oder eingeschränkt. Man konnte mich ja auch von dort nicht auf mein spanisches Handy anrufen, das mussten die auch erst irgendwie zusammenfummeln.
Ich kann dir aber sagen, dass immer alle die von Deutschland nach Spanien kommen überrascht sind, wie gut unsere Handynetzdeckung ist und wie man selbst im kleinsten Krempelladen mit Karte bezahlen kann. Auch fallen unsere Kartenbezahlsysteme nicht alle Nase lang aus.
-
Das liegt hierzulande wahrscheinlich daran, dass das Klinikpersonal einfach nicht genügend Zeit hatte, um alle bürokratischen und datenschutzrechtlichen Vorgänge bzgl Axels Bildern abzuarbeiten 😂
-
Ohje - ich hab die ganze Geschichte jetzt erst gelesen. Ich drücke alle Daumen, dass Axel wieder ein rundum erfülltes Hundeleben haben wird!
-
Das liegt hierzulande wahrscheinlich daran, dass das Klinikpersonal einfach nicht genügend Zeit hatte, um alle bürokratischen und datenschutzrechtlichen Vorgänge bzgl Axels Bildern abzuarbeiten 😂
Na ja es gibt da strenge Richtlinien bezüglich der Sicherheit.( Trojaner/Viren etc.) Kann auch einfach daran liegen.
-