Zweithund

  • Was habt ihr als Hundehalter mit 2 oder mehr Hunden für Erfahrungen im Bezug von Rüden und Hündinnen.

    Wer hat in der Rangordnung untereinander die Hosen an?

    Wie regeln die Hunde untereinander Streitereien?

    Habt ihr Erfahrung mit der Haltung von 2 Hundinnen gleichzeitig? Wie werden dort die Streitereien geregelt?


    Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass ich bei der Haltung von 2 Hündinnen, wenn es zu einer ernsthaften Beisserei gekommen war, eine der Hündinnen abgeben musste, die hätten sich sonst umgebracht.

    Ich hatte eine Malinois- Hündin und eine Alpenländische Dachsbrackenhündin. Die Malinois- Hündin hatte immer wieder gegenüber der ADBR Hündin den kürzeren gezogen, sie ging am Schluss nur noch mit eingeklemmter Rute an der anderen Hündin vorbei.


    Die ADBR wurde vergiftet. Jetzt habe ich einen Osteuropäischen Schäferhundrüden ( 7 Monate alt) und plane über kurz oder lang noch einen zweiten Hund anzuschaffen.


    mfg


    UliB.

  • Hallo UliB.


    Ich hatte drei Hündinnen, eine Mali, eine Schäferhund-Schelti-Mix und eine Yorki-Malteser-Mix.

    Die Yorki-Malteser war Chefin im Rudel, aber richtig ernsthaft Streit hat es bei den dreien nie gegeben. Die waren sogar öfters mal mehrere Stunden am Tag alleine im Haus.

    Leider musste ich im letzten Jahr die beiden großen ziehen lassen. Die erste war abgehauen und musste ausgerechnet über die Straße laufen, als ein Auto kam, die andere hat die Sterilisation -aus welchen Gründen auch immer- nicht überstanden. So sit dann im August letzten Jahres eine schwarze DSH-Hündin bei mir eingezogen.

    Was waren denn die Auslöser bei den Streitereien?


    Gruß Peter

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten;);)

  • Der Grund war banal: Meine Frau hatte im Garten Stöckchen geworfen, den beide Hunde haben wollten. Dabei gab es eine heftige Beißerei und man konnte sie nur noch getrennt in den Garten lassen. Im Haus nur noch in getrennten Räumen. Kamen sie zusammen, ging es innerhalb von ein paar Minuten los.


    Ich kenne das Verhalten von einem Jagdfreund mit zwei Deutsch Drahthaar Hündinnen: Mutter und Tochter. Eine der beiden wurde wegen einer tierärztlichen Behandlung sediert und nach dem eingriff kamen die Hunde wieder zusammen. Das Ergebnis davon war eine heftige Beißerei und ewige Feindschaft, so dass eine der Hündinnen verkauft werden musste. Der Tierarzt sagte, es könne an dem Narkosemittel gelegen haben, welches nach dem Eingriff noch einige Tage an dem Hund von dem anderen Hund wahrgenommen werden konnte.



    mfg


    UliB.

  • ich hatte einen Labrador Rüden und ein Jahr später seine Tochter dazu.

    Ich habe mir damals nie Gedanken gemacht und es ist nie zu Problemen gekommen. Nach der ersten Läufigkeit habe ich allerdings den Rüden kastrieren lassen, da er sehr gelitten hat und ich die beiden auch nicht trennen konnte wenn ich arbeiten war.

    Die erste Woche als gaia bei uns einzog hat ares sie ständig irgendwo am Fell geschnappt und durch den Garten gezogen. Gab Einlauf von mir und die beiden haben 11 Jahre friedlich zusammen gelebt. Näpfe nebeneinander, Schlafplatz zusammen...

    ich weiß nicht ob es an der Rasse lag ( waren allerdings auch noch Schäferhund und Münsterlander mit drin) oder ob ich einfach in meiner Unwissenheit Glück hatte.

    Hat auf jeden Fall geklappt und die beiden haben sich wirklich geliebt.

  • Wir haben hier immer mindestens 2 Schäferhunde, in der letzten Zeit waren es drei ( 1 Rüde, 2 Mädels). Seit kurzem sind es wieder nur 2, da unsere Althündin verstorben ist.

    An 2 Hündinnen habe ich mich, ohne Rüden dabei, noch nicht herangetraut:). Da hatte ich auch zuviel Angst vor, daß es richtig knallen könnte. So war es bei uns bei Zweien immer ein Pärchen, wovon allerdings meist auch alle beide kastriert waren. Ich habe für mich festgestellt, daß es so die wenigsten Probleme sowohl untereinander als auch mit fremden Hund gibt. Einen würde ich hier immer kastrieren lassen, da ich hier bei uns nicht trennen kann wenn die Hündin läufig ist. Ich würde das auch nicht wirklich wollen, da ich bei einer Freundin miterlebt habe, wie arg stressig das für die Hunde war.

    Wer die Hosen anhat, kann man pauschal nicht sagen. Bei uns war es mal der Rüde, bei einem anderen Pärchen die Hündin. In jedem Fall würde ich nie mehr weniger als 2 Hunde halten, es ist einfach toll wie sich die Hunde untereinander verständigen und miteinander leben.

    Ich war allerdings auch immer vorsichtig und habe, selbst wenn der Neuzugang ein Welpe war, immer erst auf neutralem Boden zusammengeführt. Vor allem wenn eine Hündin schon da ist, kann es sein, daß sie von einem Welpen absolut nicht angetan ist und es gefährlich werden könnte.

    Ich habe auch immer gewartet, bis der vorhandene Hund erziehungstechnisch schon so weit war, daß man sich für den Neuzugang auch genügend Zeit nehmen konnte.

  • Ich denke es kommt auch sehr auf den Charakter des Hundes an.

    Zu einem eher selbstbewussten Hund, der weiß was er will und sich nicht alles gefallen lässt, nehme ich mir keinen ebenso selbstbewussten Hund - außer man kann es händeln.

    ich hatte eine Rüden-Hündin Kombi. Lief problemlos, jedoch war ich diejenige, die Grenzen setzen musste. Da die Hündin, sich nicht durchsetzen konnte/wollte. Die wollte paar mal nicht spielen und er sekkierte weiter - da kam ich dann und rettete sie sozusagen. Der Altersunterschied war jedoch auch enorm, das machte es nochmals leichter in der Kombi.

    Ab und zu habe ich Rüden zu besuch und da kommt es eben auf deren Charakter an.
    Einer ist laut Besitzer Rüdenunverträglich. Ist er auch - an der Leine, draußen. Mit meinem hat er sich immer vertragen (Rangordnung hat sich nach der Zeit ergeben und es ist definitiv meiner der Chef. Der Besuchsrüde ist zb. erst aus dem Aufzug gestiegen, als mein Rüde draußen war. Ich kann sie problemlos nebeneinander füttern.
    Bei einem anderen Rüden geht zb das Füttern gar nicht. Der hat so einen starken Futterneid, das ist für seine Größe lebensgefährlich, wenn er sich mit einem Schäfer anlegt. Und da es nicht mein Rüde ist, experimentier ich nicht herum oder versuche das Problem zu lösen. Natürlich musste es ja einmal passiert sein .. sonst würde ich nicht wissen, dass es "lebensbedrohlich" wäre. Ich hatte da also den kleinen Rüden zwischen meinen Beinen am Geschirr fixiert und der wollte per tu nicht ablassen und kämpfte weiter um auf den Hals des Schäfer zu kommen. Meiner ist kein Streiter, der lässt ab, sobald der andere Hund weg ist. Also gab es nur einen kleinen Kratzer und ein Haarbüschel am Boden. Aber wenn man das zulässt, kann das schon in die Hose gehen.


  • Außer mal eine Monatspflege-nach der ich mir sagte das mir Zwei einfach zuviel sind- habe ich direkt keine Erfahrungen. Allerdings kenne/kannte ich viele mit mehreren Hunden.

    Und 3 Sachen sollte man ,nachdem was ich gesehen habe,im Hinterkopf behalten.


    -Genau wie Knickohr schreibt: Fähen sind von fremden Welpen häufig NICHT angetan und können gegenüber jenen sehr rabiat,bishin feindlich eingestellt sein.

    -Die meisten Hunde können zwar miteinander,aber man darf nicht vergessen das man da Hunde zu einem "Rudel" zwingt. Normalerweise ist aber ein Rudel ein Familienbetrieb,der sich in erster Linie aus Verwandschaftsverhältnissen definiert. Man muss also immre damit rechnen das die Hunde in-wie es hier ja auch geschrieben wurde- Feindschaft verfallen (kann freilich dennoch auch bei Geschwistern passieren).

    - IMMER (nachdem was ich erlebt habe) wenn die Konstellation so aussah-->: Alter,KLEINER,Hund mit Selbstbewusstsein und neuer junger, später größerer Hund ,ging das komplett in die Hose und führte zur Abgabe eines Hundes.


    Ich denke die hiesigen Züchter sollten gute Tipps parat haben,was mehrere Hunde angeht(mit Zaunspfahl Richtung Waschbär wink ^^).

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Ich habe ein Hündinnenrudel. Es leben drei Generationen unter einem Dach. Dazu "zwischendrin" eine andersrassige Hündin.


    Die Konstellation Hündin mit Hündin ist die schwierigste, die man sich ins Haus holen kann. Wobei es Unterschiede gibt zwischen den einzelnen Rassen und Mentalitäten. Ich hab Schäferhunde aus Leistungslinien, mit sehr dominant veranlagten Hündinnen, die u.a. über einen entsprechend hohen Beutetrieb und Durchsetzungsvermögen verfügen. Hier "passt" es wenn ein entsprechend großer Generationsunterschied besteht zwischen Mutter und Tochter (zur Zeit sind sie 11 und 6 Jahre alt sowie 9 Monate; im letzten Frühjahr musste ich die in 2002 geborene Uroma einschläfern lassen). Was dauerhaft nicht funktioniert ist die Haltung von Wurfschwestern oder Hündinnen in ähnlichem Alter (z.B. mit nur 2 Jahren Unterschied). Einmal wollte ich zwei Wurfschwestern aufziehen, das hab ich mir dann aber bereits in der 10. Lebenswoche anders überlegt (die sind da schon bitterböse aufeinander los gegangen). Im zweiten Fall fingen die Probleme erst im Alter von knapp 5 Monaten an (da aber so heftig dass ich mir beim Trennen der kleinen Kampfhähne am rechten Daumen eine Sehne abgerissen habe). Mit entsprechenden Deeskalisationsmaßnahmen ging das dann noch so lange gut bis die Damen hauptgeröngt waren und ich anschließend eine von beiden an die Polizei abgegeben habe. Aber Harmonie im Alltag schreibt sich anders...


    Vor zwei Jahren habe ich eine andersrassige Hündin im Alter von 10 Wochen in mein Rudel integriert. Diese war, durch Probleme beim Züchter in der Aufzucht, nicht so gut sozialisiert wie es meine Welpen durch ihre Mütter werden. Das führte dann im letzten Jahr, als eine meiner Hündinnen tragen war und sie sich hormonmäßig bedingt nicht mehr jede Frechheit der kleinen hat gefallen lassen, im Crashkurs dann nachgeholt. Seitdem sind auch diese Fragen alle geklärt, und bei dieser Hündin handelt es sich um eine Rasse, die relativ "pienzelig" ist und über nicht so viel Durchsetzungsvermögen verfügt wie meine DSHs das rasse- und selektionsbedingt mitbringen. D.h. ein böser Blick seitens der älteren Hündin wird respektiert, und nicht lediglich als Provokation empfunden. Dadurch funktioniert das.


    Problematisch wird es in nächster Zeit werden wenn die 9 Monate alte Hündin immer respektloser ihrer Mutter gegenüber wird. Normalerweise rappelt es dann in der "Jungspund-Zeit" einmal, und dann erst 3 bis 5 Jahre später noch ein- bis zwei mal, damit die Fronten im Rudel wieder glasklar sind und alles harmonisch weiterläuft. Allerdings habe ich bei der momentanen Pubertier-Tochter/Mutter-Konstellation doch ein bissel Bammel, aufgrund der Mentalitäten der beiden Hündinnen (sie sind sich sehr ähnlich; sonst haben sich der "introvertierte Alpha-Charakter" und der "extrovertierte Alpha-CHarakter" immer abgtewechselt und sich dadurch eher ergänzt als sich gegenseitig im Weg gestanden). Von daher entschärfe ich derzeit kritische Situationen dadurch dass die Mutterhündin dann einen Maulkorb drauf bekommt. Das sind alle Situationen, in denen die Hündinnen wieder zuammen kommen nachdem sie getrennt waren (z.B. wenn ich von der Arbeit komme, oder nach Trainingseinheiten, oder auch wenn es raus geht und alle Hunde deswegen stark hoch fahren). Da reicht es wenn der Maulkorb nur in der ersten Minunte drauf ist, danach kommt es kaum zu ernsthaften Konfliktsituationen. Futter z.B. ist gar kein Problem, da respektiert jede Hündin die Ration der anderen.


    Worauf ich achte ist dass keine Hündin länger aus dem Rudel entfernt wird. Wenn eine mal z.B. medizinisch bedingt in eine Box muss, dann ist das ein Gitterkäfig, der inmitten der Liegeplätze der anderen Hündinnen steht. Auch wenn eine Hündin wirft hat sie sobald wie möglich wieder mit den anderen Hündinnen direkten Kontakt. Und sobald sie es zulässt dürfen die anderen Hündinnen auch zu den Welpen. Meiner Tierärztin ist es passiert dass sie eine ihrer Jagdhündinnen während eines Wurfes vom restlichen Rudel getrennt hat, und anschließend war sie in dieses nicht mehr zu integrieren. Das ist aber auch das was ich mit den unterschiedlichen Rassen gemeint habe: Arbeitsrassen, die auf entsprechend hohe Triebveranlagungen und auch auf Durchsetzungsvermögen hin züchterisch selektiert werden, sind diesbezüglich schwieriger als Rassen, die einfach nur ein "nettes Wesen" haben müssen, ansonsten aber möglichst unkompliziert sein sollen dadurch dass sie möglichst wenig in Frage stellen in Bezug auf die Hausordnung. Sprich z.B. bei Mopshündinnen kann das alles viel komplikationsloser sein als z.B. bei Jagdterrierhündinnen, Altdeutschen Hütehündinnen oder auch unseren Schäferhündinnen.


    Rüde x Rüde ist i.d.R. sehr viel komplikationsloser. Wenn es da mal rappelt machen die meist mehr Getöse als Hündinnen untereinander, aber letztendlich verletzen sie sich weniger ernst (oft gar nicht). Aber auch da ist es oft besser wenn Hunde, die zusammen leben, ein deutlich unterschiedliches Alter haben ( = Generationsabstand). Noch besser ist die Konstellation Rüde x Hündin, aber da muss halt die Geschichte mit den Läufigkeiten sicher geregelt sein.

  • Also, bei mir war eine etwas ältere Hündin, klein, Yorki-Malteser-Mix, mit zwei gleichaltrigen größeren, Mali-Hündin und Schäfi-Schelti-Mix-Hündin zusammen ohne Probleme. Die kleine hatte das Sagen und die beiden großen haben sich gefügt und untereinander gut vertragen. Die waren auch öfters mehrere Stunden am Tag alleine zuhause ohne Probleme. Glaube, es kommt viel auf den Charakter und die Sozialisierung an, dann klappt das .

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten;);)

  • Ich hatte ja zwischenzeitlich bis zu 5 Hunden und hatte bisher noch nie Probleme. Wobei meinen Hündinnen immer kastriert waren.

    Jetzt habe ich 3 Hunde (Rusty Yorki-Mix 16 Jahre kastriert, Hank DSH Leistung fast 10Jahre unkastriert und Arik Hollandse Herder KH fast 3 Jahre unkastriert) und jetzt ist es zum ersten Mal problematischer bzw. manche Situationen sind problematisch.

    Ich kann die Hunde ganz schlecht trennen und wieder zusammenführen. Das muss ich immer gut managen. Wir waren jetzt zum Beispiel 2 Wochen in Urlaub und die Hunde waren getrennt untergebracht, da sich niemand alle zusammen zutraut.

    Da muss ich wirklich mit langen Spaziergängen an der Leine und erstmal durch ein Gitter im Haus trennen, da Arik durch die Zeit alleine selbstbewusster bzw. frecher gegenüber Hank geworden ist und Hank dann voll auf ihn losgeht und Arik nicht zurücksteckt. Obwohl sie sich sonst gut vertragen und auch oft miteinander spielen. Aber auch das Spiel halte ich immer unter Aufsicht und beende es wenn sie zu agressiv werden.

    Wenn sie dann mal raufen, schaut und hört es sich echt gefährlich an und sie hängen sich wirklich gegenseitig an der Gurgel und keiner gibt auf. Ich habe das bisher beendet, da ich mich nicht traue es sie bis zum Schluß auszutragen, da ich nicht weiß ob sie sich dann doch verletzen oder nie mehr vertragen würden. Bisher gab es nur kleine Schrammen bzw. Hank ist einmal aus Versehen mit dem Fangzahn durch Arik´s Augenlied durchgestoßen. Das hat natürlich wie blöd geblutet, aber war eigentlich nicht schlimm. Es hätte natürlich auch das Auge kaputt sein können.

    Obwohl ich lieber Rüden habe, werde ich mir für den nächsten Hund nochmal überlegen ob es dann doch lieber eine Hündin wird. Mal sehen...

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (*2008), Arik (*2015) und Rusty (*2002)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016)
    Man kann ohne Hunde leben, abe es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Wir haben hier immer mindestens 2 Schäferhunde, in der letzten Zeit waren es drei ( 1 Rüde, 2 Mädels). Seit kurzem sind es wieder nur 2, da unsere Althündin verstorben ist.

    An 2 Hündinnen habe ich mich, ohne Rüden dabei, noch nicht herangetraut:). Da hatte ich auch zuviel Angst vor, daß es richtig knallen könnte. So war es bei uns bei Zweien immer ein Pärchen, wovon allerdings meist auch alle beide kastriert waren. Ich habe für mich festgestellt, daß es so die wenigsten Probleme sowohl untereinander als auch mit fremden Hund gibt. Einen würde ich hier immer kastrieren lassen, da ich hier bei uns nicht trennen kann wenn die Hündin läufig ist. Ich würde das auch nicht wirklich wollen, da ich bei einer Freundin miterlebt habe, wie arg stressig das für die Hunde war.

    Wer die Hosen anhat, kann man pauschal nicht sagen. Bei uns war es mal der Rüde, bei einem anderen Pärchen die Hündin. In jedem Fall würde ich nie mehr weniger als 2 Hunde halten, es ist einfach toll wie sich die Hunde untereinander verständigen und miteinander leben.

    Ich war allerdings auch immer vorsichtig und habe, selbst wenn der Neuzugang ein Welpe war, immer erst auf neutralem Boden zusammengeführt. Vor allem wenn eine Hündin schon da ist, kann es sein, daß sie von einem Welpen absolut nicht angetan ist und es gefährlich werden könnte.

    Ich habe auch immer gewartet, bis der vorhandene Hund erziehungstechnisch schon so weit war, daß man sich für den Neuzugang auch genügend Zeit nehmen konnte.

    tolle Erklärung!! Wir haben nach dem unser Bruno unerwartet und plötzlich verstorben war einen DSH mit 12 Wochen zu uns geholt... Ich habe immer den Wunsch nach einem 2. Hund und habe auch bereits Kontakt zu einem Züchter aufgenommen der im April Welpen abgeben kann. Als ich im Dezember 17 mit dem Gedanke gespielt habe und auch den Kontakt aufgenommen habe, war es wie auch heute die Sorge wie die beiden miteinander klar kommen. Auch wann der beste Zeitpunkt ist ! Bis jetzt denke ich immer noch entweder wenn der andere Hund alt ist oder beide ein Welpe sind. 2 Welpen sind nicht einfach und das wollten wir auch nicht. Wir haben viel Platz und sind selbstständig bzw. arbeiten wo wir wohnen. Bis heute sind wir uns also auch nicht sicher ob wir den 2. Hund holen sollen... Man muss sich einfach 100 % sicher sein ! Ich tendiere deswegen eher zu ,, Wir warten bis Rico ein alter Herr ist :-).

  • tolle Erklärung!! Wir haben nach dem unser Bruno unerwartet und plötzlich verstorben war einen DSH mit 12 Wochen zu uns geholt... Ich habe immer den Wunsch nach einem 2. Hund und habe auch bereits Kontakt zu einem Züchter aufgenommen der im April Welpen abgeben kann. Als ich im Dezember 17 mit dem Gedanke gespielt habe und auch den Kontakt aufgenommen habe, war es wie auch heute die Sorge wie die beiden miteinander klar kommen. Auch wann der beste Zeitpunkt ist ! Bis jetzt denke ich immer noch entweder wenn der andere Hund alt ist oder beide ein Welpe sind. 2 Welpen sind nicht einfach und das wollten wir auch nicht. Wir haben viel Platz und sind selbstständig bzw. arbeiten wo wir wohnen. Bis heute sind wir uns also auch nicht sicher ob wir den 2. Hund holen sollen... Man muss sich einfach 100 % sicher sein ! Ich tendiere deswegen eher zu ,, Wir warten bis Rico ein alter Herr ist :-)

  • tolle Erklärung!! Wir haben nach dem unser Bruno unerwartet und plötzlich verstorben war einen DSH mit 12 Wochen zu uns geholt... Ich habe immer den Wunsch nach einem 2. Hund und habe auch bereits Kontakt zu einem Züchter aufgenommen der im April Welpen abgeben kann. Als ich im Dezember 17 mit dem Gedanke gespielt habe und auch den Kontakt aufgenommen habe, war es wie auch heute die Sorge wie die beiden miteinander klar kommen. Auch wann der beste Zeitpunkt ist ! Bis jetzt denke ich immer noch entweder wenn der andere Hund alt ist oder beide ein Welpe sind. 2 Welpen sind nicht einfach und das wollten wir auch nicht. Wir haben viel Platz und sind selbstständig bzw. arbeiten wo wir wohnen. Bis heute sind wir uns also auch nicht sicher ob wir den 2. Hund holen sollen... Man muss sich einfach 100 % sicher sein ! Ich tendiere deswegen eher zu ,, Wir warten bis Rico ein alter Herr ist :-)

    Wie alt ist denn Rico?


    Wir haben ein Geschwisterpaar, Lotte wird im April 4 und Ludwig wurde im Februar 3 Jahre alt.

    Die Welpenzeit von Ludwig war toll, da Lotte als unkomplizierte Hündin einen guten Einfluss auf ihn hatte. Die anstrengendste Zeit war, als Ludwig pupertierte und wir 2 energiegeladene Junghunde hatten. Da hat auch Ludwig versucht, das Regiment zu übernehmen. Lotte hat immer versucht, das Zepter zu behalten, hat Ludwig bestiegen und ihm im Spiel auch oft die Leviten gelesen. In der Zeit haben wir sehr darauf geachtet, dass jeder die Futterration des anderen achtet, die Liegeplätze, Spielzeug....So kam kein Neid auf. Wir haben auch Lotte dabei bestärkt, Chefin zu bleiben. Nicht immer einfach, da Ludwig mit sehr viel Charme und nie mit Aggressivität versucht hat, ihre Position zu unterwandern. Heute ist die Situation sehr entspannt. Lotte lässt Ludwig mit der Milde der großen Schwester viel durchgehen, behauptet sich aber, wenn es die Situation erfordert, was Ludwig dann auch sofort akzeptiert.

    Die Läufigkeiten funktionieren bei uns gut. Eine knappe Woche ist es anstrengend. Aber da Lotte kein großes Interesse an Ludwig hat und Ludwig trotz allem noch ansprechbar und nicht durchdreht, geht das alles.