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  1. Das Schäferhund Forum
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  3. Zucht & Aufzucht

"Popular Sires" und der genetische Flaschenhals

  • Secans
  • 13. Januar 2026 um 10:34
  • Bass23
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    1
    • 14. Januar 2026 um 13:40
    • #16

    Finde ich gut, hier einen eigenen Faden zu öffnen!

    Und finde es auch wichtig, daß Thema anzugehen. In meinen Augen haben wir bereits ein genetisches Problem, das sich in den nächsten Jahren noch verschärfen wird.

    Dieses Problem aber allein auf die Züchter abzuwälzen, ist aber unfair und finanziell für die meisten wohl auch nicht stemmbar. Ich sehe hier schon den Verband in der Pflicht, es würde viel Druck von den Züchtern nehmen, wenn die Bedeckungszahlen pro Rüde limitiert würden.

    Weshalb der Fokus rein genetisch gesehen ( im Hinblick auf das genetische Nadelöhr) auf den Rüden liegt, hat den Grund, dass ein Rüde Im Laufe seines Lebens viel mehr Nachkommen zeugen kann als eine Hündin.

    Als privater Käufer oder Züchter muss ich hingegen die Hündin sehr wohl prüfen, da sie im Endeffekt etwa 60 % vererbt.

    Ich selber habe bei meinem aktuellen Hund die Mutter sehr genau angeschaut. Auch hier habe ich mit einem relativ unbekannten Vater, der allerdings nicht mehr für die Zucht zur Verfügung steht, da mittlerweile als Diensthund arbeitet, einen überraschend guten Hund bekommen. Und genauso oft erleben Bekannte auch Enttäuschungen mit ihren Hunden. Da hier aber von Umwelt über die Mutterhündin bis zum Umgang durch den Besitzer viel mit rein spielt, ist das auch ein weitläufiges Kapitel. Was hingegen real ist, sind eben die vielen Verwandtschaften, mit denen wir zu kämpfen haben. Daher finde ich den Diskussionsfaden hier sehr interessant und wichtig

  • Le<Li
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    1
    • 14. Januar 2026 um 13:51
    • #17

    Was muss passieren, das man mit seinem Hund nicht Zufrieden ist?

    Sportlichkeit

    Krankheiten

    usw.

    Ich war bisher mit all meinen Hunden Zufrieden, ich nehme sie so wie sie sind, habe aber auch nicht das Ziel auf Meisterschaften zu gehen.

  • SparklingSalad2260
    Gast
    • 14. Januar 2026 um 13:53
    • #18

    Sorry, wenn mein Kommentar falsch rüber gekommen ist. Ich weiß natürlich, dass die Vater-Mutter Kombi nicht passen kann und auch dass die Mutter wichtig ist. Aufzucht, Ausbildung und Erziehung sicherlich auch total wichtig.

    Zitat von Ruebchen

    ... Ich finde die Diskussion super spannend und berechtigt, finde es aber nicht gut, dass grundsätzlich immer alle nur auf die Rüden gucken... Sowohl wenn Nachkommen gute Eigenschaften zeigen, als auch wenn Würfe in die Hose gehen. Die Mutter ist mehr als nur ein Gefäß das den Wurf 2 Monate lang austrägt. ....

    Ruebchen: Wie schön, dass deine Kombi so toll funktioniert hat! :)

    Ich glaube, ich klinke mich hier einfach raus. Ihr seid mir meilenweit mit eurem Wissen hier überlegen. Ich kann nicht einschätzen, inwiefern meine Erfahrungen repäsentativ sind. Will keinem auf die Füße treten. :S

    Einmal editiert, zuletzt von SparklingSalad2260 (30. Mai 2026 um 19:54)

  • Bass23
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    1
    • 14. Januar 2026 um 13:57
    • #19

    Gerade bei den sportlich ambitionierten gibt es halt Sachen, die allenfalls mühsam sind, wenn der Hund sie mitbringt oder auch nicht mitbringt. Ich bin selber auch der Typ, der versucht, das beste aus dem Hund zu machen ohne ständig zu jammern. Aber das ist oft auch abhängig davon, in welcher Liga man unterwegs ist.

  • Secans
    Beiträge
    875
    • 14. Januar 2026 um 14:38
    • #20
    Zitat von Bass23

    Gerade bei den sportlich ambitionierten gibt es halt Sachen, die allenfalls mühsam sind, wenn der Hund sie mitbringt oder auch nicht mitbringt. Ich bin selber auch der Typ, der versucht, das beste aus dem Hund zu machen ohne ständig zu jammern. Aber das ist oft auch abhängig davon, in welcher Liga man unterwegs ist.

    Ich finde eher dass es Geschmacksache ist. Das ist mir bei der Rüdenwahl auch sehr wichtig, man hat ja ein Zuchtziel innerhalb des Rassestandards welches man verfolgt.

    Zitat von Bass23

    Finde ich gut, hier einen eigenen Faden zu öffnen!

    Und finde es auch wichtig, daß Thema anzugehen. In meinen Augen haben wir bereits ein genetisches Problem, das sich in den nächsten Jahren noch verschärfen wird.

    Dieses Problem aber allein auf die Züchter abzuwälzen, ist aber unfair und finanziell für die meisten wohl auch nicht stemmbar. Ich sehe hier schon den Verband in der Pflicht, es würde viel Druck von den Züchtern nehmen, wenn die Bedeckungszahlen pro Rüde limitiert würden.

    Weshalb der Fokus rein genetisch gesehen ( im Hinblick auf das genetische Nadelöhr) auf den Rüden liegt, hat den Grund, dass ein Rüde Im Laufe seines Lebens viel mehr Nachkommen zeugen kann als eine Hündin.

    Als privater Käufer oder Züchter muss ich hingegen die Hündin sehr wohl prüfen, da sie im Endeffekt etwa 60 % vererbt.

    Ich selber habe bei meinem aktuellen Hund die Mutter sehr genau angeschaut. Auch hier habe ich mit einem relativ unbekannten Vater, der allerdings nicht mehr für die Zucht zur Verfügung steht, da mittlerweile als Diensthund arbeitet, einen überraschend guten Hund bekommen. Und genauso oft erleben Bekannte auch Enttäuschungen mit ihren Hunden. Da hier aber von Umwelt über die Mutterhündin bis zum Umgang durch den Besitzer viel mit rein spielt, ist das auch ein weitläufiges Kapitel. Was hingegen real ist, sind eben die vielen Verwandtschaften, mit denen wir zu kämpfen haben. Daher finde ich den Diskussionsfaden hier sehr interessant und wichtig

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    Mich würde interessieren worin sich diese Probleme deiner Meinung nach äußern? Ich finde limitierte Bedeckzahlen würden den Druck nochmal erhöhen massiv junge Rüden einzusetzen und sicherlich die Welpenpreise nochmal enorm treiben. Ich denke nicht dass das ein passender Weg für den SV ist. Wichtiger wäre es meiner Meinung nach die Trennung Stockhaar und Lagstock anzugehen sowie die künstliche Besaamung zu ermöglichen.

  • Secans
    Beiträge
    875
    • 14. Januar 2026 um 14:40
    • #21

    Persönlich würde ich mir eine härtere Zuchtauslese wünschen. Gerne auch neben der IGP über den Körweg.

  • Ruebchen
    Moderator
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    • 14. Januar 2026 um 15:04
    • #22
    Zitat von Le<Li

    Was muss passieren, das man mit seinem Hund nicht Zufrieden ist?

    Sportlichkeit

    Krankheiten

    usw.

    Ich war bisher mit all meinen Hunden Zufrieden, ich nehme sie so wie sie sind, habe aber auch nicht das Ziel auf Meisterschaften zu gehen.

    Naja, was heißt "nicht zufrieden".

    Ich glaube keiner wünscht sich einen Hund mit schwerer HD oder ED, welche ihn unter Umständen schon früh zum Invaliden machen können.

    Und wenn man den Wunsch hat, Hundesport zu machen, der Hund dann dafür aber nicht wirklich taugt darf man darüber auch traurig sein, finde ich.

    Wie man damit umgeht (behalten oder verkaufen/verschenken) bleibt jedem selbst überlassen...

    Zitat von Hipira

    Ich habe einfach gestaunt, wie schnell bei ihm so extrem viele Würfe kamen so dicht an dicht hintereinander.

    Und das zu recht.

    Zitat von Hipira

    Ich glaube, ich klinke mich hier einfach raus. Ihr seid mir meilenweit mit eurem Wissen hier überlegen. Ich kann nicht einschätzen, inwiefern meine Erfahrungen repäsentativ sind. Will keinem auf die Füße treten. :S

    Ne Quatsch, sicher nicht. Du bist hier niemandem auf die Füße getreten, und ich hoffe ich dir mit meinem Kommentar oben auch nicht. Viele hier schreiben auch Beiträge mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass das Forum öffentlich zugänglich ist, und dadurch auch Leute mitlesen könnten, die wirklich keine Ahnung haben.

    Wenn also z.B. der Hinweis kommt "die Mutter ist nicht nur ein Gefäß", dann wollte ich nicht dir unterstellen, dass DU das nicht weißt, sondern das einfach für die mitlesende Allgemeinheit festhalten, die vielleicht zum ersten Mal "Schäferhund" oder "Zucht" gegoogelt hat und ao hier gelandet ist. :)

    Bitte nicht ausklinken, wir freuen und immer über neue aktive Mitglieder!

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Secans
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    • 14. Januar 2026 um 15:13
    • #23

    Ich finde nicht, das Ero übernutzt ist. Bei WD sind jetzt 35 Würfe in Europa eingetragen (korrigiert mich gerne). Man darf ja nicht vergessen dass die Population vom DSH wirklich riesig ist, vor allem im Vergleich mit anderen Rassen.

  • Axman
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    • 14. Januar 2026 um 15:14
    • #24
    Zitat von Hipira

    Sorry, wenn mein Kommentar falsch rüber gekommen ist. Ich weiß natürlich, dass die Vater-Mutter Kombi nicht passen kann und auch dass die Mutter wichtig ist. Aufzucht, Ausbildung und Erziehung sicherlich auch total wichtig

    Ich glaube nicht, dass dein Kommentar falsch rüber gekommen ist. Kein Grund sich auszuklinken!!

    Guck, alle sind begeistert von der Diskussion und all den Blickwinkeln die wir jetzt hier lesen dürfen.

    Zitat von Ruebchen

    Das ist Sache der Verbände. Im SV und SVÖ ist es verboten, wie es in Spanien gehandhabt wird, weiß ich nicht. Kann sein, dass es da erlaubt ist.

    Allerdings ist hier nicht nur die künstliche Befruchtung einer Hündin verboten, sondern auch das Absamen eines Rüden... Also wenn in Spanien Hündinnen offiziell besamt werden dürfen, dann kann das trotzdem nur mit Samen von Rüden passieren, die in Ländern stehen, in denen das ebenfalls erlaubt ist - also eigentlich und offiziell. :D 8o

    Aah, okay!

    In Spanien ist künstliche Befruchtung von Hündinnen erlaubt, auch beim spanischen SV (CEPPA). Es muss unter tierärztlicher Aufsicht geschehen.

    Ja, der Rüde stammt ebenfalls aus Spanien, wurde aber ins Ausland verkauft. So wie ich es verstanden habe, hat der nun ehemalige Besitzer vor dem Verkauf des Hundes Spermien von ihm behalten.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Ruebchen
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    • 14. Januar 2026 um 15:45
    • #25
    Zitat von Secans

    Ich finde nicht, das Ero übernutzt ist.

    Ich glaube das bezog sich nicht auf Ero sondern auf den Vater ihres Hundes. ^^

    hier:

    Zitat von Hipira

    Meine Izzy stammt auch von so einem Hochleistungs-Rüden ab - Nachzucht ohne Ende, schon bevor er sich in der Leistung bewährt hatte


    (Es sind nur 31 Würfe über Ero. Eine Paarung die im WD drinsteht hat so garnie stattgefunden (ich kann das nicht löschen :D) und eine Hündin blieb leer, die sind zu spät zum decken angetanzt.)


    Zitat von Axman

    Ja, der Rüde stammt ebenfalls aus Spanien, wurde aber ins Ausland verkauft. So wie ich es verstanden habe, hat der nun ehemalige Besitzer vor dem Verkauf des Hundes Spermien von ihm behalten.

    Dann ist das alles rechtens, wenn das in Spanien erlaubt ist.

    Wie gesagt, ich würde das in DE und AT auch begrüßen... von mir aus auch mit Auflagen.

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Wuesti
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    • 14. Januar 2026 um 15:58
    • #26

    Also ich glaube nicht, dass wir bei der Menge an Schäferhunden in absehbarer Zeit ein wirkliches genetisches Problem bekommen, zumal ja auch nur ein verschwindend geringer Anteil an Nachkommen eines Deckrüden auch selbst in die Zucht geht bzw. danach ggf. genauso oft in der Zucht eingesetzt wird.

    Was mir auf fernere Zukunft mehr Sorge macht ist, dass sich der vorhandene Genpool eher aufgrund fehlendem menschlichen Nachwuchs verkleinert als aufgrund vielgenutzter Rüden.

    Im Langstockhaarbereich sieht es da tatsächlich etwas weniger vielfältig aus und ich halte auch die Trennung zwischen Stockhaar und Langstockhaar nicht für sinnvoll.

  • Bass23
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    • 14. Januar 2026 um 21:39
    • #27

    Wer glaubt, dass der deutsche Schäferhund kein gravierendes Inzuchtproblem hat, sollte sich folgenden Artikel zu Gemüte führen:

    Inzucht beim Deutschen Schäferhund
    www.belgian-shepherd.de
  • Secans
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    • 14. Januar 2026 um 22:03
    • #28

    Ja, der genetische IK. Aber von welchen Problemen sprichst du konkret? Ich meine damit keine Zahl auf dem Papier. Ich bin mir meinen Schäferhunden gesundheitlich mehr als zufrieden, trotz konkret 14% genetischen IK (ich hab das auswerten lassen bei meinen Hunden).

  • Secans
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    • 14. Januar 2026 um 22:10
    • #29

    Letztendlich verstehe ich den Artikel aber auch nicht. Meine Auswertung kommt ja auf einen ganz anderen Wert als der der dort genannt wird. Außerdem steht in keiner AT ein IK, da steht maximal drin welche Inzuchten bis 5 vorhanden sind. Alles vorher muss man halt recherchieren, sonst sind AT künftig Bücher. Ist doch klar, erwartet man ernsthaft dass jede Inzucht in der AT stehen soll? Wie soll das denn gehen wenn viele schon von 5 Generationen offenbar überfordert sind. Das SV Doxs ist das erste digitale Zuchtbuch welches den AVK auf 8 Generationen ausrechnet und auflistet. So modern ist kein einziger Maliverein nach meinem Kenntnisstand.

  • Boomer&Hicks
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    • 15. Januar 2026 um 10:27
    • #30

    Wenn ich es richtig verstanden habe, darf im RSV2000 Langstock und Stockhaar miteinander verpaart werden.

    Wird nur zu selten genutzt.

    Nach einem Natursprung darf die Hündin auch mit Gefriersperma belegt werden.

    So haben es Züchter in unserer OG geplant.

    Wenn ich Nix falsch verstanden hab.

    SG Tanja mit

    "Hicks" Bubi vom Humbergturm *15.03.2021

    "Finn" A Hamburger von den Albspätzle *12.04.26

    Boomer Husky-Podenco Mix * 08/2009 - +06.06.2025

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