"Popular Sires" und der genetische Flaschenhals

  • Letztendlich verstehe ich den Artikel aber auch nicht. Meine Auswertung kommt ja auf einen ganz anderen Wert als der der dort genannt wird. Außerdem steht in keiner AT ein IK, da steht maximal drin welche Inzuchten bis 5 vorhanden sind. Alles vorher muss man halt recherchieren, sonst sind AT künftig Bücher. Ist doch klar, erwartet man ernsthaft dass jede Inzucht in der AT stehen soll? Wie soll das denn gehen wenn viele schon von 5 Generationen offenbar überfordert sind. Das SV Doxs ist das erste digitale Zuchtbuch welches den AVK auf 8 Generationen ausrechnet und auflistet. So modern ist kein einziger Maliverein nach meinem Kenntnisstand.

  • Wenn ich es richtig verstanden habe, darf im RSV2000 Langstock und Stockhaar miteinander verpaart werden.

    Wird nur zu selten genutzt.

    Nach einem Natursprung darf die Hündin auch mit Gefriersperma belegt werden.

    So haben es Züchter in unserer OG geplant.

    Wenn ich Nix falsch verstanden hab.

  • Ja im RSV ist das so und auch die FCI Empfehlung sieht so aus. Trifft übrigens nicht nur den Deutschen Schäferhund sondern auch den Belgier. Nicht das es wieder heißt dort sei ja alles besser.


    Ehrlich gesagt hat mich aber noch kein RSV Hund überzeugen können den ich erlebt habe.

  • Was muss passieren, das man mit seinem Hund nicht Zufrieden ist?

    Sportlichkeit

    Krankheiten

    usw.

    Ich war bisher mit all meinen Hunden Zufrieden, ich nehme sie so wie sie sind, habe aber auch nicht das Ziel auf Meisterschaften zu gehen.

    Das ist so ein bisserl das klassische Thema zwischen der emotionalen Sicht des Hundehalters und der (möglichst) rationalen Beurteilung eines Hundes aus Zuchtsicht.

    Ich habe alle meine Hunde geliebt und war "zufrieden" mit ihnen. Hinsichtlich ihres Werts für die Zucht und ihre Rasse, waren da aber durchaus einige darunter, die unter diesem Aspekt nicht als "gelungen" zu bewerten waren und die charakterlich, körperlich und/oder leistungstechnisch hinsichtlich ihrer Rassezugehörigkeit einfach nicht "zufriedenstellend" waren und nicht dem Zuchtziel entsprachen.



    Was mich persönlich momentan etwas mit Sorge erfüllt, ist, dass immer öfter sehr junge Rüden massiv gehyped werden, noch bevor da irgendwas in Sachen Leistung gebracht wurde und man die Gesundheitsthemen so wirklich absehen kann. Ich sehe immer öfter 3jährige, die es zwar noch nicht zur IGP 3 geschafft aber schon zwei dutzend Würfe haben, weil man sich durch den namhaften Hundeführer/Ausbilder halt viel verspricht.

    Ein Rüde, der sich über Jahre durch beständige Leistung, gute Gesunheit und anständige Vererbung empfiehlt, ist eine Sache, einen Hund, der in weiten Teilen nur vom Prestige der Menschen um ihn herum getragen wird, sehe ich da deutlich kritischer und gefährlicher für die Zucht.

  • Ja im RSV ist das so und auch die FCI Empfehlung sieht so aus. Trifft übrigens nicht nur den Deutschen Schäferhund sondern auch den Belgier. Nicht das es wieder heißt dort sei ja alles besser.


    Ehrlich gesagt hat mich aber noch kein RSV Hund überzeugen können den ich erlebt habe.

    Ich gucke ja eher nur was bei den Malinois so los ist und wundere mich extrem. Bei den "alten" Verbänden gibt es extrem wenig Deck- und Wurfmeldungen, unglaublich viele Züchter sind zum RSV gewechselt. Im RSV gibt es bald mehr Malinois als DSH. Scheinbar ist im RSV auch viel mehr erlaubt, ob das nun gut ist vermag ich nicht zu beurteilen.

    Was mich persönlich momentan etwas mit Sorge erfüllt, ist, dass immer öfter sehr junge Rüden massiv gehyped werden,

    Ein Bekannter von mir züchtete Doggen, um die Lebenserwartung wieder zu erhöhen war es eine zeitlang nur erlaubt Rüden ab einem bestimmten Alter einzusetzen. Er fand es den richtigen Weg, die Vorgabe wurde allerdings recht schnell wieder zurück genommen.