Für meinen kleinen Sohn setzt bereits ein Tadeln seines Verhaltens einen aversiven Reiz.
Der ist sooo harmoniebedürftig und sensibel, zu dem sage ich in einem normalen (nicht schimpfenden!!!) Tonfall, dass das was er gerade getan hat nicht gut war, weil... Und das Knöpfchen fängt an bitterlich zu weinen.
Für ihn ist das richtig, richtig schlimm.
Seine große Schwester zuckt bei so ner "Ansage" die Schultern und macht weiter mit dem, was sie tut. Da muss ich sehr viel deutlicher werden.
Jetzt wirft mir hier doch hoffentlich keiner vor, meinem Sohn gegenüber gewalttätig zu sein und ich höre, auch wenn er sensibel ist, sicher nicht auf, ihm Grenzen zu setzen.
Aber für ihn bricht seine kleine Welt zusammen, wenn ich etwas blöd finde, von dem er bis dahin dachte, es wäre eine gute Idee.
Und warum sollte es nicht auch bei Hunden diese Differenzierungen geben?!
Und meine Kinder sind Vollgeschwister, die unter exakt den selben Bedingungen aufgewachsen sind. Und da stellt überhaupt niemand in Frage, dass die beiden VÖLLIG unterschiedlich sein können.