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Hund knurrt mich an

  • Argos
  • 17. Dezember 2017 um 18:28
  • Knickohr
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    • 24. Februar 2018 um 13:05
    • #76

    Danke Euch allen!:*:*. Sie hat nun ihre letzte Ruhe neben ihrem geliebten Mauro gefunden.

    Ja, gespürt haben das wohl alle.Peggy und ihr Robin lagen die letzten beiden Wochen ständig neben ihr.Robin hat auch ihren Hauptliegeplatz eingenommen. Peggy und Quacks zeigen kein Interesse sich auf ihren alten Platz zu legen. Da ist der Respekt wohl noch zu groß.

    pannenpeter: Du wohnst ja nicht weit von uns weg....kennst Du nicht zufällig einen guten Trainer? Oder hast uU selbst einen guten Tip wegen Quacks Knurren?

  • Lupus
    Gast
    • 24. Februar 2018 um 13:40
    • #77

    Mein Beileid!

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 25. Februar 2018 um 08:36
    • #78

    Mein Beileid und viel Kraft für diese Zeit.;(

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Knickohr
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    • 25. Februar 2018 um 14:21
    • #79

    Dankeschön:*:*

  • Knickohr
    Beiträge
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    • 27. Februar 2018 um 11:03
    • #80

    Unser aktueller Stand mit Quacks: ich war jetzt kurzfristig doch glatt schon bei einer Trainerin. Hatte nicht damit gerechnet, daß man so flott einen Termin bekommt. Ihre Einschätzung: sein Knurren hat nichts mit Rangfolge zu tun. Er hat zwar natürlich in ihrem Beisein nicht geknurrt, sie hat sich den Grundgehorsam angeschaut und sein Verhalten mit anderen Hunden. Sie hat sich sehr genau schildern lassen, wann Quacks uns angeknurrt hat. Daß ich ihn fürs Knurren bestraft habe, war wohl ein großer Fehler! Man sollte Hunde fürs Knurren sogar belohnen und das Verhalten bestärken, da es zur hundischen Kommunikation gehört. Ein Großteil der bissigen Hunde wird bissig,weil man sie fürs Knurren bestraft und sie nicht s mehr anders kommunizieren können. Ich war etwas perplex muß ich zugeben. Klar, unter Hunden unterbinde ich das Knurren auch nicht. Aber mir war immer so, daß ein rangniedriger nicht einen ranghöheren anzuknurren hat, sonst hat das Konsequenzen.

    Sie meint, er wolle uns nur deutlich machen, daß ihm das Streicheln in dem Moment zu viel ist. Ich wies darauf hin, daß allerdings bei ihm kein Beschwichtigungssignal kommt sondern er ja sofort knurrt. Macht er übrigens auch bei Peggy. Er zeigt vorher kein anderes Signal, sonern gibt sofort Gas, wenn er mal wieder der Meinung ist, daß sie nicht vor ihm durch einen Tür zu gehen hat. Peggy ist dann genau so verdattert und erschrocken wie wir.... Die Trainerin meint, er MUSS ein Signal gegeben haben, das sei ja normal. Ok, dann sind anscheinend nicht nur wir nicht in der Lage, einen Hund zu lesen ssondern Peggy auch nicht:). Ich muss das jetzt mal sacken lassen und drüber nachdenken. Ich werde ihn jetzt noch genauer beobachten, falls das überhaupt möglich ist:). Geknurrt hat er seit Tagen nicht mehr und ist auch im Umgang mit mir wieder ganz normal so wie vorher vor dem Rückenlegen.

    Ein Tipp war noch, doch mit ihm SChutzdienst zu machen, damit er wüsste, wohin mit seinen Aggressionen.....ich bin mir da nicht sicher, denn ich habe die Befürchtung, daß dieser Hund im Schutzdienst völlig durchdreht. Was meinen die Sportler hier dazu?

    Ich habe dann gestern noch mal im Netz gestöbert unter der Suche "Mein Hund knurrt mich an". Da kam tatsächlich dasselbe, was auch die Trainerin gesagt hatte: Knurren ist gut, bitte belohnen, sonst schnappt der Hund als nächstes zu.....:/:/

  • Argos
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    • 27. Februar 2018 um 11:54
    • #81

    das habe ich so auch gehört... wenn er nicht Knurren darf bleibt ihm nur das beißen. War mir dessen auch nicht bewusst

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Pinguetta
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    • 27. Februar 2018 um 11:57
    • #82
    Zitat von Knickohr

    Knurren ist gut, bitte belohnen

    DAs erinnert mich etwas darann, dass Harras immer rumpfiept wie ein Irrer wenn es denn nun endlich ruas geht. Er bellt nicht, er fiept. Das nervt zwar (meinen Mann ganz beonders), aber ich sage immer, er muss doch seiner Vorfreude Ausdruck geben dürfen. Und ich finde das Fiepen noch angenehmer als wenn er mit seiner vollen, lauten Stimme die ganze Zeit bellen würde. Wir sind ja auch nicht still und reden. Und Hunde reden "verbal" eben anders.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Jogy
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    • 27. Februar 2018 um 12:22
    • #83

    Also wenn Du Bedenken hast mit deinem Hund Schutzdienst zu machen gib ihm eine andere Aufgabe. Z. B Agility oder Fährten suchen. Wichtig ist das der Hund geistig beschäftigt wird.

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  • Roopa
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    • 27. Februar 2018 um 12:23
    • #84

    @Knickohr

    dein Bericht beim Trainer - kann ich Ähnlichkeiten feststellen:

    Roopa ist ja fast 7 Jahre und schläft inzwischen sehr viel - er liegt dann manchmal vor der Coach und wenn ich dann hinwill muß ich über ihn drübersteigen - da kann es auch sein, daß er knurrt - oder wenn ich ihn streichle (mag er sowieso nicht so gerne) - dann knurrt er auch schonmal - ich seh dies nicht als schlimm sondern eben: "ich will meine Ruhe!"

  • Asnea
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    • 27. Februar 2018 um 13:58
    • #85

    Gehört habe ich das auch. Macht ja auch Sinn. Es ist als Warnung zu sehen und wenn man die Warnung verbietet geht der Hund halt irgendwann ohne Knurren nach vorne bzw schnappt/beisst

    Logisch.

    Trotzdem bin ich der Meinung das der eigene Hund einen nicht anknurren sollte. Er kann ausweichen und beschwichtigen aber er hat mich nicht zu warnen! Und schon gar nicht würde ich den Hund fürs knurren loben X/

    Wenn Dogmeat nicht gestreichelt werden will dreht er den Kopf weg und man sieht an seiner Körpersprache das er gerade nicht möchte. Akzeptiere ich natürlich.

    Aber wenn ich drauf bestehen würde würde er es ertragen ohne das ich angeknurrt werde.

    Meiner Ansicht nach stimmt irgend etwas nicht wenn der eigene Hund meint er muss seinen Besitzer drohen bzw mit knurren warnen

    Irgendwann will man dem Hund Augentropfen oder sonstwas verabreichen was unangenehm ist und der Hund keine Lust drauf hat und dann? Er hat ja gelernt mit Knurren komm ich weiter.

    Nicht böse gemeint nur meine Meinung

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

    2 Mal editiert, zuletzt von Asnea (28. Februar 2018 um 02:04)

  • twosouls
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    • 27. Februar 2018 um 16:46
    • #86

    Sehe ich ebenfalls nicht so mit dem Knurren. Unabhängig jetzt von Dogmeat. Bei Wölfen könnte man das vielleicht so sehen,denn dort sind Jaul,- und Knurrlaute übliche Kommunikation und eher Bellen eine (letzte) Warnung. Aber bei Hunden ist Bellen und bei manchen auch Jaulen die übliche Kommunikation und Knurren die (letzte) Warnung.

    Man kann Knurren sicher ignorieren. Allein schon deshalb weil unter Umständen ein aktiv werden eine Eskalation herausfordert,die man vielleicht besser vermeidet. Je nach Situation/Konstellation halt.Aber belobigen!?!? Der Hund warnt offen,vielleicht sogar offensiv und er soll belobigt werden?? Das Dilemma ist doch,das ich einen Hund nicht sagen kann wofür ich strafe oder belobige. Ich kann nicht sagen: "Das Leckerlie bekommst du aber nicht weil du mich bedrohst,sondern weil du mit mir kommunizierst!". Das funktioniert nicht! Der Hund verbindet angenehm oder unangenehm mit dem zuletzt Gemachten. Das was er als Ziel erreichen wollte-ob wir davon Kenntniss haben oder nicht-wird belobigt,oder sanktioniert. Deshalb ist es beispielsweise besser schon einzuwirken bevor der Hund den Kopf im Mülleimer hat. Hat er den Kopf drinnen,hat er bereits sein Ziel erreicht,was eine Einwirkung gegen das "in den Mülleimer gehen" unter Umständen konterkariert. Es sit also wichtig zu wissen wieso ein Hund etwas macht.

    Dem Hund kann das ja nun zuviel werden mit dem Streicheln. Aber mal kurz überlegen: Hat er NUR und ausschließlich die Möglichkeit zu knurren um das Streicheln zu beenden?? Hat er,wenn er sanktioniert wird dafür,nur noch beißen als Ausweg übrig?

    Da würde ich doch mal (allgemein) sagen: Nein! Hat er nicht! Er könnte doch einfach auch aufstehen und gehen. DAS wäre doch das Erste was man erwarten würde. Nicht das da der Omega sich auf den Platz beim Alpha zugesellt und dann nach zwei Minuten des Köprerkontaktes den Alpha anknurrt und trotzig liegen bleibt (bildhaft dargestellt und nicht auf Dogmeat bezogen).

    Mir ist auch nicht klar wieso ein Hund,dessen offene Drohung nicht akzeptiert wird,nun zum beißen übergehen sollte. Und wieso eine Belobigung und damit die Forcierung d. Drohverhaltens,den Übergang zum Beißen verhindern sollte. Es gibt zig verbale und nonverbale Kommunikationsmittel bei Hunden. Sicher muss der Hund nicht bei der ersten Unmutsäußerung auf ein tiefes Grollen mit fixieren und Versteifung zurückgreifen! Würde ich sagen: Nein! Und nochmals Nein!

    Brummeln wäre was (harmloses) anderes. Wenn vorige Signale nicht verstanden werden wäre es auch nochmal etwas anderes. Weil dann ja der Hund erstmal folgerichtig seine Unmutsäußerungne weiter aufbaut. TROTZDEM MUSS ein Omega beispielsweise die Inspektion des Alphas über sich ergehen lassen. Es spielt keine Rolle ob das dem Omega gerade passt oder nicht.

    Ich möchte ungern jemanden reinreden der vor Ort ist. Und ich möchte auch ungern verunsichern. Aber mir scheint das allgemein nicht stimmig.

    Mal angenommen die Trainerin hat Recht. Es ist lediglich Ausdruck das ihm die Streichelei zuviel wird. Und ich belobige dann wie? Mit streicheln und tätscheln?

    Selbst wenn man nun Futterstücken dabei hätte,hole ich die doch nicht heraus wenn ein Hund -sollte es wirklich so sein- mich offensiv bedroht! Egal aus welchem Grund,ist das doch erstmal im Grundsatz kein Verhalten was man sich wünscht und deshalb vorangetrieben sehen will. Ich persönlich würde Streicheln einstellen (Zuwendung ist eine Ressource), ebenfalls "knurren"("Ey! o.s.ä. mit deutlichem Ton) und darauf bestehen das er geht . Fertig. Sollte es wirklich nur zuviel sein und er nicht von alleine darauf kommen das er ja auch einfach gehen kann,lernt ers spätestens damit,statt mit Futter animiert zu werden zu bleiben ,in einer Situation wo ihm eigentlich Nähe zuviel ist (sofern die Trainerin Recht hat) und wohlmöglich dem Lerneffekt das Drohverhalten sich sehr angenehm auswirkt.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Lolu
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    • 28. Februar 2018 um 07:46
    • #87

    Ich bin mir da auch nicht so sicher.

    Meine Eltern hatten den Fall mit meiner Nichte, damals ca 6 Jahre. Ist meine Nichte da langgelaufen, wo der Hund lag, hat er geknurrt. Er hat sie auch mehrfach gezwickt. Sie hat sich selbst die Schuld gegeben dann. Keiner unserer Hunde hat jemals eines unserer Kinder angeknurrt. Sie durften das Spielzeug wegnehmen oder auch Knabbersachen anfassen. Und wenn sie irgendwo gelegen haben, konnten sie weggehen. Wir haben aber immer darauf geachtet, dass die Rückzugsorte der Hunde für die Kinder tabu waren. Ich finde es auch etwas seltsam, dass Quacks selber kommt, um gestreichelt zu werden. Um dann zu knurren, wenn es ihm zuviel wird.

    Aber wenn es jetzt wieder besser geworden ist, hat sich das bei euch vielleicht jetzt erledigt.

    Ich beobachte die Kommunikation zwischen unseren Hunden. Jetzt, wo Lottes Standhitze vorbei ist, verwarnt sie Ludwig, wenn er zu aufdringlich ist. Und wenn er nicht kapieren will, giftet sie ihn lautstark an. Das macht sie nie bei uns.

    Bei Verbandswechseln früher hat Ludwig auch durch Brummen angezeigt, dass er das nicht will. Er hasst es, wenn man ihm die Pfote festhält. Wir haben ihm klar gemacht, dass er das zu ertragen hat.

    Ich kann der Trainerin aber definitiv recht geben, dass ein Junghund, der zuviel Energie hat, zu überschießenden Reaktionen neigt. Der Schutzdienst ist sicher super, aber du solltest genauso Freude daran haben. Wie Jogy auch meint, gibt es genügend Alternativen, um den Hund auszulasten. Quacks fordert im Moment deutlich mehr als seine Schwester. Aber mit 3 wird er deutlich ausgeglichener sein. Ist zumindest bei uns so.

  • Knickohr
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    • 28. Februar 2018 um 11:12
    • #88

    @ Roopa: wie reagierst Du denn, wenn Roopa dann knurrt? Ignorieren?

    Ich bin auch sehr verwundert, daß Quacks kein anderes Verhalten zeigt. Er könnte beschwichtigen, den Kopf wegdrehen oder einfach weggehen...Bisher hat er tatsächlich nicht mehr geknurrt. Auch seine Verunsicherung ist komplett weg.

    Zum Auslasten mache ich mit beiden viel Nasenarbeit. Peggy ist da sehr ausdauernd und freudig dabei. Bei Quacks ist es Tagesform abhängig. Er ist insgesamt deutlich ruhiger und fauler als Peggy. Beide sind ja hier auch als Wachhunde eingesetzt und haben daher auch das als Job. Wir haben selber ein großes Grundstück welches unmittelbar an unser Firmengrundstück grenzt (Gerüstbau). Da haben sie schon was zu tun. Das machen sie auch gerne. Das ist auch das was Quacks am meisten Spaß macht. Immer wenn wir draußen sind, scannt er richtig die Umgebung und muß sich alles genau anschauen gehen. Er hat irgendwie mehr von einem Herdenschutzhund als von einem Schäferhund:)

  • Maeuschen90
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    • 28. Februar 2018 um 12:25
    • #89

    vielleicht liegt auch da ein entscheidener faktor.

    auf eine Art soll er selbständig aggieren (wachhund er scannt alles ab bestimmt selbst) und auf der anderen seite soll er sich unterordnen und seine selbstständigkeit und entscheidungsfreiheit unterbinden.

    vielleicht wäre grad der schutzdienst was für ihn du kannst es dir ja mal anschauen und reinschnupper.

    es hilft ihm vielleicht auch eventuellen angestauten frust ab zu bauen.

    LG sarah

  • twosouls
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    • 28. Februar 2018 um 17:28
    • #90

    Achja...Quacks war derjenige welcher. Nicht Dogmeat. Sry.^^

    Aber um nochmal auf das zurückzukommen was Lolu sagte. Sie spricht es da nochmal mit anderen Worten an. Natürlich ist Knurren ein Kommunikationsmittel. Aber man muss sich ja vor Augen halten was er/sie damit sagt. Auf knurren folgt zwicken,wenn knurren missachtet wird. Die Kommunikation baut ja aufeinander auf. Wenn ein Hund knurrt weil er seine Ruhe will und ein Kind sich nähert,sagt er dem Kind im Grunde:" Hau ab hier sonst passiert was!" ....im Grunde schon aus Konsequenzgründen folgt dann nach dem Knurren bei Missachtung selbigen:"....*klatsch*...ich hatte dich gewarnt!".

    Auch das Zwicken ist eine Kommunikation. Aber nur weils eine ist,würde niemand auf die Idee kommen dies nun zu belobigen. So wie Menschen sich nicht gleich ermorden weil was nicht stimmt,beißt auch der Hund nicht sofort so doll zu wie er nur kann. Insofern wäre ein Zwicken vielleicht mit einem Schubsen gleichzusetzen. Und auch wenn natürlich der Hund auch ein Recht auf Ruhephasen hat,wie auch ein anderes Kind,würden wir doch nicht zu einem Kind,welches seine Ruhe Mittels Schubsen durchsetzt,über den Kopf streichen und sagen:"Hast du fein gemacht das du kommunikativ deine Position durchgesetzt hast.". Und wir würden das auch nicht tun,wenn das Kind mit Schimpfwörtern um sich schmeißt und einem anderen Kind nahe legt das es gleich gehauen wird. Und denen könnten wir unsere Entscheidung sogar erklären! Also wieso sollte man es beim Hund tun,den man nichts erklären kann?

    Also Kommunikation natürlich ja! Aber es ist immer eine Frage wie in welcher Situation kommuniziert wird. Knurren/pöbeln innerhalb der eigenen Familie ist-meiner Meinung nach- tabu. Zu Rudelfremden kann es was anderes sein. Da muss aber jeder aus Kompatiblitätsgründen zur Umwelt seine Linie finden. Aber würde ein sich dem Ruheplatz näherndes Kind angeknurrt werden,würde ich beide ermahnen. Und ich denke das käme dem "für Ruhe im Familienbetrieb sorgen" auch am nächsten. Denn beide werden so geschützt. Der Hund in seiner Ruhe. Das Kind vor einer Verletzung.

    Knickohr

    Ich habe bissl ein schlechtes Gewissen mich hier so dergestalt geäußert zu haben. Aber als Allgemeinaussage wollte ich das "knurren=belobigen" auch so nicht stehen lassen.

    So möchte ich meine Posts auch verstanden wissen. Es ist ein allgemeienr Post zu einer allgemeingültig gemachten Aussage. Speziell zu Quacks kann ich nichts sagen,auch wenn du dir Mühe gegeben hast bei den Beschreibungen. Schlussendlich kann aber dennoch anders wahrgenommen werden,wie es tatsächlich ist. Siehe die Leute deren Hund in der Familie beißt und wo fast immer gesagt wird:" Das kamm völlig überraschend.". Zu 95% stimmt das nicht,da verbale oder nonverbale Anzeichen schlichtweg übersehen worden.

    Insofern sollte eine Trainerin ,die vor Ort bei euch ist und zu der ihr Vertrauen habt,immer einen höheren Stellenwert haben als jemand wie ich, der gerade in einen Forum schreibt. Um ein Beispiel zu geben wie schnell sich etwas ändern könnte: Es könnte zum Beispiel sein das Quacks,aus welchem Grund auch immer,sich in seiner Kommunikation anders verhält. Das er beispielsweise viel mehr oder ausschließlich auf Knurrlaute zurückgreift. Dann könnte ein Knurren tatsächlich gar nicht als Drohung gemeint sein,oder nicht als "letzte" Drohung u.s.w.. UNd dann könnte eine harsche Reaktion bei einem sensiblen Tier auch Meideverhalten/Verunsicherung auslösen,weil die Reaktion als Überreaktion erscheint. Und wenn das so wäre,müsste man,entgegen meiner allgemeinen Aussagen oben,bei einem solchen Hund und entsprechenden (dann hoffentlich auch verstandenen) Lauten anders reagieren.Vielleicht sogar situativ belobigen. Das ist jetzt natürlich zusammenkonstruiert. Ich will aber damit nur verdeutlichen,das wenn Vertrauen zur Trainerin besteht, ihr euch auch an das halten solltet was sie sagt. Das auch im vollen Umfang,da Therapien/Übungen u.s.w. oft auch aufeinander aufbauen. ;)

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

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