Finde ich gut, hier einen eigenen Faden zu öffnen!
Und finde es auch wichtig, daß Thema anzugehen. In meinen Augen haben wir bereits ein genetisches Problem, das sich in den nächsten Jahren noch verschärfen wird.
Dieses Problem aber allein auf die Züchter abzuwälzen, ist aber unfair und finanziell für die meisten wohl auch nicht stemmbar. Ich sehe hier schon den Verband in der Pflicht, es würde viel Druck von den Züchtern nehmen, wenn die Bedeckungszahlen pro Rüde limitiert würden.
Weshalb der Fokus rein genetisch gesehen ( im Hinblick auf das genetische Nadelöhr) auf den Rüden liegt, hat den Grund, dass ein Rüde Im Laufe seines Lebens viel mehr Nachkommen zeugen kann als eine Hündin.
Als privater Käufer oder Züchter muss ich hingegen die Hündin sehr wohl prüfen, da sie im Endeffekt etwa 60 % vererbt.
Ich selber habe bei meinem aktuellen Hund die Mutter sehr genau angeschaut. Auch hier habe ich mit einem relativ unbekannten Vater, der allerdings nicht mehr für die Zucht zur Verfügung steht, da mittlerweile als Diensthund arbeitet, einen überraschend guten Hund bekommen. Und genauso oft erleben Bekannte auch Enttäuschungen mit ihren Hunden. Da hier aber von Umwelt über die Mutterhündin bis zum Umgang durch den Besitzer viel mit rein spielt, ist das auch ein weitläufiges Kapitel. Was hingegen real ist, sind eben die vielen Verwandtschaften, mit denen wir zu kämpfen haben. Daher finde ich den Diskussionsfaden hier sehr interessant und wichtig