Das mag schon sein, aber dafür vor den unerwünschten Mitbewohner die Mäuse nun mal vermehrt übertragen.
Wie gesagt Fina hatte zeitlebens keine Probleme. Aber ich kenne auch einen Hund der hatte FSME durch einen Zecken und wieviele Zecken pflückt man so im laufe eines Hundelebens vom Hund? Wenns blöd kommt, kommts blöd. Egal bei was.
Nunja, ich kenne es halt noch dass früher ein relativ großer Teil der Hunde auf den Bauernhöfen aufgrund des "Mäuselns" irgendwann in ihrem Leben an Leptospirose schwer erkrankt und so manche auch daran gestorben sind. Und einen wirklich funktionierenden Impfstoff (so wie bei Impfstoffen gegen Virenerkrankungen) gibt es nun mal bis heute nicht. Ein Hauptgrund für den Rückgang an Leptoerkrankungen beim Hund (die dann immer auch eine Infektionsgefahr für Menschen darstellen) ist der dass heutzutage sehr viel weniger Hunde "Mäuseln", weil sie vom Menschen ausreichend gefüttert werden. Die Hofhunde damals bekamen ja nur die Essensreste, die je nach finanziellem Status der Halter mehr oder auch weniger reichlich ausfallen konnten, da ware dann erbeutete Mäuse und Ratten eine willkommene und in vielen Fällen notwendige Ergänzung (und für manche Hunde auch die Hauptgrundlage ihrer Ernährung).
Mir tut es jedenfalls immer noch leid um einen in 2009 von mir gezüchteten Welpen, der im Alter von 12 Wochen wegen einer schweren Lepto-Erkrankung eingeschläfert werden musste. Obwohl er beim allerersten Symptom (er hat sich nach dem Fressen erbrochen, ansonsten ging es ihm gut) in ein Tierspital gekommen ist in dem sie sehr große Erfahrungen mit Lepto-Erkrankungen hatten, und sofort eine entsprechende Behandlung eingeleitet worden ist musste er 6 Tage später wegen multiblen Organversagen eingschläfert werden. Obwohl in der Blutprobevom ersten Tag noch gar keine Leptospiren nachweisbar waren (dafür dann in der zwei Tage später) und die Behandlung somit nicht sehr spät, sondern wirklich sehr früh begonnen wurde. Der behandelnde Tierarzt sagte mir dass sie in dem Alter leider keinerlei Chancen haben wenn sie eine entsprechend große Menge an Leptospiren aufgenommen haben. Dito bei älteren Hunden oder solchen, die irgend eine chronische Krankheit haben, das Immunsystem also nicht mehr so 100%ig intakt ist.
Für mich ein Grund das Umfeld meiner Hunde möglichst mäusefrei zu halten (rattenfrei sowieso
) und auch Frau Spitz das Mäuseln zu verbieten (obwohl es der im Blut liegt).
Klar, wenn man schon eigene Erfahrungen hatte, ist man auf gewisse Dinge sensiblisiert. Würde mir wohl auch so gehen, wenn ich hier Erfahrungen gemacht hätte.